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Magazin Stay Hungry Stay Foolish - Ein Kommentar zum dritten Todestag von Steve Jobs

Grad nochmal seinen Vortrag aus obigem Video angeguggt. Einfach ein brillianter Kopf, von seinen Präsentationen und Auftritten kann man so viel lernen, nicht nur für sein eigenes berufsleben, sonder auch für das Private.


Als halb-ITler halb-Ingenieur habe ich großen Respekt vor Steve Jobs` Lebenswerk!
 
Steve hat immer solche Ruhe ausgestrahlt,es war immer sehr schön ihn zu Zuhören, viel zu früh gestorben.


Gesendet von meinem iPhone mit Apfeltalk
 
Es gibt ja Leute die meinem mit ihm wäre alles besser...beurteilen wird das wohl nie jemand können.
Was ich allerdings finde...Er hat sein Herz und seine Leidenschaft in das Unternehmen und die Produkte gebracht, wie kaum ein Anderer. Man hat das Gefühl von Identität bei ihm gespürt, er war viel mehr mit dem Unternehmen und seine Produkte verbunden als Tim Cook.
Das hat man auf der Keynote immer gespürt...wenn ich heute die Keynote sehe, dann warte man auf neue Produkte.
Früher hat man auf ihn gewartet!...und seine neuen Produkte.
Mag sein, dass die Zeit eine andere war.
 
"Was wäre wenn" ist immer schwierig.
Einerseits kann ich mir vorstellen, was Steve Jobs Keynotes bei euch ausgelöst haben.
Ich selbst war zu seinen Lebzeiten noch nicht ganz so tief im Apple-System drin wie heute (ich kam wie so viele durch den iPod auf Apple, mein iPhone 3g hatte ich 2010 und meinen ersten iMac im Frühjahr 2011 - trotz Allem habe ich mich zu dieser Zeit noch kein bisschen mit Apple und Steve Jobs befasst), habe mir aber vor einiger Zeit mal die iPhone Keynote von 2007 angesehen und ich kann es nachvollziehen.

Trotzdem würde ich nicht so weit gehen und sagen, dass Apple ohne ihn jetzt automatisch schlechter geworden ist.
Mag sein, dass Apple momentan in einer... sagen wir mal "Einfindungsphase" ist, und sich neu ordnet.
Aber wenn ich mir die Produkte (Hard- und Software) der letzten Jahre so ansehe, kann ich nicht behaupten, dass Apple jetzt eine Firma wie jede andere geworden ist. Ich kann nur sagen, dass ich mich immer noch nicht dazu genötigt fühle, den Hersteller zu wechseln, da ich immer noch zufrieden bin und dieses "alles harmoniert" Gefühl habe, was ich z.B. bei Android vor einigen Wochen eindeutig nicht hatte. Da ist mir erstmal erneut aufgefallen, wie rund iOS einfach ist - auch mit der umstrittenen Version 8.

Man muss bedenken, dass Apple Geräte heute so allgegenwärtig sind wie wohl noch nie. Entweder das fällt dadurch einfach nur deutlicher auf, oder es ist halt der Massenproduktion (also eine höhere Fehlerquote) geschuldet - letztendlich sind das alles trotzdem nur minimalste Prozentsätze und wenn ich mir sämtliche Apple Geräte von iPhone bis MacBook oder iMac, ja sogar den Mac Pro ansehe, sehe ich immer noch einzigartige Geräte die herausstechen und die ich in der Qualität nirgendwo finde... Apple ist immer noch der einzige Hersteller, bei dem Hard- und Software aus einem Guss kommen, wie man so schön sagt, dessen Produkte so wunderbar Hand in Hand gehen und wo selbst an den kleinsten Details gefeilt wird. Das sind alles Dinge, die Apple nicht einfach so verlernt, "nur" weil Steve Jobs fehlt. Ich schließe mich der Ansicht an, dass er Apple so sehr geprägt hat, dass die Philosophie noch immer im Kern der Firma steckt. Ich finde, da muss man sich keine Sorgen machen.

Was die Pannen angeht... iOS 8.0.1 war das erste iOS in der Geschichte, das fehlerhaft war und deshalb zurückgezogen wurde. Da muss man nicht gleich den Weltuntergang heraufbeschwören.
Dieses Banana Gate existiert in Wirklichkeit gar nicht und die abstehende Kamera hat beim iPod niemanden gekratzt. Kaum wird öffentlich kritisiert, dass das neue iPhone nicht eben ist, und schon flippen alle aus.
Wenn ich das ganze etwas weniger emotional und von den Medien unbeeinflusst sehe, dann erkenne ich eigentlich keinen gravierenden Unterschied zwischen Apple prä 2012 und post 2012. ;) Letztendlich ist OS X immer noch OS X, iOS noch iOS - und die Produkte sind die gleichen, hochwertigen und schönen Geräte, wie bis vor 3 Jahren. Im Kern sind die Systeme sich bis heute noch treu.
 
