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US-Justizministerium vertagt Anhörung mit Apple um zwei Wochen

Martin Wendel

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Am heutigen Dienstag wäre es eigentlich zu der ersten großen Anhörung von Apple vor einem US-Gericht gekommen. Der Richter hat den Termin auf Bitten des Justizministeriums nun aber um zwei Wochen verschoben. Als Grund wird angegeben, dass das FBI neue Hinweise für eine Möglichkeit zum Entsperren des betreffenden iPhones erhalten habe und daher die Hilfe von Apple womöglich gar nicht mehr notwendig sei.

Bis 5. April will das FBI nun feststellen, ob sich das iPhone – ohne der Gefahr, die Daten zu kompromettieren – entsperren lässt. Nähere Details dazu, wie die US-Behörde auf das Telefon zugreifen möchte, sind nicht bekannt. Jedoch verwies NSA-Aufdecker Edward Snowden erst kürzlich in einem Tweet auf eine Möglichkeit, die in dieser Form auch von zahlreichen Datenrettungsfirmen durchgeführt wird.

In einer Stellungnahme gab Apple an, dass man bei einer Fortführung des Falles seitens der Behörden auf Details zu dieser neuen Zugriffsmöglichkeit bestehe. Sollten die Behörden die Sache fallen lassen, sei Apple jedoch nicht in der Lage, nähere Informationen dazu einzufordern.

Via MacRumors

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Ich frage mich wie man an die Daten kommen will, wenn Apple selbst sagt das es keine Lücke oder Hintertürchen gibt über die man an die gewünschten Daten kommt.

Das wird noch interessant!
 
"keiner hat die Absicht eine Mauer...."
Zwischen Aussage und dem beginn vergingen nicht wirklich viele Vollmonde. ;)

Das sind alles nur ein paar Nullen und Einsen. Warum soll damn da nicht drauf zugreifen können? Zumindest wenn man das iPhone nicht weiter nutzen möchte wird es wohl schon Möglichkeiten geben, die Daten auslesen zu können.
 
Entweder sie lassen es jetzt heimlich von der NSA knacken - sollte über ne Tochterfirma keinen Verdacht schöpfen oder sie gehen doch auf das Angebot von McAfee ein:p
 
Ich denke bei den unzähligen angeboten die das FBI von Firmen/ Privatleuten bekommen hat, können sie gar nicht anders, als ein solches Angebot anzunehmen.
 
Das beweist in meinen Augen nur eines: man wollte auf Gedeih und Verderb eine Präzedenzfall schaffen, um Unternehmen jederzeit zum entsperren von Geräten zu zwingen bzw. grundsätzlich mal ein Hintertürchen zu haben. Man hat nur nicht mit so einer großen Gegenwehr seitens der Industrie und großen Teilen der Bevölkerung gerechnet.

Dass Apple die Thematik auch als PR ausgenutzt hat ist meines Erachtens nicht weiter schlimm. Auf der gestrigen Keynote war ja Privacy auch ein zentrales Thema.

Wenn die Behörden das iPhone jetzt doch ohne Apples Hilfe entsperren, trollen sie sich eigentlich nur selbst.
 
Laut MacRumors soll die israelische Firma "Cellebrite" dem FBI behilflich sein.

Naja, eigentlich laut Reuters, die es in der israelischen Tageszeitung "Yedioth Ahronoth" gelesen haben...;)