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Platte müllt sich voll

Ankaa

Beauty of Kent
Registriert
19.08.07
Beiträge
2.158
Hallo,
vielleicht (ich geh einfach mal fest davon aus ;) ) kann mir ja mal jemand helfen. Ich hab das Problem schon länger, eigentlich seit meinem vorhergehendem Macbook noch mit Leopard, aber jetzt fängst langsam echt an zu nerven. Und zwar hatte ich vor Ewigkeiten mal gelesen, dass man beim Mac im Gegensatz zu Windows ja nichts selber aufräumen muss, sondern das das Betriebsystem macht. Auch, dass man den Mac nicht ständig runterfahren muss und es sogar besser ist, wenn man ihn lange laufen lässt und nur in den Standby schickt.
Aber irgendwie müllt sich bei mir immer die Platte total zu, Gigabyte-weise, die wieder frei sind, wenn ich neustarte. Whatsize sagt mir nicht wirklich, was es ist, zumindest ist mir nix auffälliges aufgefallen.

Hat jemand eine Idee? Danke!
 
Da du von einem "vorhergehenden" MacBook schreibst hast du jetzt wohl ein neues. Falls es sich um ein nigelnagelneues MacBook mit MacOs 10.8 handelt legt es solange temporäre BackUp-Snapshots auf der internen HD an, bis ein externes BackUp-Medium angeschlossen wird. Dabei wird die interne HD langsam aber sicher zugemüllt.

btw.
Wenn du von einer Idee schreibst, sicher wäre es auch deinerseits eine gute Idee etwas mehr Informationen zum Mac und dem MacOs beizusteuern. Du kennst schließlich deinen Mac, wir nicht.

MACaerer
 
Swap-Dateien waren auch meine erste Eingebung. Oder Temp-Dateien. (Löscht OS X auch bei jedem Reboot das Temp-Verzeichnis? Ich hab's noch nie ausprobiert.)
Ich würde ja mal statt des Neustarts probieren, ob schon das Beenden einer bestimmten App den Speicher wieder freiräumt.
 
Also. Das Problem tritt sowohl bei meinem aktuellen MBA (März 12) mit OS X Lion, als auch bei einem alten MBA mit Leopard auf.

Swap-Dateien...sind das diese erwähnten Backup-Dateien? Und wie werd ich die los? Kann man das ausstellen?

Wie gesagt, es sind echt Gigabytes, das erschien mir doch recht viel für temp-Dateien :-o
 
Swap-Dateien sind Auslagerungsdateien, wenn das System mehr RAM benötigt als physisch vorhanden ist. Dann werden Teile, die aktuell nicht benutzt werden, auf die Festplatte geschrieben. Das können durchaus etliche GiB werden, der Wert lässt sich aber in der Aktivitätsanzeige unter "Speicher" ablesen.
Die lokalen Backups haben damit nichts zu tun, die legt TimeMachine an, wenn die reguläre sicherungsplatte nicht angeschlossen ist. Der Platz wird aber nicht tatsächlich blockiert, denn er wird ohne weitere Nachfrage freigegeben, wenn der Benutzer ihn benötigt. Er wird allerdings nicht freigegeben bei einem Neustart. Man kann das allerdings irgendwie abstellen, über einen Terminalbefehl, aber wie gesagt, sie blockieren nicht wirklich den Platz.
Temporäre Dateien können sich schon zu beachtlichen Größen entwickeln, das hängt vor allem von den Programmen ab, die sie anlegen. Sie sollten an sich recht schnell wieder gelöscht werden, da kann aber mal was hängen.
Mein Weg bei der Suche wäre (gibt aber sicher bessere): Im Finder versteckte Dateien anzeigen lassen, dann die Listendarstellung auswählen, anklicken, daß alle Ordner-Größen angezeigt werden, und von der obersten Ebene an schauen, wie groß die Verzeichnisse sind. Kann etwas dauern, und man muß ein bißchen ein Gefühl dafür haben, welche Größen zu erwarten sind. Bei den unerwartet großen Verzeichnissen geht man dann eine Ebene weiter. Wenn das Phänomen regelmäßig auftritt und immer nach einem Neustart verschwunden ist: mal die Größen der obersten Verzeichnisse notieren, vielleicht noch der zweiten Ebene, dann neustarten normal arbeiten und dann nochmal schauen.
Falls temporäre Dateien vermutet werden, kann man auch mal die Findersuche anwerfen (cmd-F), dort versteckte und Systemdateien einschließen (über das +) und dann nach Dateiendungen wie .tmp oder .download suchen - die temporären Dateien haben oft diese Endungen. Benutzt du Photoshop? Das legt meines Wissens auch recht gerne temporäre Dateien an, ich habe aber keine Ahnung, welche Suffixe die haben.