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Software zum Erstellen von 3D Drucken

und dann würd ich eher gleich mit Fusion 360 anfangen
Wenn man denn bereit ist, Geld auszugeben oder mit der kastrierten "Maker-"Lizenz glücklich werden kann.

Ansonsten würde ich empfehlen, 50€ für die SolidWorks Maker-Lizenz in die Hand zu nehmen, OnShape auszuprobieren wenn es kein Problem ist, dass alles was du machst public domain ist, oder den ungleich steinigeren Weg einer Einarbeitung in FreeCAD zu gehen.

Ich schmeiß noch Blender in den Raum - kann man für 3D-Druck nutzen, es gibt hier auch eine große Community dahinter (auch wenn die eher in eine andere Richtung abzielt). Aber es ist auf jeden Fall mal einen Versuch wert.
Das kommt auf den Anwendungsfall an: Wenn man Minis für's Tabletop entwerfen will - auf jeden Fall. Präzises Konstruieren finde ich in Blender unglaublich kompliziert (im Vergleich zu Fusion, SolidWorks, FreeCAD...) und parametrisch kann man m.W. gar nicht arbeiten.

Vielleicht sollte man aber nicht mit mehreren verschiedenen Programmen beginnen - da ist es schon sinnvoll, sich eines zu suchen und damit zu beginnen.
Eins auswählen und erst mal reinbeissen. Wenn man nach 10h immer noch kein Erfolghserlebnis hat, anderes ausprobieren. Weniger würd' ich aber nicht investieren.

Orca ist auch sehr gut, oder Bambu Studio für BBL Drucker (Orca basiert auf BB Studio)
... und der basiert auf dem PrusaSlicer und damit basieren alle auf Slic3r. Die Älteren werden sich erinneren 😉

nichts was privat eine wirkliche Rolle spielt
Bis auf die Limitierung auf 10 "Projekte" gleichzeitig und die Mühe, die sich Autodesk gegeben hat, es einem so unangenehm wie nur irgendwie möglich zu machen, wenn man halt mehr hat... War für mich ein Dealbreaker und der Grund zum Umschulen auf SW.

Bambu arbeitet ja mit 3mf, welches Export Format ist das beste/effektivste für einen Bambudrucker?
Bis vor kurzem war's 3MF, seit ein paar Updates ist Bambu Lab aber sehr eigen, was es da an Metadaten erwartet und liest z.B. die 3MF aus SW nicht mehr. Daher (wieder) STL.

.Noch zum Verständnis, kann ich eine STL Datei z.B. in Fusion360 öffneten und das Objekt normal bearbeiten, weil Du geschrieben hast STL finalisiert.
STL enthält die Vertices, nicht wirklich "das Objekt". Wenn du konstruktiv an einer STL-Datei arbeiten willst, kannst du das am effektivsten in Blender machen, oder halt in ein CAD-Programm importieren - ist dann maßhaltig - und in den Schnittebenen nachzeichnen. Je nach Objekt ist das ein Kinderspiel oder stundenlange Arbeit 🤷‍♂️
 
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Bis auf die Limitierung auf 10 "Projekte" gleichzeitig
Gleichzeitig geöffnet , ja. gespeicherte natürlich unbegrenzt, nur nicht alle gleichzeitig offen (ich arbeite aber auch selten an 15 Projekten zur selben Zeit, dass ich das merken würde)
 
Bin mit nicht sicher, aber ich glaube, @BenSisko hat sich einen Bambulab geholt? Deren Slicer ist ja schon auch ordentlich. Komme damit irgendwie auch besser zurecht als mit Cura.
Genau, bzgl. des Slicers habe ich erstmal keinen Bedarf was Anderes als Bambu zu probieren.

Vielen Dank für die ganzen Infos, ich lass es mal auf mich wirken 😉
 
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Gleichzeitig geöffnet , ja. gespeicherte natürlich unbegrenzt, nur nicht alle gleichzeitig offen
Haben sie das geändert? Als das "Feature" eingeführt wurde, konnte man nur 10 Projekte gleichzeitig in der Bibiliothek haben. D.h. vor dem 11ten musste eins lokal exportiert werden und wenn man das wieder brauchte, musste ein anderes exportiert werden, das alte importiert werden... Lokal speichern ging gar nicht (mehr) Das war mir dann zu blöd.

