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RAM im neuen iMac: 27"-Modell mit bis zu 64 GB, 21,5"-Modell mit festverlötetem Speicher

Zum Thema Preise. Was kostet denn der (oder ein vergleichbarer) Speicher? Apple verbaut ja 4x8GB RAM und da wollen die 720 Euro für haben. Ich hab grad mal grob gegoogelt, bin jetzt aber nich so der Hardware-Spezi. Aber gute 8GB DDR3 Chips kosten so 60 Euro?! 4 Stück also etwa 240 Euro? Was macht Apple dann mit den übrigen 480 Euro? Kostet das Einbauen so viel ? ;) (Vor allem wird Apple keine 60 Euro für die Dinger bezahlen, schon klar...für wieviel kaufen die das wohl ein?)

Ich hab ja auch nen 27er iMac und find den echt klasse ... aber wenn ich mir jetzt nen neuen kaufe und knall da 32GB von Apple rein...bin ich dann nicht einfach nur Dumm?
 
Ich weiß gar nicht, wieso sich jetzt alle darüber aufregen. Man konnte den RAM doch vorher auch schon nicht auswechseln beim 21er Modell.
War das bei dem Vorgängermodell auch schon nicht der Fall? Das muss völlig an mir vorbeigegangen sein.

Dennoch bleibt die Kritik bestehen. Ich sehe keinerlei Gründe, warum der Arbeitsspeicher bei einem iMac festverlötet werden muss und so ein nachträgliches Ändern der Konfiguration nicht mehr möglich ist.

Leider kommuniziert Apple solche Änderungen auch nicht deutlich genug. Würden sie erklären, warum ein solcher Schritt notwendig wurde, würde es sicherlich auch weniger Artikel geben, die sich kritisch zu der aktuellen Politik von Apple äußern.
 
War das bei dem Vorgängermodell auch schon nicht der Fall? Das muss völlig an mir vorbeigegangen sein.
Nein, gelötet war der RAM nicht. Aber du konntest den Bildschirm nicht ohne weiteres abnehmen (ist geklebt, bei älteren Modellen wurde er von Magneten gehalten). Beim 27-Zoll-Modell gibt es hinten eine Klappe, um den RAM austauschen zu können.
 
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Kommunikation seitens Apple wäre hier tatsächlich angebracht. Sind denn irgendwelche technischen Gründe/Vorteile bekannt, welche die feste Verlötung von RAM-Modulen erklären würden?

Man, also ich eingeschlossen, ist ja immer ganz schnell am meckern und sei es nur aus Unwissenheit. Leider erklärt sich mir Apple's Preispolitik derzeit nicht wirklich, außer mit dem Bestreben, noch mehr Geld aus den Kunden herauszuziehen.
 
Sind denn irgendwelche technischen Gründe/Vorteile bekannt, welche die feste Verlötung von RAM-Modulen erklären würden?
Generell lassen sich RAM-Module, die fest auf dem Logic-Board verlötet sind, natürlich platzsparender einbauen als ganze RAM-Riegel. Das ist aber natürlich keine Begründung, warum der iMac 21,5" jetzt plötzlich fest-verlöteten RAM hat (wobei wie gesagt auch zuvor der RAM-Tausch für Otto-Normal-Verbraucher so gut wie unmöglich war).
 
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Kommunikation seitens Apple wäre hier tatsächlich angebracht. Sind denn irgendwelche technischen Gründe/Vorteile bekannt, welche die feste Verlötung von RAM-Modulen erklären würden?
Es handelt sich beim kleinen iMac um LPDDR3 RAM, das kann nur verlötet werden, und es kann nur eine Load pro Speicherkanal unterstützen. D.h. mehr als 16GB RAM sind technisch nicht möglich. Alle CPUs unterstützen aber auch DDR3L RAM, sowie die Desktop CPUs auch DDR4 RAM. Man muß hier schon die Frage stellen was für einen Sinn es macht in einem Desktop Computer LowPower RAM für den ultramobilen Einsatz zu verbauen. Das ist total gaga.
 
