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Siemens verkauft MacBook Pros mit eingebautem Ultraschall

Dieses Thema im Forum "Magazin" wurde erstellt von Felix Rieseberg, 26.11.07.

  1. Felix Rieseberg

    Felix Rieseberg Seestermüher Zitronenapfel

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    Auf der momentan in Düsseldorf stattfindenden Medica hat der große deutsche Computerindustrieller Siemens eine Ultraschall-Kombination vorgestellt, die zur allgemeinen Überraschung nicht auf einem Siemens Fujitsu Notebook, sondern einer Standardvariante des MacBook Pros basiert. Dies ist in sofern verwunderlich, da die Ultraschallprogramme unter Windows laufen.

    Das System, das auf den Namen "P50" getauft wurde, richtet sich an Kardiologen, die eine mobile Lösung für diverse kardiologische Untersuchungen benötigen. Verkauft wird das Paket ab Dezember 2007.

    Via Siemens Pressemitteilung
     

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  2. joey23

    joey23 Mecklenburger Königsapfel

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    Na, das nenn ich doch mal ne Siemenslösung..

    Joey
     
  3. Phoenix175

    Phoenix175 Schöner von Nordhausen

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    Sachen gibts ^^
    Aber das ist doch mal positiv zu hören, dass eine Firma - zumindest im Bereich Gesundheit - darauf bedacht ist, das Beste zu liefen und nicht das Rentabelste...
     
  4. AngOr

    AngOr Gast

    Schöne Nachricht,
    damit kann man sicher gleich den guten Geist der Applecommunity den neuen Erdenbürgern einhauchen.
     
  5. Horstbert

    Horstbert Châtaigne du Léman

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    Das MBP wird hier wohl nur wegen der hohen Displayauflösung verwendet. Es gibt qualitativ viel bessere Hardware in der Dosenwelt, Siemens setzt ja eh auf Windows.
     
  6. unknown7

    unknown7 Saurer Kupferschmied

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    Nunja, sorry, aber das ist mal totaler Blödsinn.

    Wenn man genug Geld investiert (und das wird bei Medizinischen Geräten i.d.R. getan) bekommt man Hardware die qualitativ gesehen Apple ziemlich erbärmlich aussehen lässt.
     
  7. AAPL

    AAPL Roter Delicious

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    Genau so siehts aus, danke. Für den Preis eines MBP mit Apple Care (ohne gehts bei Apple Produkten ja nicht) kriegt man wirklich gute Geräte leider (noch) ohne OS X.
     
  8. Chamäleo

    Chamäleo Transparent von Croncels

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    hey, da fällt mir ein leitspruch von siemens ein, den sie mir damals in der lehrziet begebracht haben ( ex. siemens lehrling. ;) ):

    Wenn die Firma, Siemens, ein Produkt sieht das es haben will, dann kauft es dass, aber nicht das Produkt, sondern die ganze Firma. :-D

    Naja, Siemens wird sicher nicht Apple kaufen, aber irgendwie schon witzig mit dem MBP`s.
     
  9. Nici

    Nici Antonowka

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    Ein bisschen alt, oder? DIe MEDICA fand vom 14. bis 17.11 statt und nicht heute noch bzw. gestern, als die Newsmeldung erschien :)
     
  10. doeme89

    doeme89 Pomme Miel

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    Ist doch schön zu sehen, dass OS X mit wenig Ressourcen auskommt...
    Ausserdem: Wenn die Hardware besser wäre (unter besser verstehe ich schneller), wäre sie heisser und müsste mehr gekühlt werden, was wiederum lautere Lüfter bedeuten würde. Was ist euch lieber?
     
  11. stk

    stk Grünapfel

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    Moin,

    die Zusammenarbeit von Siemens (Med) und Apple reicht sehr viel weiter zurück. Schon Anfang der 90er lieferte Siemens Med ein Gerät (Röntgen? weiß nicht mehr wofür), welches auf einem Mac FX der unter System 7 lief basierte. Damals war das Teil weniger an der Hardware (die wurde in eine Siemens-Kiste geschraubt) als an der GUI auf dem Bildschirm erkennbar. Hab das Teil mal auf der Cebit oder der Systems entdeckt …

    Gruß Stefan
     
  12. El Libero

    El Libero Ontario

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    Es könnte aber auch sein, dass das einfach an nem annehmbaren Design liegt. Ich finde, das ist echt gelungen mit dem Mac.

    Ich möchte nicht wissen wie das mit einem Siemens-Nixdorf Laptop aussehen würde - pfui!
     
  13. DerPuh

    DerPuh Macoun

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    hehe wie cool... habe ich auch schon gehört...!
    (Siemens Azubi...)
    :-D
     
  14. newman

    newman Roter Eiserapfel

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    Siemens kauft nicht nur gern Firmen sondern auch Menschen, wenn ich die Presse in den letzten Monaten richtig gelesen habe... :p
     
  15. Irreversibel

    Irreversibel Akerö

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    Das Gerät ist für Kardiologen gedacht.

