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verliert OS X an Geschwindigkeit ?

FCK'LER

Kaiser Wilhelm
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07.12.09
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Nabend,

mein MBP ist derzeit fast bis oben hin vollgestopft mit irgendwelchen Daten und Prozessen die sich im Hintergrund bewegen.

Ich habe schon desöfteren gelesen, dass Mac OSX im Gegensatz zu Windows nicht langsamer wird je mehr Daten auf der Festplatte sind. Diese Erfahrung kann ich nicht bestätigen, bei mir ist es auch langsamer geworden.

Mich würde mal interessieren was eure Erfahrungen sind.

Grüße
 
Bei mir wird nicht bedeutend langsamer, zur Zeit 6 Rechner, fällt mir zumindest nicht auf, allerdings, ich nutze keine Systemverschlimmbesserungstools ala Onyx oder Virenscanner oder auch bei Plugins bin ich sparsam, Windows oder NTFS Treiber haben meine Rechner nie "beglückt", auch die GUI wird nicht modifiziert.
Allerdings sitze ich auch nicht mit der Stopuhr dabei und überprüfe wie schnell etwas geht, aber wie gesagt fühlbar wird da nichts langsamer.
 
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OS X wird selber wird vielleicht nicht unbedingt langsamer, aber Schreibzugriffe dauern sehr lange wenn Daten nicht mehr am Stück geschrieben werden können weil die Platte zu voll ist. Ein wenig freien Platz sollte das System zum "Atmen" schon haben. Ich meine hier im Forum eine Empfehlung von etwa 10 % gelesen zu haben.
Also mein System ist auch noch nicht langsamer geworden, obwohl ich damit schon ohne Neuinstallation einfach durch Clonen auf 2 verschieden Rechnern und mindestens doppelt so vielen Festplatten gearbeitet habe. Auch habe ich Snow Leo nicht extra neu aufgesetzt sondern einfach drüber installiert. Zuletzt ist wurde es sogar bedeutend schneller weil ich mit dem System und einer kleinen Auswahl meiner Daten auf eine SSD umgezogen bin.
 
Die Erfahrungen gehen bei OS X wie auch bei Windows völlig auseinander. Ich kann die Beobachtung wiederum bestätigen, dass auch OS X deutlich regredieren kann. Und dies betrifft vor allem auch den Umstand, wenn die Platte zu voll ist, da OS X ein fleißig auslagerndes System ist. Zu wenig zusammenhängende, freie Festplatten-Ressourcen können OS X dann entsprechend verlangsamen. Zudem gibt es sehr wohl Pflegemaßnahmen, die OS X helfen, dass es seine Performance erhält, wie in vielen Beiträgen hier im Forum auch zu finden und nachzulesen ist.

Einen deutlichen Performanceschub kann ich sogar attestieren, nachdem ich auf Anraten eines langjährigen Administrators von Unix-Systemen System von Daten per unterschiedlicher Partitionen getrennt habe. Ein einfaches System, das obendrein sehr viel Sicherheit mit sich bringt – und bei Problemen deren Behebung auf ein Minimum an Aufwand beschränkt.

Dies beideutet beispielsweise für die Systeme, die ich u.a. nutze:

Meine Systempartition hat etwa 30 GB Umfang. Davon sind vom System und Programmen ca. 13 GB belegt. Hier wird nichts von eigenen Dateien durchwürfelt. Das System hat zudem genügend Platz, zusammenhängend und vor allem in den schnellen Bereichen der Platte auzulagern. Andererseits kann ich einfach dezidierte Systembackups und im Zweifelsfall Wiederherstellungen betreiben, die meine eigenen Dateien unberührt lassen.

Beispiel: Letzte Tage probierte ich einen alternativen NTFS-Treiber aus, der mein System völlig zerschossen hat. Per Sicherung habe ich mein immer aktuell gehaltenes, reines Systembackup in gerade mal 10 Min. per externer Festplatte und OSX-Festplatten-Dienstprogramm zurückgespielt. Ich suche bei solchen Problemen gar nicht mal mehr nach Reparaturmöglichkeiten, die mir nur Zeit stehlen. Anderer Vorteil: Wenn man sein System einmal wieder zurückspielt, wird es förmlich 'defragmentiert'. In der Apple-Gemeinde in der Regel verpönt, ist der Leistungszuwachs hingegen überaus deutlich. Zumindest bei herkömmlichen Festplatten (also nicht SSDs). Bei System und Programmen ist diese Vorgehensweise im Betrieb in positiver Weise sehr auffällig, setzt aber natürlich die Trennung von System- und Datei-Partition vorraus. Allein der Performance-Vorteil lässt sich dabei nicht nur 'gefühlt', sondern auch per Benchmark deutlich belegen.

