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Neues Studio Display: Warum Apple Mac‑Gamer:innen weiter enttäuscht

Apfeltalk Redaktion

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Apple hat das Studio Display aktualisiert, lässt jedoch für Gamer:innen eine wichtige Funktion vermissen: eine Bildwiederholrate von 120 Hertz. Trotz verbesserter Spieleleistung der Macs und einer Kooperation mit CD Projekt Red bleibt das neue Display auf 60 Hertz begrenzt, was für ernsthaftes Gaming unzureichend ist. Die neuen Funktionen wie eine verbesserte Kamera und Audioqualität sprechen zwar viele Nutzer an, aber Gamer müssen weiterhin auf die ideale Kombination von 27 Zoll, 5K und 120 Hertz verzichten.

Das neue Studio Display XDR bietet zwar 120 Hertz und eine adaptive Bildwiederholrate, ist mit einem Preis von 3.499 Euro jedoch für die meisten Spieler:innen unerschwinglich. Während Konkurrenzprodukte von Herstellern wie Alienware und Asus günstigere Optionen mit besseren Gaming-Funktionen anbieten, bleibt Apples Fokus auf professionelle Anwendungen. Mac-Gamer:innen müssen somit weiterhin auf Alternativen ausweichen, um ein optimales Spielerlebnis zu erzielen.

Was haltet Ihr von Apples Entscheidung, die Bildwiederholrate beim neuen Studio Display nicht zu erhöhen? Diskutiert mit uns über die Vor- und Nachteile für Gamer!

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Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
 
Zocken auf dem Mac, es wird einfach nie ein großes Thema werden...
und die Leute, die sich zum Gaming solch einen teuren Bildschirm kaufen würden, ist wohl auch sehr sehr klein.
Die Displays sind einfach für ein anderes Klientel ausgelegt.
 
Es geht ja nicht mal um "Gamer" (was für ein blöder Titel) sondern die Tatsache, dass beim Studio Display rein gar nichts am Panel selbst verbessert wurde. Einzig die (miese) Kamera wurde etwas optimiert mit dem Nischen-Feature 'desk view', ebenso die Lautsprecher (die bereits genug Bass haben) und eben TB5. Aber halt weiterhin stinknormales LCD und 60Hz für rund 1700€, dass ist es was die meisten Leute stört, die sich von einem Update nach 3 Jahren etwas mehr erhofft haben. Zumal schon im Jahr 2022 die verbaute Technik weit weg von state of the art war. Nur durch das gute Gesamtpaket (glossy, Auflösung, Verarbeitung, Speaker, 600nits) hat das Display ausreichend Abnehmer gefunden, aber sicher nicht weil das Preis/Leistungsverhältnis fair war.

Bei der "Pro" Version ist die Sache noch komplizierter, preislich ist es es natürlich klar besser als der Vorgänger, über 3000€ Differenz wenn man berücksichtigt dass der Standfuß endlich inklusive ist - aber der besagte Vorgänger hatte eben 32" und 6K, und die Erwartungshaltung war, dass es auch dabei bleibt. Für ein 27" Panel sind die 3500€ einfach viel zu teuer. Und die rund 2300 dimming zones sind auch nicht soooo beeindruckend, wenn man bedenkt dass im deutlich kleinerem 16" MBP Display sogar 2554 Zonen vorhanden sind. Die Präzision der Ausleuchtung ist also deutlich schlechter (Blooming), obgleich zumindest besser als beim alten 32" Pro mit seinen mickrigen 576 Zonen.

Alles in allem gehen beide Displays klar an den (meisten) User-Erwartungen vorbei. Besser wäre es gewesen:
- Das normale Studio bekommt 120Hz oder MiniLED, für 1800-1900€ wäre es dann OK gewesen
- Das Pro Studio verbleibt bei 32" und 6K wie die Vorgänger, auch wenn es etwas teurer wäre (4000-4500€ inkl.Fuß)
 
60Hz für einen 1700€ Monitor. Ich habe zwei 2K Monitore an meinem Mac mini mit 144Hz und stelle ich die auf 60Hz, kriege ich Augenkrebs. Keine Ahnung was sich Apple wieder dabei gedacht hat. Manchmal hat man das Gefühl, man bekommt hier Ramsch zu Luxuspreisen. Das Panel mag sicher gut sein, aber das können andere Hersteller auch und das zu niedrigeren Preisen.
 
Clever von Apple: Wie man nun liest, soll das neue Apple Pro Display XDR für medizinische Diagnose-Monitore zugelassen werden. In diesem Bereich kosten Displays heute oft 10’000 bis 13’000 USD, teilweise sogar deutlich mehr.
Mit einem Preis von rund 3200 USD wäre Apples Monitor im Vergleich fast schon absurd günstig. Gleichzeitig ist der Markt keineswegs klein: Der weltweite Markt für Diagnose-Displays liegt bei etwa 5–7 Milliarden USD pro Jahr (bis 2035), mit bis zu 400’000 verkauften Monitoren jährlich. Ein durchschnittliches Krankenhaus in den USA betreibt etwa 20 bis 80 solcher Diagnose-Displays. Apple würde damit strategisch in einen hochregulierten Markt eintreten, der bisher von spezialisierten Herstellern dominiert wird.

Typische Preise liegen heute bei 7’000 bis 15’000 USD für Radiologie-Displays und 10’000 bis 20’000 USD für Mammographie-Monitore.

Wenn Apple tatsächlich ein zertifiziertes Display für rund 3200 USD anbieten kann, könnte das die Preise massiv unter Druck setzen und Apple gleichzeitig direkt in Krankenhäuser und Radiologie-Workflows bringen. Dadurch würden auch Mac-Workstations im Spital attraktiver. Das Display könnte so zum Türöffner für die gesamte Apple-Plattform werden.

Spannend ist dabei, dass viele Radiologen schon länger sagen, dass das Pro Display XDR technisch sehr nahe an klassischen Radiologie-Displays liegt – der entscheidende Unterschied lag bisher weniger in der Panel-Technologie als vielmehr in Zertifizierung, Kalibrierung und Qualitätskontrolle.