Auch ältere Macs lassen sich mit passenden Maßnahmen weiterhin zuverlässig gegen Malware und Bedrohungen absichern. Hier findet ihr alle wichtigen Tipps, um euer Gerät sicher zu halten.
Auch wenn ihr auf eurem Mac nicht mehr das neueste macOS verwenden könnt, veröffentlicht Apple oft noch Sicherheitsupdates für ältere Versionen. Achtet darauf, automatische Updates zu aktivieren – das geht über die Systemeinstellungen unter „Softwareupdate“. Aktualisiert auch regelmäßig sämtliche Anwendungen, die ihr nutzt, besonders Webbrowser wie Chrome, Firefox oder Brave. Diese bieten oft eigene Update-Mechanismen, die nicht direkt an das Betriebssystem gebunden sind, was besonders für ältere Macs von Vorteil ist. Überprüft Apps wie Textverarbeitung, E-Mail-Programme und Mediaplayer ebenfalls regelmäßig auf Updates. Entwickler:innen schließen Sicherheitslücken häufig im Hintergrund, weshalb ihr eure Programme immer aktuell halten solltet.
Ein sicheres Passwort schützt euren Mac besonders effektiv. Verwendet keine einfachen Kombinationen oder persönliche Informationen. Passphrasen können komplexe Kennwörter sein, die ihr euch gut merkt. Benutzt für jeden Dienst ein eigenes Passwort, damit im Falle eines Angriffs nicht alle Konten gleichzeitig betroffen sind. Ein Passwortmanager hilft euch, komplexe Passwörter zu generieren und einfach zu verwalten.
Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) erhöht die Sicherheit eurer Konten deutlich. Selbst falls jemand euer Passwort herausfindet, kann die Anmeldung ohne zweiten Code – meist auf dem Smartphone oder per Authentifizierungs-App – nicht erfolgen. Aktiviert 2FA für eure wichtigsten Konten wie Apple ID, E-Mail, Social Media, Banking und Cloud-Dienste.
Da ältere Macs möglicherweise keine aktuellen Sicherheitspakete für Gatekeeper oder XProtect mehr erhalten, empfiehlt es sich, auf zusätzliche Antivirus-Programme zurückzugreifen. Diese können Schadsoftware erkennen, euch vor Phishing schützen und bei Ransomware-Angriffen warnen. Installiert die Antivirensoftware auf allen Geräten, um umfassend geschützt zu sein.
Nutzt FileVault, um eure Festplatte zu verschlüsseln. Dadurch ist der Zugriff auf eure Daten verhindert, falls euer Mac verloren geht oder gestohlen wird. Einige sehr alte Modelle unterstützen allerdings kein FileVault 2. In dem Fall könnt ihr mit dem Festplattendienstprogramm einzelne sensible Dateien verschlüsseln.
Ältere Versionen von macOS sind anfällig für bestimmte Netzwerkangriffe wie DNS-Hijacking. Ein VPN verschlüsselt euren Datenverkehr und schützt eure Privatsphäre, vor allem in öffentlichen Netzwerken oder auf Reisen. Achtet bei der Auswahl des VPN-Anbieters auf eine strikte No-Logs-Politik.
Entfernt alte oder nicht mehr benötigte Programme, da unsichere Software Sicherheitslücken verursachen kann. Nutzt einen Standard-Benutzeraccount für eure tägliche Arbeit, um das Risiko durch Schadsoftware zu verringern. Nur für Installationen oder Systemänderungen meldet ihr euch als Administrator:in an.
Überprüft regelmäßig, ob eure Backups aktuell sind. Legt mindestens wöchentliche automatische Backups an, um im Ernstfall auf eine saubere Sicherheitskopie zurückgreifen zu können. Diese Maßnahmen helfen euch, selbst auf älteren Macs weitestgehend geschützt zu arbeiten.
Auch euer alter Mac kann mithilfe von regelmäßigen Updates, sicheren Passwörtern, Verschlüsselung und zusätzlicher Software weiterhin gut abgesichert bleiben. Entfernt überflüssige Programme, macht regelmäßige Backups und überprüft eure Einstellungen, um euer Gerät langfristig zu schützen.
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