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Welches Setting?

BSE Royal

Oberösterreichischer Brünerling
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21.04.06
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Guten Abend,

ich such für privaten und beruflichen Bedarf ein neues Geräte-Settting.

Zum Nutzen der Geräte: Ich komme aus der Kreativbranche und habe sehr lange professionell vor allem im Bereich UX-Design/Bildbearbeitung und Illustration gearbeitet. Seit 2 Monaten habe ich einen Kurswechsel vollzogen und bin nun Grundschullehrer.

Berufliche Anforderungen an die Geräte sind überwiegend Office-Angelegenheiten. Zur Materialvorbereitung, aber auch im privaten lebe ich mich aber nach wie vor kreativ aus. Nur nicht mehr in der gleichen Intensität wie vorher und auf einer entspannteren Weise. PS, Illu, Indesign und Lightroom laufen aber nach wie vor zumindest jeden zweiten Tag.

Ich besitze ein MBP Mid 2014, das in Lightroom ordentlich ans pusten kommt und bei gelegentlichen Videoschnitt keinen wirklichen Spaß macht. Mittelfristig wollte ich es ursprünglich ersetzen.

Für die Arbeit in der Schule (Präsentation, Verwaltung, Organisation) halbe ich mir ein iPad Pro 12,9 mit Pencil besorgt. Ich habe wirklich lange versucht, produktiv damit zu arbeiten, aber das nach wie vor knarzige Dateimanagement, halbgares Multitasking/Fensterverwaltung und die nervige Textbearbeitung mit dem Touchscreen machen einfach keinen Spaß. Dafür bin ich evtl. einfach zu eingefleischt mit Shortcuts und Automatismrn unter macOS.

Nun stellt sich mir die Frage fürs Setting:

Ich möchte nicht nur einen Laptop den ich jeden Tag mit auf Arbeit nehme, andocke, danach wieder abbaue und zuhause das gleiche. Ich brauch am Ende des Tages ein (stationäres oder mobiles) leistungsstarkes Gerät für EBV und DTP und ein mobiles Gerät für Office-Anwendungen.

Folgende Optionen kommen mir in den Sinn:

1. Zuhause neuer iMac, auf Arbeit mein bisheriges MBP. Habe aber bereits ein sehr gutes Eizo Display, das ich ungern aufgeben will. Zwei Monitore brauche ich nicht mehr.
2. Zuhause/privat: Neues MBP, mit dem Vorteil, auch mobil mehr Power zu haben. Bin die letzten Jahre mit drm MBP an einer Dockingstation sehr gut gefahren. Auf Arbeit dann bisheriges MBP.

Grundsätzlich liebäugele ich auch mit einem kompakten MacBook parallel zum stärkeren iMac/MBP 2017, dass ich als leichten Begleiter mit richtigem OS dabei habe. Kosten hierfür weitestgehend durch mein altes MBP kompensiert. Denn das iPad wird 80% nur zum Surfen, Zeichnen, Notizen, Lesen und Mefienkonsum verwendet werden. Für richtige Arbeit liegt es mir, wie Eingangs geschrieben, schlichtweg nicht.

Soweit meine Gedankengänge.
Was meint ihr? Andere Ideen/Vorschläge?

