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Magazin Steve Wozniak: Apple hätte bereits vor drei Jahren ein größeres iPhone veröffentlichen sollen

Hm, also ich habe seit einigen Tagen das 6 und ich muss ganz ehrlich sagen, die Kameralinse fällt absolut gar nicht auf... weder sticht es optisch in's Auge, noch stört es beim Anfassen.
Schon beim iPod Touch gab es diese Linse und da hat auch keiner gemeckert.

Und bei anderen Geräten scheint es auch keinen zu kratzen.

Allerdings käme ich auch nicht auf die Idee, das nackte iPhone auf einen blanken Tisch zu knallen.
 
Steve Wozniak hat sicherlich nicht unrecht, aber seine Analyse ist unvollständig.

Wie bereits einige Vorredner erwähnten, liegt das Ganze auch an der Gewinnmarge, die Apple einstreicht. Meiner Meinung nach dürfen die iPhones auch teurer sein als bspw. ein Samsung S5, aber realistischerweise müssten sie preislich etwas näher an das S5 rücken.

Ein weiterer Grund (für mich der Hauptgrund) ist der austauschbare Akku bei den Samsung-Geräten sowie der durch microSD-Karte erweiterbare Speicher.

Zusammengenommen ließen mich diese Gründe in der Smartphone-Kategorie zu Samsung greifen - die Displaygröße erschien mir vor dem Wechsel auf Samsung eher ein Wagnis. Schließlich sind das dann schon ziemliche Trümmer in der Hosentasche. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und will kein kleineres Display mehr. Doch mehr als 5,0" kommt mir niemals in die Hosentasche. 4,7" finde ich persönlich noch erträglich.
 
Das iPhone 5 ist doch vor zwei Jahren rausgekommen? ;)
 
Aber ich denke es wird mit der weiteren Entwicklung auch wieder kleinere iphones geben da bin ich sicher.
Das kann ich mir nur schwer vorstellen. Bedauerlicherweise...
Früher konnten die Handys nicht klein genug sein - heute gilt: je größer, desto besser.
Seit dem iPhone 6 (und erst recht -6+) schaue ich mit Sorgenfalten auf der Stirn da hin, was da kommt: immer größere Modelle...
Ich brauche sie nicht...
 
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Nun ich denke das jetzt der Zeitpunkt für größere Display besser war. Die User wurden immer heißer auf gräßere Displays. Vor 3 Jahren hätten sie bestimmt weniger solcher Geräte abgesetzt wie heut.
Und wenn jemand Samsung mit Apple vergleicht dann bitte richtig. Apple schafft es aus schwacher Hardware erstklassige Performance zu kitzeln. CPU mit 1,4 GHz und nur Dualcore. Samsung Packt einen QuadCore ins Note 4 mit 3 GB RAM und das Teil rennt immer noch nicht so flüssig wie das iPhone 6

Die Hardware von Apple ist keinesfalls schwach ;)

Klar klingt es auf dem Datenblatt toll, wenn da nur möglichst hohe Zahlen wie bei Samsung & co. stehen. Aber das heißt noch lange nicht, das diese Hardware wirklich stärker wäre! Und das ist nicht nur das OS auf das es dabei ankommt!
 
Absolut korrekt. Wenn man sich die Benchmarks anschaut, so ist das iPhone mehr als wettbewerbsfähig.

Aber ich halte diese Benchmark-Erbsenzählerei im Smartphone-Bereich ohnehin für Mumpitz. Ich will ein Smartphone, bei dem die Menu-Führung flüssig läuft. Dafür braucht es keine herausragend starken Octacore-Prozessor, sondern eine gute Programmierung. Zudem liegen Punkte wie kundenfreundliches Design (austauschbarer Akku, microSD-Kartenslot, etc.) weit vor diesem Schwanzvergleich, der nur für Leute wichtig ist, die mit dem Smartphone vorallem zocken wollen. Nichts gegen das Spielen, aber das ist nun wirklich nicht die Hauptaufgabe eines Smartphones.

Apple könnte vorallem dann besser mit Samsung konkurrieren, wenn sie sich auf alte Werte besinnen und den Kunden wieder etwas mehr ins Zentrum rücken. Ein austauschbarer Akku ist für viele (wie mich auch) ein K.O.-Kriterium und das sollten die Verkaufsstrategen mal gegen ihre Milchmädchenrechnung halten, die auf den Neukauf bei iPhone-Besitzern mit schwächelndem Akku setzt. Denn auch dann gibt es noch genug Menschen, die sich alle zwei Jahre das neueste iPhone kaufen würden - auch, wenn sie den Akku tauschen könnten.
(schließlich sorgen ja auch die regelmäßigen kostenlosen iOS-Updates für das Gefühl, dass das eigene iPhone mittlerweile zu minderwertige Hardware besitzt und man ein neues bräuchte... ;) )
Ich hingegen habe mir gar nicht erst das iPhone aus besagtem Grund gekauft und werde dementsprechend auch danach nicht zugreifen, wenn der integrierte Akku weiterhin Firmenpolitik bleibt.

Ich glaube manchmal, dass ich kapitalistischer denke, als so mancher Wirtschaftswissenschaftler in diesen Großkonzernen. Die denken alle viel zu kurz!

Auch beim MacBook hat mich das sehr gewurmt, doch da habe ich letzten Endes in den (oh, dieses abgenutzte Wortspiel) "sauren Apfel" gebissen. Hier hat mich die ansonsten hervorragende Qualität im Vergleich zur Konkurrenz überzeugt. Im Smartphone-Bereich hingegen haben sie diesen großen Vorsprung einfach nicht mehr.
Vorallem, wenn man dann noch die Preisdifferenz hinzunimmt. Will man einen vergleichbaren Laptop wie das rMBP, dann zahlt man mindestens das Gleiche. Will man ein vergleichbares Smartphone, dann zahlt man mehrere hundert Euro weniger und hat besagte Vorteile.
Als rMBP-Besitzer ist nun die Schwelle zum iPhone-Kauf sicherlich etwas gesunken, da ich dann noch gewisse Vorzüge in Sachen Synergie/Ergonomie genießen dürfte, aber dann fordere ich (wenn schon keinen preislichen Realitäts-Check) zumindest einen austauschbaren Akku und vielleicht sogar den microSD-Kartenslot.
Und nein, es reicht mir nicht, dass man den Akku beim iPhone tauschen lassen kann oder mit handwerklichem Geschick selbst tauschen kann. Wenn man bspw. einen Wasserschaden hat, dann zählen Sekunden. Hier haben ich und auch Bekannte bereits mehrfach Handys retten können. Beim iPhone ist man da machtlos. (zumal auch die Dichtigkeit im Vergleich zu Samsung sehr viel schlechter ist)
 
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