Genau, bzgl. des Slicers habe ich erstmal keinen Bedarf was Anderes als Bambu zu probieren.
Dafür gibt's auch keinen Grund - Bambu Lab und PrusaSlicer sind eh' aktuell das Maß der Dinge (für haushaltsübliche Geräte).
 
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Das ist jetzt kein Wiederspruch zu meinem Beitrag oder eine Antwort auf meine Frage...?! Da du ja scheinbar Fusion benutzt: Geht's nur um "10 Projekte gleichzeitig", oder ist da immer noch der Im-/Export-Krampf in der Library, wenn du mehr als 10 "Projekte" hast?
 
mir wär noch nix aufgefallen in die Richtung. Also irgendwelche Probs
 
Fusion 360, FreeCad, Blender + AddOns (z.B. CAD Erweiterungen).

Was mir bei Fusion 360 persönlich nicht so gefallen hat, war dass ich zu Beginn meiner 3D Druck Erfahrung die Maker Lizenz (kostenlos) hatte, mir ein Buch zu Fusion 360 gekauft hatte und nach ca. 1 Jahr die Lizenz drastisch im Funktionsumfang eingeschränkt wurde oder ich hätte ein kostenpflichtige Abo zu einer höheren Lizenz abschließen müssen, um wieder den gleichen Funktionsumfang zu erhalten, den ich mal zu Beginn hatte.

Das war für mich ein Grund, mich danach in FreeCad einzuarbeiten.

Ansonsten kann man mit Fusion 360 als Beginner sehr schnell die ersten Ergebnisse erzielen. Wenn man noch ein Tablet hat, findet man dort auch Alternativen (wurde ja schon genannt).

Da ich einen Snapmaker Classic habe, der auch einen Laser zum Beschriften und einen Laser zum Schneiden (war ein späteres Zubehörteil, allerdings nur für Papier oder leichtes Holz) sowie eine kleine CNC Fräse beinhaltet, musste ich mir noch CAM Software anschauen.

Wer einmal eine CNC Fräse kaputt gemacht hat, weil er nicht darauf geachtet hat, lernt dass dann.

Wichtig ist auch, dass man einen Editor hat, mit dem man noch mal in die von den Programmen erstellten STL Files reinschauen kann. Denn dann kann man prüfen, ob eine Software einen Befehl reingebracht hat, den man vielleicht bei der Modell Erstellung übersehen hat und der dazu führt, dass die Maschine z.B. in den Tisch fräst.

Solche Fehler können passieren, wenn man die Dateien z.B. von einem Programm in ein anderes exportiert / importiert und nicht auf die Origin Punkte achtet, was normalerweise ja irgendwo in den Grundeinstellungen hinterlegt werden muss. Und man versehentlich die Grundeinstellungen überschreibt, weil man sie in dem zweiten Programm in dem man importiert falsch oder nicht gesetzt hat.

Deswegen würde ich auch noch Programme zur Prüfung von 3D Modellen empfehlen. Dann werden auch mögliche Toleranzen und Konstruktionsfehler angezeigt.

Ja, leider muss ich sagen, dass die Software von Autodesk hier führend in den Bereichen ist. Sie wird ja auch in der Industrie eingesetzt - hat dann natürlich ihren Preis, wenn man alle Tools verwenden möchte.

Allerdings erspart es eine Menge an Zeit bereits in der Design Phase, wenn man schon dabei gewisse Prüfpunkte und Werkzeugeigenschaften sowie Materialeigenschaften hinterlegen kann. Dann sieht man schon in der Konstruktionsphase, an welchen Stellen man besser nacharbeitet, bevor man die Maschine laufen lässt. Ansonsten muss man halt immer wieder Drucken, Messen und danach schauen, ob alles gepasst hat (was mehr Zeit in Anspruch nimmt).

Um den gesamten Workflow abzudecken, braucht man eigentlich 1:1 die gleichen Programme, die auch in der Industrie für Prototyping eingesetzt werden. Leider habe ich noch nicht zu allen Tools, opensource oder kostenlose Alternativen gefunden.

