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US-Wahlen – Donald Trump

Das Beispiel Apple ist ja absurd. Die lassen in Billiglohnländern produzieren. Kunststück, dass sich das auch noch bei hohen Zöllen rechnet.

Ich habe mit diesem einem (von mehreren) Beispiel(en) eine Systematik aufgezeigt. Es obilegt dir, nun zu überlegen, ob die strukturelle Kritik an deiner These nun verfängt oder ob man im "Klein-klein" etwas findet, was die Analogie unzutreffend erscheinen lässt.
Ich bin es müde, mich an sowas abzuarbeiten.

Bei uns kann man aber nicht billig produzieren. Im Gegenteil. Und kommen dann noch Zölle hinzu, werden die Produkte unverkäuflich.
Das ist ja komisch: Wenn deiner Aussage nach Zölle der Grund sein werden, dass nun Unternehmen in den USA produzieren werden, gar ihre Produktion dorthin verlagern, warum produzieren dann so unendlich viele Unternehmen in DE (Stichwort: frührerer Export-Weltmeister), obwohl damit doch die komperativen Lohnvorteile bei anderen Ländern liegen und beim Export in andere Länder auch schon Zölle fällig wurden?
Kleiner Tipp, die Lösung steht schon oben: Es gibt keinen monokausalen Zusammenhang. Wenn du diesen weiterhin auf die Zölle versuchst zu argumentieren, klappt das schlicht nicht.

Man muss in den letzen Wochen ja unter einem Stein gelebt haben, um nicht mitzubekommen, welche Gewinnwarnungen unsere Autobauer rausgehauen haben. Alle in Zusammenhang mit der Zollbelastung.
Da ich beruflich ziemlich viel damit zu tun habe: Zölle sind ein(!) Grund, der die Automobilbranche treibt. Absatzprobleme, eine unklare Disruption des Verbrennermarktes, Emissionsverpflichtungen, strukturelle Veränderungen sind ein paar weitere - und da sind wir noch lange nicht am Ende. Hinsichtlich der Zölle ist das Problem zunächst, dass - bis vor kurzem - überhaupt nicht klar war, wie sich diese nun gestalten werden und es da ziemlich unterschiedliche Annahmen in der Branche gab. Aus diesen unterschiedlichen Annahmen haben sich dann auch ganz unterschiedliche Prognosen abgeleitet.


Intel hat das auch schon erkannt und wird seine Fabrik in D NICHT bauen.
Intel baut die Fabrlk hier nicht aufgrund der Zölle? Ich bin gespannt, wie du das herleitest.

„Wer jetzt in Deutschland investiert, ist der Dumme“:


Ist es einer der obligatorischen "sechs Dinge, die die XYZ-Branche nun unternehmen muss"-Artikel des Spiegels, die sich im Nachgang immer wieder als Unsinn herausstellen?
Hier wird auf ein globales, hochkomplexes Problemszenario also ganz einfach mit Handwisch geantwortet: "Investieren in DE = falsch".
Na, wenn es so einfach ist, ist ja gut. Diskussion zu ende. Der Thread kann geschlossen werden.
 
Mag ja sein das der wiederholte Hinweis auf Komplexität richtig ist. Entkräftet aber in meinen Augen nicht, dass die von mir geäußerte Befürchtung dass der Aspekt „EU-Auto=Zoll /US-Auto=kein Zoll“ sich negativ für die europäische Automobilindustrie auswirken könnte. Auch in komplexeren Situationen können einzelne Aspekte Auswirkungen haben. Sorry, aber der letzte Absatz macht eher den Eindruck die Diskussion abzuwürgen.
 
Unser Autobauer leben mit deren Strukturen noch im letzten Jahrtausend. Toyota hat die Hälfte der Mitarbeiter gegenüber VW, verkauft 10 Mio Autos im Jahr und VW derer 8,7 Mio Autos.

