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Tim Cook Interview: Neue Produkte, China, Steve Jobs und Jony Ive

Niklas Marxen

Thurgauer Weinapfel
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07.08.08
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Phil Schiller ist nicht der einzige, der in China Interviews gibt. In einem langen Gespräch zwischen Tim Cook und Sina Technology News äußerte sich auch der Apple CEO zu interessanten Themen. Dabei ging es um eigentlich alles, von seiner Sicht auf das Reich der Mitte über Jony Ive und Steve Jobs bis zum Apple TV - zumindest, wenn man dem automatischen Übersetzer glaubt, auf den wir mangels Chinesischkenntnissen angewiesen sind. [PRBREAK][/PRBREAK]

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Zunächst sprach Cook sehr viel über die eigenen Produkte. Apple sei noch nie innovationsscheu gewesen, wie insbesondere das letzte Jahr, in der eigentlich alle großen Produktreihen ein signifikantes Update erhielten, bewiesen habe. Über künftige Produkte könne er natürlich nicht reden, sei aber schon ganz aufgeregt, wenn er daran denke, was Apple gerade noch in der Entwicklung hat. Auch das Apple TV sei ein gutes und erfolgreiches Produkt. Der Markt sei noch nicht so groß wie der des Smartphones oder des Tablets, aber man sei an der weiteren Entwicklung interessiert. Mehr Details gab es von Cook nicht.

Auch zu Technologien, die es nicht in Apple Produkte geschafft haben, äußerte sich der Apple Chef. NFC und das stromlose Aufladen von Geräten fanden bei Apple keine Anwendung, weil sie den internen Reifetest nicht bestanden hatten. Man investierte Zeit und Ressourcen lieber in die Entwicklung der eigenen Prozessoren der A-Reihe.

Cook sprach außerdem darüber, wie wichtig China für Apple sei. Er erwarte, dass das Land einmal zum größten Markt für Apple-Produkte werde. In nächster Zeit wolle man weit über 25 Stores in der Region haben, derzeit seien es 11. Auch hoffe man, das Produkte demnächst zeitgleich in den USA wie in China erscheinen könnten, derzeit halten zu lange Genehmigungsprozesse davon ab. Cook selbst sei schon mindestens 20 mal in China gewesen.

Über Foxconn verlor Cook auch noch ein paar Worte. Der Zulieferer müsse sich an den sehr strengen Standard des Konzerns aus Cupertino halten, sonst würde die Kooperation beendet werden. Dabei ginge es nur zum Teil darum Lohne zu erhöhen, Bildung sei ein weiterer. Nie sei es Apple bei der Implementierung und Durchsetzung dieser Standards um das eigene Image gegangen.

Schließlich sprach Cook noch über aktuelle und ehemalige Kollegen. Steve Jobs und er seien zwei sehr unterschiedliche Menschen gewesen, was sich sicherlich auch im Managementstil bemerkbar mache. Das gemeinsame Ziel aller Apple-Angestellten, das beste Produkt zu liefern, die Apple-Kultur und der Wunsch, nur mit den Besten zusammenzuarbeiten, wären jedoch Dinge, die beide gemeinsam hätten. Jonathan Ive wiederum halte er für den Mann mit dem besten Geschmack und freue sich darüber, dass er sein Niveau seit so langen Jahren schon halten könne.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Der Tim ist und bleibt trotzdem immer sehr sympathisch
 
Na, hoffentlich macht sich Herr Cook vor lauter Aufregung nicht in die Hose, wenn er an seine neuen Produkte denkt. Wie wäre es aber stattdessen damit, die bereits im Oktober 2012 angekündigten 27" iMacs zu liefern? Habe am 03. Dezember bestellt und irgendwie beschleicht mich das Gefühl, das mein Arbeitsgerät erst im Februar 2013 seinen Weg zu mir finden wird. Habe nach 6 Wochen warten auch das iPhone 5 storniert. Was soll der Quatsch?
 
und, hat er dir schon geantwortet?
 
... Habe am 03. Dezember bestellt ..., das mein Arbeitsgerät erst im Februar 2013 seinen Weg zu mir finden wird...
Kopf hoch - wird schon!
Ich kann Dir ja derweil wenigstens ein paar Fotos von meinem schicken. 8-)
Hatte am 30.11. bestellt und bin rechtzeitig vor Weihnachten beliefert worden.
 
