[MacBook] neues 12" MacBook lohnt sich Prozessorupgrade?

MacUser98

Boskop
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Meine erste Frage wäre: Haben die CPUs die zur Wahl stehen in ihrer Architektur irgendeinen Unterschied? In der Generation davor konnte man ja zwischen Core M3, Core M5 und Core M7 CPU wählen. Jetzt hat man im Basismodell immer noch den Core M3 aber die Upgradeoptionen sind nun ein Core i5 und ein Core i7. Handelt es sich hierbei um die Nachfolgemodelle des M5 und M7, die nur aus Marketinggründen umbenannt wurden oder ist hier jetzt ein "richtiger" i5 bzw. i7 mit anderer Chiparchitektur als dem M3 drin (davor war ja der Takt quasi der einzige Unterschied)?

Meine nächste Frage wäre dann: Falls es sich hierbei nur um einen Umbenennung der CPUs aus Marketinggründen handelt, macht es überhaupt noch Sinn ein CPU Upgrade vorzunehmen? Denn die Turbo Frequenzen waren ja laut Tests schon in der Generation davor utopisch und der M7 hat niemals die 3GHz Marke geknackt unter Mac OS. Also wird man überhaupt von einem CPU Upgrade profitieren wenn der teurere CPU wahrscheinlich sowieso nie nen Turbo Takt über 3GHz erreicht?

Danke schonmal für alle Antworten :) Am besten wäre natürlich wenn irgendjemand schon Benchmarks zu den Modellen gefunden hat, denn natürlich können nur diese darüber 100% Auskunft geben.
 

masterfelix

Becks Apfel (Emstaler Champagner)
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MacUser98

Boskop
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Das sind weiterhin die Core M Prozessoren. Intel hat es einfach umbenannt, weil deren Ruf schlecht ist. Das ist völlig bescheuert und die wenigsten kapieren es. Selbst bei Heise ist man darauf hereingefallen und nennt den Core m3 "lahm" und den neuen i5 total toll. Intel Bullshit vom feinsten.
4,5W15W/28W/45W TDP und alle heißen einfach core i5 oder i7.

https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Apple-Neue-MacBooks-mit-Kaby-Lake-Prozessoren-3733907.html
Ich hab nach Benchmarks gesucht aber bis jetzt leider keine gefunden für das "i5" Modell des MacBooks. Das M3 Modell hat aber zumindest ordentlich zugelegt und liegt jetzt von der CPU Leistung fast auf dem Niveau des MacBook Pro Startmodells des Vorjahres. Würde mich halt jetzt noch interessieren ob sich das CPU Upgrade lohnt. Dazu wäre auch noch interessant zu wissen wie viel das diesjährige MacBook Pro Einsteigermodell an Leistung gewonnen hat. Das hat ja sogar ne höhere theoretische Boostfrequenz als das TouchBar Modell sehe ich gerade.
 

florian86@

Uelzener Rambour
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Du darfst aber nicht vergessen das dass kleine süsse Macbook nach wenigen Minuten runtertaktet und dann zur lahmen Schnecke wird wenn Leistung gefragt ist... Das Pro lässt seine Lüfter arbeiten und hält seinen 3,1GHz Turbo Takt (oder höher) und rechnet fleissig kontinuierlich weiter!
 

MacUser98

Boskop
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Du darfst aber nicht vergessen das dass kleine süsse Macbook nach wenigen Minuten runtertaktet und dann zur lahmen Schnecke wird wenn Leistung gefragt ist... Das Pro lässt seine Lüfter arbeiten und hält seinen 3,1GHz Turbo Takt (oder höher) und rechnet fleissig kontinuierlich weiter!
Korrekt, aber unter 2.2 ghz oder so hat das Vorgängermodell selbst nach einer halben Stunde Vollast nicht getaktet. Beim neuen Modell sollte da auch noch n bisschen mehr drin sein und sind wir mal ehrlich: Wie oft hat man sein MacBook unter 100% Dauerlast, wenn man nicht gerade Videos rendert, wofür diese Geräte nicht geschaffen wurden? Dafür macht einem später der Lüfter keine Probleme. Weiß ehrlich gesagt nicht, wie das bei den heutigen MBs aussieht, aber früher wäre das ein echtes Kaufargument gewesen.
 

Joh1

Edelborsdorfer
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Ich versteh die frage nicht.
Ein Upgrade lohnt sich doch nur dann wenn die jetzige Leistung nicht ausreicht, ganz einfach?
Das sehe ich nicht so.

Was bedeutet denn jetzt nicht ausreicht? Man wird ja auch mit der kleinen CPU zB etwas rendern können aber mit der größeren geht es halt schneller.

Zudem wie soll man das beurteilen ob die kleine CPU ausreicht wenn man die ja gar nicht hat da man das ganze MacBook ja nicht hat.
 

Stiefelring

Erdapfel
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Das sehe ich nicht so.

Was bedeutet denn jetzt nicht ausreicht? Man wird ja auch mit der kleinen CPU zB etwas rendern können aber mit der größeren geht es halt schneller.

Zudem wie soll man das beurteilen ob die kleine CPU ausreicht wenn man die ja gar nicht hat da man das ganze MacBook ja nicht hat.
Dann sollte er es aber genauer spezifizieren. Da er nichts von Rendern geschrieben hat gehe ich standardmäßig vom normalen Dailytask aus. Und sollte es wirklich aufs Rendern bezogen sein dann würde sich ein Upgrade auf ein 4 Kerner um einiges mehr lohnen.