Und die Idee auf amerikanische Produkte zu verzichten kann auch in Deutschland Arbeitsplätze kosten, man sollte schon ein wenig weiter denken.
 
Menschen in Autohäusern zum Beispiel.
Hmm, das wären dann die Menschen, die in GM-Autohäusern arbeiten, denn alle anderen Marken werden entweder in D gar nicht verkauft, oder sind keine US-exklusiven Marken, d.h. in den Autohäusern würden ja alle anderen Marken weiterhin gekauft. Oder übersehe ich was?

Wie viele Autohäuser wären davon betroffen, so im Vergleich zu den von den Zöllen betroffenen deutschen & europäischen? Das dürften verschwindend wenige sein.


Dazu Menschen die hier für Unternehmen arbeiten, welche amerikanische Produkte in Deutschland bzw. der EU herstellen.
Mars, Coke, Pepsi etc.
Stimmt, an die "Nahrungsmittel-"Konzerne hatte ich tatsächlich gar nicht gedacht.

Trotzdem glaube ich, dass unter aktuellen Regierung nur funktioniert, was denen ans Geld geht (oder halt genau so zum Bully werden, wie die - aber dass wir das so lange wie möglich bleiben lassen, finde ich gut).

Der viel stärkere Hebel wäre aber, die ganzen digitalen Dienste und SW-Produkte aus den USA nicht mehr zu nutzen. Threema statt Whatsapp, emClient statt Outlook, Forgejo statt Gitlab (oder Github Enterprise), FreeNAS statt Synology, SoftMaker Office oder LibreOffice statt MS Office, ecoDMS statt DevonThink, DuckDuckGo statt Google (oder Bing), EU-LLMs statt ChatGPT...

Das tut den USA dann richtig weh. Aber während viele bereit sind/sein werden, statt Mars 'nen anderen Schokoriegel zu kaufen, wird das beim Umstellen von Whatsapp & Co. schon ganz anders aussehen... Sonst wäre das ja auf Grund der mehr als problematischen Datennutzung schon längst passiert - auch ohne die aktuelle US Regierung.

Das sind die Hebel, die jeder von uns in der Hand hat.
 
Schokoriegel kaufe ich immer die Plagiate von Aldi und Lidl.
Bonbonwasser trinke ich garnicht.

Apple-Computer sollte man nicht kaufen - aber da gibt es leider keine Alternative. ;)
 
Hast du mal ein Beispiel?

Sind jetzt vielleicht keine "amerikanischen Produkte" im eigentlichen Sinne, aber wenn man z.B. Mc Donalds und Burger King flächendeckend boykottieren würde, hätte das schon Einfluss auf einige Arbeitsplätze hier in Deutschland.

Und was wäre wohl, wenn Unternehmen in Deutschland entscheiden würden, keinerlei US-amerkianische Software mehr nutzen zu wollen? Würde man sich natürlich ordentlich ins eigene Fleisch schneiden, aber das war ja nicht die Frage. ;)

aber da gibt es leider keine Alternative. ;)

Digitalabstinenz. 😋
 
Wie will man denn da weiter gehen.. Kein Ford mehr fahren?
Der Deutsche Billigheimer nicht mehr in der Boeing in den Urlaub fliegen (Ryanair), usw., und wenn doch mit Airbus, dann mir CFM Triebwerken von General Electric? Ui, was wird das Lebens schön 😂
 
Die durchschnittlichen Gedanken verkennen die Gefahr einer enormen Kettenreaktion. Wird der Wirtschaftskreislauf zu sehr gestört, dann kann es irgendwann auch den eigenen Job in Gefahr bringen. Wir müssen hier ganz schwer aufpassen, dass wir hier nicht weiter Richtung amerikanische Verhältnisse abdriften. Die Politik ist hier ganz schwer gefordert aber auch Unternehmen.