Ich habe mich selber davon auch erst überzeugen lassen, nachdem ich es mal ausprobiert habe, nachdem ich gegen solche Maßnahmen einige Einwände hatte. Mittlerweile bin ich aber überzeugt und genieße die Vorteile, die OS X sowieso bietet.

Noch effektiver ist allerdings, wie es ChrisG bereits andeutete. Eine schnelle, wenn auch kleine SSD z.B. fürs System zu verwenden ... in Erweiterung dazu u.U. aber noch die Möglichkeit zu nutzen, den Einbaurahmen des Superdrives bei einem MBP für eine Daten-Festplatte zu verwenden (Optibay). Eine verlockende Option; leider auch verbunden mit der Unbequemlichkeit, das Superdrivelaufwerk nur noch extern betreiben zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mhm, meine Installation von meinem MBP ist noch die Installation vom iBook G4, immer nur migriert und gecloned... hatte bisher keine probleme. ich räume öfters mal mit Hilfe von MainMenu (eigentlich vor jedem größerem Update) und das reicht dann auch... An sich kann ich auch nicht bestätigen, dass Mac langsamer wird. Windows ist jedoch bei mir seit Vista auch nicht viel langsamer geworden. Mit ein wenig Pflege (hauseigene Mittel) läuft alles paletti.
 
Hey, danke das sind ja schoneinmal vielsagende Beiträge :)

Mich interessiert vor allem ob das ganze nur Plazebo ist (,,Ich besitze einen Mac und denke, dass jetzt alles schneller ist^^"), oder ob es aus Sicht des Betriebssystems belegbar ist, dass ein UNIX-System nicht so stark in die Knie geht wie ein Windows-System, dass MAC OS X seine Daten gerne auslagert heißt doch eher, dass die Festplatte nicht so schnell auf die Daten zugreifen kann, da sie ,,zerstreuter'' sind oder ?

Gruß
 
ohne es selber belegen zu können:
man munkelt, daß mit einführung der intels auch ein osx gern viel mist anhäuft und das system belastet. ich kann das aber derzeit nicht belegen.
 
Überflüssige Einträge vor allem in den Caches sind häufig zu finden. Dies ist mir kürzlich erst wieder bei einem Mac aufgefallen, der (allerdings nach langem Betrieb und vielen installierten/deinstallierten Apps) entsprechend zugemüllt war. Z.B in User ~ /Library/Caches.

Besonders wenn nur einzelne, meist schon seit längerem im Betrieb befindliche Accounts lahmen, lohnt dort beispielsweise ein Blick. Die meisten Einträge und Ordner sind wegen ihrer Namen nachvollziehbar bestimmten Programmen zuzuordnen. Bei erwähntem Mac war es neben einer Menge anderer Einträge z.B. Software von Google (Earth), die sofort auffiel, da schon lange nicht mehr installiert. Entsprechend geht man also mal die Einträge durch und löscht, was nicht mehr reingehört oder was man einfach äußerst selten nutzt. Dies kann man reuelos unternehmen, da andere Einträge (so sie zu noch verwendeter Software gehören) vom System neu erstellt werden. Aber überflüssiges kommt eben weg. Was man jedoch unterlassen sollte: den Cache-Ordner selber zu löschen...
Der Effekt beim genannten Mac war, dass der Account deutlich flüssiger startete und im Anschluss sogar mehr RAM zur Verfügung stand (hier kann in manchen Fällen ein Vorher/Nachher-Vergleich auffällig sein). Beim genanngen Mac direkt nach dem Einloggen: Vorher: von 4 GB waren 2,7 GB frei. Nachher: von 4 GB waren 3,3 GB frei. Das ist doch schon mal was. Allerdings ist auch anzumerken, dass an diesem Mac seit Unzeiten keine Wartung vorgenommen worden war! Seit Kauf des Gerätes war hingegen einiges an Software ausprobiert worden, teilweise wieder gelöscht, teilweise nur in Vergessenheit geraten. Ein bisschen Aufräumen schadet also gegen alle gepflegten Legenden auch einem Mac nicht. Zumindest wenn man sich weise beschränkt...

