Absolut korrekt. Wenn man sich die Benchmarks anschaut, so ist das iPhone mehr als wettbewerbsfähig.
Aber ich halte diese Benchmark-Erbsenzählerei im Smartphone-Bereich ohnehin für Mumpitz. Ich will ein Smartphone, bei dem die Menu-Führung flüssig läuft. Dafür braucht es keine herausragend starken Octacore-Prozessor, sondern eine gute Programmierung. Zudem liegen Punkte wie kundenfreundliches Design (austauschbarer Akku, microSD-Kartenslot, etc.) weit vor diesem Schwanzvergleich, der nur für Leute wichtig ist, die mit dem Smartphone vorallem zocken wollen. Nichts gegen das Spielen, aber das ist nun wirklich nicht die Hauptaufgabe eines Smartphones.
Apple könnte vorallem dann besser mit Samsung konkurrieren, wenn sie sich auf alte Werte besinnen und den Kunden wieder etwas mehr ins Zentrum rücken. Ein austauschbarer Akku ist für viele (wie mich auch) ein K.O.-Kriterium und das sollten die Verkaufsstrategen mal gegen ihre Milchmädchenrechnung halten, die auf den Neukauf bei iPhone-Besitzern mit schwächelndem Akku setzt. Denn auch dann gibt es noch genug Menschen, die sich alle zwei Jahre das neueste iPhone kaufen würden - auch, wenn sie den Akku tauschen könnten.
(schließlich sorgen ja auch die regelmäßigen kostenlosen iOS-Updates für das Gefühl, dass das eigene iPhone mittlerweile zu minderwertige Hardware besitzt und man ein neues bräuchte...

)
Ich hingegen habe mir gar nicht erst das iPhone aus besagtem Grund gekauft und werde dementsprechend auch danach nicht zugreifen, wenn der integrierte Akku weiterhin Firmenpolitik bleibt.
Ich glaube manchmal, dass ich kapitalistischer denke, als so mancher Wirtschaftswissenschaftler in diesen Großkonzernen. Die denken alle viel zu kurz!
Auch beim MacBook hat mich das sehr gewurmt, doch da habe ich letzten Endes in den (oh, dieses abgenutzte Wortspiel) "sauren Apfel" gebissen. Hier hat mich die ansonsten hervorragende Qualität im Vergleich zur Konkurrenz überzeugt. Im Smartphone-Bereich hingegen haben sie diesen großen Vorsprung einfach nicht mehr.
Vorallem, wenn man dann noch die Preisdifferenz hinzunimmt. Will man einen vergleichbaren Laptop wie das rMBP, dann zahlt man mindestens das Gleiche. Will man ein vergleichbares Smartphone, dann zahlt man mehrere hundert Euro weniger und hat besagte Vorteile.
Als rMBP-Besitzer ist nun die Schwelle zum iPhone-Kauf sicherlich etwas gesunken, da ich dann noch gewisse Vorzüge in Sachen Synergie/Ergonomie genießen dürfte, aber dann fordere ich (wenn schon keinen preislichen Realitäts-Check) zumindest einen austauschbaren Akku und vielleicht sogar den microSD-Kartenslot.
Und nein, es reicht mir nicht, dass man den Akku beim iPhone tauschen lassen kann oder mit handwerklichem Geschick selbst tauschen kann. Wenn man bspw. einen Wasserschaden hat, dann zählen Sekunden. Hier haben ich und auch Bekannte bereits mehrfach Handys retten können. Beim iPhone ist man da machtlos. (zumal auch die Dichtigkeit im Vergleich zu Samsung sehr viel schlechter ist)