• Es ist bereits Apfeltalk-Tradition und wir möchten sie auch in diesem Jahr fortsetzen: Unser Apfeltalk-Weihnachtslogo-Wettbewerb hat begonnen! Gestaltet für uns das Weihnachtsbanner, das im Monat Dezember bis zum Weihnachtsfest unsere Webseite schmücken soll. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Hier geht es zum Wettbewerb --> Klick
  • November - das bedeutet oftmals Herbstblues, grauer Himmel, Tristesse und Wetter, bei dem man gern im Warmen bleibt. Aber nur oftmals! Wir fordern Euch gern auf, gegen den Herbstblues anzukämpfen und hoffen, dabei hilft Euch unser aktuelles Monatsthema. Neugierig geworden? --> Zum Mitmachen bitte hier klicken

Magazin Sony-CEO plappert aus: Apple wird auf der WWDC neuen Musikstreaming-Dienst vorstellen

Martin Wendel

Redakteur & Moderator
AT Administration
AT Moderation
AT Redaktion
Registriert
06.04.08
Beiträge
45.644
Eine wirkliche Überraschung ist das nun nicht. Bereits seit mehreren Monaten wird erwartet, dass Apple auf der WWDC einen neuen Musikstreaming-Dienst vorstellen wird und damit Spotify gehörig Paroli bieten will. Sony-Music-CEO Doug Morris hat diese Pläne heute nun bestätigt. In einem Interview auf einer Veranstaltung in Cannes plapperte er aus, dass Apple Montag Abend tatsächlich den neuen Streamingdienst "Apple Music" präsentieren wird. "Es wird morgen passieren", erklärt Morris, der es als Chef einer der größten Plattenfirmen wohl ganz genau wissen muss.[prbreak][/prbreak]

[h2]Abo-Modell[/h2]
Über genauere Details zu Apple Music wollte Morris nicht sprechen. Er hat jedoch erwähnt, dass ihm aus einer finanziellen Perspektive gesehen ein kostenpflichtiges Abo-Modell gegenüber einer werbefinanzierten Gratis-Nutzung lieber sei. Es gilt quasi inoffiziell als bestätigt, dass auch Apple Music ein solches Modell verfolgen soll. Die Kosten sollen dem Branchenstandard von 9,99 US-Dollar pro Monat entsprechen, angeblich ist ein dreimonatiges, kostenloses Probeabo vorgesehen.

[h2]Trendwende für Musikstreaming[/h2]
Morris zeigte sich in dem Interview sehr euphorisch über den neuen Dienst von Apple und betrachtet ihn als eine "Trendwende" im noch recht jungen Streamingmarkt. "Was Apple dazu beitragen kann?", stellt Morris als Frage in den Raum. "Nunja, sie haben 178 Milliarden Dollar auf der Bank. Und sie haben 800 Millionen Kreditkarten in iTunes. (…) Ich vermute, dass Apple den neuen Dienst wie wild bewerben wird und ich denke, dass dies einen Effekt auf das gesamte Streaming-Business haben wird."

[h2]Neue Zeiten brechen an[/h2]
"Steigende Gezeiten heben alle Boote nach oben", so Morris. "Es ist der Beginn eines unglaublichen Zeitpunktes für unsere Industrie." Alle bisherigen Infos zu Apple Music haben wir euch heute in einem Artikel zusammengefasst. Die WWDC-Keynote beginnt am Montag Abend um 19 Uhr deutscher Zeit. Apfeltalk berichtet live.

2015-06-07-10.07.02.jpg​
Via VentureBeat
 
Na dann bin ich ja mal gespannt, was genau dabei rauskommt.
 
Habe bis jetzt spotify so gut wie gar nicht genutzt, da ich gerne Radio oder meine gespeicherte Mucke höre. Als Apple User lasse ich mich gerne überraschen, habe aber nicht vor, dafür einen monatlichen Obolus zu entrichten.
 
Apple hat auch keine große Wahl, wenn sie nicht bald auf den Zug aufspringen ist er weg, denn Spotify macht in letzter Zeit wirklich sehr vieles richtig. Die neuen Funktionen machen richtig Sinn, die App ist mittlerweile weit mehr als einfach nur eine Datenbank für Musik.
Das aufzuholen wird schon jetzt für Apple sicher nicht leicht...
 
Naja, der Waaaahnsinn... NICHT.

Ich denke mal, dass Leute, die sich ersthaft für Streaming von Musik interessieren, schon lämgst bei Spotify und Co. sind.
Und selbst die tun sich schwer, die Kunden zu den kostenpflichtigen Abos zu bewegen. Einzig Spotify kann hier einen eher mittelprächtigen erfolg vorweisen.

