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Wie rechne ich meine Promillen aus?

iMarcel

Schöner von Nordhausen
Registriert
23.12.08
Beiträge
323
Liebe Apfeltalkler,
ich bin dabei, einen Alkoholrechner zu programmieren, soweit sogut,

doch ich kann mich leider nicht mehr genau an die Formel für Promille erinnern.

Also so in etwa 068 * "Gewicht" / irgendwas oder so etwas.

Weiss jemand bescheid? mein Freund Google leider nicht :-/

Danke schon im Vorraus, lg
iMarcel
 
autsch, mit 15 schon den eigenen alkorechner programmieren müssen …

sauf einfach weniger …
 
Solange man den Rechner am Abend noch bedienen kann, ist alles in bester Ordnung;-)
 
Ganz einfach:

Stell' dich auf ein Bein und versuche dich durch springen auf einem Punkt um 360 Grad zu drehen, ohne umzufallen.

Schaffst du das, solltest du unter 0,5 pro mille haben. ;-)
 
Danke für die Antworten. Doch kennt niemand die Formel?

ich bin am c# üben, und da wollte ich einfach etwas machen, was noch etwas mit Mathematik zu tun hat, da bin ich auf einen Rechner gestossen. Auf einen Alkoholrechner, hat nicht mit mir oder sonst wem zu tun.

Einfach nur eine Idee.
 
Weiste Bescheid... Wiki hilft!


Widmark-Formel

Der schwedische Chemiker Erik M. P. Widmark hat folgende Formel zur Bestimmung der theoretischen maximalen BAK entwickelt:
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wobei
  • c die Alkoholkonzentration im Blut in Gramm pro Gramm Blut
  • A die aufgenommene Masse des Alkohols in Gramm (g),
  • r den Verteilungsfaktor im Körper:
    • Männer: 0,68–0,70
    • Frauen / Jugendliche: 0,55–0,60
    • Säuglinge / Kleinkinder: 0,75–0,80
  • m die Masse der Person in Gramm (g) ist.
Um bei einem Getränk die Masse A des Alkohols herauszufinden, muss das Volumen V des Getränkes (gemessen in Milliliter, damit das Ergebnis in Gramm vorliegt) mit dem Alkoholvolumenanteil e (auf dem Getränkebehälter zu finden, z. B. Bier: 0,05) und der Dichte von Alkohol (ρ ≈ 0,8 kg/l bzw 0,8 g/ml) multipliziert werden:
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. Hat beispielsweise ein Liter (also 1000 ml) Bier einen Volumenanteil von 0,05 (d. h. 5 %) Alkohol, so entsprechen die 50 ml Alkohol einem Gewicht von 40 g.
Von der errechneten Blutkonzentration müssen zwischen 10 % und 30 % abgezogen werden, da der Alkohol nicht vollständig resorbiert wird. Als stündlicher Abbauwert ist ein Wert zwischen 0,1 ‰ und 0,2 ‰ anzunehmen. In der forensischen Literatur geht man auch von einer Abbaurate von ca. 1 g Alkohol pro Stunde und pro 10 kg Körpergewicht aus.
Um die Konzentration in Promille zu erhalten, muss das Ergebnis mit 1000 multipliziert werden.

Watson-Formel [Bearbeiten]

Eine genauere Formel lieferte Watson.[1] Er ermittelte empirisch die Abhängigkeit des Verteilungsfaktors r von Geschlecht, Körpermasse m (kg), Körpergröße h (cm) und Alter t (in Jahren).
Über eine Abschätzung des im Körper enthaltenen Wassers (Gesamtkörperwasser GKW (Liter)) kann der Verteilungsfaktor r genauer bestimmt werden.
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Eine von Axel Eicker stammende Modifikation enthält auch bei Frauen eine Altersabhängigkeit. Hier ist ein Parameter allerdings nur einstellig, was zu einem deutlichen Genauigkeitsverlust führen muss:
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r ergibt sich nun wie folgt (ρBlut = Dichte des Blutes, durchschnittlich 1,055
cb7c8acff24b5c281cdaad3ec92cc950.png
):
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Der Faktor 0,8 gibt den Anteil des Wassers im Blut an. Setzt man dies in die Widmark-Formel ein, so erhält man:
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Berechnung des Blutalkoholgehalts zur Tatzeit auf Grund der Trinkmengen [Bearbeiten]