Weitere Hinweise z.B. hier:
http://www.apfeltalk.de/forum/osx-lahm-neu-t226505.html
 
Hey, das sind ja schoneinmal sehr gute Tipps ;)

User ~ /Library/Caches
Gibt es noch andere Ordner die man überprüfen sollte (z.B. irgendwelche unnötogen Logs) ?

Ich habe mir zusätzlich Anacron heruntergeladen, dass ja auch diverse Log-Ordner löscht.

Grüße
 
Nur nebenbei gefragt, fängst du jetzt an zu frickeln und suchst dir Tools, die du nicht brauchst? Welches OS X hast du denn auf dem Rechner und warum willst du jetzt Anacron nutzen, falls du 10.5 und höher nutzt? Und was haben gelöschte Logs mit Geschwindigkeit zu tun?
 
es gibt mehrere punkte, wo ein os x lahmen kann.

1.) natürlich werden platten fragmentiert. obwohl man da nicht soviel augenmerk drauf legen sollte,
weil sich os x seine wichtigen files selber defragmentiert.
sei dahingestellt, wie gut das passiert. mir iost nur aufgefallen, das nach einer defragmentierung (mittels programm oder durch einfaches klonen)
keinerlei geschwindigkeitsboosts bemerkbar gewesen wären. egal mit welcher methode.

2.) der plattenplatz ist auch schon angesprochen worden.
da ist os x offensichtlich sehr eigenartig. 10% freier platz ist oft zuwenig.
ich würde auch erfahrung 20% empfehlen.

3.) software über software...
ist denke ich ein punkt, der das system extrem in die knie zwingt.
switcher sind von os xnatürlich oft begeistert und heftig am lernen und rumprobieren.
da kann es schon sein, das im minutentakt software installiert und probiert wird.
es geht ja auch oft sehr einfach. man braucht das programm ja nur in den programme ordner ziehen und alles funktioniert.
wenn man es nicht mehr braucht, schmeißt man es einfach weg.
damit ist es aber nicht weg. weil sich sehr viele programme sehr viele zusätzliche dateien und verzeichnisse anlegen.
je nachdem was es ist.
da kann sich der "Application Support" und "Preferences" ordner schon mal sehr aufblähen.
wenn dann verschiedene programme ihre prefs lesen wollen und in einen ordner mit 1899 dokumenten rein müssen,
kann das schon bremsen.

die geschichte mit den partitionen ist nicht so meines. dem kann ich recht wenig abgewinnen, weil ja viele benutzerdaten auf der systempoartition liegen. mails, alle voreinstellungen, der Application Support ordner. maximal, das man eine TEMP partition (so machen das unix admins) für den virtuellen speicher. aber auch das bringt IMHO keine merkbaren veränderungen.

das seit intel zeiten das system zugemüllt wird, ist eine sehr interessante theorie einen risc prozessor fan´s :-)
spass beiseite. derartige dinge haben mit prozessoren nichts zu tun.
hab noch einige 100 G5 und G4 am laufen. die werden genauso langsam auf die dauer.

die erfahrung hat allerdings gezeigt, das es nicht soviel ist.
wahrscheinlich, weil sich keine switcher vor alte PPC kisten setzen und software installieren ohne ende.
das meiste setzt ja schon einen intel vorraus.

my2cent
mike
 
Warte mal.
da kann sich der "Application Support" und "Preferences" ordner schon mal sehr aufblähen.
wenn dann verschiedene programme ihre prefs lesen wollen und in einen ordner mit 1899 dokumenten rein müssen,
Was für so einen Ordner dauert ist das Listen der Dateien. Der Zielgerichtete Zugriff wird nicht viel langsamer, zumindest nicht bei der Anzahl. Eine Anwendung geht ja nicht hin und loopt erstmal durch alle Dateien um seine Preferences/AppDatas zu finden. Häng da noch 2-3 Stellen an die 1899 Dateien... an then we talk ;)

das man eine TEMP partition (so machen das unix admins)
Du meinst eine SWAP Partition.