Über den Preis versucht Apple also offenbar nicht anzugreifen.
Da werden sie es durchaus schwer haben, zufriedene Spotify-Premiumkunden abzuwerben, wenn sie nicht mit fantastisch einzigartigen Features um die Ecke kommen...
 
Und Spotify hat ja in unserem Lande, für Telekomkunden, dann immer noch den Vorteil das die Daten nicht auf das Vertragsvolumen angerechnet wird. Das wäre zumindest für mich der einzige Grund so einen Dienst zu nutzen, zu Hause brauche ich ihn eigentlich nicht....
 
Ich weiß nicht, was Apple viel anders machen will als Spotify & Co. Ein Streamingdienst ist ein Streamingdienst ist ein Streamingdienst. Egal, wieviel Geld auf der Bank liegt.
 
  • Like
Reaktionen: beeker2.0
Und Spotify hat ja in unserem Lande, für Telekomkunden, dann immer noch den Vorteil das die Daten nicht auf das Vertragsvolumen angerechnet wird. Das wäre zumindest für mich der einzige Grund so einen Dienst zu .....

Genau aus diesem Grund benutze ich es
 
'Apple Music' !? was ist dann der Unterschied zu 'iTunes Radio'?
 
iTunes Radio ist… ein Online-Radio, bei dem du begrenzt Titel überspringen kannst. Bei Apple Music wirst du gezielt abspielen können, was du willst (wie eben bei Spotify).
 
schätze, da muss ich mir spotify auch mal näher ansehen! hab da bisher auch nur hin und wieder die 'Radiosender' genutzt! :)
 
Ich weiß nicht, was Apple viel anders machen will als Spotify & Co. Ein Streamingdienst ist ein Streamingdienst ist ein Streamingdienst. Egal, wieviel Geld auf der Bank liegt.
Die einzige Möglichkeit ist halt die tiefere Integration ins System oder auch auf die Watch. Oder Nutzung/Steuerung mit Siri.
Ein großer Nachteil wird aber sein, Apple wird den Dienst über Kreditkarte abrechnen wollen, ich z.B. habe aber nur so'ne Prepaid Kreditkarte, die ich nur für Apps nutze und die nicht immer mit Geld aufgeladen ist, hierzulande werden auch viele nur die Geschenkkarten nutzen.
Spotify lässt sich ganz einfach mit Paypal abrechnen, die das Geld dann direkt vom Konto abbuchen. Das ist für mich ein großer Vorteil!
 
Habe bis jetzt spotify so gut wie gar nicht genutzt, da ich gerne Radio oder meine gespeicherte Mucke höre. Als Apple User lasse ich mich gerne überraschen, habe aber nicht vor, dafür einen monatlichen Obolus zu entrichten.

Meine Oma hat auch nur öffentlich rechtliches Programm geschaut und ihre Nachbarin auch. Haben sich dann immer schön über Lindenstraße unterhalten am Montag wenn man sich im Treppenhaus getroffen hat.

Also ich bin trotzdem froh das es Netflix gibt, und nu? :p

Würde mal frech behaupten Streaming Dienste sind nicht für jeden was aber eine eindeutige Bereicherung des Angebotes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin mal gespannt ob iTunes Match ein eigenständiges Produkt bleibt oder mit Apple Music "fusioniert" wird. Macht eigentlich keinen Sinn fuer beide Produkte zu bezahlen.
 
Ich finde diese Integration von immer mehr "Apps" direkt in das System nicht gut. Vor allem wenn es sich um solch optionale Dinge wie einen Streaming-Dienst handelt.

Das müllt das System weiter zu, bläht die Updates auf und sorgt unter Umständen auf älteren Geräten nur noch mehr für Performance-Probleme. Und das nur, weil Apple um jeden Preis seinen Dienst durchsetzen will..

Was bei Android, allen voran Samsung, verpöhnt ist, schleicht sich hier nach und nach auch ein. Immer mehr Apps, die nicht jeder braucht.
Ich brauche keine Apple Watch-App, keine Aktien-App, keine Zeitungskiosk oder iBooks-Apps. Löschen kann ich das nicht, genau wie bei Android. Das hat mich dort auch immer schon genervt.

Und was ist mit den 16 GB - Geräten oder gar den immer noch verkauften 8 GB iPhone 5c? Deren Speicher reicht ja heute schon kaum aus.

Und "Dann kauf dir ein neues Gerät mit mehr Speicher" kann ja wohl nicht die korrekte Antwort sein,
 
iTunes Match ist doch was völlig anderes als der Streaming Dienst von Apple, das eine verteilt die eigene Musik auf die eigenen Geräte, das andere streamt Musik, die mir nicht gehört, von irgendwelchen Servern.
Wer also weiter nur die eigene Musik nutzen will kommt vermutlich auch zukünftig nicht um Match herum.