Die Zeit der sinnlosen Strukturerhaltungsgeschichten, Wasserköpfe etc. ist einfach schon länger vorbei und nun muss halt mal gehandelt werden. Man konnte das alles sehr lange irgendwie immer weiter machen, nur wird es jetzt sehr schnell sehr eng. Als es damals die Weltwirtschaftskrise gab, 2008, gab es bei einem ehemaligen Freund Kurzarbeit im Konzern. Im seiner Abteilung gab es 8 Mitarbeiter und dann waren es nur noch 4, welche jeden Tag die Abteilung besetzt haben.

Ich dachte mir wow jetzt muss er aber richtig Gas geben, ich fragte wie er das Pensum jetzt schafft und wie der Tag so abläuft. Um es hier kurz zu halten, sie mussten so langsam arbeiten, das keiner bemerken konnte, das 4 Leute mehr als ausreichend sind um alles zu schaffen.

Deutschland und die EU braucht eigene Ideen und eine andere Identität in Bezug auf die Wirtschaft. Oder aber man kommt langsam mal weltweit ein wenig runter. Mich kotzt das Thema Geld mittlerweile so was von an. Zölle hier, Zölle da, Steuern hier, Steuern da, höhere Beiträge hier und höhere Beiträge dort.

Erstmal muss der Staat seine Hausaufgaben machen, wir Bürger tragen alle zusammen den Staat, wir brauchen schnell nur eine Rentenkasse, nur noch die GKV und dazu brauchen wir keine 100 GKV´s in Deutschland. Pro 10 Mio Einwohner tun es auch 2-3. Wir brauchen schlankere Strukturen und auch im Bereich der Politik Veränderungen. Auch dort muss man sich die Rente mit seiner Zugehörigkeit verdienen, in Relation zu den Jahren im Bundestag bzw auf kommunaler Ebene. Und vieles mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sind jetzt vielleicht keine "amerikanischen Produkte" im eigentlichen Sinne, aber wenn man z.B. Mc Donalds und Burger King flächendeckend boykottieren würde, hätte das schon Einfluss auf einige Arbeitsplätze hier in Deutschland.
Nur wenn sich der Boykott gegen Burger/Fast Food statt McD/Burger King richtet. Ansonsten steht da einfach ein anderes Schild 'drauf - bei McD/BurgerKing werden schliesslich keine amerikanische Produkte verkauft oder verarbeitet (die Softdrinks aus dem Hause Coca Cola mal außen vor - und ich glaube, dass auch die überwiegend keine amerikanischen Produkte in D verarbeiten).

NB: Hier in der Ecke sind die amerikanischen Softdrinks eh' seit Jahren auf dem Rückmarsch - auch schon vor Trump. In den meisten Restaurants oder auch im Theater sind die längst durch deutsche Limonaden ersetzt. Ich würd' sagen, deutsche Marken haben hier inzwischen so 30-50% Marktanteil (ist natürlich ein starker Bias ' auf Grund meiner Restaurantwahl drin 😉 Die wähle ich allerdings nicht nach der Getränkekarte aus.)

Und was wäre wohl, wenn Unternehmen in Deutschland entscheiden würden, keinerlei US-amerkianische Software mehr nutzen zu wollen? Würde man sich natürlich ordentlich ins eigene Fleisch schneiden, aber das war ja nicht die Frage.
Das ist der springende Punkt und den habe ich ja auch ausgeführt! Ich denke, dass sich die deutschen Unternehmen da gerade nicht ins eigene Fleisch schneiden würden, dass aber massiv "Eindruck" auf die US-Wirtschaft machen dürfte. Ich sehe das als riesen-Chance für die EU - gerade unser Verhalten gegenüber Trump dürfte uns auch Kunden außerhalb der EU zuspielen, wenn wir denn wettbewerbsfähige Produkte an den Start bekommen, da wir uns trotz der aktuellen Situation eben nicht als ein weiterer Bully positionieren.

