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Steve Jobs, das iPhone und der "100 Dollar-Gutschein"...

Dieses Thema im Forum "Magazin" wurde erstellt von Syncron, 06.09.07.

  1. Syncron

    Syncron Gast

    Die Keynote brachte nicht nur neue Produkte und Zufriedenheit mit sich, sondern für viele auch ein Ärgernis. Als der Preis für das iPhone um 200 Dollar sank, stieg zugleich die Empörung der iPhone-Käufer. Da die Preissenkung sehr spürbar war und sie schon nach etwas mehr als zwei Monate einsetzte, kritisierten bisherige iPhone-Kunden die Preispolitik von Apple zunehmend. Anscheinend wurden die Klagelaute so unüberhörbar, dass sich nun Steve Jobs selbst an jene iPhone-Kunde wandte. Auf der Apple Webseite wird nun ein Friedensangebot verkündet: Jeder iPhone-Kunde erhält einen Gutschein im Wert von 100 Dollar, welcher im Apple (Retail/Online) Store für ein Produkt nach Wahl einlösbar ist.

    Dies ist natürlich eine nette Geste und wird vermutlich einige erhitzte Gemüter beruhigen.

    Steve Jobs zu iPhone-Kunden: http://www.apple.com/hotnews/openiphoneletter/
     
    #1 Syncron, 06.09.07
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18.04.08
  2. TimurY

    TimurY Ribston Pepping

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    Ja, ein sehr feiner Zug von Herrn Jobs, welcher wohl beim nächsten Mal das Abspringen der "Early Adopters" von demselbigen verhindern wird.
     
  3. 2different

    2different Thurgauer Weinapfel

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    wie lautet eigentlich die email adresse von steve jobs? möchte ihm gerne danke sagen.
     
    #3 2different, 06.09.07
    Zuletzt bearbeitet: 06.09.07
  4. Tobi1051

    Tobi1051 Uelzener Rambour

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    Der Sprung von 200 $ nach 399 Dollar ist zwar für die Early Adopters sehr bitter. Aber immerhin haben Sie jetzt einen Gutschein bekommen. Der Protest hat sich also gelohnt. Ich kann aber auch Apple verstehen, warum sie das iPhone sehr hochpreisig in den Markt gebracht haben. Es gab Anfangs eine sehr hohe Nachfrage. Da hätte jedes Unternehmen sein Produkt zu einem Preis auf den Markt gebracht, der gerade noch in einem finanzierbaren Rahmen für die Käufer ist, so dass man die ersten Nachfrager befriedigen, aber den Ansturm noch bewältigen kann.

    Der hohe Preisverfall ist durch die Weihnachtssaison und natürlich gesenkten Produktionskosten (durch den guten Absatz) möglich. An der Börse wurden Sie zwar abgestraft, mit der Begründung, der Preisverfall deutet auf Absatzschwierigkeiten hin. Aber dem ist ganz sicher nicht so. Ich glaube, Apple verkauft die iPhones auf einem sehr hohen Niveau, auch wenn man die Verkaufszahlen noch steigern könnte.

    Unterm Strich hat Apple mittlerweile für den Privatbereich eine sehr gute Infrastruktur im Portfolio, dass sich durch das ansprechende Design auch zeigen lassen kann. Apple bietet mittlerweile alles, was für Privat interessant sein könnte. Einen Rechner, einen MediaStore, die Möglichkeit, sich Kinofilme auf dem Fernseher anzusehen, ein Mobiltelefon, ein Device zum Unterwegs Musik und Videos anzuschauen, ein Device um Unterwegs mal schnell ins Internet zu gehen und E-Mails zu checken. Für jeden ist etwas dabei. Und die ganzen Geräte sind perfekt vernetzt und aufeinander abgestimmt. (Und Apple hat nur ein Betriebssystem, dass sie pflegen müssen, im Gegensatz zu Microsoft.) Ich glaube, dass der vernetzte Haushalt die Richtung ist, in die Privathaushalte immer weiter gehen. Und Apple hat es erkannt.

    Und ich meine auch, dass viele, die sich die Apple-Infrastruktur zuhause aufgebaut haben, sich Fragen werden, warum kann ich diese innovativen Produkte nicht auch im Unternehmen einsetzen. Es ist zwar nur eine Vermutung von mir. Aber Apple wird es nicht mehr schaffen, auf dem direkten Weg in die Unternehmen hineinzukommen. Daher die Idee, sich erstmal auf das Privatumfeld zu konzentrieren. Und die zufriedenen Anwender werden sich dann auch im Unternehmen bemühen, mit Apple Produkten arbeiten zu dürfen. Das Beispiel habe ich selbst übrigens schon mitgemacht. Ich bin vor 2 Jahren privat von Windows auf Mac OS X gewechselt. Seit einem Jahr habe ich jetzt auch in der Fa. einen Mac als Arbeitsplatzrechner. Ich bin sehr zufrieden.

