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Magazin Nielsen: Digitale Musikverkäufe gehen zurück, Streaming legt stark zu

Dass die Künstler deutlich weniger Geld von spotify bekommen, als aus echten Verkäufen, erklärt sich bereits darüber, dass diesem "Handel" keine echte Ware gegenüber steht. Die Plattenfirmen brauchen nichts zusätzlich produzieren und es entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.

Das ist bei MP3s auch nicht der Fall, trotzdem bekommen sie dafür mehr.

Außerdem geht es nicht um die Aufwände allein. Argumentierte man so, dürfte ein iPhone keine 250€ kosten.
 
An einer mp3 erwirbst Du aber Eigentum, beim Streaming nicht.
 
Dann frag mal die Künstler, wie die Streamingdienste finden. Denn das Geld, das du sparst ist das, was bei denen nicht ankommt.

Gleiche sinnlose Argumentation wie immer wenn es um Rechteverwertungen geht.
Nur weil ich Musik über Streaming höre würde ich eben diese nicht zwangsläufig kaufen.
Vielmehr ist es sogar so das ich weitaus mehr Geld ausgebe für Musik seit dem ich über Streamingangebote wieder laufend mit unterschiedlicher Musik in Kontakt komme.

Das Problem ist doch das die werte Musikindustrie (wie Buchverlage und die Filmindustrie auch) immer sich selber und der Öffentlichkeit vorrechnet wieviel Ihnen "entgeht". Was dabei vergessen wird ist das die Leute die heute Streaming Angebote nutzen vielleicht früher einfach illegal Musik runtergeladen haben oder Radio gehört haben? Und auch damals schon waren die Zahlen falsch denn nicht jeder der vor 10-15 Jahren illegal Musik runtergeladen hat, hätte diese auch gekauft, bzw. sich überhaupt leisten können (denken wir vor allem mal weiter als bis in unser schon recht "reiches" Land).

Somit sind diese "wieviel Geld entgeht der Industrie" Zahlen eigentlich immer totaler bullshit, natürlich gezielt plaziert ...
 
Und würde nur Einer von Hundert Interesse an einem iPhone bekunden, wären sie entweder
a) tatsächlich so preiswert oder
b) gar nicht mehr im Programm

Die Nachfrage regelt das Angebot - war noch nie anders (mit Ausnahme der ehemaligen Wirtschaftspolitik der Länder, deren freundliche Übernahme dem deutschen Steuerzahler keinen Pfennig gekostet hat...) :-)
 
Kann ich nicht nachvollziehen warum viele so viel Wert auf das Streaming Angebot legen. Egal ob es sich um Filme oder Musik handelt, sollte die Plattform warum auch immer dicht gemacht werden (Pleite, Konkurrent Kauf sie etc. etc.)

So hat man viel Geld ausgeben und hat dann nichts mehr, lieber kaufe ich mir die Musik und Filme Digital und habe sie dann im Besitz auch wenn es die Plattform nicht mehr gibt von der ich sie erworben habe.

Ansonsten habe ich mir 2014 einen Plattenspieler zugelegt und meine ersten Vinyls gekauft.
Vinyls verkäufe steigen
 
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Kann ich nicht nachvollziehen warum viele so viel Wert auf das Streaming Angebot legen. Egal ob es sich um Filme oder Musik handelt, sollte die Plattform warum auch immer dicht gemacht werden (Pleite, Konkurrent Kauf sie etc. etc.)

So hat man viel Geld ausgeben und hat dann nichts mehr, lieber kaufe ich mir die Musik und Filme Digital und habe sie dann im Besitz auch wenn es die Plattform nicht mehr gibt von der ich sie erworben habe.


Vinyls verkäufe steigen


Naja wenn man weiß wie lässt sich das Problem ganz schnell beseitigen :)
 
Man zahlt eben für das tatsächliche nutzen und nicht für die häufig hypothetische Möglichkeit es irgendwann wieder zu hören. Es gibt eben vieles, dass man nur eine kurze Zeit gerne hört und dann nie wieder. Besitz ist nicht immer eine Bereicherung.
 
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Naja wenn man weiß wie lässt sich das Problem ganz schnell beseitigen :)

Das ist nicht das Problem, die frage ist nur ob es erlaubt ist das Mitschneiden der Musik oder Filme von den Streaming Plattformen.

Womit ich mich aber auch nicht auskenne ist, wenn es per Gesetz nur eine Grauzone ist aber in den AGB des Streaming Portals ausdrücklich verboten ist.

Dazu kommt, das mir das zuviel Arbeit wäre. Da kaufe ich lese mir lieber bzw. falls es sogar verboten ist, dann kann ich mir das Lied dann auch gleich Illegal besorgen. Denn ob ich nun Mitschneide und verurteilt werde oder ob man es gleich sich anders besorgt, dürfte kaum eine Rolle spielen.