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Na super, also gibt es außer dem Platzspareffekt, der beim iMac nun überhaupt keinen Sinn macht, keinen vernünftigen technischen Grund, die Dinger zu verlöten. Somit kann ich mir noch nicht mal als bisheriger Liebhaber der Marke die Geschichte aus technischer Sicht schönreden. Mhm...Amazing...:mad:
 
Ist eigentlich erschreckend wenn man sich klar macht was zu der Entscheidung bei Apple geführt hat das alle Komponenten fest verbaut sind. 1. Der Kunde ist ein Idiot, der nicht in der Lage ist seine Geräte zu handhaben. 2. Der Kunde ist auch so reich dass er sich gleich ein neues Gerät kauft wenn es defekt ist. 3. Die Kundschaft auch noch so blöd das für cool zu halten sich verapplen zu lassen. Ich kann keinem mehr Apple Geräte empfehlen. Und das nach mehr als 20 Jahren Apple Treue. Traurig was aus Apple geworden ist. Oder waren die schon immer so und ich Idiot hab es nicht gemerkt? Mhhhhhhhhh..........
 
Die Profis hier melden sich ja noch nicht - soll ich es mal versuchen?

- Apple schützt den Kunden vor Zerstörung durch Fehleinbau
- durch das schlanke und effektive OSX braucht niemand mehr Speicher
- lediglich die Mitglieder hier interessieren sich für Speicher, 95% der Kunden wissen gar nicht, was das ist und ist es wichtig, that it just works
- bisher habe ich nie das Bedürfnis gehabt, Speicher zu wechseln
- die Umwelt wird geschont, da die verlöteten Riegel nicht nach Ausbau entsorgt werden müssen
- du willst gar nicht mehr RAM und Apple wird es dich lehren
- die Zielgruppe verschiebt sich halt und du fällst hinten runter; das interessiert Apple herzlich wenig
- im iPhone ist der Speicher auch fest verlötet; hast du da schonmal an Wechsel gedacht? Nein? Na was soll das Gejammer dann hier?

Das ist nur ein Auszug, der mir spontan einfällt und mich schon selbst mir Brechreiz kämpfen lässt, weil ich weiß, dass genau solche Sätze in einigen Kandidaten schlummern. Die Namen könnte ich auch mit dazu liefern :D :D
 
Naja, Brechreiz bekomme ich nun nicht gerade, weil bei näherer Betrachtung einige dieser Argumente auf die entsprechende Zielgruppe bezogen gar nicht so falsch sind.

Nachdem Apple nun stetig wächst, immer mehr Kunden erreicht und vor allem immer mehr von jenen, denen es tatsächlich vollkommen Wurscht ist, was und wie in der Kiste werkelt (beim iPhone geht es mir persönlich ja auch so), je mehr sich die Struktur der Kundschaft eben in Richtung Mainstream verschiebt und die Profis weniger werden, umso mehr kann ich auch bei der Herstellung der Geräte Einsparungen vornehmen, die die große Masse nicht tangieren.

Ich bin ganz sicher kein Profi. Und selbst im beruflichen Bereich ist die Nutzung eines MBP so gestaltet, dass ich tatsächlich auch dem Mainstream-Nutzer entspreche. Theoretisch würde ich sogar mit iOS-Geräten komplett meine berufliche und private Nutzung abdecken können.

Dennoch bin ich irgendwie oldschool. Mir reicht zu Hause kein großes iPad mit Tastatur, ich möchte einen richtigen Rechner mit OSX. Mein schöner iMac...:) Es ist auch ein stückweit Hobby, Freizeitbeschäftigung...Vergnügen.

Für mich persönlich gibt es aus eigener Erfahrung ein Totschlagargument gegen diese neue Verlötstrategie und das ist eindeutig die Reparaturfähigkeit, nebst Kosten.
Bei meinem letzten Mini (late 2011) verabschiedete sich irgendwann außerhalb der Garantie ein RAM-Baustein. Der Prozess des Erkennens des Problems hat einhundertmal so lange gedauert, wie die Fahrt zum Computershop+Rückfahrt+RAM-Wechsel. Kosten vielleicht 30-40€, ich weiß es nicht mehr.