Apple-Computer sollte man nicht kaufen - aber da gibt es leider keine Alternative.
Das ist auf dem gleichen Niveau wie "Zu Coca Cola gibt es keine Alternative." Mal ganz davon abgesehen, dass allein der Marktanteil von "Apple-Computern" deine Behauptung ad absurdum führt.

Kein Ford mehr fahren?
Die in Deutschland verkauften Fords sind in Deutschland produziert und haben mit den amerikanischen Modellen auch wenig gemeinsam. Mal ganz abgesehen davon, dass gerade Ford Deutschland historisch betrachtet ein absoluter Sonderfall von "amerikanischer Firma" ist und Ford sich gerade viel Mühe gibt, sich selbst aus dem Spiel zu nehmen - ganz ohne irgendeinen Boykott.

Der Deutsche Billigheimer nicht mehr in der Boeing in den Urlaub fliegen (Ryanair), usw., und wenn doch mit Airbus, dann mir CFM Triebwerken von General Electric?
Lass' doch einfach den Whataboutism und die Grenzfälle bleiben und fang' mit den Dingen an, wo es ziemlich trivial möglich ist, wenn man etwas ändern möchte: Coca Cola, Burger King, McD, Whatsapp/Instagram, Dropbox, M365 (zumindest privat), Safari/Edge/Chrome, Mars, Amazon, ...

Wer etwas machen möchte, findet Lösungen. Wer etwas nicht machen möchte, findet Gründe.

Wird der Wirtschaftskreislauf zu sehr gestört, dann kann es irgendwann auch den eigenen Job in Gefahr bringen.
Nun ja, das ist in dieser allumfassenden Allgmeienheit sicherlich richtig, allerdings ist der Ausgangspunkt, dass unsere Wirtschaft u.a. (und darum geht's in diesem Thread!) durch die amerikanische Regierung bereits massiv gestört ist und wird und das auch unseren eigenen Jobs bereits in Gefahr sind. "Weiter so" wird das sicherlich nicht adressieren!

Die Zeit der sinnlosen Strukturerhaltungsgeschichten, Wasserköpfe etc. ist einfach schon länger vorbei und nun muss halt mal gehandelt werden.

Deutschland und die EU braucht eigene Ideen und eine andere Identität in Bezug auf die Wirtschaft. Oder aber man kommt langsam mal weltweit ein wenig runter. Mich kotzt das Thema Geld mittlerweile so was von an. Zölle hier, Zölle da, Steuern hier, Steuern da, höhere Beiträge hier und höhere Beiträge dort.

Erstmal muss der Staat seine Hausaufgaben machen, wir Bürger tragen alle zusammen den Staat, wir brauchen schnell nur eine Rentenkasse, nur noch die GKV und dazu brauchen wir keine 100 GKV´s in Deutschland. Pro 10 Mio Einwohner tun es auch 2-3. Wir brauchen schlankere Strukturen und auch im Bereich der Politik Veränderungen. Auch dort muss man sich die Rente mit seiner Zugehörigkeit verdienen, in Relation zu den Jahren im Bundestag bzw auf kommunaler Ebene. Und vieles mehr.
Wow, jetzt können wir dann den Thread endgültig in "Der Apfeltalk Stammtisch" umbennen. Oder schiebst du irgendeinen konstruktiven Vorschlag nach, um den du dich kümmerst/für den du dich aktiv (=mit eigener Zeit, Geld, Angriffsfläche) einsetzt?

Meine Beispiele stehen oben: Ich versuche, mich systematisch von US-Diensten und -SW unabhängig zu machen. Das geht nicht von jetzt auf gleich und das ist teilweise viel Arbeit (teilweise ist es aber auch überraschend trivial - z.B. der Umstieg auf Vivaldi und emClient und auch DuckDuckGo hat mich seit einer Woche nicht mehr bei Google suchen lassen), aber es ist ein kleiner Beitrag. Und ich bin ein Multiplikator, gerade für solche Themen - nicht nur in meinem privaten Umfeld (und vielleicht auch hier), sondern natürlich auch beruflich. Wir fangen da z.B. bereits an, mit genau solchen Transformationen bzw. Vorstudien zu entsprechenden Projekten Geld zu verdienen. Neben den wirtschaftlichen Abhängigkeiten kommt ja noch eine beständig zunehmende Sorge, dass genau die digitalen Dienste/SW auch als Druckmittel oder zur Spionage genutzt werden kann.

