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Wie Fernzugriff einrichten?

Musee

Auralia
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07.04.08
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Hallo, vor kurzem habe ich meinen Eltern meinen alten iMac vermacht. Ich würde diesen nun gerne per Fernzugriff warten und auch als Backup-Medium nutzen. Da ich nicht genau weiß wie das geht und auch hier im Forum nur auf Detailfragen gestossen bin, wollte ich mal fragen, ob es irgendwo ein Tutorial gibt oder ob mir jemand die, doch offenbar recht komplexe, Materie praxisnah erklären kann. Meine Elter haben ein DLS-Modem, keien Router. Ich habe bei "Dyndns" einen Account eingerichtet und auf dem Computer meiner Eltern den Update-Client installiert und eingerichtet. Nun weiß ich nicht weiter. Wie kann ich denn jetzt eine (sichere) Verbindung von meinem Computer aus aufbauen und auf den meiner Eltern zugreifen? Ich hoffe die Frage ist nicht zu allgemein gestellt. Ich bin auch für Hinweise auf existierende Threads oder Tutorials dankbar.
 
Zunächst mal solltest Du bei Deinen Eltern dringend einen Router einbauen! Je nach Konfiguration Deines alten iMac hängt dieser, in der jetztigen Konstellation, nahezu schutzlos im InterNET!
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Eltern haben eine DSL-Verbindung über PPPoE. wo ist das Problem?
 
Das Problem ist, dass Du wahrscheinlich nur die integrierte Mac OS Firewall benutzt, die nicht wirklich der Hit ist. Bei einem Router hast Du einen HOP zwischen dem InterNET und dem Rechner, auf dem Du explizit nur die Dienste (Ports) auf den iMac weiterleitest, die Du auch wirklich benötigst. Eine unvorsichtige Konfiguration des Rechners ist dann nicht so gefährlich.
 
Ich nutze hier auch nur die Mac-Firewall. Entsteht das Problem weil ich bei meinen Eltern den entfernten Zugriff erlaube? (Was ist HOP?)
 
OK. Ist da der Router die einzige Möglichkeit? Wäre ja ein zusätzliches Gerät das Geld kostet.
 
Gebrauchte Router bekommt man für kleines Geld, das ist auf jeden Fall die billigste Lösung. Ansonsten wirst Du bei Deinen Eltern einen riesigen Supportaufwand haben, wenn das Gerät erst mal kompromittiert wurde.

Grundsätzlich zu Deiner Überlegung: Was für einen DSL-Zugang hast Du? Wenn Du den Rechner bei Deinen Eltern als Backup-Medium nutzen willst, könnte das sehr zäh werden. Natürlich könntest Du für die Fernwartung Deinen Eltern ein Kochrezept hinlegen, wie sie bei Bedarf die Bildschirmfreigabe einschalten, damit Du Zugriff bekommst. Ansonsten wären alle anderen Freigaben aus. Mir wäre allerdings nicht wohl bei dem Setup.
 
Ich gehe über einen Router (Fritzbox) ins Internet, habe aber an selbigem nie irgendwas konfiguriert bezüglich Portfreigabe. allerdings sind bei mir auch alle Freigaben deaktiviert.
 
Musst Du auch nicht, denn bei Auslieferung sind bei der Fritz!Box alle Ports erstmal dicht, bis auf die VoIP-Geschichten, da wird aber nix auf irgendwelche Rechner in Deinem LAN weitergeleitet.
 
Bei einem Router hast Du einen HOP zwischen dem InterNET und dem Rechner, auf dem Du explizit nur die Dienste (Ports) auf den iMac weiterleitest, die Du auch wirklich benötigst.
Das eigentliche Stichwort hier wäre NAT.

@Musee:
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Du brauchst nicht zwingend einen IPcop. Ein (open)VPN-Fähiger Router tuts auch. Fritzboxen können das bspw, wenn man sie flasht (mit Freetz bspw., muss man aber fummeln)...
 
Warum kann man nicht direkt bei den Mac-Systemeinstellungen die Ports verwalten? Wäre doch eigentlich das naheliegendste.
 
Weil das nicht Mac-like wäre, weil es die meisten Benutzer überfordern würde, weil ein zweistufiges Sicherheitskonzept einfach .... sicherer ist.
 
Warum kann man nicht direkt im Mac die Portfreigaben verwalten? Wäre doch die einfachste Lösung.
 
Sorry, dass ich zweimal das gleiche geschrieben habe. Ich habe inzwischen rausgefunden, dass ein Fernzugriff zur Wartung auch über iChat möglich ist. Eine einfache, sichere und praktikable Lösung den entfernten Mac als Backup-Volume zu nutzen scheint es wohl nicht zu geben.
 
Das Setup Deiner Eltern ist schlicht und ergreifend unsicher, das möchtest Du aber offensichtlich nicht wahr haben. Kein Problem, Fehler sind grundsätzlich dazu da damit sie gemacht werden.
 
Und ein Router der hier weiterhilft kostet vielleicht 30 € neu. Das ist eine Sinnvolle Investition.
 
Hey, ich versuche ja nur das Ganze zu verstehen. Bin auch dankbar für den Hinweis! Wenn es keine andere Möglichkeit gibt mache ich das mit dem Router. Allerdings weiß ich immer noch nicht wie ich am einfachsten und effektivsten einen Fernzugriff oder die Möglichkeit einer Datenübertragung einrichte.
 
Hey, ich versuche ja nur das Ganze zu verstehen. Bin auch dankbar für den Hinweis! Wenn es keine andere Möglichkeit gibt mache ich das mit dem Router. Allerdings weiß ich immer noch nicht wie ich am einfachsten und effektivsten einen Fernzugriff oder die Möglichkeit einer Datenübertragung einrichte.

Entschuldige bitte, wenn ich das ganz direkt sage: Ich hatte nicht den Eindruck, dass Du etwas verstehen willst, da Du in keiner Weise auf das hier geschriebene eingegangen bist!

Zur Sache: Wie ich weiter oben bereits schrieb, ist die notwendige Technik die eine Sache, die andere ist die Sinnhaftigkeit! Ich meine die Bandbreite Deines DSL Anschlusses und dem Deiner Eltern! DSL ist, aus Deiner Sicht, als Backup-Transportmedium nunmal schnell in die falsche Richtung! Selbst bei einem DSL16000 Anschluss hast Du nur eine Upstream Bandbreite von 1024kBit/s, hast Du Dir mal ausgerechnet, wie lange es dauert da 50MB durchzuwürgen? (Bei DSL6000 sind es 576kBit/s)

Um einen Fernwartungszugriff zu realisieren, brauchst Du lediglich einen Router bei dem Du Port 5900 auf die IP des iMac Deiner Eltern weiterleitest. Dann schaltest Du auf dem iMac die Bildschirmfreigabe grundsätzlich aus und erklärst Deinen Eltern, wie sie sie bei Bedarf wieder einschalten.

Das ist durchaus sicher und bedarf keiner aufwändigen VPN-Konfiguration.
 
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