Also der plausibelste Grund für OSX-Verlahmung, den ich kenne, ist, wie schon gesagt wurde,Vermüllung durch Installiererei, wobei aber nicht die vielen kleinen Dateien, die Programme anlegen, Schuld sind, sondern die Hintergrunddienste, die sie für launchd eintragen (zu wenig Speicherplatz auf der HD jetzt mal außenvor - ich fahre übrigens super mit 15% mind. frei).

Gerne werden die Programme dann entfernt, ihre Dienste aber zurückgelassen, was dazu führt, dass launchd versucht ein Programm zu starten, das nicht mehr vorhanden ist, was wiederum zu logspamming führt, weil launchd es immer und immer wieder versucht. Ein Sinnlosloop im Hintergrund quasi. Ein Blick in die Konsole genügt, um solchen Übeltätern auf die Schliche zu kommen.

Dann gibt es noch solche InputManager wie SIMBL, die auch zu großem Performanceverlust führen können, weil sie ja Code in laufende Prozesse einspritzen. Jetzt denkt sich halt der normale Windows Umsteiger, dass es die von Windows üblichen Anpassereien auch auf OSX machen können muss, nutzt dazu bspw. SIMBL, aber leider ohne genau zu wissen, was es macht, ergo unvorsichtig ist, und zerlahmt damit das System.

Bedenkt: Zermüllen kann man jedes System. Das ist kein Windows-Monopol.
Auf Windows geht das nur besonders einfach und erstaunlich schnell - nicht zuletzt, weil man überall Tipps bekommt, was man sich da alles für Toolchen installieren muss damit alles besser wird blablabla. Zusätzlich hast du halt noch evtl. Hardwareproblematiken (Treiber,...), weil Windows ja nicht auf seine Hardware, wie etwa OSX auf einen Mac, zugeschnitten ist. Das ist ein gravierender Unterschied (wer Hackintosh-Erfahrungen hat UND einen richtigen Mac kennt, sollte wissen, wovon ich spreche).
Wenn man bei OSX anfängt, solchen Müll zu laden, kann man auch da den Zustand der Zermüllung schnell herstellen.

Sie es so: Wenn du deinen Auto mit Müll vollädst, fährt es nicht schneller. ;)

Es führt sowohl auf Win als auf Mac nix daran vorbei, dass man weiß was man installiert und auch weiß wie man es wieder wegbekommt (kommt mir jetzt nicht mit Windows Uninstaller... die meisten lassen viele viele Leichen zurück).


Auf meinem nicht zu sehr zugemülltem Mac habe ich folgende Erfahrung gemacht:
Was bei OSX Wunder bewirken kann, ist ein PRAM-Reset. Wenn ich das Gefühl habe, dass mein Mac lahmt, mache ich deshalb 2 Dinge:
1. Konsole & Aktivitätsanzeige checken, ob da nicht irgendwas amok läuft oder fehlt
2. PRAM-Reset (man sollte wissen, was das tut bevor man es macht, wa?)

Das reicht normalerweise.
 
Hey, das sind ja schoneinmal sehr gute Tipps ;)

Gibt es noch andere Ordner die man überprüfen sollte (z.B. irgendwelche unnötogen Logs) ?

Ich habe mir zusätzlich Anacron heruntergeladen, dass ja auch diverse Log-Ordner löscht.

Hinweise zu weiteren Ordnern sind den Beiträgen in dem oben bereits verlinkten Thread zu entnehmen.
Bzgl. Anachron noch: Seit 10.5 laufen die entsprechenden Wartungsaufaben zuverlässig. Anacron muss nicht verwendet werden.
 
Gibt es noch andere Ordner die man überprüfen sollte (z.B. irgendwelche unnötogen Logs) ?

Ich habe mir zusätzlich Anacron heruntergeladen, dass ja auch diverse Log-Ordner löscht.

vorsicht: nicht in den systemlogs, oder -caches/-ordnern rumtüdeln.
einzig der userpfad ist einigermaßen ungefährlich.
von frickeltools würd eich besser die flossen lassen.