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[iPad only] Work on iPad only!

Ich kenne es nicht aus eigener Erfahrung, aber das hier fand ich sehr interessant.
Der zweite klappbare Teil schaut wertigkeit aus, dafür aber vom Produktbild her etwas dick und daher eventuell mir „zu schwer“.

Ich schwanke jetzt zwischen der Elago:
https://amzn.eu/d/hVAebrA

Und der Spigen:
https://amzn.eu/d/boIiZr6

Wobei die Tendenz zur Spigen geht - das Konzept gefällt mir, die sieht auch sehr dünn aus und Spigen hat eigentlich eine gute Qualität.
 
Bei einem abnehmbaren Deckel sollte man bedenken, dass es zu einer Lösung kommen könnte. Hatte ich bei der Logitech, habe die Tastatur mit dem iPad anliegend an der Tastatur hochgehoben und dabei löste sich iPad von der Tastatur und fiel zu Boden, zum Glück hat die Logitech den Rundumschutz um den Rahmen, was nur zu einer kleinen Macke an der Hülle führte.
 
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Bei einem abnehmbaren Deckel sollte man bedenken, dass es zu einer Lösung kommen könnte. Hatte ich bei der Logitech, habe die Tastatur mit dem iPad anliegend an der Tastatur hochgehoben und dabei löste sich iPad von der Tastatur und fiel zu Boden, zum Glück hat die Logitech den Rundumschutz um den Rahmen, was nur zu einer kleinen Macke an der Hülle führte.
Das hatte ich mit einem magnetischen Paperlike Case auch schon mal (bei einem anderen iPad), dass ich gerade noch so auffangen konnte. Seitdem bin ich vom hoch heben alleine am Case geheilt und mache sowas nicht mehr.

Ich mag aber keine Hüllen oder ähnliches, welche ein richtiges Case mit Rundherumschutz sind.
Beim iPad nicht, beim iPhone nicht.

Die Apple mobilen Geräte sind so schlank und vom Design her schön - solche „Bumper“ machen die Geräte unnötig dick und auch hässlich, wenn da so eine Wulst um das Gerät ist. Ist halt Geschmacksache, ich mag es aber nicht.

Logisch ist das mobile Gerät dann an der Seite und den Ecken nicht vollständig geschützt.

Aber man kann nicht über jeden Gebrauchsgegenstand einen Sack drüber ziehen, dass auch niemals was passieren kann. Dann kannst den nächsten Neuwagen auch am besten in der Garage stehen lassen.
 
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Das ist richtig und verständlich. Wahrscheinlich hole ich zum nächsten iPad auch gar keine Tastatur mehr. Wenn ich was zu schreiben habe nehme ich halt das MacBook.
 
Ich mag aber keine Hüllen oder ähnliches, welche ein richtiges Case mit Rundherumschutz sind.
Beim iPad nicht, beim iPhone nicht.

Beim iPad mag ich das auch nicht. Da finde ich die Lösung mit der magnetisch gehaltenen Rückseite deutlich besser, weil man das Case so auch mal schnell entfernen kann. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass Hartplastikkanten mehr schaden als nutzen können. Hab schon bei dem einen oder anderen dunklen iPad gesehen, dass da durch das Entfernen des Cases dann leichte Spuren am Rand des iPads sichtbar blieben.

Beim iPhone finde ich ein geschlossenes Case dagegen besser, da hier das Risiko von Beschädigungen während des Transports und/oder der Nutzung deutlich verringert ist. Hinzu kommt, dass ich persönlich das Case eh so gut wie nie abmache. Auch hier bin ich mit dem original Silikon Cace von Apple für das iPhone 16 Pro extrem zufrieden.

Aber deine beiden geposteten Dritt-Cases für das iPad Air sehen auch jeden Fall interessant aus. Mir persönlich ist halt sehr wichitg, dass ich mit dem Case Aufstellwinkel zwischen ca. 85° und 60° möglichst stufenlos realisiert bekomme. Und deswegen kam für mich halt entweder nur ein Case mit Kickstand (leider häufig sehr schwer, wenn überhaupt verfügbar) oder eine kurzen Magnetlasche in Frage. Und da fand ich es super, dass Apple das beides beim Smart Folio für das aktuelle iPad Pro umgesetzt hat.

