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Popup-Blocker von Safari einstellen?

Dieses Thema im Forum "macOS & OS X" wurde erstellt von Tyrra, 13.04.08.

  1. Tyrra

    Tyrra Holländischer Prinz

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    Hallo, wie administriere ich den POP-Upblocker von Safari?
     
  2. Hairy

    Hairy Sonnenwirtsapfel

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    Gar nicht?

    Was genau willst du denn daran ändern?
     
  3. Vanilla-Gorilla

    Vanilla-Gorilla Kleiner Weinapfel

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    Nimm das hier: Safari Ad-Block. Ist Open Source und funktioniert ziemlich gut.

    Vanilla-Gorilla
     
  4. Hairy

    Hairy Sonnenwirtsapfel

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    Cool, damit ist endlich auch die nervige Partnerbörsen-Werbung hier auf AT weg :)

    Ich hoffe nur das Tool bremst Safari nicht aus…
     
  5. Die Banane

    Die Banane Linsenhofener Sämling

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    Es bremst ein ganz kleines bisschen. Aber die Vorteile überwiegen deutlich :). Es hilft sogar gegen Layer.
     
    Hairy gefällt das.
  6. thexm

    thexm Beauty of Kent

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    Ich krame das mal raus und frage ob das Tool auch bei der Safai 4 Beta funktioniert?

    mfg thexm
     
  7. Die Banane

    Die Banane Linsenhofener Sämling

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  8. Hairy

    Hairy Sonnenwirtsapfel

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    Und man muss sagen, dass Safari AdBlock wirklich ein Segen ist. Nach genau einem Jahr Benutzung kann ich sagen, dass ich es nicht mehr missen möchte.
    Bleibt nur das schlechte Gewissen... schließlich machen Werbeblocker letztlich das Internet kaputt.
     
  9. mdi

    mdi Carola

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    ist das so?

    ich bin eher der ansicht, dass werbeblocker ausschliesslich hochgradig erfreuliche werkzeuge für genau die leute sind, die sowieso im leben nicht auf die idee kämen, einen dieser nervigen werbebanner oder -links anzuklicken. ich kann in diesem zusammenhang auch sehr gut damit leben, dass die installation und einrichtung eines werbeblockers die freie entscheidung jedes nutzers ist, diese dinge also nicht zum standardrepertoire eines browsers zählen. solange dem einsatz des werkzeuges eine aktive, individuelle entscheidung zu grunde liegt, stellt es wohl eher die mögliche reaktion auf etwas dar, das offensichtlich viel mehr dazu geeignet ist, "das internet kaputt zu machen". dass werbeblocker sehr gefragt und beliebt sind, ist ein deutlicher hinweis in diese richtung. wenn sämtliche online-magazine dieser welt inhaltlich erst irgendwo bei pixel 200 und nach dem laden unendlich vieler flashinhalte und javascripts und analysetools anfangen, dann werden diese halt irgendwann global weggezappt. und wenn das nicht mehr hilft, gibt es die gesuchte information oder den inhalt eben an anderer stelle.

    die funktion eines werbeblockers lässt sich im übrigen auch manuell durch user style sheets umsetzen. Safari AdBlock arbeitet meines wissens sowieso auf dieser grundlage (?), indem die entsprechenden "inhalte" nicht angezeigt, aber trotzdem geladen werden. wer mit seiner werbung oder anderem nervpotential also nicht auf den aktiven klick angewiesen ist, erfährt durch solche werbeblocker nicht den geringsten schaden. bei mir persönlich profitieren werbende unternehmen sogar eher davon, dass ich sie ausblende, da ich ganz schwer dazu tendiere artikel zu meiden, mit denen ich durch übermässige werbung penetriert werde. so würde ich bspw. im leben keinen tropfen Krombacher kaufen, weil mir diese biermarke durch ihre allerorten vorhandene werbung schlicht auf die ostereier geht. damit sind wir automatisch beim fernsehen: macht umschalten oder ton abdrehen, sobald werbung kommt, das fernsehen kaputt? ich glaube nicht, oder?

    grundsätzlich sollte man es vielleicht anders formulieren: werbeblocker bieten dem nutzer durchaus die möglichkeit, gezielt den leuten das geschäft kaputt zu machen, die dem nutzer durch ihre störungen "das internet" kaputt machen. es ist die aufgabe dieser leute, ihre "inhalte" so zu plazieren und zu gestalten, dass sie nicht als störung empfunden werden, und nicht die aufgabe des nutzers, sich mit der ungebremst nicht vorhandenen kreativität der anbieter und ihrer werbepartner abfinden zu müssen. woher stammt eigentlich die legende, dass nutzer von medien gefälligst mitleid mit den anbietern zu haben und jegliche art ihrer finanzierung, deren vermischung mit dem inhalt, und sei das alles noch so störend, zu ertragen haben?

    wieder zum fernseh-vergleich, denn auch hier geht es um ein medium, das nur durch falsche handhabung geschädigt, aber sicher nicht in seiner gänze zerstört werden kann: ist es nicht eher so, dass werbeunterbrechungen, -einblendungen, plings und plongs "das fernsehen" kaputt machen, weil sie es sind, die den sinn der veranstaltung, den inhalt stören? und wenn der zuschauer sich aufgrund der fragwürdigen kreativität der veranstalter, die werbeunterbrechungen durch splitscreens u.ä. zinnober oder dokumentationen und magazine durch pr-gesteuerte dauerwerbesendungen ersetzen, irgendwann abwendet, wodurch werbeeinnahmen zurückgehen und irgendwann schlussendlich sender dicht machen: wer hat dann "das fernsehen kaputt gemacht"? der zuschauer, seine fernbedienung, oder war's nicht vielleicht doch die werbung selbst bzw. die form und frequenz ihrer vermittlung?
     
