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Wie voll dürfen Mac Partitionen maximal sein?

Dieses Thema im Forum "macOS & OS X" wurde erstellt von HarlekinX, 10.02.09.

  1. HarlekinX

    HarlekinX Gala

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    Hallo,

    ich habe gelesen, dass das Systemlaufwerk von Leopard nie ganz vollgeschrieben werden darf. Es sollten ca. 10% freier Speicherplatz verbleiben.

    Wie sieht das mit Nicht-Systemlaufwerken aus, z.B. Backuplaufwerken? Darf hier der Speicherplatz fast bis zum Schluss genutzt werden?

    Viele Grüße,
    HarlekinX
     
  2. Ikezu Sennin

    Ikezu Sennin Schöner von Bath

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    Die Platten sollen deshalb nicht ganz gefüllt werden, damit beim Defragmentieren noch Platz zum Daten verschieben bleibt. Packst du die Platte bis zum Anschlag voll, kann das System keine Wartungsjobs mehr ausführen.

    Ob OS X das bei externen Platten macht, kann ich dir aber nicht sagen.
     
  3. Thaddäus

    Thaddäus Golden Noble

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    An sich schon, allerdings ist eine volle Platte immer langsamer als eine fast leere Platte. Das liegt daran, dass der Lesekopf grössere Wege zurücklegen muss. Ist also eine rein physikalische Sache...
     
  4. Doms

    Doms Stina Lohmann

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    dann würd ich rein logisch sagen, dass man Nicht-System-Partitionen auch ca. 10% frei lassen sollen, da diese auch defragmentiert werden müssen. ;)
     
  5. Thaddäus

    Thaddäus Golden Noble

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    Jo schon, aber auf reinen Datenplatten ist das wohl nicht so wichtig wie auf der Systemplatte... :)

    Wobei man rein rechnerisch sagen muss, dass Partitionen ja auch auf der Systemplatte liegen, also physikalisch gesehen...
     
  6. Ikezu Sennin

    Ikezu Sennin Schöner von Bath

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    Kommt drauf an. Wenn du Filme oder Audiodaten von der externen HDD abspielst und die ist sehr stark fragmentiert, wird das auch nicht lustig.
    Dann rattert die Platte die ganze Zeit wie verrückt und im schlimmsten Fall stockt die Wiedergabe in gewissen Abständen.
     
  7. j@n

    j@n Eierleder-Apfel

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    Möglicherweise ist das eine blöde Frage, aber wann genau defragmentiert OS X eigentlich?
     
  8. Thaddäus

    Thaddäus Golden Noble

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    Ständig im Hintergrund. Das ist ja der grosse Vorteil vom Journaled HFS-Dateisystem... :)
     
  9. HarlekinX

    HarlekinX Gala

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    Hallo,

    ich habe eine zweite Partition auf meiner Macintosh HD. Diese Partition ist 30 GB groß. Ich möchte dort noch eine 4,3 GB große DMG-Datei speichern. Der freie Platz danach wäre noch ca. 2 GB groß.

    Defragmentiert Leopard selbständig auch auf dieser 2. Partition? Ich dachte, das macht Leo nur von sich aus auf der Systempartition.

    Viele Grüße,
    HarlekinX
     
  10. Thaddäus

    Thaddäus Golden Noble

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    Soweit ich weiss macht das doch Leo einfach bei der Platte wo das System drauf liegt, egal wieviele Partitionen das sind. Lediglich physikalische weitere Platten werden nicht defragmentiert sofern sie nicht das HFS Format haben...
     
  11. Sir Q

    Sir Q Rheinischer Winterrambour

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    ohne die stelle in der dokumentation benennen zu können:
    • HFS formatierte Volumes werden während der normalen Schreib-lese-zugriffe selbst defragmentiert, das liegt in der Natur von HFS - alle anderen Dateisysteme werden lediglich mit Daten aufgefüllt …
    • Es sollten „mindestens” 10% der Laufwerkskapazität auf dem Start-Volume frei bleiben, damit Mac-OS ohne Leistungseinbuße arbeitet.
    • Ist das Starvolume 100% voll, kommt es unweigerlich zu Datenverlusten.
      Mac-OS löscht nämlich dateien, die nicht fehlerfrei geschrieben werden konnten (damit keine kaputten Dateileichen rumliegen) wenn du nun z.b. mit Mail Mails abrufst, und die letzte Mail die Platte zu 100% füllt, dann will Mail in seine .plist schreiben und vermerken, wann das letzte mail Mails abgehört wurden, das schlägt dann in der Regel fehl, und die Mail-Einstellungen sind sämtlichst verloren weil die .plist gelöscht wird, da sie nicht fehlerfrei geschrieben werden konnte … Das passiert in dem Zusammenhang dann auch mit nahezu allen Widgets (ganz bedauerlich ist es dann mit den Notes) …
    • Bei allen anderen HFS-Volumes sollte doppelt soviel platz bleiben, wie die größte Datei belegt, sonst kann HFS nicht defragmentieren …
     
  12. Thaddäus

    Thaddäus Golden Noble

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    Was bei 4,3 GB bedeutet, dass ca. 9 GB frei bleiben müssen. Da wird das also nichts, wenn du nur noch 2 GB frei hättest... ;)
     
  13. HarlekinX

    HarlekinX Gala

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    Hallo,

    ich glaube einmal gehört oder gelesen zu haben, dass Leo nur Dateien bis zu einer Größe von 20 MB defragmentiert.

    Viele Grüße,
    HarlekinX
     
  14. niemehrwindoofs

    niemehrwindoofs Weißer Trierer Weinapfel

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    oha! Degragmentiert OS X auch externe Platten automatisch? Wenn nein, wie stelle ich das an?

