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Niedersachsen schafft schriftliches Dividieren in Grundschule ab

„Kultusministerium: Schriftliches Dividieren ist fehleranfällig“
Ach? Ich bin kein Pädagoge und diesbezüglich kein Experte aber ich kann mich manchmal nicht des Eindrucks erwehren das hier die Schule sich an die Schüler anpasst. Das ist ja grundsätzlich auch nicht verkehrt aber hilft es wirklich wenn man ständig die Anforderungen herunterschraubt? Ich bin kein Mathegenie, Funktionsrechnen habe ich eigentlich nie so richtig verstanden, aber was ich in der Schule gelernt habe ist Rechnen. So das ich vor der Supermarktkasse stehe und gut abschätzen, nein, ausrechnen kann ob man mich verarscht. Als ich mitbekommen habe wie den Kindern der sogenannte Dreisatz beigebracht wurde konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. Komplizierter ging es in meinen Augen nicht. Und wenn ich heute beruflich mit Auszubildenden und jungen Mitarbeitern zu tun habe ist das Ausmaß der Unfähigkeit einfachste Rechenoprationen durchzuführen erschreckend. Und nein, sie sind nicht dumm oder faul, ich habe den Eindruck als hätte sich niemand dafür interessiert ob sie rechnen können, es gab keine Anforderung.
 
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KI schrieb:
Die Abiturientenquote in Europa variiert erheblich zwischen den Ländern. Im Jahr 2015 lag die Studienanfängerquote in Deutschland bei 32 Prozent, was unter dem OECD-Durchschnitt von 47 Prozent lag. Im Vergleich dazu erreichten Länder wie Finnland (72 Prozent), Schweden (69 Prozent) oder die Niederlande (54 Prozent) deutlich höhere Werte.
weniger Anforderungen = mehr Abiturienten (?)
So kann man das auch machen ...
 
Was ist ein Abi Wert bei dem einer nicht mal richtig dividieren kann? Das ist eine Grundrechenart, das muss man einfach lernen. Mein Gott wie weit sind wir gesunken? Wie wollen die später mal Formeln berechnen?
 
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Offenbarungseid, bankrott Erklärung ggü. PISA.
 
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bin kein Pädagogik-Didaktik-Experte und vielleicht ist hier nur was bei der Außendarstellung schiefgegangen, aber das klingt wie das gerade immer wieder geflügelte "kann ja morgen gefixt werden".
 
Das war schon vor 2 Wochen Thema in verschiedenen Medien und der NDR (also das direkt zuständige Medium) kümmert sich jetzt erst drum? Hatte ich schon fast nicht mehr mit gerechnet.
Dinge sind "komplex und fehleranfällig" - abschaffen! 🤡

Dass die Standards herabgesetzt werden, ist ja schon lange so, PISA Ergebnisse kann man auch nicht mehr vergleichen. Früher war es nur so, dass das Berliner Abi ein bayrischer Hauptschulabschluss. Heutiges Abi allgemein hält mit keinen früheren Abschlüssen mehr mit. Kommt davon, wenn man allen einredet, dass jeder unbedingt studieren müsse.
 
Joa 2027 wird dann Grammatik abgeschafft. Richtig schreiben kann heute eh keiner mehr. 🤭
 
So das ich vor der Supermarktkasse stehe und gut abschätzen, nein, ausrechnen kann ob man mich verarscht.
Aber dann müsste dir doch der neue Ansatz sehr entgegenkommen. Er soll ja so gemacht werden, dass er eher im Kopf praktizierbar ist. Oder hast du vor der Supermarktkasse immer Stift und Papier rausgeholt?
Ich glaube auch, dass das schriftliche Dividieren das erste Beispiel für "Kochrezept auswendig lernen" ist und wenig mit Verstehen zu tun hat und davon gibt es in der Folge in der Schulmathematik viel zu viel.

