Vor 16 Jahren kam das erste iPad in den Handel und leitete eine neue Geräteklasse bei Apple ein. Bis heute dominiert das Tablet den Markt und wurde in viele Modellreihen ausgebaut.
Am 27. Januar 2010 stellte Steve Jobs das iPad erstmals vor, in den Verkauf ging es wenige Monate später am 3. April 2010. Optisch erinnerte das erste Modell an ein größeres iPhone, mit dicken Bildschirmrändern, einem 9,7‑Zoll-Multitouch-Display mit einer Auflösung von 1.024 × 768 Pixeln, einem Home-Button und einem 30‑Pin-Dockanschluss.
Im Inneren setzte Apple erstmals bei einem Gerät auf einen eigenen, speziell entwickelten Chip: den Apple A4. Damit markierte das iPad den Startpunkt für die Strategie, zentrale Prozessoren selbst zu gestalten und so Hard- und Software stärker zu verzahnen.
Die Idee eines Tablet-Computers bei Apple ist älter als das iPhone. Bereits 2004 arbeitete das Unternehmen an einem entsprechenden Prototyp-Projekt. Der damalige Apple-Chef Steve Jobs entschied sich jedoch dafür, das iPhone zu priorisieren und verschob die Tablet-Pläne, bis das Smartphone etabliert war.
Apple brachte das iPad zum Startpreis von 499 US‑Dollar (rund 465 Euro) auf den Markt. Jobs bezeichnete das Gerät bei der Vorstellung als „magisches und revolutionäres Gerät zu einem unglaublichen Preis“ und positionierte es damit klar als neuen Produkttyp zwischen Smartphone und Notebook.
Wie schon das iPhone zuvor prägte das iPad den neuen Markt sehr schnell und setzte Maßstäbe für Tablets. Im ersten Monat nach Verkaufsstart verkaufte Apple eine Million Geräte. Kurz darauf reagierten Konkurrenten wie Microsoft und Samsung mit eigenen Tablet-Modellen.
Trotz zahlreicher Alternativen konnte kein anderes Gerät die Stellung des iPad erreichen. Apple dominiert den Tablet-Sektor bis heute, mit klar erkennbarem Abstand zu den Wettbewerbern.
Apple führt den weltweiten Tablet-Markt seit über einem Jahrzehnt an, ohne dass ein anderer Hersteller bei der Marktanteilsstatistik aufschließen konnte. Im vierten Quartal 2025 lag Apples Marktanteil bei 44,9 Prozent, Samsung folgte mit deutlichem Abstand auf Platz zwei mit 14,7 Prozent.
Im Laufe der Jahre hat Apple das iPad-Portfolio deutlich ausgebaut und verschiedene Größen sowie Preisstufen eingeführt. Das 11‑Zoll‑iPad richtet sich an Nutzer:innen, die eine vergleichsweise kostengünstige Einstiegsversion suchen.
Darüber hinaus bietet Apple das iPad Air mit 11 und 13 Zoll Bildschirmdiagonale an, das als Mittelklasse-Modell mit einem Mac-Chip ausgestattet ist. Für alle, die eine besonders kompakte Lösung bevorzugen, bleibt das iPad mini mit 8,3‑Zoll‑Display im Programm.
Nutzer:innen, die maximale Leistung mit dem jeweils neuesten Mac-Chip wünschen, greifen zu den iPad‑Pro‑Modellen mit 11 und 13 Zoll. Damit deckt Apple inzwischen ein breites Spektrum an Anforderungen ab – vom Alltagsgerät bis zum leistungsstarken Arbeitswerkzeug.
Focus-Keyphrase:
Schlagwörter:
Meta-Beschreibung:
SEO-Titel:
Via: https://www.macrumors.com
Den Beitrag in unserem Forum kommentieren
Apple und Microsoft müssen in Russland Kommunikationsdaten ihrer Nutzer:innen drei Jahre lang speichern. Russische Behörden können die Herausgabe von Nachrichten,…
Das neue iPad mini bringt ein OLED-Display, ein dünneres Gehäuse und den A20 Pro. Erste Testberichte loben die Verbesserungen, sehen…
Ein Flüssigkeitsschaden kann auch dann noch entstehen, wenn die Oberfläche längst trocken ist. Schaltet Euren Mac deshalb sofort aus und…
Apple hat mit dem Test von iOS 27.3 begonnen. Das Update ergänzt neue Funktionen für Safari, Siri und die Health-App…
Apple Fitness+ soll mit Gym Strength individuelle Kraftpläne fürs Fitnessstudio anbieten. Zugleich zeigen Gesundheitsberichte, dass gezielte Gewichtsabnahme das Risiko für…
Apple öffnet Siri AI für Entwickler:innen. Zugleich rücken neue KI-Funktionen für die Apple Watch in den Blick, weil sie auf…
Diese Website benutzt Cookies um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.
Mehr lesen