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[MacBook Pro] Plötzlicher Ausfall, nichts geht mehr

Marion Habel

Kaiser Wilhelm
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11.09.07
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Das macbook pro 16" von 2019 lief wie geschmiert. Heute plötzlich geht es nicht mehr an. Kein Muks, gar nichts. Ich habe versucht, es zurück zu setzen, aber es geht einfach nicht an. Auch nicht mit Netzteil.

Was kann das sein?
 
Ich gehe mal davon aus, dass die Tastenkombination Ctrl + Befehlstaste + Ein-/Ausschalttaste oder Umschalt + Control + Option + Ein-/Ausschalttaste drücken nicht geholfen hat?!

Gruß
Andi
 
@AndiEh, leider nicht. Das Gerät ist von einem Freund, der wohnt in Indien. Er hatte es am Netzteil und plötzlich ist es aus gegangen. Die üblichen Tastaturkombinationen haben nichts gebracht, ein anderes Netzteil auch nicht.

Das große Problem ist nicht nur, dass er ihn dringend braucht und kein Geld für ne Reparatur hat, sondern dass in seinem Ort niemand ihn für eine Reparatur annehmen will. Zumindest niemand von den vertrauenswürdigen Computer Leuten. Und irgendeinem Scharlatan mag er das Gerät nicht geben. Du musst damit rechnen, dass du ihn wieder bekommst und innen fehlt die Hälfte.

Irgendeine Idee, was man noch probieren kann?
 
ich glaube, ich hatte mit dem MBP 16" 2019 auch schon ein- oder zwei solcher Schreckmomente, die sich dann aber wieder in Luft auflösten. Ich glaube, das war so einfach wie einmal den TouchID-Knopf für 10s gedrückt zu halten und dann wieder einzuschalten.

Ansonsten haben die 2019er leider den Serienfehler, dass CPU und GraKa die SSD durchgaren (ganz grundsätzlich, das Symptom sollte hier anders sein).
Zumindest niemand von den vertrauenswürdigen Computer Leuten.
das Paradoxon hier ist, dass man erstens eher bereit ist, Leuten zu vertrauen, die den Sch*** überhaupt erst verbrochen haben und deren Strategie der Austausch von überteuerten großen Baugruppen ist, während gleichzeitig die, denen man eher weniger vertraut, aber von Technik soviel Ahnung haben, dass sie defekte Bauteile auf diesen Baugruppen identifizeren und austauschen können, weniger werden, weil die erste Gruppe ihnen notwendige Dokumentation oder Equipment natürlich nur Qualitätssicherung vorenthält.

Vernietet und vernagelt. Solche Produkte darf man nie kaufen, wenn man überhaupt Reparierbarkeit als Aspekt betrachtet.
 
Hm. In Indien hoppelt der Hase etwas anders. im Prinzip kannste da alles reparieren lassen, aber nur, wenn der Dienst es wirklich will. Und jedem darf man da nicht zutrauen überhaupt Ahnung bzu haben, blos, weil er es sagt. Die zimmern dir da auch für 30 cent eine Atrappe für einen neuen Zahn in den Mund – die Range ist groß.

Was meinst du mit dem Fehler, dass die SSD gegart wird? Kann man das testen? Kann man das selber beheben? Eine SSD ein/ausbauen dürfte bei dem Intel Rechner doch nicht so kompliziert sein? Er braucht das Teil halt dringend für eine Schulung, die über Zoom läuft.
 
Was meinst du mit dem Fehler, dass die SSD gegart wird? Kann man das testen? Kann man das selber beheben? Eine SSD ein/ausbauen dürfte bei dem Intel Rechner doch nicht so kompliziert sein?
also man kann es wohl nicht so einfach beheben, weil es keine normale PC-m.2-NVMe-SSD-Karte ist. Und was ich mit dem anderen Symptom meinte: das ist es wohl nicht, weil mit kaputter SSD würde das Gerät sich schon einschalten lassen, aber nie wieder durchbooten. Sollte also nichts mit Deiner Anfrage zu tun haben, sorry für den Wurm, den ich reingebracht habe.