Oder würde irgendwer der aktuellen Administration nicht zutrauen, US-SW-Hersteller dazu zu zwingen, backdoors einzubauen oder Druck auf Unternehmen über deren Zugang z.B. zu ihren eigenen Daten in AWS oder Azure Cloudspeichern auszuüben?!
 
Nur wenn sich der Boykott gegen Burger/Fast Food statt McD/Burger King richtet. Ansonsten steht da einfach ein anderes Schild 'drauf - bei McD/BurgerKing werden schliesslich keine amerikanische Produkte verkauft oder verarbeitet (die Softdrinks aus dem Hause Coca Cola mal außen vor - und ich glaube, dass auch die überwiegend keine amerikanischen Produkte in D verarbeiten).

NB: Hier in der Ecke sind die amerikanischen Softdrinks eh' seit Jahren auf dem Rückmarsch - auch schon vor Trump. In den meisten Restaurants oder auch im Theater sind die längst durch deutsche Limonaden ersetzt. Ich würd' sagen, deutsche Marken haben hier inzwischen so 30-50% Marktanteil (ist natürlich ein starker Bias ' auf Grund meiner Restaurantwahl drin 😉 Die wähle ich allerdings nicht nach der Getränkekarte aus.)


Das ist der springende Punkt und den habe ich ja auch ausgeführt! Ich denke, dass sich die deutschen Unternehmen da gerade nicht ins eigene Fleisch schneiden würden, dass aber massiv "Eindruck" auf die US-Wirtschaft machen dürfte. Ich sehe das als riesen-Chance für die EU - gerade unser Verhalten gegenüber Trump dürfte uns auch Kunden außerhalb der EU zuspielen, wenn wir denn wettbewerbsfähige Produkte an den Start bekommen, da wir uns trotz der aktuellen Situation eben nicht als ein weiterer Bully positionieren.


Das ist auf dem gleichen Niveau wie "Zu Coca Cola gibt es keine Alternative." Mal ganz davon abgesehen, dass allein der Marktanteil von "Apple-Computern" deine Behauptung ad absurdum führt.


Die in Deutschland verkauften Fords sind in Deutschland produziert und haben mit den amerikanischen Modellen auch wenig gemeinsam. Mal ganz abgesehen davon, dass gerade Ford Deutschland historisch betrachtet ein absoluter Sonderfall von "amerikanischer Firma" ist und Ford sich gerade viel Mühe gibt, sich selbst aus dem Spiel zu nehmen - ganz ohne irgendeinen Boykott.


Lass' doch einfach den Whataboutism und die Grenzfälle bleiben und fang' mit den Dingen an, wo es ziemlich trivial möglich ist, wenn man etwas ändern möchte: Coca Cola, Burger King, McD, Whatsapp/Instagram, Dropbox, M365 (zumindest privat), Safari/Edge/Chrome, Mars, Amazon, ...

Wer etwas machen möchte, findet Lösungen. Wer etwas nicht machen möchte, findet Gründe.


Nun ja, das ist in dieser allumfassenden Allgmeienheit sicherlich richtig, allerdings ist der Ausgangspunkt, dass unsere Wirtschaft u.a. (und darum geht's in diesem Thread!) durch die amerikanische Regierung bereits massiv gestört ist und wird und das auch unseren eigenen Jobs bereits in Gefahr sind. "Weiter so" wird das sicherlich nicht adressieren!




