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Xbox Music: Microsofts Musikdienst startet als Kombination aus iTunes, Spotify und last.fm

Martin Wendel

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Ein kleiner Blick über den Tellerrand: Microsoft hat seinen neuen Musikdienst Xbox Music angekündigt, der ab morgen in zahlreichen Ländern startet. Xbox Music bedient sich dabei der Funktionen beliebter Dienste wie iTunes, Spotify und last.fm und kombiniert diese miteinander. Vorerst nur auf der Xbox 360 verfügbar, wird das Angebot in den folgenden Wochen auf Windows 8, Windows Phone 8 und Windows RT ausgeweitet. Wie ein Manager von Microsoft verrät, wird es in Zukunft möglicherweise auch Apps für iOS und Android geben.[PRBREAK][/PRBREAK]

10-14All_Web.jpgIm Prinzip handelt es sich um zwei unterschiedliche Angebote, die miteinander vereint werden: Ein Streaming-Dienst mit dem Namen Xbox Music Pass und der normale Xbox Music Store, bei dem Titel wie bei iTunes gekauft werden können. Bei der kostenlosen Version des Xbox Music Pass handelt es sich um einen Streaming-Dienst (ähnlich wie Spotify). Etwa 30 Millionen Songs sind verfügbar und der unbegrenzte Musikgenuss wird lediglich durch Werbung unterbrochen - zumindest im ersten halben Jahr. Danach ist das Angebot nämlich auf 10 Stunden Streaming pro Monat begrenzt. Der kostenlose Xbox Music Pass ist jedoch nur auf Windows 8-PCs und -Tablets verfügbar. Über ein 10 US-Dollar teures Abo lässt sich Musik auch auf die Xbox 360 und auf Windows Phone 8-Geräte streamen und abspeichern. Mit der Funktion Smart DJ bzw. Smart VJ lassen sich personalisierte Wiedergabelisten nach dem Vorbild von last.fm erstellen, um Musik zu hören bzw. Videos anzusehen. Außerdem wird es auch möglich sein, ähnlich wie bei iTunes Match, seine Musik mit der Cloud abzugleichen und nicht gefundene Titel hochzuladen.

Gizmodo zeigt sich nach einem ersten Hands-on mit der neuen Software durchaus angetan. So sei etwa die Vereinigung von der eigenen Musikbibliothek mit der gestreamten Musik, wodurch ein Hin- und Herwechseln zwischen mehreren Bibliotheken obsolet würde, eine große Sache und auch das Design der App sei wohl überlegt und modern. Trotzdem gibt es auch einige Kritikpunkte, allen voran die fehlende Unterstützung von anderen Plattformen. Apps für iOS und Mac OS X sollen zwar womöglich innerhalb des nächsten Jahres folgen, aber selbst Windows Phone 7 und Windows 7 werden nicht mehr unterstützt. Alles in allem meint Gizmodo, dass Xbox Music durchaus eine große Konkurrenz für Spotify und Rdio werden könnte, da sich der Dienst sehr einfach beim ersten Start von Windows einrichten ließe und somit ein "no-brainer" sei.

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Quellen: Heise, Gizmodo, Microsoft
Bild via Microsoft
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ist halt die Zukunft =) Gefällt mir wenn es annehmbare Qualität ist
 
Interessant, Microsoft kommt richtig in Fahrt, finde ich gut!
 
Hört sich interessant an, allerdings ist der Name furchtbar.
 
Wenn iTunes ein Stream wie Spotfy anbieten würde, würde ich es sofort nutzen!
 
Der Zug ist abgefahren für Microsoft. Sie sollten es lassen und nicht wie bei Zune zweitklassige Produkte auf den Markt bringen, die niemals denselben Erfolg, wie vorangegangene Apple-Kreationen erzielen werden.
 
Hmm, mich schließt man damit schonmal aus. Gibt´s auch alles schon. Klingt neu, aber besonders interessant ist es nur auf den ersten Blick.
 
Also zumindest das kostenlose werde ich auf meiner Xbox mal ausprobieren.

Allerdings werde ich es nicht oft nutzen, da ich einer bin der hauptsächlich im Auto Musik hört .
 
@ sonjala:
Wenn man das Feld einfach immer nur dem Marktführer überlassen würde, gäbe es aber keinen Wettbewerb. Außerdem bietet ja Microsoft nicht einfach nur einen Abklatsch an, sondern auch die eine oder andere Funktion die man bei iTunes vergeblich sucht. Insofern hat so ein Programm schon durchaus seine Daseinsberechtigung.

@ mad8811:
"Der kostenlose Xbox Music Pass ist jedoch nur auf Windows 8-PCs und -Tablets verfügbar. Über ein 10 US-Dollar teures Abo lässt sich Musik auch auf die Xbox 360 und auf Windows Phone 8-Geräte streamen und abspeichern."
 
Ah ok danke, habe das dann falsch verstanden.

Na dann benutze ich das ganze überhaupt nicht ;)
 
Ich finde das Design sehr ansprechend. Gefällt mir die Richtung die Microsoft geht.
Die sind mir auch jedenfalls lieber als Google.
 
Ich würde einen Stream abbonieren, aber nur wenn ich davon auch Loads sichern kann und diese ohne DRM nutzen. Sonst sage ich Stream nein danke. Da ich nicht immer online bin will ich für bezahlte Musik auch das Recht haben will eine Datei zu erhalten.

Microsoft ok, nur leider habe ich was den Mediacenter / Player angeht nur extrem negative Erfahrungen. Daher whoops ne danke.

Auch wenn das Stream speichern da ja gehen soll. Hmm Irgendwie gruselt es mir vor Mediaplayern und Mediacentern etc.
 
Kannst doch bei anderen Stream-Diensten auch abspeichern.
 
Hm, den Streaming-Dienst finde ich durchaus interessant, aber es gibt zurzeit noch kostenlose plattformunabhängige Alternativen. Bin gespannt, wie es sich wohl entwickeln wird.
 
Ich würde einen Stream abbonieren, aber nur wenn ich davon auch Loads sichern kann und diese ohne DRM nutzen. Sonst sage ich Stream nein danke. Da ich nicht immer online bin will ich für bezahlte Musik auch das Recht haben will eine Datei zu erhalten.

Das widerspricht sich doch. Was du willst ist beliebig viel Musik zu einem Festpreis zu kaufen. So ein Streamingangebot funktioniert eher wie eine Leihbücherei. Aber dort mußt du die Sachen ja auch wieder zurückgeben.
 
Beim Zune Music Pass war es so, dass man Zugriff auf das Streaming hatte und monatlich 10 Titel für immer behalten durfte. Ich glaube, dass ist auch noch bei XBOX Music der Fall.