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Problem mit einem iMac!

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Granny Smith
Registriert
30.11.09
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14
Hallo,

war noch vorhin an meinem iMac, war nur kurz auf der Toilette, und als ich wieder da war, war der Bildschirm eingefroren, konnte den Mac also nicht mehr normal abschalten, habe es deshalb über den Anschaltknopf hinten gemacht. Als ich ihn wieder angemacht habe, kam auch dieser Standard Ton, wenn man ihn einschaltet, aber dann, wenn der Bildschirm kurz weiß wird, blieb er dort stehen, der Bildschirm änderte sich nicht mehr, was blieb war also ein reiner weißer Bildschirm. Nach 20-30sec kam aber auf einmal auf dem Bildschirm ein Symbol wie ein Ordner, und auf dem Ordner ein Fragezeichen. Dieses blinkte dann immer. Habe den iMac jetzt noch zweimal aus und wieder ein gemacht, und immer das gleiche. Erst startet er, dann bleibt er beim weissen Bildschirm hängen, dann der Ordner, und dort verharrt er dann. Der iMac selbst ist noch nicht wirklich alt, also vllt. 1-2Jahre.

LiebeGrüße
 
Klingt danach, dass dein iMac das Betriebssystem entweder nicht findet oder nicht laden kann.
 
Soll ich danneinfach noch mal die CD vom Betriebssystem einlegen und erneut draufspielen auf den Mac?
 
Starte mit gedrückter Alt-Taste. Dann sollte das Beriebssystem erscheinen und du kannst es auswählen.
 
Nein,beim Start Cmd-S halten. Dann kommen erstmal viele Informationen auf den Bildschirm. Dann gibst du "fsck -yf" ein. Das "-" liegt in dem Moment auf dem "ß", das "y" auf dem "z" (wegen englischer Belegung). Damit wird das Dateisystem der Festplatte mit der Betriebssystemroutine repariert. Wenn der Mac damit fertig ist, gibst du "reboot" ein. Dann startet der Mac neu. Falls es damit nicht geht, gibt es noch ein paar Spezialtools, die allerdings was kosten.

Viel Glück erstmal

Johannes
 
Was heißt da nein?
Lass ihn ruhig mit der Alt-Taste starten. Wer sagt denn, dass das das Volumen einer Reparatur bedarf. Und wenn schon, geht das mit einem Start von der Install. DVD viel einfacher. DA kann man sich nämlich nicht vertippen und muss auch die amerikanische Tastatur nicht auswendig können.
 
Das sich der Mac aufgegangen hat deutet schon auf eine Unregelmäßigkeit hin.
 
Nein, weil mit der alt Taste beim Start kann man das System wählen, von dem du startest. Anscheinend erkennt sein Mac ja keines. Da hilft auch nicht die alt-Taste. Ja, man kann auch die Installations-DVD nehmen, aber die muss man erst rauskramen. Und auswendig lernen muss man nicht. Deshalb hab ich ja alles genau beschrieben.
 
Ich kann's nicht lassen:
Das stimmt so nicht, denn es kommt schon vor, dass das Startvolumen nicht gefunden wird, obwohl es vorhanden ist. Alzheimer im System. Beim Start mit der Wahltaste wird es aber gezeigt, angeklickt und schon klappt der Start wieder. Da muss nicht unbedingt das Volumen reparaturbedürftig sein.
So wie ein vernünftiger User ein Backup hat, weiß er auch, wo seine graue Install.DVD liegt. Dafür gibt es allerhand Truhen, Kasterln, Container, Mappen, Taschen, Kisten. :-)
 
Ich kann's lassen.
Es geht darum, dass er wieder die Kontrolle über seinen Mac bekommt, und nicht welcher Schritt nun der einfachste oder logischste ist.
 
Ich hatte das Problem auch schon und da hat ein Start mit der alt-Tast geholfen. Möglich, dass es bei ihm ähnlich ist. Auf alle Fälle ist es einen Versuch wert.
 
Schaden kann es sicher nicht. Aber in den meisten Fällen wird es auch nichts bringen. Das blinkende Ordnersymbol mit dem Fragezeichen bedeutet, dass der Mac kein bootfähiges System findet, da hilft der Start in den StartUp-Manger (mit gedrückter ALT-Taste) auch nichts. Der Reparaturversuch im Singleuser-Modus mit dem Filesystem-Check repariert aber nicht das System, falls es beschädigt ist, sondern nur die Dateistruktur auf dem Bootvolume mit aktiviertem Journaling (Parameter -fy). Vertippen sollte man sich dabei besser nicht, denn man arbeitet im UNIX-Kern mit Rootrechten. Wem das zu suspekt ist der kann nach einem Neustart bei eingelegter System-DVD und gedrückter ALT-Taste die DVD auswählen. Nach Eingabe der Systemsprache erscheint die Menüleiste und man kann über das Menü "Dienstprogramme" das Festplatten-Dienstprogramm auswählen und die HD reparieren. Natürlich muss man dann den Installer beenden! Die Routine, die das FDP verwendet, ist übrigens die Gleiche wie fsck im SU-Modus.

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