Inspiriert von Apples „Hello“-Design starten wir ein DIY-Projekt: Ein leuchtendes Acrylschild mit kultiger Handschrift. Mit dabei: Plexiglas, LED-Streifen und ein Lasercutter.
Die Idee aus der WWDC-Keynote
Bei der letzten Apple WWDC-Keynote war prominent im Hintergrund ein großes „Hello“-Schild aus Glas zu sehen. Genau diese Idee wollen wir nun im kleinen Format selbst umsetzen. Ziel ist ein physisches Schild aus transparentem Material – inspiriert vom Startscreen neuer macOS- und iOS-Geräte.
Joey und ich beginnen ohne festen Plan, haben aber ein klares Ziel: Ein beleuchtetes Plexiglas-Schild in „Hello“-Form. Als Vorlage dient uns ein offizieller Schriftzug von Apples Entwickler-Webseite, weil dort die korrekte Form gewährleistet ist. Dabei achten wir auch auf die Strichbreite der Linie, um Bruchgefahr zu vermeiden.
Materialwahl und Technik
Für Farb- und Lichteffekte setzen wir auf einen digitalen LED-Streifen. Diese LEDs sind einzeln programmierbar, wodurch verschiedenste Farben und Animationen möglich sind. Die Steuerung übernimmt ein vorkonfigurierter Controller – praktisch für den schnellen Start.
Den Zuschnitt des Schilds übernimmt ein CO2-Lasercutter, der an einem älteren iMac angeschlossen ist. Das funktioniert nur mit echtem Plexiglas (PMMA), denn Bastelglas aus dem Baumarkt (meist PVC) setzt beim Schneiden mit dem Laser giftige Dämpfe frei.
Vor dem finalen Schnitt testen wir, ob der Laser unsere 8 mm dicke Plexiglasplatte durchschneiden kann. Der erste Probelauf verläuft erfolgreich: Glatte Schnittkanten lassen viel Licht ins Material, allerdings reflektiert das Licht darin weniger stark. Für eine bessere Lichtbrechung überlegen wir später, die Kanten anzurauen oder zu schleifen.
Feinarbeit und erste Ergebnisse
Anschließend bauen wir einen Holzsockel mit eingefräster Aufnahme für den LED-Streifen und das Plexiglas-Schild. Damit das Design stimmig wird, schneiden und bohren wir präzise, um die Acrylscheibe sicher und stabil einfügen zu können.
Beim Einsetzen stellen wir erst fest: Das Schild ist falsch herum eingebaut – aber das lässt sich schnell korrigieren. Danach folgt der erste Funktionstest mit LED-Beleuchtung: Das Licht verteilt sich angenehm an den Rändern und Kanten der „Hello“-Form. Weitere Nachbearbeitungen wie Schleifen sparen wir uns, da der Effekt überzeugend ist.
Zum Abschluss ölen wir den Holzsockel mit Leinöl für ein sauberes Finish. Das Öl trocknet rückstandsfrei, wodurch man das fertige Produkt problemlos anfassen kann.
Obwohl das Projekt ohne exakte Planung startete, überzeugt das Ergebnis. Das fertige „Hello“-Schild ist ein dekoratives DIY-Stück – funktional, von Apple inspiriert und mit einfachen Mitteln realisierbar.
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