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Magazin Steve Jobs wollte Mac OS an Sony lizensieren

Martin Wendel

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Wir schreiben das Jahr 2001: Steve Jobs trifft sich mit der Sony-Führung auf Hawaii und präsentiert ihnen ein VAIO-Notebook mit Mac OS. Was aus heutiger Sicht fast schon unglaublich klingt, soll damals tatsächlich passiert sein. Jobs habe gefallen an der Hardware des Konkurrenten gefunden und wollte sein Betriebssystem ausnahmsweise an Sony lizensieren, so Kunitake Ando, ehemaliger Präsident von Sony. Erst einige Jahre zuvor hat Jobs das Macintosh-Clone-Programm, im Zuge dessen Apple seine Software an andere Hardwarehersteller lizensierte, beendet.[prbreak][/prbreak]

Es wird vermutet, dass es sich bei dem auf dem VAIO-Notebook betriebenem Betriebssystem um eine frühe Intel-Version von Mac OS X gehandelt habe. Damals waren noch Macs mit PowerPC-Hardware aktuell und Apples Pläne für einen Wechsel zur x86-Architektur und den Intel-Prozessoren wurden noch für drei bis vier Jahre geheim gehalten.

Im Endeffekt wurde es dann aber doch nichts mit Jobs Wunsch. Laut dem ehemaligen Sony-Präsidenten sei das Timing sehr schlecht gewesen. Die Entwickler bei Sony hätten die Hard- und Software der VAIO-Produktlinie gerade für Windows optimiert und die Verkäufe zogen an. Die Frage, ob sich ein Mac-kompatibler VAIO lohne, beantworteten die Mitarbeiter dann mit einem Nein.

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Bild von Alexandre Kitamura (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten
Via The Verge
 
Natürlich hätte sich einer gelohnt - nur hat da jemand die Lust verloren, preiswerte Mac-clones zu bauen, weil ihm Geld natürlich wieder wichtiger war!
 
Und jetzt verkaufen sie Smartphones mit Android!!! Ausgerechnet SONY!!! Die doch schon immer grundsätzlich auf proprietäre Technik setzten...und guck: schon strauchelt der Gigant (erst kürzlich wurde Sony auf JUNK eingestuft). Hätten sie mal damals eingewilligt. Vielleicht hätten wir dann wenigstens in der Vor-USB-Stick-Ära coole MiniDisc-Laufwerke im Rechner gehabt.
 
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Sony hatte gute Produkte, Design von OS hätte gepasst zu Sony...was wäre wenn!
 
Natürlich hätte sich einer gelohnt - nur hat da jemand die Lust verloren, preiswerte Mac-clones zu bauen, weil ihm Geld natürlich wieder wichtiger war!

Nenne mir doch einen Konzern, welchem Geld nicht wichtiger ist? :rolleyes:
 
Nenne mir doch einen Konzern, welchem Geld nicht wichtiger ist? :rolleyes:

Ich weiß einen...
...
...
moment
...
...
Apple
Na klar! Die sind nur den ganzen Tag damit beschäftigt, mein Leben zu verbessern, haben sie doch lauter Filme drüber gemacht im Fernsehen, grad erst wieder...
 
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Ich hab VAIOs auch immer als Macs unter den PCs bezeichnet. Könnte also was an der Story dran sein. Trotzdem war ich mit der Haltbarkeit meines einzigen VAIOs nicht wirklich zufrieden. Und Windows war natürlich ärgerlich, auch, wenn die mitgelieferte Bloatware tatsächlich für den ein oder anderen Homeuser brauchbar war (Premiere und Photoshop in den Billigversionen usw.).
 
Bei den VAIO's sind mir zu viele Designkompromisse eingegangen worden.
 
Vaio war mal gut. Heute ist es oft nur noch der Name. Schade was aus sony geworden ist
 
Wenn mich nicht alles täuscht war die Aktion von Jobs zu einem Zeitpunkt als die Apple-Aktien ins bodenlose stürzten und Pessimisten schon die in Kürze bevorstehende Insolvenz prophezeiten. Ich glaube Sony hat damals nur gewartet bis Apple ihnen wie eine reife Frucht in den Schoss fallen würde. Tja total verrechnet, wie man sieht.