Danke euch
 
Seit 2 Monaten habe ich einen Kurswechsel vollzogen und bin nun Grundschullehrer.
herzlichen Glückwunsch einerseits, andererseits ein ganz schöner Wandel :)
Ich besitze ein MBP Mid 2014, das in Lightroom ordentlich ans pusten kommt
Pusten bedeutet: es nutzt die Hardware. Das ist ein gutes Zeichen. Sorgen würde ich mir machen, wenn die Aktionen selbst nur langsam sind, es aber kein Pusten gibt.
und bei gelegentlichen Videoschnitt keinen wirklichen Spaß macht.
womit schneidest Du, was ist die konkrete Hardware (ist es ein 15" mit dedizierter Grafik oder das 15"-Modell mit intel iris Pro? Oder gar ein 13" Retina MBP?). In jedem Fall sollte es eigentlich mit SSD kommen und wenigstens 8GB RAM haben - ich sehe da keine grundlegenden Probleme. In 99% aller Fälle dürften die Nutzer die Arbeit deswegen als langsam empfinden, weil sie auf (lahmen!) externer Festplatten arbeiten.
Ich möchte nicht nur einen Laptop den ich jeden Tag mit auf Arbeit nehme, andocke, danach wieder abbaue und zuhause das gleiche. Ich brauch am Ende des Tages ein (stationäres oder mobiles) leistungsstarkes Gerät für EBV und DTP und ein mobiles Gerät für Office-Anwendungen.
Gut, dass Du weißt, was Du willst. Mir macht lediglich Sorge, dass Lehrer schon eine Ländersache ist und der Computer von denen auch kommen sollte. Zuhause ist was anderes, aber Du redest ja explizit von "zur Arbeit". Ok, ok, ich weiß selbst, was da herrscht. Ich wollte nur noch mal meine hehre Vorstellung von einer minimal-idealen Welt loswerden.
1. Zuhause neuer iMac, auf Arbeit mein bisheriges MBP. Habe aber bereits ein sehr gutes Eizo Display, das ich ungern aufgeben will. Zwei Monitore brauche ich nicht mehr.
wenn Du keinen zweiten Monitor brauchst und einen iMac nimmst, wird es aber darauf hinauslaufen, sich vom Eizo zu trennen :)
Abschließend kann ich das erst beurteilen, wenn Du das MBP jetzt genau spezifizierst. Stand jetzt kann ich nur schon sagen, dass die Geräte unterschiedliche Anschlusstechnologien haben, d.h. ggfls. ist weitere, neue Peripherie nötig oder zumindest Adapter. Die schlagen ins Geld, sind zusätzliche Fehlerquellen und wiegen sowie können verloren gehen.
2. Zuhause/privat: Neues MBP, mit dem Vorteil, auch mobil mehr Power zu haben. Bin die letzten Jahre mit drm MBP an einer Dockingstation sehr gut gefahren. Auf Arbeit dann bisheriges MBP.
auch das kann ich erst dann beurteilen, wenn ich die aktuellen Specs kenne. Ansonsten gilt das mit unterschiedlichen Anschlüssen auch für diese Kombination.
3. Grundsätzlich liebäugele ich auch mit einem kompakten MacBook parallel zum stärkeren iMac/MBP 2017, dass ich als leichten Begleiter mit richtigem OS dabei habe. Kosten hierfür weitestgehend durch mein altes MBP kompensiert.
ich würde das glaube ich bevorzugen, es sei denn, das 2014er ist eigentlich wirklich gut.
Denn das iPad wird 80% nur zum Surfen, Zeichnen, Notizen, Lesen und Mefienkonsum verwendet werden. Für richtige Arbeit liegt es mir, wie Eingangs geschrieben, schlichtweg nicht.
Für die Arbeit damit muss man zum einen gute Apps finden. Den Bereich DTP kenne ich gar nicht, aber zum Zeichnen ist der Pencil schon adaptiert und macht eine gute Figur. Nichtsdestoweniger hast Du Recht, dass der Workflow mit dem iPad ein anderer ist; von dem alten "mit Dateien arbeiten" muss man wirklich sich zu trennen bereit sein. Aber wenn man das ist - das ist alles sehr gut abstrahiert und mittels Cloud muss man sich echt keine Gedanken darum machen. Letztlich dürfte es aber noch an guten Apps für DTP scheitern (?).
Das ist ein wenig schade, denn die iPad Pros sind extrem potente Geräte und Du verschenkst viel Potential, insbesondere was Gewicht und Einfachheit der Einrichtung (z.B. Anschluss an Beamer für Präsentationen) angeht.

Schreib mal, was bei "Apfel-Menü, Über diesen Mac" über das Macbook Pro 2014 steht.
 