Wenn ich was zu schreiben habe nehme ich halt das MacBook.

Bei längeren Texten am iPad nutze ich bevorzugt meine Logitech MX Keys. Ist nur blöd, dass Logitech für iPadOS kein Logi Options+ anbietet, um die Tasten der Tastatur individuell belegen zu können und um Flow zu ermögichen.
 
Nach langer Zeit bin ich auch wieder beim iPad angelangt - nachdem ich merke, dass ich meinen Mac nach etwas mehr als 2 Jahren intensiver Nutzung aufgrund anderer Anforderungen und Umstände schlagartig nicht mehr wirklich brauche und auch nicht mehr viel nutze, gehe ich wieder zurück zum iPad.
Anstatt abends noch auf das iPhone zu starren möchte ich ein iPad, auf dem ich noch etwas erledigen kann, egal ob auf dem Sofa, im Bett oder im Flugzeug. Es ist das Mittelding zwischen Mac und iPhone, sehr portabel, simpel, so wie es hoffentlich zu meinen neuen Bedingungen passt. Diesmal daher 11".
Ich habe von etwa 2016 bis 2020 bereits iPad only gelebt. Heute habe ich für Dinge wie Excel-Sheets, die Steuererklärung und ähnliches den Windows-PC meines Arbeitgebers, den ich hierfür nutzen kann.
Habe heute ein iPad Air M3 zu einem guten Kurs gekauft, der Aufpreis zum M2 ist minimal. Keyboard und Pencil sind erstmal nicht geplant. Auch kein Cover, lediglich eine schicke Kunstledertasche wie beim Mac soll es geben.
Wir werden sehen, wie produktiv ich mit dem Gerät noch zu Werke gehen werde, die erste Herausforderung wird es werden den Scanner, der im Netzwerk hängt, anzubinden.
 
Scanner sind je nach App spitze oder ….. Ich habe mir einen neuen Drucker gekauft, einen Laserdrucker von Xerox und die App ist echt gut. Ersetzen tut er einen HP und der hat mich lange geärgert, die App war auch so lala. Der Xerox gefällt mir so, das ich meinen ScanSnap Scannen inzwischen überhaupt nicht mehr nutze.
 
Habe die Sache mit dem Scanner nun auch über die App des Herstellers (Canon) gelöst. Funktioniert tadellos.
 
Mehr oder weniger exakt ein Jahr später erlaube ich mir mal ein Fazit zu ziehen:
Die ersten Monate kam ich kaum zur Nutzung, das hat sich dann im Herbst/Winter gewandelt. Es wird immer mehr mein Gerät für sämtliche private Angelegenheiten und ich halte es mittlerweile auch so, dass ich zu Hause sehr viel auf dem iPad - und nicht mehr auf dem iPhone - mache. Viele Apps (z.B. Social Media) habe ich vom iPhone entfernt und nutze diese nur noch auf dem Tablet.
Ein Keyboard nutze ich immer noch nicht, ich tippe recht wenig. Für das Lesen von Texten und zum generellen Medienkonsum ein top Gerät, simple Numbers-Sheets gehen auch. Größter Vorteil für mich ggü. dem Formfaktor Laptop: Die Hürde zur Nutzung ist viel geringer und ich nehme es auch viel mehr mit (packe ich selbst für kurze Ladepausen mit dem E-Auto ein). Abends im Bett oder auf dem Sofa noch Mails ansehen, etwas lesen oder googeln: einfach perfekt.
 
Ich habe zuhause mal ein Selbstexperiment gemacht und 14 Tage privat nur das iPad genutzt. Am Desktop mit Monitor, Maus und Tastatur. Unterwegs mit Tastaturhülle / ohne alles und auf dem Sofa rein als Tablet.
80% meiner Usecases konnte ich gut umsetzen. 10% waren aufwändiger, weitere 10% gingen gar nicht oder nur sehr sehr eingeschränkt.
Ich war überrascht, wie weit man mit dem iPad kommt. Das Gerät ist ein sehr guter Allrounder.
 
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Servus zusammen,

ich starte den nächsten Versuch in Sachen iPad only. Vor rund vier Jahren hatte ich das schon einmal probiert und bin damals krachend gescheitert — seitdem lief wieder alles über das MacBook Pro.