Bestes Einsiegsseminar zu Fusion 360 für Anfänger ist meiner Meinung nach dieses:

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Das ist jetzt kein Wiederspruch zu meinem Beitrag oder eine Antwort auf meine Frage...?! Da du ja scheinbar Fusion benutzt: Geht's nur um "10 Projekte gleichzeitig", oder ist da immer noch der Im-/Export-Krampf in der Library, wenn du mehr als 10 "Projekte" hast?
Ich habs jetzt mal ausprobiert. bei mehr als 10 bearbeitbaren Projekten jammert er. du musst dann entsprechend ein Projekt als Schreibgeschützt markieren, dann kannst du ein neues bearbeiten/speichern,...

aber ein download, lokales speichern,... ist nicht nötig. auch kann man das 11. File schreibgeschützt öffnen aus der cloud zum ansehen usw.
 
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Das ist jetzt kein Wiederspruch zu meinem Beitrag oder eine Antwort auf meine Frage...?! Da du ja scheinbar Fusion benutzt: Geht's nur um "10 Projekte gleichzeitig", oder ist da immer noch der Im-/Export-Krampf in der Library, wenn du mehr als 10 "Projekte" hast?
Ich habs jetzt mal ausprobiert. bei mehr als 10 bearbeitbaren Projekten jammert er. du musst dann entsprechend ein Projekt als Schreibgeschützt markieren, dann kannst du ein neues bearbeiten/speichern,...

aber ein download, lokales speichern,... ist nicht nötig. auch kann man das 11. File schreibgeschützt öffnen aus der cloud zum ansehen usw.

Öffnen kann man beliebig viele. Editierbar können nur 10 geöffnet werden. Welches Projekt editierbar ist, stellt man einfach in der Bibliothek ein.

Man muss weder Projekte Exportieren, noch sonst einen Tanz machen. Finde ich "fair enough" für eine kostenlose Privatnutzung.
 
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Dann haben sie das immerhin verbessert, das war am Anfang nicht so. Naja, ich bleib' jetzt für 50€/Jahr bei SW ohne solchen Firelfanz 😀
 
Ich muss gestehen, dass ich eure Ratschläge nicht befolgt habe und jetzt eine Woche mit Tinkercad rumgespielt habe. Dieser simple Zugang begeistert mich irgendwie, es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. In dem Sinne hat es sich schonmal gelohnt 😉

Die Tage kommen dann auch ein paar Sachen in den „was druckt ihr“-Thread. 😊
 
Das ist doch okay, der Spaßfaktor überwiegt manchmal und Tinkercad ist ein schönes Programm, um schnelle und einfache Ergebnisse zu erzielen. Das war auch mein erstes Programm, unmittelbar nach dem Kauf meines 3D Druckers.

Die Apps auf dem I-Pad machen da eine ähnlich gute Figur, bieten aber schon komplexere Bearbeitungsmöglichkeiten, wenn man seine Modelle (später) doch noch weiter entwickeln möchte.

Für viele Anforderungen reicht es auch, in dem Pool vorhandener Werke zu stöbern, da finden sich meistens haufenweise Ideen, die man direkt umsetzen und ausprobieren kann.

Bei komplexen Programmen, kann auch schnell der Frust wachsen, weil man dann merkt, dass man erst eine gewisse Lernkurve meistern muss. Da hilft es aber, am Ball zu bleiben und später wird man mit besseren Möglichkeiten belohnt.

Da kommen dann vielleicht mal so Sachen ins Spiel, wie Funktionsmodellbau oder Gehäuse, die schraubenlos zusammengeklickt werden können. Oder man hat ein kaputtes Teil, was man (schnell) ersetzen möchte ohne gleich in die Versandkostenfalle zu tappen (Materialwert im Cent Bereich, aber 4.90 EUR Päckchen Porto o.ä. - keine Ahnung was aktuelle Portokosten sind, aber geht ja ums Prinzip).

Sicher, Spaß am Thema behalten ist eine wichtige Motivation und manchmal hilft das KISS-Prinzip (Keep It Small and Simple).