Hat sich jemand der anderen Kommentierenden denn mal genauer angeschaut, wie es nun stattdessen gemacht werden soll?
Ihr tut so als sollte die Division nicht mehr gelehrt werden.
 
völlig unabhängig der Entscheidung in Niedersachsen (die kann ich gar nicht bewerten):

Wir haben allein in meinem Berufsfeld 80 Auszubildende, in der Abteilung haben wir sehr viele Studenten, die ihre Bachelor- oder Masterarbeit schreiben oder promovieren.

Mein Eindruck: die Anforderungen und Erwartungen, die an die Lernenden gestellt werden, sind deutlich höher als früher, als ich angefangen habe. Während wir noch richtig an die Hand genommen wurden, wird heute erwartet, dass sie einen großen Teil des Stoffs selbst beibringen.

Gleichzeitig zeigt PISA, das die schulischen Leistungen eher fallen. Ich frage mich, wie man das zusammenbringen will. Ich habe den Eindruck, dass das Schulsystem sich nicht in dem Maß weiterentwickelt hat, wie es für die heutige Arbeitswelt notwendig ist.
 
Ich habe auch gerade gedacht das hier niemand den Artikel gelesen hat...


Ich krieg den Eindruck manche:r hat nie gelernt sinnerfassend zu lesen. 🤣

(Hauptsache sich gleich wieder Mal erhöhen und den Niedergang der Zivilisation durch die nächste Generation herbeireden - aber das hat ja Sokrates schon gemacht.)
 
Das stimmt, man muss schon den gesamten Artikel lesen. Die Überschrift ist natürlich reißerisch und hat überhaupt nichts mit dem darauf folgenden Inhalt und noch weniger mit dem Hintergrund zu tun.

ich weiß nicht, ob ich diese Art von Journalismus gutheißen soll. Auf jeden Fall hat sie ja einige Leute dazu bewegt, mit zu diskutieren und das kann man vermutlich positiv bewerten.

Wenn der Titel gewesen wäre: "Besseres MINT Verständnis, durch Vereinfachung komplexer Vorgänge", hätte vermutlich niemand darüber diskutiert.

Also insgesamt würde ich schon sagen, dass die Investition in Bildung ein wichtiges Thema ist, um den Anschluß an internationale Kompetenzen nicht zu verlieren.

Das die didaktischen Methoden des Frontalunterrichts, unter denen viele Generationen aufgewachsen sind, nicht der Weisheit letzter Schluß ist, ist aus heutiger Sicht völlig klar.

Aber ob im föderalistischen System, wo jeder seine eigene Suppe koch(en) darf, dass die richtige Methode ist, das in einem Bundesland etwas verändert wird, in allen anderen aber nicht, halte ich ebenso für fragwürdig. Denn eine einheitliche Linie wird man dadurch nicht bekommen und über allem "schwebt" der Faktor Zeit. Denn Bildungssysteme werden kaum über Nacht geschmiedet oder umgestellt.

P.S.
Wahrscheinlich ist es auch sehr naheliegend, dass die Gernation(en), die nur noch die Überschriften, aber nicht mehr den darunter befindlichen Text lesen, Opfer vergangener mangelhafter Bildungssysteme aus heutiger Sicht sind.
 
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Kann mir das jemand erklären:

"Die Kinder sollen das Dividieren anders lernen - mit einem halbschriftlichen Rechenverfahren. Dabei werden größere Zahlen zerlegt, die dann leichter teilbar sein sollen. Die Ergebnisse werden anschließend addiert."

Oder hat einen Link zu einem Beispiel?
 
Kann man natürlich machen, anderen einfach unterstellen sie hätten den Artikel nicht gelesen oder könnten dessen Sinn nicht erfassen. Dumm nur wenn er gelesen und verstanden wurde. Aber dann mit Totlach-Emojis um sich werfen aber anderen „Erhöhung“ unterstellen.
In dem Artikel steht übrigens nichts dazu wie den der neue Rechenweg aussieht. Und ich habe mir sogar die Mühe gemacht mal zu schauen wie der aussieht. In diesem Artikel ist eine Beispielrechnung.Kann man so machen, muss aber auch beigebracht und verstanden werden. Haben das diejenigen, die der Meinung sind man habe den Artikel nicht gelesen, auch getan?
Ich kenne ja jemanden im universitären Lehrbetrieb und der rauft sich die Haare welche Grundlagen er beibringen muss die früher selbstverständlich waren. Und meine Frage an einen Auszubildenden wieviel 20 : 5 ist wurde mit „1“ geraten. Es stellt sich also durchaus berechtigt die Frage, und genau das wurde gemeint, ob ein herumdoktern an Rechenwegen die Bildungsmisere bewältigt oder ob nicht Investitionen in unser Bildungssystem („wir wurden früher an die Hand genommen“) nicht unabdingbar dazugehört.
Aber andere für doof erklären ist natürlich einfacher.
 