Tim ist ein guter Manager und es gab schon einmal einen guten Manager bei Apple der Steve Jobs entlassen hat. Tim kommt Gott sei Dank nicht von Pepsi sondern von einem Computer Hersteller. Es besteht Hoffnung das sich Apple weiter entwickeln kann. Allerdings muss auch das Mac Betriebssystem weiter für den Profimarkt entwickelt werden. Nur mit Geschäftskunden kann man langfristig oben bleiben. Trotz aller Problem stellen die Firmen nicht auf Mac OS X um weil sie Angst haben das die Weiterentwicklung in die falsche Richtung geht. Hier kann Apple noch gewaltige Marktanteile erobern. Nur wer treibt dieses Segment voran. Ich sehe niemanden.
 
Hab ne Frage, betrifft aber nicht dieses Thema.
Meine Frage: Ich habe mein Iphone 5 ca. seit dem 19 Dezember, leider waren Kratzer enthalten. Hätte dann Ferien und fuhr mit meiner Family weg. Nun ist mir(schon seit längerer Zeit aufgefallen dass der Lack am Iphone abplatzt. Da meine Eltern keine Zeit hatten mit mir zu einem Apple Store zu fahren, so konnte ich mein Iphone 5 nicht tauschen. Geht das jetzt auch noch? Das wäre doch das Mindeste für so ein teures Modell, außerdem waren Kratzer im Bildschirm als ich es auspackte. Benutze eine Case fürs Iphone.
 
Du kannst es ja einschicken.. Musst nicht extra in den Apfel-Laden.
 
Tim ist ein guter Manager und es gab schon einmal einen guten Manager bei Apple der Steve Jobs entlassen hat. Tim kommt Gott sei Dank nicht von Pepsi sondern von einem Computer Hersteller.

Das war kein guter Manager. Manager werden an den Ergebnissen gemessen. Und die waren unter aller Sau.
 
Du meinst so wie Windows 8 :-p

Windows XP ist in den meisten Firmen noch aktiv. Aber nein es gibt aktuell einen Fall wo eine Bank eine AS/400 mit RPG als neue Software einführt die schon mehr als 30 Jahre alt ist oder zumindest 30. Wie verzweifelt sind die Unternehmen. Gerade Banken denen wir unser Geld anvertrauen arbeiten mit Lösungen von VorVorVor Gestern.
 
"... das stromlose Aufladen von Geräten"
Da hat euer automatischer Übersetzer aber voll zugeschlagen. Oder ist das Sci-Fi? Einen Akku ohne Strom aufzuladen.
Selbst ein Induktionsladegerät läßt Strom fließen und benötigt natürlich elektische Energie, die mittel Stromfluß, dann Induktionsfluß, dann wieder Stromfluß in den Akku gelangt.
 
Windows XP ist in den meisten Firmen noch aktiv. Aber nein es gibt aktuell einen Fall wo eine Bank eine AS/400 mit RPG als neue Software einführt die schon mehr als 30 Jahre alt ist oder zumindest 30. Wie verzweifelt sind die Unternehmen. Gerade Banken denen wir unser Geld anvertrauen arbeiten mit Lösungen von VorVorVor Gestern.

Naja, so ein AS/400 mit RPG macht mehr als Sinn.
Das Ding ist einzig auf das was es macht zugeschnitten und seit 30 Jahren nicht zu zerstören.
Ist mit dem was es macht absolut das schnellste was es gibt und beansprucht wenn es hoch kommt, ein mal im Jahr ein wartendes Auge. Wobei ich eher davon ausgehen das du einfach den alten Namen darüber gehört hast. ;)
 
warum sollte man ein altes aber funktionstüchtiges Betriebssystem austauschen? Nur um die neueste Sau durchs Dorf zu treiben? Sicher nicht. Wenn man dann noch an die Umschulung der Mitarbeiter und diverse Software denkt die unter dem neuen Betriebssystem nicht mehr läuft oder neue Fehler hat, dann sicher nicht.

Welche bahnbrechenden neuen Funktionen bietet denn ein Windows 8 oder ein OSX-Mountain Lion auf die man im Firmenalltag dringend angewiesen ist?