Das ist doch schon lange bekannt. Nur muss Android erst mal in 64-bit umgeschrieben werden, da sehe ich die größere Hürde.
Ich weiß nicht, ob das passieren wird. Wer mit solchen Transitions kaum Erfahrung hat, kann sehr schnell Schiffbruch erleiden. Die Situation erklärt eher, warum Samsung plötzlich ein eigenes System programmiert.

Performance dürfte im Moment eher nicht das Problem gewesen sein. Nicht jede Applikation profitiert von 64 Bit Wortlänge. Eine typische Smartphoneanwendung muss heute weder mit sehr, sehr großen Zahlen rechnen noch benötigt sie GB an Speicherbereichen. Wenn der neue Prozessor tatsächlich schneller ist, dann liegt nicht unbedingt daran, dass es eine 64-Bit Architektur ist. Die Idee dahinter könnte vielmehr sein, dass Apple auch Geräte wie Macbooks oder Imacs mittelfristig auf ARM umstellen könnte, so dass alles auf einer Hardwareplattform läuft. Auf Smartphones braucht man denke ich nicht unbedingt so viel Rechenpower für den Alltag. Mittlerweile sind die Basisaufgaben eines Smartphones doch kein Problem mehr für den Prozessor, und auch in ein paar Jahren braucht man für Email, Browsing, Videoplayback und Co nicht plötzlich Superprozessoren.Was meint Ihr, gibt es neben der Performance denn noch andere Gründe auf 64bit umzusteigen?

Bist du versiert genug um uns das hier über die Vor- und Nachteile von 64 Bit Architektur aufzuklären oder gehörst du zu den 99%? Es würde mich tatsächlich interessieren, ich gehöre leider nicht zu dem 1%, also erleuchte mich.Das Ganze ist Marketinggeschwurbel von einer Firma, die sich sonst damit brüstet eben nicht über Hardware-Specs und Benchmarks zu verkaufen und noch nicht mal die Größe des Arbeitsspeichers angibt. 99% der Kunden können mit "64-Bit" nichts anfangen, wissen nicht, was der Unterschied zwischen einem 64 Bit Chip und einem 64 Bit Betriebssystem ist.
Yeah in 1 Jahr Videoschnitt und hardcore Bildebearbeitung auf dem 4 Zoll Smartphone, die profitieren dann von´mehr als 4GB Ram!
ist doch klar
Tut mir leid, aber das ist wirklich alles andere als ein einfaches Thema was man in zwei Sätzen erklären könnte. Es hängt auch sehr von der Art der Berechnungen ab. Man hat Vorteile bei der Berechnung von sehr großen Zahlen (also alles was über 32 bit hinaus geht) und kann pro Prozess mehr als 4GB zuweisen (insgesamt mehr als 4GB Arbeitsspeicher adressieren geht auch mit 32 Bit, mal so nebenbei). Durch die doppelte Länge von Variablen steigt aber vereinfacht gesagt der Speicherhunger von Programmen, was die Vorteile schnell wieder aufheben kann. Es ist eine komplexe Sache, die auch die Anpassung von Algorithmen erfordert. Man kann nicht pauschal sagen eins ist besser als das andere. Informatik ist nun mal ein sehr sperriges Fachgebiet...Bist du versiert genug um uns das hier über die Vor- und Nachteile von 64 Bit Architektur aufzuklären oder gehörst du zu den 99%? Es würde mich tatsächlich interessieren, ich gehöre leider nicht zu dem 1%, also erleuchte mich.
So kann man diskutieren, danke.Tut mir leid, aber das ist wirklich alles andere als ein einfaches Thema was man in zwei Sätzen erklären könnte. Es hängt auch sehr von der Art der Berechnungen ab. Man hat Vorteile bei der Berechnung von sehr großen Zahlen (also alles was über 32 bit hinaus geht) und kann pro Prozess mehr als 4GB zuweisen (insgesamt mehr als 4GB Arbeitsspeicher adressieren geht auch mit 32 Bit, mal so nebenbei). Durch die doppelte Länge von Variablen steigt aber vereinfacht gesagt der Speicherhunger von Programmen, was die Vorteile schnell wieder aufheben kann. Es ist eine komplexe Sache, die auch die Anpassung von Algorithmen erfordert. Man kann nicht pauschal sagen eins ist besser als das andere. Informatik ist nun mal ein sehr sperriges Fachgebiet...
