- Registriert
- 25.01.12
- Beiträge
- 174
Apple steht wegen seiner Steuerpraxis in der Kritik. Das Unternehmen lieh sich am Kapitalmarkt vor kurzem umgerechnet rund 13,2 Milliarden Euro, um für die Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe nicht auf die eigenen Reserven zurückgreifen zu müssen. Diese liegen – wie bei vielen anderen Unternehmen der Internetbranche – großteils im Ausland. Hätte der iPhone-Hersteller das nötige Geld in die Heimat zurückgeholt, wären große Steuerzahlungen angefallen. Analysten rechneten aus, dass sich Apple dadurch rund 7 Milliarden Euro an Steuern gespart habe. Morgen wird Tim Cook vor einem Untersuchungsausschuss des US-Senats zu diesem Thema befragt. Bereits heute veröffentlichte Apple ein erstes Statement.[PRBREAK][/PRBREAK]
Hintergrund ist die Möglichkeit von Großkonzernen mit komplizierten Firmenkonstrukten, ihre Gewinne so zwischen Ländern zu verteilen, um möglichst wenige Steuern zu zahlen. Das ist zwar legal, stößt aber auf breite Kritik. Die New York Times sprach dieses Thema kürzlich in aller Deutlichkeit an und ließ dabei kein gutes Haar an Apple.
Gewissermaßen als Antwort darauf wies Cupertino die Vorwürfe zurück und und spricht davon, keine "Steuerspar-Tricks" zu verwenden. In den siebzehn Seiten des Statements merkt Apple außerdem an, mehrere hunderttausend Arbeitsplätze in den USA geschaffen zu haben – sowohl direkt, als auch durch Zulieferer und Auftragnehmer. Weiter stellt das Unternehmen fest, im Jahre 2012 knapp 5 Milliarden Euro an Steuern bezahlt zu haben und geht davon aus, dass es 2013 insgesamt an die 6 Milliarden Euro abtreten werden.
Apple wiederholt im Bericht mehrmals, dass "alle finanziellen Aktivitäten völlig legal und im besten Interesse der Aktionäre" wären – so auch die Anfangs angesprochenen Auszahlungen von Dividenden und Rückkäufe von Aktien.
Tim Cook wird zusammen mit dem Chief Financial Officer (CFO) Peter Oppenheimer am morgigen Dienstag, dem 21. Mai, um 9.30 Uhr vor dem U.S. Senat Permanent Subcommittee on Investigation erscheinen. Dies ist der zweite Teil der Anhörungen zum Thema Steuern. Bereits im vergangenen September hatten sich Vertreter von Microsoft und Hewlett-Packard den Fragen der US-Senatoren gestellt.

Via MacRumors, t-online
Hintergrund ist die Möglichkeit von Großkonzernen mit komplizierten Firmenkonstrukten, ihre Gewinne so zwischen Ländern zu verteilen, um möglichst wenige Steuern zu zahlen. Das ist zwar legal, stößt aber auf breite Kritik. Die New York Times sprach dieses Thema kürzlich in aller Deutlichkeit an und ließ dabei kein gutes Haar an Apple.
Gewissermaßen als Antwort darauf wies Cupertino die Vorwürfe zurück und und spricht davon, keine "Steuerspar-Tricks" zu verwenden. In den siebzehn Seiten des Statements merkt Apple außerdem an, mehrere hunderttausend Arbeitsplätze in den USA geschaffen zu haben – sowohl direkt, als auch durch Zulieferer und Auftragnehmer. Weiter stellt das Unternehmen fest, im Jahre 2012 knapp 5 Milliarden Euro an Steuern bezahlt zu haben und geht davon aus, dass es 2013 insgesamt an die 6 Milliarden Euro abtreten werden.
Apple wiederholt im Bericht mehrmals, dass "alle finanziellen Aktivitäten völlig legal und im besten Interesse der Aktionäre" wären – so auch die Anfangs angesprochenen Auszahlungen von Dividenden und Rückkäufe von Aktien.
Tim Cook wird zusammen mit dem Chief Financial Officer (CFO) Peter Oppenheimer am morgigen Dienstag, dem 21. Mai, um 9.30 Uhr vor dem U.S. Senat Permanent Subcommittee on Investigation erscheinen. Dies ist der zweite Teil der Anhörungen zum Thema Steuern. Bereits im vergangenen September hatten sich Vertreter von Microsoft und Hewlett-Packard den Fragen der US-Senatoren gestellt.

Via MacRumors, t-online
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: