Magazin Sinkende Musikverkäufe: Apple will angeblich mehr Exklusiv-Inhalte für iTunes

Dieses Thema im Forum "Magazin" wurde erstellt von Martin Wendel, 02.03.14.

  1. Martin Wendel

    Martin Wendel Chefredakteur & Moderator
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    In einem Versuch, die leicht rückläufigen Musikverkäufe in iTunes wieder aufzufangen, soll Apple bei den Plattenfirmen hartnäckig für exklusive Inhalte für den iTunes Store kämpfen. Als Beispiel wird das letzte Album von Popstar Beyoncé genannt, das für eine Woche exklusiv im iTunes Store erhältlich war und neben 14 Songs auch 17 (Musik-)Videos enthält. Dieses brach mit 800.000 verkauften Alben innerhalb von nur drei Tagen alle bisherigen Verkaufsrekorde im iTunes Store.[prbreak][/prbreak]

    Außerdem wurden einzelne Songs von Beyoncés Album von der Plattenfirma auch nicht auf Streaming-Plattformen angeboten, selbst auf Youtube befanden sich am Anfang nur 30-sekündige Teaser-Clips. Berichten zufolge möchte Apple nun, dass dieses Konzept auch von anderen Plattenfirmen aufgegriffen wird. Neue Alben sollten zeitlich exklusiv auf iTunes erhältlich sein oder zumindest nicht direkt zur Veröffentlichung auf Streaming-Plattformen angeboten werden, so mit der Sache vertraute Personen. Die simple Theorie dahinter: Die einfache Verfügbarkeit von Alben über Youtube schade den iTunes-Verkäufen.

    beyonce.jpg
    Beyoncés neues Album wurde überraschend und zum Start exklusiv auf iTunes veröffentlicht.

    Via AppleInsider
     
  2. aniSation

    aniSation Rheinischer Krummstiel

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    Aktuelle Titel nicht bei Youtube haben zu wollen ist schon OK.
    Aber bei allem anderen steht Apple mit ihrer marktbeherrschenden Stellung bei den Labels am Start und säuselt "Wenn ihr nicht..., dann können wir...!". Hoffentlich hängen den Lables die Buxen nicht wieder bis in die Kniekehlen. Einfach mal Nö sagen!
     
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  3. Olaf@

    Olaf@ Jerseymac

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    Man soll aber auchmal bedenken. daß das Internet Radio sowie Spotify u.s.w. auch für schlechtere Verkaufszahlen sorgt.
     
  4. Martin Wendel

    Martin Wendel Chefredakteur & Moderator
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  5. DRVR_

    DRVR_ Zabergäurenette

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    Na gut, ich kann auch ohne Probleme 1 oder 2 Wochen warten bis das Album dann bei Spotify rauskommt, damit komm ich klar. Das iTunes-Modell mit dem einfachen Kaufen von Artikeln ist im Vergleich zur Konkurrenz (Spotify und Konsorten) einfach nicht wettbewerbsfähig genug. Man sieht es ja auch beim VoD-Angebot, das Abomodell ist die Zukunft, zumindest für die nächsten Jahre.
     
  6. Frank SoS

    Frank SoS Akerö

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    ..najaa, Kaufmusik steckt ganz allgemein in der Krise. Mein letztes Album konnte man 2 Tage nach Release von 3 Quellen "umsonst" runterladen

    ..von dieser Geiz-ist-geil-Mentalität bleibt auch iTunes nicht verschont

    ..Wer Musik möchte sollte dafür auch zu zahlen bereit sein. Nicht umsonst machen Verwertungsgesellschaften zunehmend Druck, damit bei den Künstlern auch mal was ankommt.




    Gesendet von meinem iPhone mit Apfeltalk
     
  7. AGEel

    AGEel Jamba

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    Ich kaufe meine Musik schon lange nicht mehr im iTunes Store.
    1. kein mp3 Format wodurch ich sie nicht in meinem Auto auf der SD Karte abspielen kann
    2. iTunes ist teurer als andere Anbieter

    z.B: Vegleich Nr. 1 Kaufalbum im iTunes Store Anna F. King in the Mirror
    iTunes Store: 7,99 Euro
    amazon: 6,99 Euro

    wobei auch bei Einzeltitel Amazon meist günstiger sind mit 0,99 Eur zu 1,29 im iTunes Store
     
  8. avalon2

    avalon2 deaktivierter Benutzer

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    Ich kaufe auch lieber bei amazon, die Titel sind meistens günstiger und die Titel sind in der Cloud kostenlos verfügbar.
     
  9. principia

    principia Kaiser Wilhelm

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    Du weisst aber schon, dass es ständig ITuneskarten mit 20% Rabatt gibt? Dann sieht die Rechnung anders aus.

    Davon abgesehen könnten sie die heutige Musik auch verschenken, die ist so schlecht, dass ich die noch nichtmal kostenlos haben wollte.
    Und Beyonce schon gar nicht.
     
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  10. Martin Wendel

    Martin Wendel Chefredakteur & Moderator
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    In iTunes gekaufte Musik ist auch kostenlos in der Cloud verfügbar.
     
