Warte mal.
da kann sich der "Application Support" und "Preferences" ordner schon mal sehr aufblähen.
wenn dann verschiedene programme ihre prefs lesen wollen und in einen ordner mit 1899 dokumenten rein müssen,
Was für so einen Ordner dauert ist das Listen der Dateien. Der Zielgerichtete Zugriff wird nicht viel langsamer, zumindest nicht bei der Anzahl. Eine Anwendung geht ja nicht hin und loopt erstmal durch alle Dateien um seine Preferences/AppDatas zu finden. Häng da noch 2-3 Stellen an die 1899 Dateien... an then we talk
das man eine TEMP partition (so machen das unix admins)
Du meinst eine SWAP Partition.
Also der plausibelste Grund für OSX-Verlahmung, den ich kenne, ist, wie schon gesagt wurde,Vermüllung durch Installiererei, wobei aber nicht die vielen kleinen Dateien, die Programme anlegen, Schuld sind, sondern die Hintergrunddienste, die sie für launchd eintragen (zu wenig Speicherplatz auf der HD jetzt mal außenvor - ich fahre übrigens super mit 15% mind. frei).
Gerne werden die Programme dann entfernt, ihre Dienste aber zurückgelassen, was dazu führt, dass launchd versucht ein Programm zu starten, das nicht mehr vorhanden ist, was wiederum zu logspamming führt, weil launchd es immer und immer wieder versucht. Ein Sinnlosloop im Hintergrund quasi. Ein Blick in die Konsole genügt, um solchen Übeltätern auf die Schliche zu kommen.
Dann gibt es noch solche InputManager wie SIMBL, die auch zu großem Performanceverlust führen können, weil sie ja Code in laufende Prozesse einspritzen. Jetzt denkt sich halt der normale Windows Umsteiger, dass es die von Windows üblichen Anpassereien auch auf OSX machen können muss, nutzt dazu bspw. SIMBL, aber leider ohne genau zu wissen, was es macht, ergo unvorsichtig ist, und zerlahmt damit das System.
Bedenkt: Zermüllen kann man jedes System. Das ist kein Windows-Monopol.
Auf Windows geht das nur besonders einfach und erstaunlich schnell - nicht zuletzt, weil man überall Tipps bekommt, was man sich da alles für Toolchen installieren muss damit alles besser wird blablabla. Zusätzlich hast du halt noch evtl. Hardwareproblematiken (Treiber,...), weil Windows ja nicht auf seine Hardware, wie etwa OSX auf einen Mac, zugeschnitten ist. Das ist ein gravierender Unterschied (wer Hackintosh-Erfahrungen hat UND einen richtigen Mac kennt, sollte wissen, wovon ich spreche).
Wenn man bei OSX anfängt, solchen Müll zu laden, kann man auch da den Zustand der Zermüllung schnell herstellen.
Sie es so: Wenn du deinen Auto mit Müll vollädst, fährt es nicht schneller.
Es führt sowohl auf Win als auf Mac nix daran vorbei, dass man weiß was man installiert und auch weiß wie man es wieder wegbekommt (kommt mir jetzt nicht mit Windows Uninstaller... die meisten lassen viele viele Leichen zurück).
Auf meinem nicht zu sehr zugemülltem Mac habe ich folgende Erfahrung gemacht:
Was bei OSX Wunder bewirken kann, ist ein PRAM-Reset. Wenn ich das Gefühl habe, dass mein Mac lahmt, mache ich deshalb 2 Dinge:
1. Konsole & Aktivitätsanzeige checken, ob da nicht irgendwas amok läuft oder fehlt
2. PRAM-Reset (man sollte wissen, was das tut bevor man es macht, wa?)
Das reicht normalerweise.