Wegen 40 Jahren an Investitionen: Tim Cook erhält Auszeichnung vom irischen Premierminister

Martin Wendel

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Martin Wendel
Tim Cook wird am 20. Januar den irischen Premierminister Leo Varadkar in Dublin besuchen. Dem Apple-Chef wird "in Anerkennung von 40 Jahren an Investitionen des iPhone-Herstellers in Irland" eine Auszeichnung verliehen. Die Europa-Niederlassung von Apple befindet sich in Cork, im Süden des Landes.
EU-Kommission straft Apple wegen Steuervermeidung


Die Geschäftstätigkeit von Apple in Irland, bzw. genauer gesagt die Besteuerung der dortigen Apple-Tochter, zieht schon seit mehreren Jahren die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich. In 2016 kommt die Europäische Kommission zum Schluss, dass die irischen Behörden unerlaubte Beihilfen zur Reduzierung der Steuerlast der Apple-Tochter geleistet haben.
13,1 Milliarden Euro liegen noch auf Treuhandkonto


Apple wurde zu einer saftigen Steuernachzahlung in Höhe von 13,1 Milliarden Euro verurteilt. Apple hat das Geld zwar bereits bezahlt, noch parkt es aber auf einem irischen Treuhandkonto. Denn sowohl Apple als auch Irland sehen keine Steuervergehen und gehen gegen das Urteil der EU-Kommission vor – Ausgang noch Ungewiss.

Via 9to5Mac

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Phil78

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Von den Reichen lernt man das Sparen meine Freunde ;)
 
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Macbeatnik

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Sehr gut, hat er verdient, allerdings sollten auch die anderen, die der irischen Wirtschaft über Jahre geholfen haben, eine derartige Auszeichnung erhalten, auch Google war da nicht untätig.
Bewundernswert ist natürlich auch, das die irische Regierung den Mut aufbringt, sich der Europäischen Kommission zu widersetzen, allerdings wohl auch kein so großer Beinbruch, hatte doch deren damaliger Vorsitzende Junker, in früheren Tätigkeiten fleissig Steuerschlupflöcher ausgenutzt, bzw. ausnutzen lassen.
 

leton53

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Sehr gut, hat er verdient, allerdings sollten auch die anderen, die der irischen Wirtschaft über Jahre geholfen haben, eine derartige Auszeichnung erhalten, auch Google war da nicht untätig.
Bewundernswert ist natürlich auch, das die irische Regierung den Mut aufbringt, sich der Europäischen Kommission zu widersetzen, allerdings wohl auch kein so großer Beinbruch, hatte doch deren damaliger Vorsitzende Junker, in früheren Tätigkeiten fleissig Steuerschlupflöcher ausgenutzt, bzw. ausnutzen lassen.
Nun, die Irische Wirtschaft und Regierung hat sich hauptsächlich selber geholfen, in dem sie Dutzenden von Trusts und Grossunternehmen den Steueranspruch derer Basisländer unterminiet und diese zu Irischen Firmen mit massiv gekürtztem Steuerfuss gekürt hat, was eben durchaus kriminellen Charakter hat. Am stossensten daran ist, dass selbst die Deutsche Bundesbahn da mitmischen kann und somit die Deutsche Regierung sich da mit zu kriminalisieren getraut. :(
 

NorbertM

Lohrer Rambour
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in dem sie Dutzenden von Trusts und Grossunternehmen den Steueranspruch derer Basisländer unterminiet und diese zu Irischen Firmen mit massiv gekürtztem Steuerfuss gekürt hat,
Apples "Basisland" sind die USA und da versteuern sie ihre Gewinne. Sie konnten sich den Zeitpunkt dafür allerdings aussuchen und das Geld solange in Irland parken.
 
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leton53

Strauwalds neue Goldparmäne
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Sorry for the iRush, natürlich ist Apple ein US-Unternehmen, aber deren int. Stätten werden „lokal“ besteuert und sind in Europa eben Irish, und bei näheren Betrachtung sind diese Machenschaften schon sehr bemerkenswert ... und dafür noch Auszeichnungen zu verteilen ist ebenso verwerflich, wie solche entgegenzunehmen; just my 50 cents. 😶