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Wie und wo entstehen Buchstaben im menschlichen Mundraum?

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von MrNase, 10.09.08.

  1. MrNase

    MrNase Champagner Reinette

    Dabei seit:
    11.01.05
    Beiträge:
    2.643
    Hola!

    Ich such ne Übersicht die zeigt wie und wo Buchstaben im menschlichen Mundraum entstehen.

    Hat da jemand was für mich? Ich habe wohl das Internationale Phonetische Alphabet gefunden, eine auf die deutsche Sprache begrenzte Verbildlichung wäre jedoch besser. :)

    Danke. :)
     
  2. Perc

    Perc Stechapfel

    Dabei seit:
    01.05.07
    Beiträge:
    163
    [​IMG]

    ist zwar nicht auf deutsch, aber plosive ist zb. an den Lippen etc. Wikipedia is your friend :)
     
    MrNase gefällt das.
  3. Tommy*

    Tommy* Angelner Borsdorfer

    Dabei seit:
    15.03.08
    Beiträge:
    620
    1.
    Also, das was man in der oberen Zeile liest, sind die Artikulationsorte. Labial sind beide Lippen (bilabial) oder Unterlippe + obere Schneidezähne (labiodental), dental ist wenn die Zunge die Schneidezähne berührt.

    Alveoral: Zunge berührt den Zahndamm hinter den oberen Schneidezähnen
    Palatal: Bezeichnung des Artikulationsort am Gaumen
    velar: Artikulationsort ist das Gaumenzäpfchen bzw. der hintere Rachenraum
    laryngal: Kehlkopf

    2.
    Jeder Laut hat 3 Eigenschaften: Artikulationsort, -art (nasal,plosiv etc., das ist alles etwas komplizierter, meint aber, wie die Luft durch den Mund-Rachenraum geleitet wird) und ob er Stimmhaft (z.B. das "S" bei "Sau" oder "Sog") oder stimmlos ist (z.B. das "S" bei "krass" oder "bloß").

    Übrigens: Das IPA ist international, weil die Lautbildung bei jeder Sprache grundlegend gleich passiert. Unterschiede sind gering, wie z.B. das Englische "t", das oft "aspiriert" wird, also stimmhafter gesprochen wird und mehr dem "d" ähnelt. (Zum Beispiel im Amerikanischen Englisch bei "better", während das Britische Englisch das harte, stimmlose "t" in "better" benutzt)

    Deßhalb dient das IPA dazu, dass jeder Mensch, egal welche Sprache er spricht, die Aussprache jedes Wortes jeder Sprache versteht. Heißt also: Die obere Abbildung kann exemplarisch für das Deutsche verwendet werden.

    3. Um das alles zu erklären bietet sich das "r" besonders gut an. Was hier nämlich fehlt, ist das velare "r". In der Tabelle oben sieht man das auf der Zunge gerollte "r", wie es zB in Bayern oder besonders Österreich gesprochen wird. Im Hochdeutschen, zB im Ruhrgebiet, hat sich das velare "r" durchgesetzt, das im hinterem Rachen durch Vibration erzeugt wird. Dieses könnte man also in die Zeile "tremulant" und die Spalte "velar" eintragen.
     
    #3 Tommy*, 10.09.08
    Zuletzt bearbeitet: 10.09.08
  4. WDZaphod

    WDZaphod Prinzenapfel

    Dabei seit:
    10.11.06
    Beiträge:
    546
    Bestimmte Kombinationen entstehen auch außerhalb des Mundes.
    So z.B. ein "Pffffrrrrzzzzzzzz.....", welches eineen Ursprung ehr am anderen Ende der Nahrungsverdauungskette hat :-D

    Mal im Ernst - wofür braucht man das? Linguistik?
     
  5. crossinger

    crossinger Doppelter Melonenapfel

    Dabei seit:
    30.07.06
    Beiträge:
    3.369
    Vielleicht noch ein besseres Stichwort für Wikipedia: ARTIKULATION - dort gibt es auch schematische Zeichnungen des Mund/Rachenraumes.

    *J*
     

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