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Schreibtisch Ordner

RonSom1976

Idared
Registriert
04.07.12
Beiträge
27
Hallo,
stelle mich gerade von PC auf iMac um:

Meine Frage:
beim PC hat man mich gelehrt, dass ich auf dem Desktop keine Ordner, sondern nur Verknüpfungen zu Ordnern erstellen soll. Ist das beim Mac ebenso?

Danke und Gruß,
RON
 
Wenn du uns erklären kannst warum man auf dem windows desktop keine Ordner anlegen sollte, können wir dir eine Antwort auf die Frage zum Mac OS Schreibtisch geben.
 
Ich würde mir die Verknüpfungen zwar auch noch abgewöhnen (kommt wahrscheinlich mit der Zeit, war bei mir nach dem Umstieg auch so) aber so ist es schon richtig. Keine ganzen Ordner auf dem Schreibtisch, da dies das System beim starten ganz schön ausbremsen kann.
 
Und worin liegt für das System der Unterschied zwischen einem Ordner auf dem Schreibtisch und jedem anderen Ordner? Wird gerade interessant hier...
 
Weil das System diese Ordner beim starten komplett lädt? Also so habe ich mir das immer gedacht weil mir das von kleinauf so gesagt wurde :D Jetzt komme ich natürlich auch ins Grübeln.
Aber ich bin mir doch ziemlich sicher, dass wenn ich mal übergangsweise einige größere Dateien bzw. Ordner mit größeren Dateien auf dem Schreibtisch hatte diese den Startvorgang gebremst haben. Zumindest dauert es einige Sekunden bis diese auf dem Schreibtisch nach einem Neustart angezeigt werden und das zähle ich zum Startvorgang.

Vielleicht ist das auch ein Mythos von früher. Der hat sich bei mir zumindest hartnäckig gehalten ;-) Wenn das Quatsch ist würde ich das sehr gerne erfahren!
 
Nein es kein Quatsch. Bei Win ist es so, dass man auf dem Desctop lediglich Verknüpfungen von Ordnern oder Dateien ablegt. Mindestens bis und mit Win Xp ist/war das so. Man hatte den Explorer wo die Ordner waren. Das ist bei Mac anders. Da gibt es keine Explorer. Das wäre alternativ der Finder.
 
Man sollte aber dennoch vermeiden, auf dem OS-X-Schreibtisch gar allzuviele Dateien abzulegen (wobei es egal ist, ob "echte" oder Aliasse), denn das kann den Betrieb schon ganz schön ausbremsen. Hat, wenn ich mich recht erinnere, was mit der Icon-Darstellung zu tun. Dabei geht es aber um Zahlen im dreistelligen Bereich.
 
Bisher habe ich auf dem Schreibtisch gar nichst abgelegt. Für das ist der Finder so eingerichtet ähnlich dem Explorer. Und wenn ich mal einen Ordner wirklich häufig benutzen muss, kann der auch
1. auf dem Schreibtisch sein oder
2. Im Dock abgelegt sein.

Werde mich in meinem Buch mal schlaulesen, was besser und richtiger ist. Keine Ahnung was der richtige Weg ist
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja nur warum? Habe lediglich eine Diskussion gefunden die besagt, dass der Desktop (was im Prinzip auch nur ein Ordner ist) zum User Profil unter Windows hinzugerechnet wird. Andere wiederum behaupten dass dies nicht so ist. Es gab wohl mal einen alten Microsoft Artikel der suggerierte, dass der komplette Desktop in den RAM geladen wird, was allerdings nicht stimmte (und auch eigentlich unmöglich ist).
 
Der Schreibtisch gehört unter os x zum Benutzer und das wird unter Windows wohl nicht anders sein, auch wenn man dieses Spielkram OS erst mit Tricks und kniffen zum Mehrbenutzersystemsystem machte, aber ganz so dämlich können die Entwickler in Redmond ja wohl nicht sein, den Schreibtisch außerhalb des Benutzers anzulegen.
 
Man legt grundsätzlich nichts (oder nur das was man kurz benötigt) auf dem Desktop/Schreibtisch ab, ganz einfach weil man sich daran gewöhnt:
d1.jpg


VS



D2.jpg
 
Unter Windows ist das Ablegen von beliebigen Dateien auf dem Desktop deshalb ein Tabu, weil das ein enormes Sicherheitsrisiko darstellt.
Unter OS X (oder anderen OS) ist so etwas nicht der Fall. Unterordner auf dem Desktop anzulegen ist technisch gesehen keinerlei Problem.
(Man sollte halt nur darauf achten, dass es nicht unnötig viele Objekte sind, da sie ja ständig angezeigt, sortiert und zB für die Vorschaubilder analysiert werden müssen - die Menge an in Ordnern steckenden Unterobjekten ist aber schnurz.)
 
