SomeUser
Melrose
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Das Beispiel Apple ist ja absurd. Die lassen in Billiglohnländern produzieren. Kunststück, dass sich das auch noch bei hohen Zöllen rechnet.
Ich habe mit diesem einem (von mehreren) Beispiel(en) eine Systematik aufgezeigt. Es obilegt dir, nun zu überlegen, ob die strukturelle Kritik an deiner These nun verfängt oder ob man im "Klein-klein" etwas findet, was die Analogie unzutreffend erscheinen lässt.
Ich bin es müde, mich an sowas abzuarbeiten.
Das ist ja komisch: Wenn deiner Aussage nach Zölle der Grund sein werden, dass nun Unternehmen in den USA produzieren werden, gar ihre Produktion dorthin verlagern, warum produzieren dann so unendlich viele Unternehmen in DE (Stichwort: frührerer Export-Weltmeister), obwohl damit doch die komperativen Lohnvorteile bei anderen Ländern liegen und beim Export in andere Länder auch schon Zölle fällig wurden?Bei uns kann man aber nicht billig produzieren. Im Gegenteil. Und kommen dann noch Zölle hinzu, werden die Produkte unverkäuflich.
Kleiner Tipp, die Lösung steht schon oben: Es gibt keinen monokausalen Zusammenhang. Wenn du diesen weiterhin auf die Zölle versuchst zu argumentieren, klappt das schlicht nicht.
Da ich beruflich ziemlich viel damit zu tun habe: Zölle sind ein(!) Grund, der die Automobilbranche treibt. Absatzprobleme, eine unklare Disruption des Verbrennermarktes, Emissionsverpflichtungen, strukturelle Veränderungen sind ein paar weitere - und da sind wir noch lange nicht am Ende. Hinsichtlich der Zölle ist das Problem zunächst, dass - bis vor kurzem - überhaupt nicht klar war, wie sich diese nun gestalten werden und es da ziemlich unterschiedliche Annahmen in der Branche gab. Aus diesen unterschiedlichen Annahmen haben sich dann auch ganz unterschiedliche Prognosen abgeleitet.Man muss in den letzen Wochen ja unter einem Stein gelebt haben, um nicht mitzubekommen, welche Gewinnwarnungen unsere Autobauer rausgehauen haben. Alle in Zusammenhang mit der Zollbelastung.
Intel baut die Fabrlk hier nicht aufgrund der Zölle? Ich bin gespannt, wie du das herleitest.Intel hat das auch schon erkannt und wird seine Fabrik in D NICHT bauen.
„Wer jetzt in Deutschland investiert, ist der Dumme“:
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(S+) VW, Mercedes und Co.: Was der Zolldeal für die Autoindustrie bedeutet
Die Zolleinigung zwischen der EU und den USA wird VW, Mercedes und andere Hersteller Milliarden kosten. Für einen deutschen Konzern kommt es besonders dicke.www.spiegel.de
Ist es einer der obligatorischen "sechs Dinge, die die XYZ-Branche nun unternehmen muss"-Artikel des Spiegels, die sich im Nachgang immer wieder als Unsinn herausstellen?
Hier wird auf ein globales, hochkomplexes Problemszenario also ganz einfach mit Handwisch geantwortet: "Investieren in DE = falsch".
Na, wenn es so einfach ist, ist ja gut. Diskussion zu ende. Der Thread kann geschlossen werden.