Wurde eine Blutprobe nicht entnommen, muss in der Regel eine Berechnung der Blutalkoholkonzentration zur Tatzeit nach Trinkmengen vorgenommen werden. Anhand der Trinkmenge, des Körpergewichts und des Körperbaus wird mit Hilfe von Tabellenwerken, die auch Auskunft über die Alkoholgehalte vieler Getränke geben, zunächst die Blutalkoholkonzentration festgestellt, die theoretisch erreicht worden wäre, wenn die gesamte Alkoholmenge auf einmal in den Körper gelangt wäre (Theoretische Konzentration). Von diesem Wert ausgehend ist folgende Berechnung anzustellen:
Höchstmögliche Blutalkoholkonzentration Theoretische Konzentration minus Resorptionsdefizit 10 % Abbau je Stunde 0,1 ‰ Niederstmögliche Blutalkoholkonzentration Theoretische Konzentration minus Resorptionsdefizit 30 % Abbau je Stunde 0,2 ‰ Sicherheitsabschlag einmalig 0,2 ‰ Je länger die Tat zurückliegt, umso problematischer wird die Rückrechnung der BAK zum Tatzeitpunkt, insbesondere wegen des sog. Nachtrunks. Trinkt der Täter nach der Tat – etwa beim Eintreffen der Polizei oder während der Fahrt zur Wache – in kurzer Zeit größere Mengen Alkohol (Flachmann mit Hochprozentigem im Handschuhfach) wird die nachträgliche Bestimmung der BAK zum Tatzeitpunkt in der Regel nicht mehr möglich sein.
 
Und noch ein schlauer Spruch: Trink keinen Alkohol, so lässt sich der Promille-Gehalt am besten berechnen ;)


Stell' dich auf ein Bein und versuche dich durch springen auf einem Punkt um 360 Grad zu drehen, ohne umzufallen.
Schaffst du das, solltest du unter 0,5 pro mille haben. ;-)

Mir fallen spontan eine handvoll Leute ein, die nach dieser Theorie ständig über 0,5 promille haben müssen. Cool, gleich den Lappen einkassieren ;)
 
ich bin am c# üben, und da wollte ich einfach etwas machen, was noch etwas mit Mathematik zu tun hat, da bin ich auf einen Rechner gestossen. Auf einen Alkoholrechner, hat nicht mit mir oder sonst wem zu tun.

Einfach nur eine Idee.

Sehr gut rausgeredet! :-p
 
"Wer auf dem Boden liegen kann ohne sich festzuhalten, ist nicht betrunken!"
(alte Wikingerweisheit)
 
Weiste Bescheid... Wiki hilft!
Um es kurz zu machen (die einfache Variante):

  • Menge an tatsächlichem Alkohol=m(l)*(Vol.%)*0.8
  • ‰ im Blut (zu Beginn)=(m*0.7)/Menge an tatsächlichem Alkohol
  • ‰ nach bestimmter Zeit= ‰ (zu Beginn)-(Anz. Stunden*Abbaurate)


Legende
  • m(l)=Menge an Alkohol. Vorzüglich in mL rechnen (und dabei konsequent bleiben).
  • (Vol.%)=Volumenprozent (dabei in Dezimalen rechnen. Bsp.: 12%=0.12).
  • m=Körpergewicht
  • Abbaurate ist geschlechtsspezifisch (Männer: 0.15; Frauen: 0.13)
 
Und selbst mit irgendwelchen Formeln muss Dir klar sein, dass das nur ein ungefährer Wert ist. Eine dicke, 100 kg schwere Frau verträgt mehr Alkohol als ein 1,65 m großer, dünner Mann, wenn sie das gleiche, beispielsweise zwei Schnäpse trinken.
 
[*]m=Körpergewicht

Und selbst mit irgendwelchen Formeln muss Dir klar sein, dass das nur ein ungefährer Wert ist. Eine dicke, 100 kg schwere Frau verträgt mehr Alkohol als ein 1,65 m großer, dünner Mann, wenn sie das gleiche, beispielsweise zwei Schnäpse trinken.

Das Körpergewicht wird doch mit einberechnet? Wenn die Frau natürlich öfter mal was trinkt, dann haben z.B. 2,0 Promille eine andere Auswirkung auf sie als auf einen, der sich zum ersten Mal komplett abschießt. Aber das ändert nichts an den jeweiligen Promillewerten der beiden...
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege... :-/