@TheTripleist
Du hast sicherlich recht, das es nicht immer eine Bereicherung ist. Jedoch ist die Frage warum sollte man für Musik die einen Gefällt nun auf einmal doppelt Zahlen? Man zahlt eine Monatliche Gebühr fürs Streamen und kann diese Musik ja immer hören, nun gefällt mir ein Lied. Jetzt müsste ich auf Nummer Sichergehen und mir das Lied kaufen, damit ich es auch noch hören kann wenn es das Portal nicht mehr gibt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
So ist es, Triple. Man zahlt Miete und keinen Kauf. Das ist nunmal ein Unterschied.
 
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Ich habe nicht das Bedürfnis es mitzuschneiden. Mache ich beim Radio auch nicht.

Wenn ich ein Auto miete habe ich hinterher auch kein Auto. Und kopieren ist auch nicht ...
 
Die Nachfrage regelt das Angebot
Nur dass bei Musik die Nachfrage eben auch mühelos illegal getätigt werden kann was bei anderen Konsumartikel eher nicht der Fall ist.

Ich habe auch Spotify Premium. Eher zum entdecken von Musik als wegen dem "haben wollen". Und so einige Perlen wären mir anders nie vor die Ohren gekommen. Bin trotzdem noch etwas zwiegespalten was Streamingdienste angeht. Die Künstler, also die letzten in der Verwertungskette bekommen bei Streaming quasi nichts mehr ab. Anderseits kann ich auch nicht den Fortschritt aufhalten und welche Alternative bliebe? Jeden Song gleich kaufen will ich auch nicht, manchmal wirklich nur einmal hören und das war's dann auch.
Und so ist Streaming wohl immer noch besser als illegales besorgen von Musik denk ich mir dann halt. Früher habe ich sehr viel Geld für Vinyl und später CDs ausgegeben. Sehr viel Geld. Ich habe meinen Obolus an die Musikindustrie mit Sicherheit erfüllt. Keiner der später Geborenen wird dieser Industrie noch so viel Geld zahlen wie die Generationen davor. So ändern sich die Zeiten.

Wie früher mit Kassetten:
Und genau wie es eben einer schrieb mach ich es seit einigen Monaten: Wie früher mit den Kassetten. Ich zeichne mir einige Songs aus Streamingdiensten einfach auf. Dafür gibt es schöne Tools, die Soundqualität ist nicht merklich schlechter.

Und ja, ich weiss, dass die meisten Streamingdienste dies in ihren Nutzungsbedingungen verbieten. Aber m.M. können auch diese kein geltendes Recht beugen und das Recht sagt: Darf man. Strafbar macht man sich also auf keinen Fall. Sie könnten einen höchstens rauswerfen. Dazu müssten sie es aber nachweisen was aber wohl eher unmöglich ist wenn ich ein (analoges) Aufzeichnungsgerät hinter meinen Soundausgang klemme. Zudem glaube ich auch, dass es den Diensten selber auch Wurscht ist und dieser Passus nur wegen der panischen Musikindustrie aufgenommen wurde ;-)

Aber zurück zu den Aufnahmen:
Dieses hat bei mir zu einem bewussteren Umgang mit der Musik geführt. Nicht mehr tonnenweise anklicken und Tonnen an Musikmaterial willkürlich auf die Platte laden. Das war in den Anfangsjahren von MP3 und Co. sicherlich spannend und toll. Aber letztlich hat man die Musik gar nicht mehr genossen noch wirklich wahrgenommen. Es war nur sammeln und horten.
Wenn ich Songs dagegen aufzeichne, muss ich A viel sorgfältiger auswählen, B den ganzen Song während der Aufnahme hören und C führt genau dieses dazu, dass ich viel genauer weiss was ich auf meiner Festplatte habe. Und man muss die Musse dafür haben bzw. sich nehmen :-)

Das Selbe haben wir früher mit Musik Kassetten letztlich auch getan. Und auch damals kannte ich den Inhalt meiner Sammlung in- und auswändig.

Viele Songs speichere ich aber auch z.B. bei Spotify in den Playlisten einfach ab. Trotzdem fehlen immer noch viele namhafte Künstler in diesen Diensten. Songs von Grönemeyer z.B. finden sich dort nicht bzw. nur einige Uraltaufnahmen. Das selbe bei ACDC, Beatles usw. Von einem Weltrepertoire kann man so also auch nicht sprechen.

Im Grossen und Ganzen finde ich Dienste wie Spotify in Ordnung. Sie sind wohl die Zukunft von Medienverbreitung.
 