Auf ein aktuelle Gerät bezogen hieße das also, ich müsste das gesamte Logicboard wechseln bzw. wechseln lassen, wenn ein Baustein verendet?

Ich bin mir ganz sicher, dass Apple derartige Fälle einkalkuliert hat und man ja auch davon ausgehen kann, dass die übergroße Mehrzahl der Geräte viele Jahre halten wird. Aber mich würden sie in einem solchen Fall sofort als Kunden verlieren. Für den Preis eines Logicboardes würde ich keinen alten Rechner reanimieren, sondern mir einen neuen kaufen. Aber dann ganz sicher nicht wieder einen verlöteten...

Das ist momentan keine Produktphilosophie, die meinem Empfinden entspricht. So what, mein iMac wird noch ein paar Jahre halten, er lässt sich noch (wenn auch abenteuerlich, da verklebt) öffnen und aufrüsten. Danach? Wer weiß, vielleicht erfolgt ein Umdenken, vielleicht ist in 5-6 Jahren sowieso alles anders...wer weiß das schon...;).
 
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Apple möchte kein Nutzererlebnis mehr schaffen. Es will den Kunden nur noch das Geld aus der Tasche ziehen.
Wohl eher

Apple möchte ein reines Nutzererlebnis schaffen, in dem der Nutzer das Gerät wirklich nur noch kauft und nutz. Um so mehr Möglichkeiten sie den Nutzer geben selbst etwas zu ändern um so mehr Probleme können sie haben, schau dir doch in Forum die Threads an.

Festplatte getauscht und nichts geht mehr
RAM getauscht und Mac macht nichts mehr
etc. etc. etc.

Wenn man oft genug rein schaut, fällt einen auf das es sehr oft solche Threads gibt. Apple wirkt dem entgegen und macht es so das nur noch sie oder vielleicht Premium Partner solche Sachen wechseln können. Der Kunde hat dann keinen Frust mehr das etwas nicht geht, aktuell ist er gefrustet das er das selber nicht mehr machen kann aber in ein paar Jahren kräht da kein Hahn mehr danach.

Und wenn man mal ehrlich ist, viele Basteln an ihren Geräten nicht mehr rum und die deutliche Mehrheit hat das noch nie gemacht. Da wurde nach ein paar Jahren wenn der Laptop viel zu langsam war, ein komplett neuer gekauft ohne überhaupt nur daran zudenken ob man ein komplettes neu Aufsetzten eventuell etwas bringen könnte.

Für die Leute die sich damit halt beschäftigen und wissen das eben ein Festplatten wechseln zum Beispiel von HDD auf SSD den alten Gerät wieder neues Leben einhauchen kann. Diese Leute wechseln die Festplatte und berichten darüber und dann werden vereinzelt von den Leuten die normal einfach Neukaufen auf einmal aufmerksam und denken sich. Ich hab doch auch so ein altes Gerät vielleicht bringt das bei mir auch was, ein paar Informieren sich vorher und versuchen sich dann dran und viele Informieren sich nicht vorher und haben dann Probleme...


Ich persönlich finde das auch nicht gut, da ich zu den Gehöre die sicherlich nicht alles wissen aber mir dann eben vorher Informationen einhole. So das ich keine Probleme dann bekomme wenn ich etwas wechsle.

Jedoch bin ich auch froh das Apple diesen Schritt geht, denn so wird der Support den man bei seinen Eltern, Verwandten, Freuden, Kollegen etc. geben muss immer weniger. Denn sie könne Hardwaremässig ihr Gerät schon nicht mehr sich verbauten, weil sie irgendwo etwas gelesen haben.