  11. AGEel

    AGEel Jamba

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    Ja bleibt immer noch das Problem Nr.1 (mp3)
     
  12. sonjala

    sonjala Erdapfel

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    Der Grund weshalb ich meine Musik nie bei Amazon kaufen würde ist, WEIL man dort mp3-Dateien bekommt.
    Dieses Format ist längst überholt und die aac-Dateien aus iTunes klingen im direkten Vergleich einfach um Welten besser.
     
  13. iPHYS1X

    iPHYS1X Rheinischer Krummstiel

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    Wie wäre es mit konvertieren? ;)
     
  14. AGEel

    AGEel Jamba

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    Nö zu faul dafür. Aber jedem das seine. Ich bin so glücklich.
     
  15. Bio Exorzist

    Bio Exorzist Gascoynes Scharlachroter

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    Na so Marktbeherrschend ist die Stellung schon länger nicht mehr. Das war vor ein paar Jahren zwar noch anders, aber mittlerweile hat iTunes ordentlich Konkurrenz bekommen. Will halt jeder was vom Kuchen abhaben ;)

    Das Vergleichsspiel geht aber auch umgekehrt! Gibt auch viele Alben wo iTunes wieder günstiger ist als Amazon. Eine Pauschale Aussage lässt sich da eher weniger treffen! Zudem wie hier schon richtig erwähnt wurde, sind die iTunes-Guthaben Karten ständig um 20% vergünstigt zu bekommen ;)

    Das konvertieren sind in iTunes 2 Klicks, also nichts was dich jetzt in irgendeiner Weise überfordern sollte ;)

    ---

    Ich fände es ganz gut, wenn sie die iTunes LP noch weiter ausbauen würden & es auch wieder mit den neuen Apple TV's kompatibel wäre. Das wäre für mich schon ein netter Mehrwert :)
     
  16. xees

    xees Lambertine

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    Die sollten mal dafür sorgen, dass aktuelle Titel überhaupt verfügbar sind und nicht erst bei Amazon und Co. Deshalb find ich Exklusiv Rechte nicht so toll.
    Auch bei Filmen das gleiche.
    Und wenn die Preise nicht so hoch wären, 1.29€, dann würden auch die Umsätze nicht stagnieren sondern eher steigen. Alte Titel für 99 Cent sind eher unverschämt

    Das iTunes Festival nach USA zu verlagern wird die Käufe in Europa nicht unbedingt steigern bei nachts um 4 Uhr morgens Konzerte zu übertragen. Klar ich kann es später anschauen...
     
  17. hergesknapp

    hergesknapp Jerseymac

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    Ich denke Apple sollte den Trend des "Musik-Streamings" nicht vollends verschlafen.
    iTunes-Radio ist meiner Meinung nach aber nicht genug und in Deutschland ja noch nicht mal verfügbar.

    Bisweilen war ich auch immer Verfechter des "Besitzens - Kaufens" was sich jetzt mit Spotify und dem Tarif der Telekom verändert hat.
    Wer viele verschiedene Musikrichtungen hört und nicht sehr spezielle Wünsche hat, ist denke ich beim Streaming besser aufgehoben.
    Falls doch mal ein Titel für mich dabei ist, kann man diesen immernoch über iTunes kaufen.

    Ich sehe auch das VoD-Angebot und Musikstreaming das Programm-Angebot für die nächste Zeit.
    Ob sich das langfristig durchsetzen wird, oder man früher oder später wieder doch zum "Besitzen-Modell" zurückkehrt wird sich zeigen.
    Eine spannende Angelegenheit.
     
  18. DRVR_

    DRVR_ Zabergäurenette

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    Das auf jeden Fall. Bin gespannt welchen Weg Apple geht.
     
  19. HeinerM

    HeinerM Thurgauer Weinapfel

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    Genau!
    So verfahre ich auch. Und die paar Titel die ich kaufe, habe ich dann vernünftig in meine itunes-Sammlung einschließlich Cover integriert.
     
  20. Ezca

    Ezca Morgenduft

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    Ich kann die Überlegung seitens Apple zwar sehr gut nachvollziehen, jedoch glaube ich nicht, dass der Trend so auf Dauer aufgehalten werden kann (sofern es sich lediglich um "Sperren" von 1-3 Wochen handelt).
    Bis vor einem Monat habe ich sämtliche Musik ausschließlich über iTunes erworben, da man durch die rabattierten Karten mMn auf durchaus angemessene Preise kommt. Nachdem ich Spotify Premium über die Telekom abgeschlossen habe, sehe ich derzeit jedoch keinen Grund mehr zum Kaufen der Musik. Man überhört, dank der verschiedenen Funktionen, seine Playlisten nicht mehr so schnell, da man durchaus auch mal andere Musik bzw. Playlisten anhört.

    Ich hoffe, dass Apple auf diesen Zug, wenn auch mit Verzögerung, noch aufspringt. Ich wäre auch durchaus bereit, für einen Streaming Dienst 15-20 Euro mtl. auszugeben. Allerdings wird der deutsche Markt wohl kaum ausschlaggebend sein. Wie sieht denn die Entwicklung von Musik Streaming Diensten in den USA aus?