halbe ich mir ein iPad Pro 12,9 mit Pencil besorgt. Ich habe wirklich lange versucht, produktiv damit zu arbeiten, aber das nach wie vor knarzige Dateimanagement, halbgares Multitasking/Fensterverwaltung und die nervige Textbearbeitung mit dem Touchscreen machen einfach keinen Spaß. Dafür bin ich evtl. einfach zu eingefleischt mit Shortcuts und Automatismrn unter macOS.
Für deine eigentlichen Fragen kann ich dir keinen Tipp geben - aber genau das hat mich bisher auch davon abgehalten, mit für unterwegs ein iPad zuzulegen. Neben dem appleseitigen Zwang, regelmäßig iTunes und damit auch das Mac-System auf neuere, meiner Meinung nach meistens schlechtere Versionen zu aktualisieren (und bei iTunes _sind_ es immer schlechtere Versionen, wenn man Musik verwalten und abspielen will, schon länger).
Ich liebäugle da, wenn auch bisher nur oberflächlich, tatsächlich mit einem Nicht-Apple-Tablet. wobei ich da allerdings null Erfahrung habe, null Ahnung, wo es bei denen Ärger gibt (und den gibt es sicher). Wichtig wäre mir auf jeden Fall eine anständige Tastatur. Und, im Gegensatz zu Apples iMist, vernünftige Verbindungsmöglichkeiten zu externen Festplatten. Ohne Cloud und permanenten Internetzugangszwang, sondern auch sinnvolles Arbeiten auf der Hohen See (oder, was andere vielleicht betrifft, in afrikanischen Wüsten und Regenwäldern, auf dem antarktischen Eis…).
Mein geliebtes weißes MB, klein, kompakt, fähig, mag leider nicht mehr, da ein Kabel zwischen Logicboard und Display im Scharnier gebrochen zu sein scheint. Und manche unterwegs sinnvolle Software, etwa zum Segeln, gibt es sowieso nur noch für iOS oder Android.
 
ür deine eigentlichen Fragen kann ich dir keinen Tipp geben - aber genau das hat mich bisher auch davon abgehalten, mit für unterwegs ein iPad zuzulegen. Neben dem appleseitigen Zwang, regelmäßig iTunes und damit auch das Mac-System auf neuere, meiner Meinung nach meistens schlechtere Versionen zu aktualisieren (und bei iTunes _sind_ es immer schlechtere Versionen, wenn man Musik verwalten und abspielen will, schon länger).
die Zwänge bestehen eigentlich aus Unterstützung neuer Hardware. Oder eine neue macOS-Version. Bleib beim alten, dann bleibt auch das iTunes. Obwohl iTunes sehr bloated ist, tu ich mich daher etwas schwer, das als valides Argument stehen zu lassen.
Ich liebäugle da, wenn auch bisher nur oberflächlich, tatsächlich mit einem Nicht-Apple-Tablet. wobei ich da allerdings null Erfahrung habe, null Ahnung, wo es bei denen Ärger gibt (und den gibt es sicher).
eieiei - da gibt es mittlerweile soviele Geräte, das kann wahrscheinlich gar keiner mehr sagen. Bleibt nur, ein Gerät aussuchen und dann schauen, was man so findet.
Wichtig wäre mir auf jeden Fall eine anständige Tastatur.
ich habe mich vor dem iPad Pro 10,5 über das SmartKeyboard lustig gemacht und es kategorisch abgelehnt. Mittlerweile ist mein Fazit: Es ist überraschend gut zu beschreiben, es ist klein, leicht, widerstandsfähig und so ziemlich das beste mit diesen Rahmenbedingungen, was ich bisher gesehen habe. Nun gut, aus dieser Erfahrung kann ich nur sagen, ich weiß nicht, was im Android-/Microsoft-Lager mich so überraschen würde, nur, dass es einerseits möglich ist, es aber wie vorher gesagt zu viele Geräte gibt.
Und, im Gegensatz zu Apples iMist, vernünftige Verbindungsmöglichkeiten zu externen Festplatten. Ohne Cloud und permanenten Internetzugangszwang, sondern auch sinnvolles Arbeiten auf der Hohen See (oder, was andere vielleicht betrifft, in afrikanischen Wüsten und Regenwäldern, auf dem antarktischen Eis…).
wie gesagt, trenn Dich von dem dateizentrischen Gedankengut. iPad anmachen, benutzen. Der Rest ergibt sich. Die Festplatte ist da schon eingebaut... Und Internetzugang brauchst Du für Internetzugang. Du brauchst aber kein Internet, es sei denn, Du willst was transferieren. Was man auf hoher See transferieren sollen wollte? Kartenmaterial hast Du schon drauf, Radar und Ortung macht hoffentlich die Technik auf dem Boot ;)... Was gäbe es denn sonst?
Ja, ein iPad hat tatsächlich auch Schwächen. Aber ich finde erstaunlich, dass die ziemlich sicher woanders liegen, als die Skeptiker immer behaupten.
 