Wow, jetzt können wir dann Thread endgültig in "Der Apfeltalk Stammtisch" umbennen. Oder schiebst du irgendeinen konstruktiven Vorschlag nach, um den du dich kümmerst/für den du dich aktiv (=mit eigener Zeit, Geld, Angriffsfläche) einsetzt?

Meine Beispiele stehen oben: Ich versuche, mich systematisch von US-Diensten und -SW unabhängig zu machen. Das geht nicht von jetzt auf gleich und das ist teilweise viel Arbeit (teilweise ist es aber auch überraschend trivial - z.B. der Umstieg auf Vivaldi und emClient und auch DuckDuckGo hat mich seit einer Woche nicht mehr bei Google suchen lassen), aber es ist ein kleiner Beitrag. Und ich bin ein Multiplikator, gerade für solche Themen - nicht nur in meinem privaten Umfeld (und vielleicht auch hier), sondern natürlich auch beruflich. Wir fangen da z.B. bereits an, mit genau solchen Transformationen bzw. Vorstudien zu entsprechenden Projekten Geld zu verdienen. Neben den wirtschaftlichen Abhängigkeiten kommt ja noch eine beständig zunehmende Sorge, dass genau die digitalen Dienste/SW auch als Druckmittel oder zur Spionage genutzt werden kann.

Oder würde irgendwer der aktuellen Administration nicht zutrauen, US-SW-Hersteller dazu zu zwingen, backdoors einzubauen oder Druck auf Unternehmen über deren Zugang z.B. zu ihren eigenen Daten in AWS oder Azure Cloudspeichern auszuüben?!
Du schreibst was von Whataboutism und kommst mir dann so?

Hast du meinen Text bis zum Ende gelesen in Bezug auf Vorschläge, Rentenkasse, GKV, Rente der Politiker etc?

Du schreibst von Boykott.
Hast du dich hier mal schlau gemacht, wie viel Jobs McDonalds bietet? Wie viele Zulieferer da dran hängen, wie viel Marge die Händler mit ihren Waren machen, wodurch die Mitarbeiter ihr Geld verdienen um dieses dann ihrerseits in den Wirtschaftskreislauf einzubringen?
Oder nehmen wir Coca-Cola, Burger King etc.

Wir geschrieben, sie Durchschnittsgedanken bringen uns nicht weiter. Mach du dich unabhängig von all den Dingen. Schau dann allerdings auch bitte darauf, das Menschen, welche ihre Brötchen durch solche Unternehmen verdienen, nichts mit deinem Einkommen zu tun haben. Das wäre nice.

Und ich sehe in Bezug auf Flugzeuge keinerlei Whataboutism.

Wenn wir im Bereich unseres Systems so weitermachen wie bisher ist es keine Frage ob es irgendwann kollabiert, sondern einfach nur wann.

Oder nehmen wir die GEZ, soll nicht weg, muss nur komplett zweckgebunden werden und die Tätigkeiten dort sollten genauso gehandhabt werden wie Tätigkeiten in der Freien Wirtschaft, was die Rente betrifft.
 
Was hat die GEZ mit der trump‘schen Zollpolitik zu tun? Ich stimme deinem grundsätzlichen Anliegen ja zu aber das ist doch hier fehl am Platze. Und das die Situation komplexer ist und allzu simple Reflexe nach hinten losgehen können ist auch richtig. Nichtsdestotrotz kann man an den Kanadiern und den Brasilianern aktuell sehen dass es nicht verkehrt ist etwas mutiger zu sein. Oder mit anderen Worten: das Spiel immer aus Angst mitzumachen führt auch zu Verlust von Arbeitsplätzen.
Was hier aber vorgeschlagen wurde ist dass man im persönlichen Bereich vielleicht etwas ändern kann. Ob das was bringt wird sich zeigen, einen Versuch ist es wert. Mein Tipp: ich nutze seit gefühlten Ewigkeiten Startpage als Suchmaschine und habe bei meinen Geräten Ecosia als Standard eingestellt. Es war kostenlos und mein Leben ist nicht schlechter geworden.
 