Kurzfassung: Man kann durchaus davon ausgehen, dass der neue Prozessor schneller ist, alles andere wäre blamabel. Das ist auch alles was wichtig ist. Aber ob das an der 64-Bit Architektur liegt... wer kann das sagen? Apple gibt sowieso kaum technische Informationen heraus und macht sogar aus dem Arbeitsspeicher ein Betriebsgeheimnis. Und deswegen ist es Marketinggeschwurbel plötzlich von 64-Bit Prozessoren zu reden, weil es eher verwirrt als informiert. Das ist der Punkt auf den ich hinaus wollte. Erst die Praxis zeigt doch wie sich das neue iPhone schlägt. Also ganz locker bleiben...
Eben. Solange man nichts genaueres weis finde ich es etwas anmassend Apple nur Marketingeschrubbel zu unterstellen.Aber ob das an der 64-Bit Architektur liegt... wer kann das sagen?
Gar kein Problem, ich denke wir liegen eh nicht weit auseinander. Die Sache kann ja keiner hier so richtig einordnen oder sagen was es wirklich bringt. Insofern bin ich da ganz bei Dir: einfach ruhig bleiben und abwarten.Eben. Solange man nichts genaueres weis finde ich es etwas anmassend Apple nur Marketingeschrubbel zu unterstellen.
Android auf 64 bit zu bringen dürfte nicht schwierig sein. Der Linux-Kernel kann das seit Ewigkeiten, die Dalvik VM kann man AFAIR per Compiler-Switch auf 64bit kompilieren und zumindest viele Apps sind in Java geschrieben und kompiliert, da ist die Architektur egal.
Das ist überhaupt kein Problem - irgendwo hatte ich gelesen, das das eine Sache von 2 Stunden ist und nix umgeschrieben werden muss - auf 64 Bit kompilieren? Spätestens in ein paar Wochen ist auch dieses (bis jetzt noch nicht spürbare) Alleinstellungsmerkmal von Apple wieder dahin![]()
Performance dürfte im Moment eher nicht das Problem gewesen sein. Nicht jede Applikation profitiert von 64 Bit Wortlänge. Eine typische Smartphoneanwendung muss heute weder mit sehr, sehr großen Zahlen rechnen noch benötigt sie GB an Speicherbereichen. Wenn der neue Prozessor tatsächlich schneller ist, dann liegt nicht unbedingt daran, dass es eine 64-Bit Architektur ist. Die Idee dahinter könnte vielmehr sein, dass Apple auch Geräte wie Macbooks oder Imacs mittelfristig auf ARM umstellen könnte, so dass alles auf einer Hardwareplattform läuft. Auf Smartphones braucht man denke ich nicht unbedingt so viel Rechenpower für den Alltag. Mittlerweile sind die Basisaufgaben eines Smartphones doch kein Problem mehr für den Prozessor, und auch in ein paar Jahren braucht man für Email, Browsing, Videoplayback und Co nicht plötzlich Superprozessoren.
Das Ganze ist Marketinggeschwurbel von einer Firma, die sich sonst damit brüstet eben nicht über Hardware-Specs und Benchmarks zu verkaufen und noch nicht mal die Größe des Arbeitsspeichers angibt. 99% der Kunden können mit "64-Bit" nichts anfangen, wissen nicht, was der Unterschied zwischen einem 64 Bit Chip und einem 64 Bit Betriebssystem ist. Und das müssen sie auch nicht. Hätte man mehr präsentieren können als einen Fingerabdruckleser, dann wäre der neue Prozessor ein Punkt auf einem Slide gewesen... Genauso wie sich Leute über 8 oder mehr MP in ihrer Smartphonekamera freuen, weil sie nicht wissen dass die Beugung die Auflösung eines winzigen Smartphonesensors stark begrenzt. Aber 13 ist ja besser als 8 ist besser als 6...![]()
Wir verwenden essentielle Cookies, damit diese Website funktioniert, und optionale Cookies, um den Komfort bei der Nutzung zu verbessern.
Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Geräte-Kennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.
Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.
Durch das Klicken des Buttons "Zustimmen" willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden.