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Magazin Tim Cook wollte krebskrankem Steve Jobs einen Teil seiner Leber spenden

Martin Wendel

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Noch im März wird das Buch „Becoming Steve Jobs: The Evolution of a Reckless Upstart into a Visionary Leader“ [Amazon] erscheinen. Cult of Mac konnte bereits einen Blick auf das biographische Werk, das mit zahlreichen Anekdoten aus dem Leben von Steve Jobs gespickt ist, werfen. Unter anderem ist darin nachzulesen, dass Tim Cook seinem damaligen Chef einen Teil seiner Leber spenden wollte, als dieser einen Spender benötigte. Die beiden besitzen dieselbe, seltene Blutgruppe. Steve Jobs lehnte das Angebot letztendlich jedoch ab.[prbreak][/prbreak]

[h2]Untersuchungen für Organspende[/h2]
Die notwendigen Untersuchungen für eine mögliche Organspende hat Cook in einer weiter entfernten Klinik durchgeführt – um in der Gegend von San Francisco ja nicht erkannt zu werden. Jobs lehnte aber ab, 2009 erhielt er dann eine Lebertransplantation. In „Becoming Steve Jobs“ sind noch viele weitere Details aus dem Leben von Steve Jobs und der Geschichte von Apple nachzulesen.

[h2]Übernahme von Yahoo[/h2]
So soll Jobs etwa eine Übernahme von Yahoo in Erwägung gezogen haben, auch ein Fernsehgerät von Apple wird thematisiert. Anders als in der offiziellen Biographie von Walter Isaacson ist im neuen Buch aber die Rede davon, dass Apple keinen Fernseher bauen werde. „Ich mag keine Fernseher“, erinnert sich Jony Ive an eine Aussage von Jobs von Ende der 90er Jahre. Die Gespräche von Isaacson mit Steve Jobs fanden jedoch erst viel später statt.

[h2]Das bessere Steve-Jobs-Buch[/h2]
Die Autoren von „Becoming Steve Jobs“ konnten für ihr Buch mehrere namhafte Interviewpartner gewinnen – Kollegen, Freunde und Familie von Steve Jobs. Unter anderem kommen Tim Cook, Jony Ive, Eddy Cue, John Lasseter von Pixar, Disney-CEO Bob Iger und Jobs Ehefrau Laurene Powell-Jobs zu Wort. Apple-Blogger und -Experte John Gruber, der das Buch bereits zur Gänze lesen konnte, kommt zum Fazit, dass es sich um das Steve-Jobs-Buch handle, das die Welt verdiene – obwohl Steve Jobs nicht selbst zu Wort kommt.

[h2]Kritik an offizieller Biographie[/h2]
Die offizielle Steve-Jobs-Biographie, die 2011 erschienen ist, scheint nicht dieses Buch zu sein. Zwar war es ein finanzieller Erfolg, rückte den Apple-Gründer aber in ein falsches Licht. Jony Ive erzählte etwa vor kurzem, dass seine Meinung über die offizielle Biographie „nicht niedriger sein könnte“. Auch Tim Cook vertritt eine ähnliche Meinung, wie in „Becoming Steve Jobs“ nachzulesen ist. „Ich denke, dass Isaacson-Buch hat [Jobs] einen enorm schlechten Dienst erwiesen.“

[h2]Jobs war kein habgieriger und selbstsüchtiger Egomane[/h2]
„Man erhält den Eindruck, dass Jobs ein habgieriger und selbstsüchtiger Egomane war“, so Cook. „Das Buch hat nicht die Person eingefangen. Mit der Person, von der ich darin gelesen habe, hätte ich niemals über all diese Jahre zusammenarbeiten wollen.“ Jemand, der selbstsüchtig ist, würde das Angebot einer Organspende nicht ablehnen, erklärt Cook. Das neue Buch soll die Person Steve Jobs nun besser einfangen.

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Via Cult of Mac
 
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Das hätte es zu Zeiten von Steve Jobs nicht gegeben!! Er hätte sich selbst einen Teil seiner Leber gespendet!
 