"Was wäre wenn" ist immer schwierig.
Aber immer sehr beliebt.

"Mag sein, dass Apple momentan in einer... sagen wir mal "Einfindungsphase" ist, und sich neu ordnet.
Für mich ist die Neuordnung das große Problem. Weg vom Genialen, vom Neuen, Praktischen, hin zu Massenkonsumermarkt mit einer Friss-oder-stirb-Philosophie.

Man muss bedenken, dass Apple Geräte heute so allgegenwärtig sind wie wohl noch nie. Entweder das fällt dadurch einfach nur deutlicher auf, oder es ist halt der Massenproduktion (also eine höhere Fehlerquote) geschuldet
Fehlerhafte Produktion und Ausfälle kritisiere ich nicht so sehr, das hat sicher was mit der Masse zu tun. Und die Mehrzahl der Kritik kommt meiner Ansicht nach eh daher, daß viele dieser sogenannte Switcher zu doof sind, sich mal mit den Systemen auseinanderzusetzen, einfach mal anzuschauen und zu testen, wie man etwas machen kann, daß sie das Apple-Design wollen, aber alles andere soll so bleiben, wie sie es kennen.

Was die Pannen angeht... iOS 8.0.1 war das erste iOS in der Geschichte, das fehlerhaft war
Soweit ich was von iOS mitbekommen habe (nur Hörensagen, geb ich zu) waren alle iOS-Versionen ganz prinzipiell fehlerhaft, weil dem Benutzer der freie Zugriff auf seine Dateien und das System mehr oder weniger verboten wurde. Das ist aber nach meiner Meinung grundlegend für eine sinnvolle Benutzung wie auch für eine freie Gesellschaft.
 
...Soweit ich was von iOS mitbekommen habe (nur Hörensagen, geb ich zu) waren alle iOS-Versionen ganz prinzipiell fehlerhaft, weil dem Benutzer der freie Zugriff auf seine Dateien und das System mehr oder weniger verboten wurde. Das ist aber nach meiner Meinung grundlegend für eine sinnvolle Benutzung wie auch für eine freie Gesellschaft.
iOS ist fehlerhaft, weil es keinen freien Zugriff auf einzelne Dateien bietet?
Ein freies Dateiensystem ist Voraussetzung für eine sinnvolle Benutzung?
Ein Dateiensystem ist wichtig für eine freie Gesellschaft?

Ich hoffe, das alles war lediglich extrem gut versteckte Ironie...
 
Das es bei einem Großkonzern wie Apple eine 42 Stunden Woche für Manager und auch für höhere Führungskräfte nicht gibt, finde ich nicht erstaunlich, vielmehr verwundert es mich, dass gerade das beschrieben wird.
Der Mann war Abteilungsleiter für IOS, ihm hätte klar sein müssen, dass dieser Bereich des Unternehmens eine ganz wichtige Rolle spielt. Somit auch nicht verwunderlich, dass anscheinend immer neue E-Mails auf dem Tisch landen.

Wenn ich mir heutzutage mein E-Mail Postfach im Büro anschaue, finde ich es auch erstaunlich, wie viele Leute über diesen Weg der Kommunikation ihre Aufgaben verteilen und Infos weitergeben...früher kam das nur per Telefon...

Vielleicht ist es verwerflich, dem Mitarbeiter auch auf einem Sonntag mit E-Mails zu "belästigen". Dennoch erhalten Mitarbeiter (auch in Deutschland) im Urlaub und auch am Wochenende E-Mails von ihrem Chef...das ist wohl heute so.

Das die Manager 3-4 Stunden schlafen ist aus gesundheitlichen Gründen nicht zu verstehen, dennoch haben sie es sich ja so ausgesucht und werden dafür auch gut entlohnt!
Vielleicht merken sie es nach ein paar Jahren, wenn der Körper dem Stress und Schlafmangel nichts mehr entgegensetzen kann...

Da Ganze zusammen beinhaltet wohl den Begriff ein Global Player zu sein!
 
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Soweit ich was von iOS mitbekommen habe (nur Hörensagen, geb ich zu) waren alle iOS-Versionen ganz prinzipiell fehlerhaft, weil dem Benutzer der freie Zugriff auf seine Dateien und das System mehr oder weniger verboten wurde. Das ist aber nach meiner Meinung grundlegend für eine sinnvolle Benutzung wie auch für eine freie Gesellschaft.