Jedoch schaue ich mich auch jetzt schon um was die Mitbewerber mir so alles bieten können, rein auf das OSX bin ich nicht angewiesen. Meine Windows Laptops vorher haben auch nie wirklich Probleme gehabt, als ich damit angefangen habe wirklich nur zu surfen. Eigentlich nur während ich noch aktiv am PC gespielt habe, gab es immer wieder mal Probleme. Denn ich hab für das Spiel einen bestimmten GPU Treiber gebraucht, dieser hat warum auch immer einen Bluescreen erzeugt und das bei Millionen anderen auch. Nun hat man nach Workarounds gesucht bis ein neuer Treiber rausgekommen ist oder Microsoft ein entsprechendes Update angeboten hat.

Ein für mich passendes und schönes Ultrabook habe ich schon mit den XPS 13 von Dell gefunden, HP hat mit ihren Revolve auch ein paar Convertibles die mich sehr Interessieren und wenn ich mich damit mehr beschäftigen würde, würde ich sicherlich auch ein guten und schönen All in One mit Windows 10 finden.
 
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...Jedoch bin ich auch froh das Apple diesen Schritt geht, denn so wird der Support den man bei seinen Eltern, Verwanden, Freuden, Kollegen etc. geben muss immer weniger. Denn sie könne Hardwaremässig ihr Gerät schon nicht mehr sich verbasteln, weil sie irgendwo etwas gelesen haben.
Da bin ich nicht ganz bei Dir, denn ich finde, dass dieser Support auch eine nicht unerhebliche soziale Komponente innehat. Es ist ein Gebiet, auf dem ich mit meinem wirklich nicht umfangreichen Wissen, aber dennoch gerne helfen kann, weil andere gar nichts wissen. Das macht Spaß. Ist aber natürlich auch nur eine Komponente von vielen...

PS: Das alles interessiert Apple logischerweise nicht und warum sollte das anders sein.
 
Ich halte das für eine immense Geldverschwendung und Umweltschädigung. Mein MBP war durch die HD einigermaßen lahmarschig. Der Wechsel war problemlos möglich und durch die SSD ist er quasi wieder wie neu. Neuanschaffung überflüssig, zumal es bei Apple da IMO zur Zeit nichts brauchbares gibt.

Ach ja, für was braucht es dieses Forum noch, wenn es keine Probleme mehr gibt? Nur noch Threads darüber, wo das bestellte iPhone gerade ist?
 
Find ich gut das es jetzt auch die 64GB Version gibt... 32GB sind im 5k zumindest bei mir deutlich zu wenig... 64GB reichen meistens aus.... im MacPro...
 
@Cohni es kommt auf die Anzahl des Supportes an und wie aufwendig dieser ist.

Anfangs bin ich auch gerne eben zu meinen Verwandten, Freunden und Kollegen gefahren da sie ein Problem hatten. Da wie du schon selbst sagst das ein gute und soziale Komponente war, wenn es aber dann schon so ausartet. Das man einen Privaten Terminkalender für so etwas führen muss, dann ist es definitiv zu viel. Denn man mag in seiner Freizeit ja auch noch andere Dinge machen als die ganzen Rechner von Verwandten, Bekannten und Kollegen wieder zum laufen zubringen.

Es gab fälle, da war ich 1x in der Woche bei der gleichen Person und das immer wegen den gleichen Symptomen. Rechner extrem langsam und das surfen mit einer damals sehr schnell 6.000er Leitung war eigentlich nicht mehr möglich.

Wöchentlich habe ich dort duzende Programme aus den Autostart raus und sogar komplett gelöscht. Da sie nicht benötigt werden und sie nur auf den Rechner gekommen sind durch irgendwelche Installer, da man ja von überall sich irgendwelche kleinen "Verbesser" ladet und installieren muss...

Am Schluss habe ich ihn auf seinen eigenen Rechner die Adminrechte genommen, so das er nichts mehr installieren konnte. Denn das diese Person sein surfverhalten und generelles verhalten am Rechner ändert, war aussichtslos.

Mittlerweile hat diese Person auch eine Mac und ich bin gespannt wie lange es dauert, bis ich einen Anruf erhalte da nichts mehr geht.


Und nahklar das alles interessiert Apple nicht, warum sollte es auch. Die haben grade für diese Dinge ja auch ihre Genius Bar.