Wenn der Rechner gar keinen Mucks macht - klingt nach irgendwas mit Strom. Netzteil, Main Logic Board (als Baugruppe, kann irgendein SMD-Teil sein, ein Kondensator, ...).
 
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Von dem "Durchschmoren" habe ich bei diesen Modellen auch schon gelesen. Irgendwass am TB-Kontroller schließt kurz und dann ballert die volle Ladung in das Mainboard und röstet es. Kann auch aus heiterem Himmel passieren. Ich bin mir nicht mal sicher, ob die neueren M-Modelle davon gefeilt sind.

Wie Wuchtbrumme schon schreibt, falls es nur die SSD ist, würde zumindest das Display anspringen. Aber weil alles auf dem Board so integriert ist, kann ein Schaden z.B. durch Überspannung auch schnell 'durchschlagen' und legt dann das ganze Board lahm - dann gibt es wirklich keinen Muck mehr von sich.
 
Gibt es denn eine Datensicherung für den Fall einen andern Rechner zu nutzen, falls der jetzige nicht mehr zum Laufen zu bekommen ist?
 
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Nur mal so zur Klarstellung: Sitzt Du vor dem Gerät oder gibts hier nur was wieder? Wenn letzteres der Fall, ist die Nachfrage hier ziemlich sinnlos, denn Du bist wohl nicht auch in Indien. Ein Inder mit Mac sollte Englisch können. Warum geht er nicht selbst in die viel größere englischsprachige AppleCommunity?
 
Von dem "Durchschmoren" habe ich bei diesen Modellen auch schon gelesen. Irgendwass am TB-Kontroller schließt kurz und dann ballert die volle Ladung in das Mainboard und röstet es. Kann auch aus heiterem Himmel passieren. Ich bin mir nicht mal sicher, ob die neueren M-Modelle davon gefeilt sind.

Wie Wuchtbrumme schon schreibt, falls es nur die SSD ist, würde zumindest das Display anspringen. Aber weil alles auf dem Board so integriert ist, kann ein Schaden z.B. durch Überspannung auch schnell 'durchschlagen' und legt dann das ganze Board lahm - dann gibt es wirklich keinen Muck mehr von sich.
Aber es hat doch ein externes Netzteil. Würde das denn eine Überspannung ins Gerät weiter leiten? Oder würde es nicht einfach außerhalb abrauchen? Ich dachte, aus dem Kabel kommt gedrosselter Strom, weil es ja über USB läd?
 
also erstens ist USB-PD ziemlich leistungsstarr, sodass „wenig Strom“ nicht stimmt. Ein Mac wie der setzt schon 100w um. Und zweitens sind die internen Bauteile für geringere Spannungen gemacht. Auch, wenn das natürlich heruntergeregelt ist, mehr als das, wofür die Bauteile jeweils gemacht wurden, ist für sie halt nicht gut.

Aber inwieweit hilft diese Frage jetzt Deinem Freund?
 
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@Wuchtbrumme Die Frage hilft insofern, dass ich anfange einzuschätzen, ob man den Mac überhaupt reparieren kann oder ob ich ihm einen anderen Computer kaufen muss. Der Mac wurde gebraucht in Dubai gekauft und da in Indien, wo er wohnt, gibt es halt keine entsprechende Werkstadt. Er wird das Gerät jetzt wohl jemandem mitgeben, der die Tage nach Bangalore fährt, um dort zu sehen, ob eine Reparatur möglich/lohnend ist. Für ca. 150 € bekommt man einen gebrauchten Lenovo Laptop, davon habe ich zwar keine Ahnung, aber für das Surfen und die Unterrichtseinheiten per Zoom sollte der dann auch reichen. Für 350E kann man ein Macbook Air bekommen … die Frage ist dann halt wieder wo, es gibt in Indien weder ebay noch andere vertauenswürdige Plattformen, man muss dann also irgendwo hin fahren …🤷‍♀️
 
Hast du schon versucht, das MacBook für ca. 10 Sekunden mit gedrückter Einschalttaste einzuschalten? Manchmal hilft das. Wenn das nicht klappt, könnte es am Netzteil, Akku oder einem Hardwaredefekt liegen. Manchmal hilft ein SMC-Reset (Stromversorgung trennen, Tastenkombi shift+ctrl+option+power).