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Wir steuern auf viele gewaltige Probleme zu, unter anderem, oder?, wegen Trump.
Wir können natürlich auch für jeden Unterbereich einen eigenen Thread aufmachen.
 
Hast du meinen Text bis zum Ende gelesen in Bezug auf Vorschläge, Rentenkasse, GKV, Rente der Politiker etc?
Welche Vorschläge? "Nur noch GKV"? Ich frag' mich, ob das mal jemand wirklich durchgerechnet hat: In den oberen Einkommensgruppen - also um die BBG herum - sind die Unterschiede in den Prämien nicht gigantisch groß. D.h. die Mehreinnahmen durch PKV-Einzahler in den GKV werden durchaus übersichtlich sein. Dem gegenüber steht dann aber Zugang zur Familienversicherung (in der PKV zahlst du für jede versicherte Person einzeln und musst auch jedes Kind/erwerbslosen Partner zwingend privat versichern, sobald ein Elternteil privat versichert ist), Staat/Rentenkasse muss AG-Anteil im Alter übernehmen (aktuell tragen privat Versicherte (nahezu) 100% der Versicherungsbeiträge nach Renteneintritt - daher die "explodierenden" Versicherungsbeiträge privat versicherter im Alter - i.W. ist das der Wegfall der AG-Beiträge) und natürlich ist die große Frage, was insb. im Bereich der Grundversorgung (Hausärzte, Gyn usw.) passiert, wenn die aktuell praktizierte Querfinanzierung durch privat Versicherte wegfällt.

Da redet keiner 'drüber, wenn es um "Bürgerversicherung" oder Auflösung der PKV geht und diese einseitige Betrachtung der Einnahmenseite meine ich mit "Stammtischniveau". Ansonsten hast du an keiner Stelle angeführt, was du tust, um die anscheinend von dir gewünschten Änderungen herbeizuführen. Oder bist du Arzt und versuchst über die einschlägigen Gremien Veränderungen herbeizuführen, engagierst du dich in der Politik...? Oder ist dein "jemand soll mal die PKV abschaffen und die berufsständischen Versicherungen auflösen" bereits dein ganzer Beitrag?!

Hast du dich hier mal schlau gemacht, wie viel Jobs McDonalds bietet? Wie viele Zulieferer da dran hängen, wie viel Marge die Händler mit ihren Waren machen, wodurch die Mitarbeiter ihr Geld verdienen um dieses dann ihrerseits in den Wirtschaftskreislauf einzubringen?
Nochmal: Reden wir davon, keine Burger mehr zu essen, oder nicht mehr bei McD? Wenn ersteres hast du einen Punkt, aber das ist sicherlich keine Diskussion, die in diesen Thread gehört. Wenn letzteres: Warum sollten die Arbeitsplätze verloren gehen? Die McD-Filiale geht Pleite/wird geschlossen und die Woche 'drauf steht ein anderer Name 'drauf. Konnte ja nun wirklich jeder vor knapp drei Jahren Live und in Farbe in Russland miterleben, nachdem dort McD Russland boykottiert hat. Da gibt's jetzt auch nicht weniger Burger als vorher - nur weniger McD.

Schau dann allerdings auch bitte darauf, das Menschen, welche ihre Brötchen durch solche Unternehmen verdienen, nichts mit deinem Einkommen zu tun haben. Das wäre nice.
Also wasch mir den Pelz, aber mach' mich nicht naß?

Wir steuern auf viele gewaltige Probleme zu, unter anderem, oder?, wegen Trump.
Wir können natürlich auch für jeden Unterbereich einen eigenen Thread aufmachen.
Whataboutsim in Reinkultur.
 