  10. Hairy

    Hairy Sonnenwirtsapfel

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    Sicher, bei extrem penetranter Werbung mit Overlays etc. müssen wir das nicht diskutieren. Das Problem sind eher die kleineren Websites oder auch Web2.0-Projekte, die ihre nützlichen Dienste massenhaft gratis anbieten - weil sie sich durch die Werbung finanzieren. Hier findet eigentlich ein Geben und Nehmen statt: Der Nutzer kann den Dienst kostenlos nutzen, sieht (meist nicht besonders penetrante) Werbung, klickt vielleicht mal darauf, und dafür wiederum bekommt der Anbieter Geld von seinem Werbepartner. Fehlt das, fehlt irgendwann die Grundlage und der Dienst muss eingestellt oder kostenpflichtig werden.

    Nun ist es natürlich kein Problem, wenn manche Benutzer die Werbung ausblenden - solange der Großteil die Werbung konsumiert. Aber was ist, wenn sich die Werbeblocker herumsprechen? Wenn sie irgendwann als Standard-Plugin mit Firefox ausgeliefert werden? Sobald eine kritische Masse an Usern Werbeblocker nutzt, gerät das Internet wie wir es kennen ins Wanken - weil einfach das Geld fehlt. Recht schnell werden dann auch Werbetreibende, die für PageImpressions und nicht für Klicks zahlen, nur noch für tatsächlich gesehene Werbung bezahlen (technisch ist das nicht wirklich ein Problem). Wenn das dann nur noch ein kleiner Teil ist, dürften die meisten Dienste zumachen müssen.

    Es bildet sich also sozusagen eine Elite der Internetbenutzer heraus, die Werbeblocker nutzt und damit auf Kosten der unbedarfteren Nutzer "lebt". Und wenn diese Elite keine Elite bleibt, sondern Werbeblocker zum Standard für alle werden, wird das System nicht mehr weiter so funktionieren können.
    Letztlich muss also jeder für sich selbst entscheiden, ob er es vertreten kann, etwas zu tun, was der Allgemeinheit schaden würde, wenn es jeder tun würde.
     
  11. mdi

    mdi Carola

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    absolut richtig. ich würde auch nicht auf die idee kommen, ein werbeverbot oder andersherum einen werbeblocker als standard-plugin zu fordern. werbung ist für viele projekte überlebensnotwendig, gar keine frage. der negative fall sind aber angebote, die allein zum zweck der geldvermehrung existieren. und zwar durch werbung, bestenfalls verbunden mit content-klau.

    mir geht es in erster linie um die denkweise der werbetreibenden, die wohl unmittelbaren einfluss auf die technische umsetzung der werbung im internet hat. ganz einfache frage: wieso verbirgt sich hinter einem werbebanner grundsätzlich ein link? in jedem anderen medium ist werbung eine "bekanntmachung". bereits diese form kann nervend werden, im internet geht es aber einen schritt weiter. denn dass im internet die technische voraussetzung besteht, eine werbebotschaft mit einem link zu verbinden, bedeutet nicht, dass diese voraussetzung zwingend genutzt werden muss. das entscheidende problem ist, dass die möglichkeit nicht nur genutzt, sondern übelst missbraucht wird. und ich bin ausdrücklich nicht der meinung, dass die anbieter dabei das opfer der werbetreibenden sind. sie sind bereitwillige komplizen. auf einer mit werbung zugeschusterten website weiss man teilweise nicht mehr, wohin man klicken "darf" und wohin nicht. hinzu kommt, dass werbelinks bewusst verschleiert, teilweise sogar in seitennavigationen eingebaut werden. ich bin der ansicht, dass werbung im internet insgesamt missbräuchlich eingesetzt wird.

    ich könnte mir durchaus ein "linkverbot" für werbebanner u.ä. vorstellen. wieso eigentlich nicht? dann gibt's halt eine gekennzeichnete fussnote mit links zu "unseren sponsoren", und die bauernfängerei hätte ein ende. :oops:)
     
  12. SHP

    SHP Alkmene

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    30
    Hi, ich suche auch nach nem einstellbaren PopupBlocker.
    Grundsätzlich würde ich es gerne verbieten, jedoch mit Ausnahmen weniger Webanwendungen, die ich nutze.
    Gibts das mitlerweile für Safari? (Will keinen anderen Browser)
     

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