    Dass medizinische Geräte die beste Qualität haben könnte man vielleicht glauben (als Optimist). Tatsächlich sind es nichtmal die zuverlässigsten Geräte, es sei denn natürlich es hängt ein Menschenleben dran (z.B. bei Anästhesiestationen). Die zuverlässigsten Geräte basieren allerdings fast immer auf völlig ausgereifter Technik, die schon ca. ein Jahrzehnt im Einsatz ist - bei Computern undenkbar.

    Beispiele: Sirona, eine Tochterfirma von Siemens, stellt Behandlungsstühle für Zahnärzte her. Von der M1 bis zur C4 zieht sich das Problem, dass Platinen, die den Stuhl steuern, einfach ausfallen und ausgetauscht werden müssen. Diese Behandlungseinheiten kosten ohne Instrumente und Turbinen so 40.000 Euro. Griffe reissen ständig ab, Plastikteile werden siffig, Schläuche brechen, Tastenfelder funktionieren nicht mehr, Flüssigkristalldisplays (die monochromen) fallen aus... dazu die täglichen Belästigungen (mal kommt Wasser, mal kommt keins; mal hat man Licht, mal geht's nicht)... komm mir keiner mit "medizinische Geräte haben durchweg die höchste Qualität".

    Medizinische Geräte haben den höchsten Preis. Schreib irgendwo "dental" oder "medizinisch" drauf und kassier 100-200% mehr. Z.B. 15.000 Euro für die kleinste Einplatzversion einer zahnmedizinischen Verwaltungssoftware. Service kostet extra.

    Siemens Röntgengeräte bleiben nicht in der Position stehen, in der man sie eingestellt hat. Also das sollte man doch wenigstens erwarten können. Das haben sie doch auch vor 20 Jahren geschafft, warum nicht heute? Und damals hat man für so ein Teil noch nicht mehrere Tausend Euro hingeblättert. Wenn man Digitalröntgen will, bekommt man noch schlechtere Qualität und zahlt sich dumm und dämlich.

    Traurig übrigens dass Siemens auf Windows setzt. Die hatten damals Sinix, das Siemens-Nixdorf-Unix. Da waren Arztprogramme noch einfach zu bedienen. Einfach mit Tastenkürzeln die Arzt und Helferinnen auswendig lernen mussten. Das ging schnell und einfach - und die Bedürfnisse einer Praxis haben sich im Prinzip nicht geändert. Heute murksen alle Leute mit der Maus rum, das dauert für geübte Leute in jedem Fall länger da eigentlich immer dieselben Schritte zu erledigen sind, man aber heute immer herumklicken muss und durch verschiedene Menüs navigieren. Shortcuts findet man nicht, selbst in teuren Softwareversionen. Der reine Irrsinn.

    Die wirklich wichtigen Geräte wie EKGs, Anästhesiestationen, OP-Elektronik usw. basieren meist auf sehr ausgereifter Technik mit redundanten Teilen, dafür zahlt man aber auch einen Batzen Geld.

    Also: Das was neu ist, ist nicht zuverlässig, das was zuverlässig ist, ist nicht neu. Und beides kostet einen ordentlichen Batzen Geld. Da ist ein Apple-Laptop als Hardwarelösung noch als Discount-Ware anzusehen. Zumal die meisten Computersysteme in Praxen sowieso hässlich, unpraktisch und Windows-basiert sind.

    In der Arbeitsmedizin haben sie Maschinen für jeweils eine Million Euro an 500 Euro Lidl-Rechnern hängen. Sicher, man könnte auch überall Sunfires hinstellen, aber da die günstigeren Windows-PCs auch reichen macht man es halt so. Ausserdem sind die Analyseprogramme die das Institut hat alle Windows-basiert.
     
    #15 Irreversibel, 29.11.07
    Zuletzt bearbeitet: 29.11.07
  16. stk

    stk Grünapfel

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    Moin,

    /signed.

    Ich habe einen Freund bei der Siemens Med, der mir Sonntags bei Kaffee die abenteuerlichsten Geschichten aus der Produktentwicklung und dem Support zu berichten weiß :-D.

    Da sind Sachen dabei, von denen ich denke, das ich sie als technisch Halbwissender besser lösen würde und die ich mit meiner Kaufmannsseele immer noch prima (oder sogar besser) in Einklang bringen würde.

    Gruß Stefan
     
  17. Irreversibel

    Irreversibel Akerö

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    Dazu fällt mir nur folgender Satz ein:

    "Das ist Bananensoftware. Die reift beim Endkunden nach."

    So funktioniert JEDE Software für Ärzte. Das bekannteste Praxisverwaltungsprogramm für Zahnärzte, Z1, ist im Laufe der Jahre durch ständige Updates, die NICHTS am Funktionsumfang der Software verbessert haben, derart gewachsen, dass man den Kunden rät, sich neue Computer zu kaufen. Heisst also: Ich muss mir alle 2 Jahre einen neuen Computer kaufen, um da stehen zu bleiben wo ich mich gerade befinde weil anscheinend keine Software-Firma es hinbekommt, ein Verwaltungsprogramm sauber zu schreiben und warten.
     

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