    Soweit meine Theorie über die Ziele von Apple.

    Tobi
     
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  5. O-bake

    O-bake Goldparmäne

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    Unterm Strich aber schon lustig, dass sich schon Leute beschweren, dass Produkte billiger werden.
     
  6. Felix Rieseberg

    Felix Rieseberg Seestermüher Zitronenapfel

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    steve@mac.com (Kein Scherz!)
     
  7. 2different

    2different Thurgauer Weinapfel

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    danke. setze grad was auf. :D
     
    #7 2different, 07.09.07
    Zuletzt bearbeitet: 07.09.07
  8. goodyear

    goodyear Boskoop

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    Hallo Mac-Gemeinde! Was haltet Ihr von der neuen Apple-Strategie? Um ehrlich zu sein; ich fand Steve’s Auftritt zum ersten mal eher peinlich (Mein Gott, hab ich das gerade wirklich geschrieben? Steve?! Peinlich?! ...hoffentlich lande ich dafür nicht in der iHell). Im Ernst: Der Ringtonemaker ist pure Abzocke: nochmal 99 cent zahlen, für einen Song (schlimmer: 30 Sekunden aus einem Song), den man schon mal bezahlt hat? -Geht’s noch? Und das dann auch noch als Innovation zu verkaufen halte ich für ziemlich dreist. In Kombination mit dem iPhone-Ausverkauf (Preisreduktion um 33% nach nur 68 Tagen!) wird die Apple-Strategie klar: Masse, Masse, Masse. Das Abspielgerät billig unters Volk bringen und ab dann abzocken, wo’s nur geht - Klingeltöne und Telekom-Gebühren sind nur der Anfang. Warum nicht gleich iCocaine? Der Apfel schmeckt langsam etwas säuerlich, findet Ihr nicht?
     
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  9. Murcielago

    Murcielago Westfälischer Gülderling

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    Apple ist auch nur ein Unternehmen, welches Geld machen will.
     
  10. Redhorse

    Redhorse Granny Smith

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    Die Klingeltongeschichte ist schon grenzwertig, aber ich vermute mal, daß die Musikindustrie die Rechte nicht verschenken wird. Die kommen mir meist gieriger vor als Apple, im Gegenteil ist mein Eindruck, daß Apple auf die Bremse tritt, sonst wären die iTunes Preise schon längst woanders.

    Mein Eindruck war eher, daß Jobs viel Spaß dabei hat, Klingeltöne aus seinen Lieblingsstücken zu kreieren, das ist ja überhaupt der Trick bei ihm, er wirkt wie ein spielfreudiges Kind. Schaut mal, was für großartige Sachen wir hier erfunden haben und das ganz speziell für Euch.

    Klingeltöne sind bei uns auch durch fragwürdige Anbieter in Verruf geraten, aber durch Apple ist man ja jetzt raus aus dieser Abhängigkeit. Wenn man es denn braucht. Jobs tut so, als ob viele Kunden vom iPhone das brauchen. Man ist nun mal in diesen Markt vorgedrungen und muß mit den betreffenden Kundenwünschen leben.

    Daß Apple auf den Massenmerkt zielt, ist schon länger bekannt. Die Frage ist doch, ob sie den hohen Qualitätsstandard halten können. Mal sehen, wie die neuen iPods verarbeitet sind. Erst mal sieht die neue Produktpalette gut sortiert und sehr hochwertig aus. Noch nie wirkten Appleprodukte so attraktiv und gleichzeitig preiswert wie jetzt.
     
  11. Moorcock

    Moorcock Becks Apfel (Emstaler Champagner)

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    Ich gehöre zur Masse und und finde Pressenkungen gut.

    Ich freue mich wenn viele einen Mac benutzen können (mein Leben wird dadurch einfacher).

    Ich halte elitäres Denken aufgrund des Kaufs eines Produkts für albern.

    Gruß

    Moorcock
     
  12. sirana

    sirana Kleiner Weinapfel

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    wenn viele mac os benutzen wird es für viren schreiber/hacker etc. attraktiver viren zu schreiben und halt die sicherheitslücken zu suchen (und davon gibt es genug) ... also bitte nicht nochmehr user
     
  13. Moorcock

    Moorcock Becks Apfel (Emstaler Champagner)

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    Ich fürchte wir sind unterschiedlichre Meinung.