    Könnte bei meinen 60GB musik nämlich irgendwie sinnvoll sein, das mal zu tun^^
     
  15. Schomo

    Schomo Russet-Nonpareil

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    Interessanter fred! Ich hab mir neulich mit Disk Inventory X meine bootcamppartition angeschaut, und die sah auch sauber aus, so als ob Os X da auch defragmentiert hätte. Wie kann denn das sein?

    Wen es interessiert 1 GB sind nicht mehr 1 GB...

    Gruß Schomo
     
  16. tobitobitobi

    tobitobitobi Weigelts Zinszahler (Rotfranch)

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    249

    ich auch ;)
     
  17. Thaddäus

    Thaddäus Golden Noble

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    Is aber totaler Quatsch. Das HFS-Dateisystem wird ständig und unabhängig der Dateigrösse defragmentiert... ;)
     
  18. j@n

    j@n Eierleder-Apfel

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    Kann mal bitte jemand eine Quelle für seine Behauptung nennen? Sonst wird das hier der nächste Glaubenskrieg …
     
  19. Thaddäus

    Thaddäus Golden Noble

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  20. Marcel Bresink

    Marcel Bresink Sonnenwirtsapfel

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    Was in dem Wikipedia-Artikel steht, ist schlicht und einfach falsch.

    Generelle Vorbemerkung: Defragmentierungsverfahren stammen aus einer Zeit Ende der 1980er-Jahre, als Dateisysteme (wie FAT), die eigentlich für kleine Disketten gedacht waren, nach und nach auch auf Festplatten zum Einsatz kamen. Fragmentierung wurde dort zum Problem, da diese "Billigdateisysteme" auf den mehr als 125 mal größeren Datenmedien eine sehr schlechte Leistung zeigten.

    Bei allen modernen Dateisystemen werden jedoch Fragmentierungsvermeidungsverfahren beim Schreiben von Dateien eingesetzt, so dass eine Defragmentierung kaum noch nötig ist. Die "Rest-Fragmentierung", die immer bleibt, lohnt sich nicht zu behandeln, da diese Dateien nach kurzer Zeit wieder fragmentiert wären und der Aufwand, den man treiben muss, um das zu beheben, viel größer ist, als der Gewinn, den man erhalten würde.

    Eigentlich sind es nur Anbieter von Defragmentierungs-Tools, die behaupten, man würde so etwas heute noch brauchen. Apple rät generell davon ab: http://support.apple.com/kb/HT1375

    Um die offenen Fragen zu klären:
    - HFS+ verwendet Fragmentierungsvermeidungsverfahren.
    - Mac OS X verwendet keine automatische Defragmentierung, die im Hintergrund läuft, wenn das System nichts zu tun hat. Das ist nur ein Mythos.
    - Wenn Mac OS X (ab Version 10.3) eine Datei zum Lesen oder Schreiben öffnet, die kleiner als 20 MByte ist und diese Datei wird gerade nicht von mehreren Programmen geöffnet und das System läuft seit mindestens 3 Minuten und die Datei wurde innerhalb der letzten Minute nicht verändert und diese Datei hat keine Schreibsperre und diese Datei ist in mehr als 8 Teile fragmentiert, dann führt Mac OS X eine automatische Defragmentierung der Datei durch, indem die Datei in einen unfragmentierten Bereich der Platte verschoben wird.

    Die einzig wahre Quellenangabe ist der Quellcode des Mac OS X-Systemkerns. Hier der entsprechende Ausschnitt aus der Datei xnu/bsd/hfs/hfs_vnops.c von Leopard:

    Code:
    	/*
    	 * On the first (non-busy) open of a fragmented
    	 * file attempt to de-frag it (if its less than 20MB).
    	 */
    	if ((VTOHFS(vp)->hfs_flags & HFS_READ_ONLY) ||
    	    (VTOHFS(vp)->jnl == NULL) ||
    #if NAMEDSTREAMS
    	    !vnode_isreg(vp) || vnode_isinuse(vp, 0) || vnode_isnamedstream(vp)) {
    #else
    	    !vnode_isreg(vp) || vnode_isinuse(vp, 0)) {
    #endif
    		return (0);
    	}
    
    	if ((error = hfs_lock(VTOC(vp), HFS_EXCLUSIVE_LOCK)))
    		return (error);
    	fp = VTOF(vp);
    	if (fp->ff_blocks &&
    	    fp->ff_extents[7].blockCount != 0 &&
    	    fp->ff_size <= (20 * 1024 * 1024)) {
    		struct timeval now;
    		struct cnode *cp = VTOC(vp);
    		/* 
    		 * Wait until system bootup is done (3 min).
    		 * And don't relocate a file that's been modified
    		 * within the past minute -- this can lead to
    		 * system thrashing.
    		 */
    		microuptime(&tv);
    		microtime(&now);
    		if (tv.tv_sec > (60 * 3) &&
    		   ((now.tv_sec - cp->c_mtime) > 60)) {
    			(void) hfs_relocate(vp, VTOVCB(vp)->nextAllocation + 4096,
    			                    vfs_context_ucred(ap->a_context),
    			                    vfs_context_proc(ap->a_context));
    		}
    	}
    	hfs_unlock(VTOC(vp));
    
    Zur ursprünglichen Frage: Mit Ausnahme der Systempartition ist es kein Problem, eine Festplatte bis zum letzten Block auszunutzen. Man kann eine zu 100% gefüllte Platte allerdings dann nur noch als eine Art Nur-Lese-Medium benutzen, denn jeder Schreibzugriff wird wegen Platzmangels fehlschlagen und kann so zu Datenverlust führen.
     

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