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Warum erinnert mich das irgendwie an "Sinn des Lebens" ... ??
 
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So langsam wird mir die Heldenverehrung zu viel. Jetzt ist also schon die von Steve Jobs autorisierte und auf Interviews mit ihm selbst basierende Biographie die "falsche", weil sie ihn nicht weit genug auf einen Sockel hebt?
 
Man könnte den Eindruck gewinnen, ist was dran.

P.S. Ich nutze Appleprodukte, habe einen Organspendeausweis und bin bei der DKMS registriert. Und zwar nicht nur exklusiv für einen bestimmten Menschen. Wo bleibt mein Artikel? :p
 
Wenn du aus einer Garage heraus ein Imperium schaffen willst, dann musst du ein Egomane sein. Es gibt wenige Menschen, die so sehr an sich selbst glauben, dass aus ihrem Glaube am Ende etwas reales wird, und kaum einen der etwas großes, oder gar das Größte (in seiner Branche) schafft. Bill Gates war so einer und Steve auch. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass es den Einen ohne den Anderen so nicht gegeben hätte. Meine Meinung...
 
Möchte Tim Cook jetzt sich selbst verehren oder Steve Jobs? Selbstverständlich hat er dieses Beispiel nur erzählt, um Jobs in einem besseren Licht erscheinen zu lassen. Keinesfalls um sich selbst darzustellen. Wenn es wirklich so war, dann hätte Tim Cook es für sich behalten sollen. Ich zumindest haben gelernt, dass man vom solchen selbstlosen Taten nicht selber spricht. Aber mag ja sein, dass meine Ansichten verstaubt sind. Heutzutage gilt ja sowieso nur der Grundsatz "Tue Gutes und rede davon" . Ist nicht meine Welt. Das Buch ist also uninteressant für mich. Ich brauche kein Buch voller Selbstdarsteller und Jobsanbeter. Die Wahrheit wird sowieso verzerrt sein.
 
a:t

Ich brauche kein Buch voller Selbstdarsteller und Jobsanbeter. Die Wahrheit wird sowieso verzerrt sein.

Recht hast du. Die Geschichte bleibt immer eine Geschichte, und der Mensch in ihr immer ein Held. Tim ist der Nachfolger von Steve, und Max Mustermann wird einst Tim folgen. Fakt ist aber, dass der Ruhm des Nachfolgenden immer schwächer wird, Tim ist schon von Charisma befreit und sein Nachfolger wird nur noch ein Imperium steuern und die Welt dreht sich weiter. Meine Meinung...
 
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Wer die Wahrheit wissen möchte, kauft sich am Besten gleich beide Bücher, denn diese ist irgendwo zwischen den beiden angesiedelt.
 
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Wer die Wahrheit wissen möchte, kauft sich am Besten gleich beide Bücher, denn diese ist irgendwo zwischen den beiden angesiedelt.
Nein, dass ist sie nicht, Die Wahrheit liegt weder zwischen zwei noch zwischen vier Buchdeckeln, sie liegt dort wo wir sie zurückgelassen haben, in uns selbst. Meine Meinung...
 
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Ist steht quasi zwischen den Zeilen. ^^

Naja... Für einen verregneten Herbsttag wird es sich schon lohnen wenigstens den Einband zu lesen. ^^
 
Cook ist in meinen Augen ein sehr komischer Kauz. Ehrlichgesagt empfand ich Steve dagegen nicht so! Und ja ich habe das Buch von Walter Isaacson gelesen. Weil ich wissen wollte ob das alles so stimmt, das Buch hat eher genau das Gegenteil bei mir bewirkt! Genau deswegen komme ich zum Eindruck, Steve war kein bisschen komisch in meinen Augen. Er ist meinen Asperger-Verhalten sogar sehr sehr ähnlich gewesen! Ich kann vieles nachvollziehen. Und zu Cook - Machen und einfach schweigen sollte die Devise sein. Wer groß über seine positiven Taten schwadroniert bekommt immer einen etwas faden Beigeschmack.