Einen Unterschied gibt es aber schon. Bei Windows sind die Icons Bestandteil der Datei, dagegen werden sie bei MacOs aus der CoreServices-Datenbank geladen. Das heißt, dass bei einer Veränderung des Finders wie z. B. öffnen oder schließen eines Fensters, bei dem ein Teil der Desktopfläche (mit Icons) überdeckt war, die Icons neu geladen werden müssen. Wenn es sich nur um wenige Icons handelt ist das kaum bemerkbar, aber wenn die gesamte Desktopfläche mit Icon zugepflastert ist merkt man das schon.
Dabei ist es aber egal ob es sich um Aliasse oder Original-Dateien handelt.

MACaerer
 
Unter Win Xp habe ich in der Firma eine Exceltabelle als Verknüpfung auf dem Desktop, weil die jeden Tag ein paar mal bearbeitet wird.
Bei meinen Mac privat ist auf dem Schreibtisch nichts.

1. Finde ich ein zugepflasteter Dektop unübersichtlich bis unbrauchbar (unsere IT würde eh aufschreien wegen den Profilen im Geschäft) Zudem würden die Dateien in den Profilen auf den Servern nicht gesichert. Wenn was verbogen ist und man das Profil killen muss wären die Dateien weg. Und ich habe keine Lust jeden Tag an die Mitarbeiter zu labern , hört damit auf. das wird zweimal mit Nachdruck hinterlegt und wenn was weg ist lasse ich vllt einen Restore erstellen. Das geht dann so an die 2 Tage und die Leute können nacharbeiten. Anders ist es nicht in den griff zu bekommen.

2. Ist es zumutbar 2 Klicks zu tätigen um was zu öffnen. Bei Win arbeite ich über den Explorer, bei Mac über den Finder
 
Bei Windows sind die Icons Bestandteil der Datei, dagegen werden sie bei MacOs aus der CoreServices-Datenbank geladen.
Bei Windows können Icons ein Teil der Datei sein - ganz genauso wie bei OS X.
[SIZE="-2"]Bei Windows können Programme aber auch vom Desktop beliebige Libraries, sprich "ausführbaren Code" vollautomatisch nachladen - ein übler Fauxpas, der für Schadsoftware ein Schlaraffenland darstellt.[/SIZE]
 
Bei Windows sollte man die Programme als Icon als Verknüpfung ans Desktop senden, wenn man das braucht. Meine Erfahrung beruhen inkl. Xp. Bei Win7 kenne ich mich noch nicht aus. Kommt aber noch.
 
Hallo und vielen Dank für die vielen Antworten - so dumm scheint meine Frage dann doch nicht gewesen zu sein.

Wie gesagt, ich bin ganz frisch auf Mac umgestiegen, daher bitte noch eine Nachfrage:
Bei Windows lege ich meinen Ordner ja z.B. in "C" hinein - wie geht das denn im Finder (durchblicke die Logik noch nicht ganz).
Soll ich meinen Ordner "xy" in "Dokumente" hineinlegen (ist das vergleichbar mit "meine Dateien" bei Win XP)? Oder kann ich da eine extra Baumstruktur anlegen?
 
Du solltest deine Daten und Dateien nicht direkt auf der Macintosh HD ablegen, sondern in deinem Benutzer Ordner, vorgegeben sind dort bereits einige Ordner, wie Musik, Bilder, Dokumente etc. Du kannst dort aber auch weitere erstellen.
 
Also, irgendwie steh ich auf dem Schlauch:

Ich glaube zu verstehen, was Du mit "Benutzerordner" meinst.
Wenn ich den Finder öffne, dann ist links eine Liste: FAVORITEN - darunter: ALLE MEINE DATEIEN, AIRDROP, PROGRAMME, SCHREIBTISCH, DOKUMENTE, DOWNLOADS, FILME, MUSIK, und BILDER.
Soll ich nun meine neuen Ordner in den gegebenen Ordner DOKUMENTE ablegen? Denn einen ganz neuen auf dieser Ebene scheint man nicht erstellen zu können?!
Im Moment tauchen meine neuen Ordner bei SCHREIBTISCH auf, weil ich sie ja im Moment dort liegen habe.

(Oder denke ich da noch zu sehr "Windows"?)
 
Die Seitenleiste des Finders zeigt nur aliasse der eigentlichen Ordner. Der dort angezeigte Ordner " Dokumente" zum Beispiel zeigt auf den dokumenteordner in deinem benutzeraccount. ( dein Benutzer ist in der Seitenleiste des Finders mit einem Haus und deinem Namen gekennzeichnet).
Du solltes dich daran halten, das alle deine Dokumente, musik Bilder oder sonstige Daten in deinem benutzeraccount abgelegt werden, dort gehören sie hin.
in deinem benutzeraccount kannst du auch andere Ordner erstellen, als die voreingestellten.