Nochmal: Reden wir davon, keine Burger mehr zu essen, oder nicht mehr bei McD? Wenn ersteres hast du einen Punkt, aber das ist sicherlich keine Diskussion, die in diesen Thread gehört. Wenn letzteres: Warum sollten die Arbeitsplätze verloren gehen? Die McD-Filiale geht Pleite/wird geschlossen und die Woche 'drauf steht ein anderer Name 'drauf. Konnte ja nun wirklich jeder vor knapp drei Jahren Live und in Farbe in Russland miterleben, nachdem dort McD Russland boykottiert hat. Da gibt's jetzt auch nicht weniger Burger als vorher - nur weniger McD.
Der Russlandcase war eine einmalige Sondersituation mit Verkauf, Rebranding und bestehender, stark lokalisierter Supply Chain. Das hat nichts mit der Behauptung zu tun, man könne eine McDonald’s Filiale hierzulande schließen und eine Woche später mit neuem Schild regulär weiterlaufen. Dieser Vergleich ist fachlich schwach. Quelle

Deine "Fakten" stimmen schlicht nicht. Der Vergleich mit Russland ist ein typisches Stammtisch-Argument. McDonald’s hat dort nicht einfach den Schlüssel umgedreht und eine Woche später stand ein neuer Name dran. Die Läden wurden verkauft, es gab eine geordnete Übernahme mit bestehenden Verträgen, lokalisierten Lieferketten und dazu starkem politischem Rückenwind. Selbst dann dauerte es Wochen, bis das System wieder voll lief. Das hat nichts mit einem normalen Standort hier zu tun, wo Lieferketten, Genehmigungen, Personal und Finanzierung neu aufgebaut werden müssten. Dein Beispiel ist also faktisch falsch und führt komplett in die Irre. So einfach läuft Tennis nicht.

Zu den Zöllen:
Wir zahlen jetzt die Zeche für unsere eigene Dummheit. Trump kassiert, wir liefern und tun überrascht. Dabei haben wir Europa selbst zur in den Dreck manövriert.
Wir haben unsere Verteidigung zur Lachnummer gemacht und uns wie ein Schutzbefohlener hinter den Amerikanern versteckt. Jahrzehntelang. Ohne sie läuft hier gar nichts. Und gleichzeitig spielen wir die moralische Supermacht, als könnten wir uns leisten, auf eigener Faust stark zu sein. Lächerlich.

Und unsere Autoindustrie? Ein Weltmeister, den wir selbst in den Schwitzkasten genommen haben. Wir erklären den Verbrenner zum Teufelswerk, treiben Hersteller in absurde Elektrifizierungs-Zwänge und klopfen uns dabei auf die Schulter. Währenddessen verkaufen die Amerikaner fröhlich ihre Pick-ups und SUVs (alle 3 großen in den USA haben den V8 wieder neu verordnet), und lachen sich ins Fäustchen, wie wir unsere Schlüsselindustrie zerstören. Die Chinesen lachen mit.

Bürokratie, Selbstblockade und moralische Überheblichkeit ist Europas Rezept gewesen. Und jetzt kommt die Quittung: Zoll-Milliarden Richtung Washington. Trump muss nichts tun außer grinsen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Interessant. Immer das gleiche Muster. Ist es zu unbequem, selbst tätig zu werden, gilt stets das Argument: „Wenn man es nicht zu 100% schafft, macht das Ganze keinen Sinn.“
 
Der Russlandcase war eine einmalige Sondersituation mit Verkauf, Rebranding und bestehender, stark lokalisierter Supply Chain.
Und der Unterschied zum Franchise in Deutschland ist...?

Deine "Fakten" stimmen schlicht nicht.
Dann musst du sie mal widerlegen.

Die Läden wurden verkauft, es gab eine geordnete Übernahme mit bestehenden Verträgen, lokalisierten Lieferketten und dazu starkem politischem Rückenwind.
Und der Unterschied zum Franchise in Deutschland wäre...?

Dein Beispiel ist also faktisch falsch und führt komplett in die Irre.
Deine Aussage ist faktisch falsch und basiert auf einer unhaltbaren Hypothese.