Zu meinem bisherigen Laptop:
  • i7 2.8 Ghz Quadcore
  • 16GB Ram
  • 1TB Fusion Drive
  • GeForce GT 759M 2GB
Das ich mit einem neuen MBP auch ein, zwei Adapter und ein neues Dock um 200-300€ brauche, ist mir bewusst. Immerhin erhalte ich Bildungsrabatt und kann günstiger in der Schweiz beziehen, wo ich arbeite.

Ich bekäme seitens der Schule einen HP Rechner gestellt. Auf den verzichte ich zugunsten meines eingespielten Workflows am Mac aber dankend.

Lg und Danke soweit.

PS: am neuen MBP reizt mich das Display, Touch ID und die Option aufs neue Dateisystem durchaus auch...
 
Nachtrag: Videoschnitt mit Premiere/AfterEffects. Macht aber wirklich keinen Spaß. RAM-Vorschau nicht wirklich existent, quàlend lahme Renderzeiten.
Vermutlich ist es auch mit einem neuen MBP nicht wirklich besser und ich denke noch zu sehr an Zeiten mit meinem MacPro mit 48GB Ram, 6GB Grafik und an Filme, die in SD(PAL) State of The Art waren. ;)
 
  • i7 2.8 Ghz Quadcore
  • 16GB Ram
  • 1TB Fusion Drive
  • GeForce GT 759M 2GB

..

das ist aber kein Fusion drive, sondern SSD, es muss eine Geforce 750M sein, aber das ist schon eine sehr gute Ausstattung.

Natürlich ist das neue Gerät schneller, tw. auch wesentlich, aber auch in Abhängigkeit von neuer Software, die OpenCL bzw. Metal benutzt. Ich benutze noch ein ähnliches Teil mit FcpX und bin da eigentlich total zufrieden. Wesentlich ist da, dass auf der internen oder externen SSD gearbeitet wird.

Ich äussere den Verdacht, wenn das Gerät aus 2014 jetzt nicht zufriedenstellt, wird das 2017er zu denselben Rahmenbedingungen auch nicht zufriedenstellen.
 
Ja, bei der GeForce hatte ich einen Tippfehler. Das ist die 750M.

Ich bin grad im Urlaub und konnte nun nur aus dem Kopf die Fakten nennen. War eigentlich überzeugt, ein Fusiondrive zu haben, aber gut möglich, dass ich das gerade Mitternacht nachgerüsteten Platte meiner PS4 durcheinander bringe.

Von Final Cut gibt es keine Demo, oder? Habe ohnehin mit dem Pro Bundle für 200€ geliebäugelt.

Lieben Gruß
 
Huhu von Final Cut findest Du hier eine Demo / Testversion:

https://www.apple.com/de/final-cut-pro/

Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es zwischen Final Cut und Premiere ein Unterschied wie Tag und Nacht von der Performance her ist.

Viel Spaß beim ausprobieren:

Kurze Anmerkung zur Ausgangsfrage:

Ich würde wahrscheinlich das MBP bei Ebay verkaufen dann das neue MBP 13 Zoll holen und das Top ausgestattet. Dann hast Du ein mobiles Gerät (vom Formfaktor her) und der Schnitt mit FCP X geht darauf OHNE Probleme, der Rest sicher auch. Dann würde ich wahrscheinlich mir zwei OWC Docks kaufen eine für die Schule / Geschäft und eines für zu Hause. Dann kannst Du mit einem Kabel das MBP laden und alle Geräte (inkl.) Monitor / Beamer anschließen.

Grüße
 
Danke für den Link zu FCX. Ich probiere das mal mit dem 2014er aus.

Tendenz gerade:

Altes MacBook Pro behalten und dann

a) iPad Pro nochmal mit Tastatur ausprobieren. Ändert zwar nichts am Dateihandling und dem mageren Multitaking, aber evtl. reicht es schon. Vorteil am iPad ist definitiv die Mobilfunkverbindung, wenn ich mal im Sitzkreismirgendwelches Bildmaterial zeigen möchte/kurz was im Netz nachschlage. WLAN auf eigenen Geräten ist nämlich nicht möglich.

b) MacBook mit dem kleinen i5-CPU als Alternative zum iPad Pro, das dann zu 90% fest in der Schule bleibt, für Nachbereitung, Dokumentation, Schülerbeobachtungen etc.

Lieben Gruß
Philip