Was denn das für ein gequirlter Nonsens? :confused: Auf meine Daten hatte ich immer Zugriff, und am System hat nunmal niemand rumzufummeln. Sieht man ja bei Android und Co. was da sicherheitstechnisch bei rumgekommen ist. :rolleyes:
 
Wenn das mit den Arbeitsbedingungen wie beim Link unten von Bluewin beschrieben stimmt, gibt es schon ein wenig zu denken ?

http://www.bluewin.ch/de/digital/re...eitslast-bei-apple---sie-sind-verrueckt-.html

Für Leute, die (unabhängig vom Gehalt) etwas Bestimmtes unbedingt erreichen wollen, ist dies kein unübliches Arbeitspensum und keineswegs "verrückt". Ob der erstaunte Mitarbeiter bzw. Leser im konkreten Einzelfall deren Ziele und Einsatzfreude nachvollziehen oder gar teilen kann, ist eine weitere Frage. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Cool! Was braucht man da? Mechatronikstudium?
Sorry fürs offtopic an alle xD

Ne, am besten über den "geeigneten" Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik in Würzburg, Luft- und Raumfahrttechnik,, Mechatronik geht aber ggbf. auch, wobei natürlich dann gute Kenntnisse im bereich Softwareentwicklung und Programmieren relevant sind, die restlichen wichtigen Sachen kann man sich schnell aneignen

Wenn du mehr Interesse hast, gerne via PN ;) Freu mich immer, wenns Interessenten gibt!
 
iOS ist fehlerhaft, weil es keinen freien Zugriff auf einzelne Dateien bietet?
Ein freies Dateiensystem ist Voraussetzung für eine sinnvolle Benutzung?
Ein Dateiensystem ist wichtig für eine freie Gesellschaft?

Ich hoffe, das alles war lediglich extrem gut versteckte Ironie...
Nein, da steckt keine Ironie dahinter.
Aber wenn es dir wurscht ist, daß du nicht nachschauen kannst, welche Logs und Caches da angelegt werden über dein Verhalten, wenn du nicht mal die Problematik erahnst, lohnt es nicht, darüber zu streiten.
Du kannst auf alles zugreifen, was über dich gespeichert wird, kannst sehen, welche Provider oder Anbieter was so ganz nebenbei bei dir gespeichert haben? Kannst alle deine Dateien beliebig benutzen, ohne auf eine bestimmte Anwendung zugreifen zu müssen?
Und ja, ein freies System auf dem Rechner ist eine Voraussetzung für eine freie Gesellschaft, seitdem Rechner relevant sind für unsere Gesellschaft. Wer nicht schauen kann, was auf solchen Geräten passiert, wer sich da immer auf die Experten in den Firmen verlassen muß, ist nicht frei.
Reicht nicht, daß Apple über die iCloud-Mails schon jetzt einfach unliebsame Mails verschwinden lässt, ohne Hinweis an den Absender?
Wenn ich nicht im geringsten weiß, wie eine Waschmaschine funktioniert, bin ich dem Installateur ausgeliefert, wenn was nicht funktioniert. Bei einer Waschmaschine kostet mich da vielleicht was, bei einem Computer, auf dem heute ja sozusagen mein Leben gespeichert ist, hat das eine ganz andere Qualität.
Vielleicht einfach eine total andere Herangehensweise zwischen meiner Generation und den iPhone-Kiddies, denen Umweltprobleme anscheinend ebenso Wurscht sind wie politische Überwachung, solange sie Spotify benutzen können und dabei simsen.
 
Ich verstehe sehr wohl, was du meinst und worauf du hinauswillst.
Aber die Zeiten, in denen man Herr über die eigenen Geräte war, sind ohnehin vorbei - schon allein deshalb, weil die Geräte selbst immer unwichtiger werden: Nahezu jede Website hat Verknüpfungen mit Google, Facebook und Co. implementiert. Die Unfreiheit unter dem Deckmantel einer "Freiheit der vielen Möglichkeiten" ist inzwischen ein essenzieller Bestandteil des Internets.
Das kann einem egal sein oder nicht - dagegen tun kann man nichts. Und ob ich jetzt meinen Cache löschen kann (geht beim iPhone im Übrigen sehr wohl) oder nicht, ist den großen Profil-Erstellern jenseits des Teiches sowas von egal.
Ähnlich verhält es sich mit dem Dateiensystem und dem Zugriff auf einzelne Dateien: Ja, bei Android hätte ich den. Wenn ich das Ding sinnvoll einsetzenden will, muss ich aber trotzdem nach den Google-Regeln tanzen. Und werde trotzdem ausgespäht und in Profile integriert. Ist das etwa Freiheit?
 
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