MACaerer
 
Sony hat schon manchmal echt hübsche Geräte im Portfolio! Eine Zusammenarbeit mit Apple wäre sicher interessant geworden.

Vielleicht hätte es dann heute auch die Xperia Reihe mit iOS gegeben ;)
 
Das ja mal echt ne Irre Info. hätte ich nie gedacht!
Hätte ich ja nie mal gedacht! Wenn das geklappt hätte wäre Mac jetzt womöglich wie Microsoft......
 
Its not a Trick, its a Sony!

war mal, und heute?
 
@xees:
Heute ist "make believe", was sich irgendwie immer ein wenig nach dem Jahrmarktszauberer Der große Zamperoni anhört...
 
Ist ja leider beim Mac momentan genauso, nur streckt es sich hier durch die gesamte Produktpalette...

Würde ich meiner Meinung nach nicht sagen. Apple hat sich in meinen Augen in Puncto Design über die Jahre hinweg weiterentwickelt. Seit (fast) alle Produkte des Konzerns dem Alu-Konzept folgen, hat sich in Apples Mac-Palette eine klare Linie herauskristallisiert, die manch andere Hersteller sehr zu wünschen übrig lässt.

Klar ist: Man könnte jetzt den neuen Mac Pro als Ausreißer anbringen. Meines Erachtens jedoch hat dies keine Auswirkung auf das Prinzip. Der Mac Pro ist ein Produkt für den professionellen Bereich, also eben kein Massenprodukt, dass dem Ottonormalverbraucher nicht sonderlich auffällt (klar, das ist strittig, aber eben meine persönliche Meinung). ;)

In meinen Augen hat Apple ein klares und logisches Konzept. Ich würde jetzt nicht jeden Hersteller dazu auffordern, solch ein strenges Konzept zu entwickeln. Aber es wäre zumindest wünschenswert, dass jede Designabteilung ein ungefähres Prinzip entwickelt, von dem man Varianten ableiten kann. So weit ich das überblicken kann, haben das noch nicht viele Hersteller außer Apple geschafft.

Falls es doch mehr Beispiele geben sollte, als ich überblicken kann, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren :)



Nun zum eigentlichen Thema: :cool:

Mich überrascht diese Nachricht sehr! Aber nach einer kleinen Recherche über die damaligen VAIO-Computer und deren positive Resonanz wäre das eine ziemlich gute Strategie von Apple gewesen, diesen Schritt zu gehen! ;)
 
Würde ich meiner Meinung nach nicht sagen. Apple hat sich in meinen Augen in Puncto Design über die Jahre hinweg weiterentwickelt. Seit (fast) alle Produkte des Konzerns dem Alu-Konzept folgen, hat sich in Apples Mac-Palette eine klare Linie herauskristallisiert, die manch andere Hersteller sehr zu wünschen übrig lässt.
Klar ist: Man könnte jetzt den neuen Mac Pro als Ausreißer anbringen. Meines Erachtens jedoch hat dies keine Auswirkung auf das Prinzip. Der Mac Pro ist ein Produkt für den professionellen Bereich, also eben kein Massenprodukt, dass dem Ottonormalverbraucher nicht sonderlich auffällt (klar, das ist strittig, aber eben meine persönliche Meinung).
In meinen Augen hat Apple ein klares und logisches Konzept. Ich würde jetzt nicht jeden Hersteller dazu auffordern, solch ein strenges Konzept zu entwickeln. Aber es wäre zumindest wünschenswert, dass jede Designabteilung ein ungefähres Prinzip entwickelt, von dem man Varianten ableiten kann. So weit ich das überblicken kann, haben das noch nicht viele Hersteller außer Apple geschafft.

Gegen die klare Designlinie sagte ich auch gar nichts, die gibt es und ist soweit auch sehr ansehnlich! Was ich kritisierte waren die Designkompromisse bei eigentlich jedem Produkt. Lieber ein paar Millimeter dicker und dafür Optionen für den Anwender bieten. Leider entwickelt sich Apple in den letzten Jahren in die entgegengesetzte Richtung, aber das ist auch nur eine Meinung. Bestes Beispiel ist hier der neue iMac mit diesem schwachsinnigen Design. Das kann man einfach nich gut heißen, aus so vielen Gesichtspunkten.