    Das Virenproblem bei Windows ist strukturell bedingt. Die Aussage wenn mehr Leute einen Mac benutzen gibt es auch mehr Viren halte ich vereinfacht gesagt für einen Mythos. Für UNIXe einen Virus zu schreiben, der sich zudem so leict verbreitet ist aufgrund der klarer abgegrenzen Berechtigungsstruktur bisher nicht gelungen. Das Problem bei Windows ist, dass zum sinnvollen arbeiten oft bequemerweise als Admin gearbeitet wird. "sudo" ist zum sinvollen arbeiten ausreichend. Ein Äquivalent unter Windows ist mir nicht bekannt.

    Ich bin ein Switcher. Die meisten Mac-User sind Switcher und die anderen sollten Windows zumindest mas ausprobieren um zu wissen was sie am Mac haben (und was fehlt). Masse an sich ist nicht schlimmes.

    Ich hatte 1991 mein erstes Emailkonto (mit pine, viel mehr brauche ich heute auch nicht). Damals war das etwas sehr besonderes. Das Internet war noch in den Grundzügen und niemand konnte die Entwicklung voraussehen. Als SPAM aufkamm hätte ich sagen können " Mist, vorher war es so toll und exklusiv, die ganzen gmx, yahoo und sonst wie Accounts machen alles kaputt" Tatsächlich hat email durch die weite Verbreitung erst seine Bedeutung erhalten.in einer vernetzten Welt ist Masse nicht schlecht sondern gut.

    Wäre die Anzahl der iPod Besitzer nicht so groß, könnte iTunes wohl kaum die gleiche Menge an Musik anbieten. Niemand beschwert sich über den positiven Effekt großer Nutzerzahlen bei iTunes. Und beim Mac soll das alles anders sein?

    Um zum Origianlposting zurückzukommen, ich finde es erfreulich und großzügig von Apple Käufern im Nachhinein, ohne irgend eine Verpflichtung einen Vergünstigung von 100$ zu gewähren. Ich finde es sogar außergewöhnlich.

    Gruß

    Moorcock
     
  14. .holger

    .holger Geflammter Kardinal

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    lustig wird es, wenn alle die, die sich das iPhone nach Europa geholt haben, versuchen den Gutschein zu bekommen. Wäre ich Jobs oder Whitacre (CEO AT&T), würde ich den Gutschein auf die nächste AT&T Mobilfunkrechnung drucken.
     
  15. phpfreak

    phpfreak Jonagold

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    Wenn diese Aussage tatsächlich voll und ganz stimmen würde, dann wären ja Betriebssysteme wie Linux oder Programmiersprachen wie PHP oder Apps wie Apache die reinste Sicherheits-Hölle...

    Zum 100$-Gutschein: Steve hat das ganze offenbar noch gut gerettet - Kundenzufriedenheit geht halt über alles. Obowhls absolut nicht nötig gewesen wäre... Jeder der ein IT-Produkt heute kauft kann es in 2-4 Wochen viel günstiger bekommen... Wo ist das Problem?

    Schade nur, das die meisten Konsumenten in dieser Beziehung nicht nachdenken sondern nur Motzen...
     
  16. yoshi007

    yoshi007 Manks Küchenapfel

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    Ich finde den offenen Brief von Steve schon genial und schlau.
    Als die "Erst-iPhone-Besitzer" die Preissenkung gesehen haben, waren viele warscheinlich wirklich sehr beleidigt- ich wäre auch etwas sauer gewesen.
    Dann hat Apple den richtigen Schritt gemacht und jedem 100 $ geschenkt.
    So macht und behält man Kunden.;)
     
  17. Montrak

    Montrak Uelzener Rambour

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    Der Schritt ist aber leicht gemacht worden, weil in vielen US-amerikanischen Foren, genau dies, statt Geld zurück oder ähnlichem gefordert worden ist.

    Montrak
     
  18. chiemseer

    chiemseer Braeburn

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    Hallo,

    ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich es für einen mutigen und richtigen Schritt halte, den Preis zu senken. Ich denke an dieser Stelle zeigt sich, dass Apple doch an einer gewissen Kundenzufriedenheit interessiert ist. Es bleibt abzuwarten wie die zukünftigen Verkäufe des iPhones darauf reagieren.
     
  19. Herr Sin

    Herr Sin Millets Schlotterapfel

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    Ich finde das ziemlich clever. Und jeder der für seinen Klingelton nochmals 99 cent zahlt, ist selber schuld. Da verdient man an den Dummen.

    Und was kosten sonst die Klingeltöne, die man bei Jamba den ganzen Anbietern kaufen kann?
     

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