Und ja, ich weiss, dass die meisten Streamingdienste dies in ihren Nutzungsbedingungen verbieten. Aber m.M. können auch diese kein geltendes Recht beugen und das Recht sagt: Darf man. Strafbar macht man sich also auf keinen Fall.

Aber es ist so das man hören muss was man aufnimmt oder? Meine mal das einige Tools in Deutschland nicht offiziell angeboten werden dürfen. Da man dort einfach seine Musik Title eingetragen hat und im Hintergrund würde dann Millionen von Online Radios abgeklappert wo das Lied läuft und es wurde im Hintergrund ohne das man es hörte aufgenommen.

Hat sich da was geändert?
 
Mann muss mithören... Aber das ist Wurscht ich lass das auf'm Server... Der läuft eh 24/7.... ID3 Tags bekommt man automatisch dazu
 
Aufnahmen sind von der Sache her wie früher - alles ist nur in "Echtzeit" möglich.
Diesem Thema stehe ich entspannt und "Pro" gegenüber. Die Aufnahme - wie seinerzeit mit den Cassetten - bildet keinen echten "Straftatbestand", wie ich finde.
Jeder von uns hätte längst "sitzen" müssen, wäre es derart kriminell...
Bei Downloads sehe ich das allerdings etwas anders.
 
Das was du meinst kenne ich auch. Das sind meist "echte Ripperprogramme" die den digitalen MP3 Strom kopieren wenn sie ihn im Netz entdecken (z.B. gesendet von irgendeinem Webradio usw.)
Von sowas halte ich aber nichts. Denn man weiss ja gar nicht welche Qualität dieses gesendete MP3 überhaupt hat, was die Leute da vorher mit angestellt haben usw. Außerdem werden oft Anfang und Ende abgeschnitten. Aber mich stört daran hauptsächlich die unsichere Qualitätsbeurteilung solcher Ripper.
Und da geht es wieder nur um sammeln und horten, nicht so meins. Und ob es legal ist kann ich nicht wirklich beurteilen. Ich denke wenn es eine digitale Kopie ist: Nein.

Ich nutze z.B. den Wondershare Audio Recorder
Soweit ich das beurteilen und testen konnte, nimmt der wirklich nur analog auf. Das ist auf jeden Fall legal in Deutschland. (Verstösst aber gegen die Nutzungsbedingungen von Spotify. Hier beissen sich also juristische Dinge!)
Das Praktische an dem Ding: Man kann die "Stilleerkennung" so einstellen, dass er die einzelnen Titel wirklich von A bis Z aufzeichnet. Dann habe ich ihn noch so eingestellt, dass ich einen Spotify Song mind. 30 Sekunden lang anhören kann bevor ich mich entscheide ihn mitzuschneiden. Stoppe ich den Song vorher zeichnet der Recorder den Song nicht auf.

Und trotzdem hat auch Spotify was davon: Denn ich habe den Premium Account auch wegen dem 320 kbit Streaming gewählt. Der kostenlose Account und 5 Euro Account von Spotify sendet nur mit 192 kbit. (Wichtig ist auch, dass in den Spotify Einstellungen zu aktivieren, sonst auch nur 192 kbit im Pro Account!)

Damit mir der Mac beim aufzeichnen nicht mit ungewollten Systemklängen dazwischen funkt, nutze ich noch das Tool Soundbunny um alle anderen Quellen während meiner Recordingsessions ruhig zu stellen. Lediglich Safari bekomme ich auch damit nicht wirklich ruhig. Nehme dann Chrome als Browser wenn ich aufzeichne.
 
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Jeder von uns hätte längst "sitzen" müssen, wäre es derart kriminell...
Bei Downloads sehe ich das allerdings etwas anders.

Wie so oft: Wer sowas noch nie gemacht hat, werfe den ersten Stein.

Ich habe heute aber auch ein anderes Bewusstsein zu diesen Dingen. Das geht ja zum Glück auch immer mehr Leuten so. Vor allem seit ich nur noch Mac's einsetze ist gar nichts mehr illegal auf meinen Maschinen. Jedes kleine Tool ist gekauft und bezahlt. Das war vor Jahren nicht immer so. Und ganz ehrlich: Bei wem war es anders?

Und dank immer vernünftigeren Streamingangeboten, sei es Film oder Musik ist auch das Verlangen nach dem "saugen" gar nicht mehr vorhanden. Sowas fehlte früher eben einfach, weil die Industrie den ganzen Kram schlicht verpennt hat. Dann wurde herumgeweint, dass die bösen Menschen sich ja alles illegal besorgen würden.
Heute zahlt man keine 10 Euro und hat jederzeit Zugriff auf Tonnen an legalen Material. So ist es doch in Ordnung.