Jetzt der zweite Anlauf: Mein MacBook Pro M3 Max wandert zu meiner Frau, ich habe mir das aktuelle iPad Pro samt Tastatur geholt und ziehe alles Private sowie meine Mails (privat und geschäftlich), Kalender und den ganzen täglichen Kleinkram aufs iPad um.

Eine Ausnahme bleibt allerdings bestehen: Für meinen Hauptjob brauche ich zwingend Windows, deshalb steht parallel weiterhin ein ThinkPad auf dem Schreibtisch. Das ist die bewusste Krücke, mit der ich diesmal antrete — beim ersten Versuch wollte ich alles auf einem Gerät erschlagen, das hat nicht funktioniert.

Bin gespannt, wie weit ich komme und wo es diesmal hakt. Wer von euch fährt ein ähnliches Setup oder ist auch schon mal an iPad only gescheitert? Würde mich interessieren, wo bei euch die typischen Bruchstellen waren.

Grüße
Benny
 
pjfry schrieb:
Bin gespannt, wie weit ich komme und wo es diesmal hakt. Wer von euch fährt ein ähnliches Setup oder ist auch schon mal an iPad only gescheitert? Würde mich interessieren, wo bei euch die typischen Bruchstellen waren.

Grüße
Benny

Hi Benny,

Sehr spannend! Bitte um regelmäßige Berichte ☺️

Mit iPadOS 26 ist wirklich einiges besser geworden. Multitasking funktioniert besser und auch die Dateien-App ist stark verbessert worden. Auch die Vorschau-App ist nun viel mächtiger.

Ich empfehle Dir am Desktop einen externen Bildschirm anzuschließen. Air und Pro können den Monitor als erweiterte Anzeige ansteuern. Dadurch hast Du deutlich mehr Platz für Fenster und Multitasking.

Was nach wie vor eine Herausforderung sein kann:
- Große Operationen im Finder: wenn man wirklich viele Dateien von unterschiedlichen Quellen zusammenführen und sortieren will, geht das einfach unter macOS deutlich schneller und komfortabeler
- Browser unter iPadOS: sind keine wirklichen Desktop Browser und können die meisten Plugins von Drittanwendungen nicht ausführen
- Virtualisierung und Emulation sind nur ganz eingeschränkt möglich. Liegt an der fehlenden JIT-Übersetzung.
- Fehlende Anschlüsse: das iPad unterstützt vom Haus aus einen USB-C - mit dem Magic Keyboard kommt noch ein weiterer Anschluss hinzu. Das ist nicht viel und man muss gut planen, welche Geräte per Bluetooth und welche wirklich über Kabel verbunden werden müssen.
- Programmierung und Entwicklung ist auf dem Gerät nicht möglich. Es gibt keine wirkliche Entwicklungsumgebung.
- Das richtige Setup: am Desktop kann man das iPad mit Monitor, Maus und Tastatur koppeln, mit dem Magic Keyboard gibt es eine Art Notebook-Modus und natürlich kann man beispielsweise auf dem Sofa das iPad auch ohne alles verwenden. Meines Erachtens nach ist die Kunst, in den richtigen Situationen, das richtige Setup zu verwenden.

Übrigens finde ich es mehr als legitim, noch einen Rechner nebenbei zu haben. Für mich ist die Frage nicht, ob der Haushalt Rechner frei wird, sondern welches der Geräte als Hauptgerät fungiert.

Viele Grüße
 
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Ich nutze jetzt seit über vier Jahren ausschließlich das iPad Pro. Zuerst in der 13“ Version jetzt in 11“ mit M4. Und ganz ehrlich, ich vermisse nichts.
Meine Anwendungen sind in erster Linie Browser, Office, Video u. Fotobearbeitung, ein paar Spiele, Mail, Wareneinkauf u. Verkauf, Banking und das Management der Solaranlage. Damit habe ich keinerlei Einschränkung. Die Tastatur verstaubt meistens in der Ecke, die nutze ich nur wenn ich weiß das größere Texte auf mich zukommen.
 
in welchen Anwendungsfällen scheiterst Du?
Man kann in Fotos und Music keine intelligenten Alben erstellen.

In Music unf Apple TV kann ich keine externen Medien einfügen ohne Mac.

Wenn es mal in Apple Music ein Album zerhaut kann ich es unter iOS/iPadOS nicht bearbeiten.

Sowas zB.