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Weihnachten für Apple-Mitarbeiter: Bedrucktes T-Shirt und bedruckte Karte

Einen Teil bekommt man sowieso wieder.
 
Die zu bezahlende Jahressteuer ist immer gleich. Egal ob 12 oder 15 Gehälter (Deutschland). Deshalb habe ich bei meinen Vorstellungsgesprächen auch immer nur mit Jahresgehalt verhandelt.
 
Ist es das? Kann es nicht sein, dass Du mit dem Weihnachtsgeld in die höhere Steuerprogression reinkommst?
 
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Reaktionen: RainerW
Ist es das? Kann es nicht sein, dass Du mit dem Weihnachtsgeld in die höhere Steuerprogression reinkommst?

...selbstverständlich spielt exakt diese Thematik in D eine Rolle - aber vielen ist dies nicht bewusst, bzw. haben sich damit noch gar nicht auseinandergesetzt. ;)
 
Ist es das? Kann es nicht sein, dass Du mit dem Weihnachtsgeld in die höhere Steuerprogression reinkommst?

natürlich, je höher das Einkommen ist, desto höher auch der Steuersatz. Relevant ist trotzdem ausschließlich das steuerpflichtige Jahresbrutto, völlig egal ob man es auf 12, 13 oder 14 Gehälverteilt.

Nein, es ist eine Unsitte, dass das Finanzamt bei Sonderleistungen wie Weihnachtsgeld die Hand aufhält und fröhlich mitkassiert.

ist doch quatsch, Weihnachtsgeld ist Bestandteil des Gehalts bzw des Einkommens, also warum sollte es nicht versteuert werden müssen?!
 
Lieferantengeschenke sind auch so ein Punkt.
Da habe ich nie verstanden warum Chefs so etwas einkassieren müssen.

Hmm, du berätst Unternehmer aber verstehst den Sinn von Compliance-Regeln nicht?

Nein, es ist eine Unsitte, dass das Finanzamt bei Sonderleistungen wie Weihnachtsgeld die Hand aufhält und fröhlich mitkassiert.

Das Weihnachtsgeld ist ein Bestandteil des Jahresgehalts und wird genauso versteuert. Wenn dem nicht so wäre, wäre ich der erste der beim Arbeitgeber nachfragt ob er mir nicht jeden Monat nur die 1000€ auszahlt die ich zum Leben brauche und den Rest dann bitte kumuliert als Weihnachtsgeld.

Zum Thema:
Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich übel. Natürlich stellt das Weihnachtsgeschenk eine freiwillige Leistung dar. Aber gerade in Anbetracht dessen, was die letzten Jahre verschenkt wurde ist das schon ein massiver Rückschritt. Und das, obwohl das Unternehmen an sich auch in den vergangenen 12 Monaten gewachsen ist und seinen Wert erhöhen konnte.
 
Ist es das? Kann es nicht sein, dass Du mit dem Weihnachtsgeld in die höhere Steuerprogression reinkommst?

In Deutschland wird die Quelle besteuert, d.h. es wird gleich vom Gehalt abgezogen. Dafür wird die Monatssteuertabelle herangezogen. Bekommst du jetzt in einem Monat gleich das doppelte, fällt der Steuerbetrag für diesen Monat natürlich üppiger aus. Bei der Einkommensteuererklärung oder Lohnsteuerjahresausgleich wird für das steuerpflichtige Brutto dann aber die Jahressteuertabelle verwendet, was den einen Ausreißer dann nivelliert. Daher besteht die Chance, zuviel gezahlte Steuern zurückzuerhalten.

Die Schweiz kennt die Einkommensbesteuerung an der Quelle nur für Ausländer, zumindest für die Meisten, da fällt dieses Problem nicht an (außer für besagte Ausländer).