Nun, ich habe ehrlichgesagt keine Lust diese Diskussion auf lang weiterzuführen. Ich habe mich dazu bereits gegenueber der Moderatorenschaft, bzw. in diesem Falle gegenueber Groove-i.d. geäussert.
Wir haben darüber diskutiert, der Thread ist zu.
Nach wie vor, gilt für mich nur mehr als Fazit, dass der Sinn hinter diesem Thread mit dem Forenarschloch nicht verstanden wurde.
Das allein zeigt mir die Beschreibung von groove.
Auch mir wirft sich die Frage auf, welche onliner bereits formuliert hat: "Warum wurde der Thread erst gebilligt, daher ausgeglieder, danach aber geschlossen?
Technisch gesehen wäre das nicht nötig gewesen. Alle Beiträge hätten von der Moderatorenschaft getrost gelöscht werden können, weil Sie "angeblich" einer falschen Intention folgten und den Thread kaperten.
Im Gegensatz dazu wurde aber das Thema ausgegliedert und bewusst NICHT geschlossen.
Dazu hätte auch ich noch nach wie vor ein abschliessendes Statement.
Es kann doch nicht sein, dass man anderen ein Fehlverhalten unterstellt, welches die Personen auch noch anerkennen sollen, und selbst gesteht man sich gewisse Irrtümer nicht ein, weil man sagt "Wir dürfen keine Schwäche zeigen".
Gerade das empfinde ich als seltsames Vorgehen. Daher hätte ich noch gerne ein Statement zur Schliessung.
Warum geschlossen wurde, ist nachhaltig geklärt, aber warum der Thread noch eine Weile offen blieb nicht.
Ich finde den eingänglichen Post von Groove-i.d. wirklich sehr beachtlich, zeigt es doch, dass sich nicht nur die "normalen" User teils ihrer Fehler bewusst sind, sondern auch ein Großteil der "oberen" Persönlichkeiten.
Bei manch einem hat man aber hin und wieder das Gefühl, dass falsche Flagge gezeigt wird. Das ist meines Erachtens auch der Grund warum sich die hitzigen Diskussionen oftmals so hochschaukeln. Wenn Contra erkenn, dass Pro seinen offensichtlichen Fehler nicht zugeben will, wird Contra kaum dazu bereit sein, seine Position zu überdenken.
Es ist wohl von Niemanden gewollt, dass die Katze permanent vom Schwanz angefangen gestreichelt wird. Aber es treiben sich in diesem Forum nun doch noch etliche nicht-Fanboys und nicht-iPhone-Kiddies (nur um es im Kontext der Vergangenen Diskussionen auszudrücken) herum, und genau dieses Publikum ist etwas wissender und daher auch kritischer. Gottseidank, immerhin ist es der Teil an Niveau der hier viele zum Beitreten und permanenten Helfen motiviert.
Es gibt Sätze, die ich äusserst ungern ausspreche, da sie eine passive Opferrolle vermitteln, und ich keine Opferrolle eingehen will, da ich kein Opfer bin.
Einer dieser Sätze ist "Ich finde es schade....".
Es fällt mir aber im Moment schwer, diesen Satz wirklich anders auszudrücken: "Ich finde es schade, dass immer mehr wissende Mitglieder resignieren, weil Sie zum teil für Kritik gesperrt oder ausgebuht werden.
Ebenso wie es schade ist, dass der Umgangston nicht mal mehr ein "Bitte" und ein "Danke" bei etlichen Usern hervorbringt.
Ich finde es einfach dahingehend kritisch, dass Niveau auf den kleinsten gemeinsamen Nenner senken zu wollen. Kritische Diskussionen sollen in ihrer Flamme gehemmt werden, weil sonst zum Teil bestimmte Mitglieder die Kritik nicht verstehen, oder ab von der Kritik die Intention oder einfach nur das Diskussionsthema. Sei es aus Gründen des Mangelnden IQs, oder aber auch der fehlenden Erfahrung oder des Fehlenden Wissens, nicht zuletzt aus Altersgründen.
Dahingehend zu agieren und solche auf einen kleinen Kreis ausgerichteten Diskussionen aufzuhalten finde ich falsch. Es muss nicht jeder verstehen. Jeder der dies nicht tut, überliest das Thema einfach. So wie hunderte anderer die zahlreichen iPhone Threads mittlerweile überlesen.
Nur weil nicht jeder mitdiskutieren kann, oder weil der Ton mal etwas harscher wird, heisst es nicht, dass das Thema schlecht ist. Ich bin mir sicher, dass ich zum Beispiel einem DesignerGay, BobAndrews oder einem le_petz durchaus mal was konkretes an den Kopf werfen kann. Ebenso kann man das dann aufgrund der Erfahrung wieder sauber ausdiskutieren und sich auf ein Niveau zurückdiskutieren, das mehr als nur eine gemeinsame Tasse Kaffee zulässt.
Ein junger Mensch kann das nicht, dass mag ja sein, aber dann kann dieser Junge Mensch auch einfach mal den Schnabel halten.
Mir wurde als Kind beigebracht, dass wenn Erwachsene sich unterhalten, man einfach mal den Mund hält und zuhört. Man muss nicht zu allem seinen Kommentar abgeben. Auch ich befinde mich sehr oft in Situationen, in denen ich nicht mitreden kann. ich schäme mich dann aber auch nicht einfach mal zuzuhören, oder ggf. zu fragen wenn ich etwas wissen will. Nie würde ich aber auf die Idee kommen, einen anderen Erwachsenen ans Tageslicht zu holen, und ihn dazu zu bitten, dass derjenige den beiden Diskutierenden das Wasser auf den Mühlen nimmt, nur damit ich auch mitreden kann.
Gruß,
der M