Wir brauchen eine große Reform des Schulsystems, unser System ist überholt und das nicht erst seit gestern. Kinder müssten individuell gefördert werden, zumindest ab der Sekundarstufe 2.

Basiskurs, Erweiterungskurs, Leistungskurs, Exopertenkurs.

Lernende, welche mit Mathe absolut nicht anfangen können, oder mit Deutsch, Englisch etc. aber in Erdkunde, Technik, Sport ein Ass sind sollten dort dementsprechend gefördert werden. Hast du da einen Lernende sitzen, welche in 5 Fächern den Basiskurs besetzen und in Englisch einfach jeden Fisch vom Teller ziehen, dann sollten Kinder dahingehend gefördert werden, damit sie später in dem Bereich ihren Beruf finden können.

Das heutige System ist mit den ganzen Hürden einfach nicht mehr zeitgemäß, das ist demotivierend, das war es auch vor 35 Jahren schon.

Dazu noch für viele unpopuläre Dinge, welche in einführen würde:

Kindergeld gibt es nicht mehr, dafür gibt es eine Schuluniform und Schuhe, Frühstück und Mittagessen in der Schule, dazu gibt es die Materialien von der Schule, Klassenfahrten werden auch mit dem Kindergeld finanziert etc. In der Schule wären nur noch Mobiltelefone klassischer Art erlaubt, Display und Tasten, kein Smartphones.

Schuluniform und Schuhe damit man Mobbing hier schon mal aufgrund finanzieller Herkunft unterbinden kann, dazu die Materialien von der Schule, ein weiterer Punkt um hier Mobbing einzudämmen.

Dazu sollte es auch Unterricht von Externen an den Schulen geben, welche vom Leben erzählen, die Kinder motivieren und die vielleicht einfangen können, die meinen sie wären die Coolen von der Schule. Die meisten coolen von der Schule sind später auch weiterhin recht cool, nur nicht so erfolgreich unterwegs, ähnlich wie halt zur Schulzeit...
 
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Kann man natürlich machen, anderen einfach unterstellen sie hätten den Artikel nicht gelesen oder könnten dessen Sinn nicht erfassen. Dumm nur wenn er gelesen und verstanden wurde. Aber dann mit Totlach-Emojis um sich werfen aber anderen „Erhöhung“ unterstellen.
In dem Artikel steht übrigens nichts dazu wie den der neue Rechenweg aussieht. Und ich habe mir sogar die Mühe gemacht mal zu schauen wie der aussieht. In diesem Artikel ist eine Beispielrechnung.Kann man so machen, muss aber auch beigebracht und verstanden werden. Haben das diejenigen, die der Meinung sind man habe den Artikel nicht gelesen, auch getan?
Ich kenne ja jemanden im universitären Lehrbetrieb und der rauft sich die Haare welche Grundlagen er beibringen muss die früher selbstverständlich waren. Und meine Frage an einen Auszubildenden wieviel 20 : 5 ist wurde mit „1“ geraten. Es stellt sich also durchaus berechtigt die Frage, und genau das wurde gemeint, ob ein herumdoktern an Rechenwegen die Bildungsmisere bewältigt oder ob nicht Investitionen in unser Bildungssystem („wir wurden früher an die Hand genommen“) nicht unabdingbar dazugehört.
Aber andere für doof erklären ist natürlich einfacher.
In dem Beispiel wird als ein Rechenschritt
450 : 6 = 75
aufgeführt.

Und das rechnen Grundschüler mal eben im Kopf? Wow!