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iPhone 18 Pro in den Tests: Kamera-Upgrade, mehr Ausdauer, aber im Schatten des iPhone Duo

Die ersten Tests zum iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max zeichnen ein klares Bild: starke Kameras, lange Akkulaufzeit, schnelle Chips – aber wenig Spektakel im Vergleich zum faltbaren iPhone Duo. Wir fassen für Euch die wichtigsten Einschätzungen aus den großen Reviews zusammen.

Design, Display und Verarbeitung: Vertraute Form mit kleineren Neuerungen

Optisch bleibt Apple beim kantigen „Barren“-Design der iPhone‑17‑Pro‑Generation, inklusive Aluminiumrahmen und Kamera-Plateau über die gesamte Breite. Viele Tester:innen beschreiben die Geräte als sehr metallisch und kantig, nahezu identisch zu den Vorgängern. Das iPhone 18 Pro ist fünf Gramm schwerer als das 17 Pro, das 18 Pro Max bringt 16 Gramm mehr auf die Waage, im Alltag fällt das laut Reviews aber kaum auf.

Die Displays bleiben bei 6,3 Zoll (iPhone 18 Pro) und 6,9 Zoll (Pro Max) mit ProMotion bis 120 Hz, hoher Helligkeit und Ceramic Shield 2. Der große sichtbare Unterschied ist die deutlich kleinere Dynamische Insel, die jetzt bis zu drei „Live-Aktivitäten“ gleichzeitig anzeigen kann. Apple verlegt dafür den Infrarotsensor von Face ID unter das Display, was im Alltag laut Tester:innen nicht stört.

Bei den Farben setzt Apple auf Burgund, Schwarz, Gletscherblau und Silber, jeweils mit farblich angepasstem Glasrücken. Mehrere Reviews loben vor allem Burgund und Schwarz, weisen aber auf Fingerabdrücke hin. Positiv hervorgehoben wird, dass die frühere Zweiton-Optik der Rückseite zugunsten eines stimmigeren Gesamtlooks verschwindet. Kritik bleibt am Material: Das 7000er-Aluminium gilt weiter als anfällig für Kratzer und Dellen, Tester:innen empfehlen Hüllen – insbesondere im Rahmen von Upgrade-Programmen ohne AppleCare.

Kameras und variable Blende: Feinschliff statt Revolution

Zentrales Feature der iPhone-18‑Pro-Generation ist die neue variable Blende im Hauptobjektiv, mechanisch realisiert über Blendenlamellen. Nutzer:innen können im Kamera‑App zwischen vier Stufen wählen: f/1.48, f/1.78, f/2.8 und f/4.0. Eine offene Blende soll mehr Licht und echtes optisches Bokeh liefern, eine geschlossene mehr Schärfentiefe. Apple setzt standardmäßig auf „Auto“, weil die Begriffe viele Nutzer:innen überfordern könnten.

Die meisten Reviews bewerten die Kameras insgesamt als exzellent. GQ nennt das iPhone 18 Pro weiterhin „König der Kamerahandys“, andere sprechen von „terrific“ beziehungsweise „ausgezeichneter“ Bildqualität. Engadget betont, dass die Pro-Modelle weiterhin die besten iPhone-Kameras liefern und die variable Blende die Lücke zu Konkurrenzmodellen bei Porträt- und Nachtaufnahmen verkleinert. Wired hebt hervor, dass sich die optische Hintergrundunschärfe nun auch ohne Porträtmodus gezielt steuern lässt.

Uneinigkeit gibt es beim Zielpublikum der Kamera-Features. GQ sieht die variable Blende eher bei Foto-Profis, Mashable und andere halten die Bildverbesserungen auch für Alltagsnutzer:innen für spürbar. The Verge spricht von eher kleinen, aber für alle sichtbaren Qualitätsgewinnen „egal, ob man weiß, was eine Blendenstufe ist“. Zusätzlich stehen neue Pro-Steuerungen mit manuellen Einstellungen sowie weitere Foto- und Video-Funktionen zur Verfügung, die in den Tests überwiegend als durchdacht und nicht als Spielerei beschrieben werden.

Leistung, Akku, Preise und Position im Line-up

Im Inneren arbeitet der A20‑Chip beziehungsweise A20 Pro, der in Benchmarks und Alltagstests einen deutlichen Sprung gegenüber dem A19 Pro zeigt. Mehrere Reviews sprechen von „monströser“ oder sehr hoher Performance, ohne spürbare Drosselung oder Hitzeprobleme. Möglich macht das eine stark vergrößerte Dampfkammer, die Wärme besser über das Gehäuse verteilt und längeres Spielen ohne unangenehme Hotspots erlaubt.

Die Akkulaufzeit fällt durchweg positiv auf. Laut Tests liegt das kleinere iPhone 18 Pro nun fast auf dem Niveau des früheren 17 Pro Max, während das 18 Pro Max bei moderater Nutzung auch zwei Tage durchhält. Mashable und andere bezeichnen das Upgrade bei der Laufzeit für Nutzer:innen älterer Modelle als deutlich, für Besitzer:innen eines iPhone 17 Pro eher als Feinschliff.

Mit iOS 27 erhalten die Geräte die neue Siri‑KI und weitere Apple‑Intelligence‑Funktionen. Tester:innen bescheinigen Siri deutliche Fortschritte und insgesamt brauchbare Antworten, weisen aber darauf hin, dass viele dieser Funktionen auch auf älteren Pro‑Modellen ab iPhone 15 Pro zur Verfügung stehen. Engadget merkt an, dass Siri AI noch als Beta gilt.

Preislich liegen iPhone 18 Pro und 18 Pro Max bei 1.449 Euro beziehungsweise 1.599 Euro. Viele Reviews halten den Aufpreis zum letzten Jahr angesichts Summe der Neuerungen für gerechtfertigt, gleichzeitig raten fast alle von einem Upgrade direkt vom iPhone 17 Pro ab. Wer ein deutlich älteres Gerät nutzt, soll dagegen ein „massives“ Gesamt-Upgrade bekommen, vor allem bei Akku und Kamera. Im Schatten steht das Duo: Fast alle Tests vergleichen ständig mit dem kommenden Faltmodell, sehen das iPhone 18 Pro aber als vernünftigeren Kauf – mit dem Hinweis von Mashable, dass Unentschlossene das Duo besser erst im Laden ausprobieren sollten.

Via: appleinsider.com · gizmodo.com · www.wired.com · www.engadget.com · 9to5mac.com

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Michael Reimann

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