"lohnen" ist sowieso für jeden anders..

Zu deiner Frage was "nicht ausreicht" bedeutet: Bei mir z.b. wenn die CPU ständig ausgelastet ist und nicht mit der arbeit hinterher kommt.
 
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MacUser98

Boskop
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Ich versteh die frage nicht.
Ein Upgrade lohnt sich doch nur dann wenn die jetzige Leistung nicht ausreicht, ganz einfach?
Glaube ausgehend von dem Core 2 Duo, der in meinem aktuellen 9 Jahre alten MacBook drin ist, ist halt alles ein Upgrade. Da ist ja schon der kleinste M3 im MacBook dreimal so stark in Benchmark Ergebnissen. Möchte das Notebook für mein Medieninformatikstudium verwenden. Also nutze hauptsächlich Web, Textverarbeitung, IDEs und ab und zu Affinity Designer/Photo vllt. kommt in der Zukunft auch ein wenig 3D. Finde das kleine MacBook halt so geil weil es einfach so leicht und kompakt ist und keinen Lüfter hat. Was meint ihr? Reicht das für meinen Anwendungsbereich da halbwegs zukunftssicher für die nächsten 3 Jahre aus?
 

Hendrik Ruoff

Pfirsichroter Sommerapfel
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Finde das kleine MacBook halt so geil weil es einfach so leicht und kompakt ist und keinen Lüfter hat. Was meint ihr? Reicht das für meinen Anwendungsbereich da halbwegs zukunftssicher für die nächsten 3 Jahre aus?
Sicher aber die neun rMBP's sind jetzt auch nicht mehr die Trümmer ... wich würde mir das doch nochmals überlegen Ober das 13er pro vllt nicht doch das bessere Book wäre... allein schon wegen Thunderbolt und dessen späteren Upgrade Möglichkeiten... zB externe Grafikeinheit für den DesktopBetrieb etc etc....
 

MacUser98

Boskop
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Sicher aber die neun rMBP's sind jetzt auch nicht mehr die Trümmer ... wich würde mir das doch nochmals überlegen Ober das 13er pro vllt nicht doch das bessere Book wäre... allein schon wegen Thunderbolt und dessen späteren Upgrade Möglichkeiten... zB externe Grafikeinheit für den DesktopBetrieb etc etc....
Hast Recht in allen deinen Punkten. Würdest du bei dem dann auch gleich auf 16GB RAM gehen?
 

kelevra

Westfälischer Gülderling
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Du darfst aber nicht vergessen das dass kleine süsse Macbook nach wenigen Minuten runtertaktet und dann zur lahmen Schnecke wird wenn Leistung gefragt ist...
Teil 1 ist nicht ganz richtig. So drastisch taktet das Gerät nicht herunter und hält den Takt dann auch sehr lange.

Wenn Leistung gefragt ist, ist das MacBook nicht lahm, sondern das falsche Gerät.

Der i5/i7 sind nur neue Bezeichnung für die bisherigen m5/m7. Reines Intel Marketing. Die Leistung ist gegenüber den Vorjahresgeräten durchaus gestiegen, bleibt aber weiter auf einem deutlich niedrigeren Nieau gegenüber einem MacBook Pro.
 

kaimunich

Jamba
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Ich bin von einem early 2015 MB 12 auf das i5/512GB Modell (in Gold ) umgestiegen und bin begeistert was Apple an Verbesserungen bzgl. Performance und Haptik (Tastatur) umgesetzt hat. Was nun komplett weg ist ist das beschriebene Lagging was hin und wieder in Safari oder Office zu spüren war (kein Beachball sondern nur leichte Verzögerungen) und eine spürbare (und messbare) Performance Verbesserung. Die Tastatur hat nun einen klaren Druckpunkt. Für mich ist das Gerät das "stille Highlight " der WWDC.
 

MacUser98

Boskop
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Ich bin von einem early 2015 MB 12 auf das i5/512GB Modell (in Gold ) umgestiegen und bin begeistert was Apple an Verbesserungen bzgl. Performance und Haptik (Tastatur) umgesetzt hat. Was nun komplett weg ist ist das beschriebene Lagging was hin und wieder in Safari oder Office zu spüren war (kein Beachball sondern nur leichte Verzögerungen) und eine spürbare (und messbare) Performance Verbesserung. Die Tastatur hat nun einen klaren Druckpunkt. Für mich ist das Gerät das "stille Highlight " der WWDC.
Kannst, das Ding mal durch den Geekbench für mich jagen, damit ich weiß ob sich das Upgrade zum i5 lohnt. Wäre echt hammer nett.
 

Patrick Rollbis

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Geekbench wird dir da aber nicht helfen.
Klar, in den Benchmarks ist der Prozessor deutlich schneller. Ein Benchmark führt aber nur eine bestimmte Operation aus, welche im Alltag so selten vorkommt.
Beispielsweise prognostiziert der Benchmark eine Leistungsverbesserung von knapp 20% zwischen 2016er und 2017er Modell. Im realen Betrieb sollte die Leistung nahezu identisch sein, wenn man nicht gerade den ganzen Tag Videos rendert.

Zwischen 15er und 17er ist der Unterschied hingegen bemerkbar, nicht nur durch den Prozessor, aber vor allem durch RAM und SSD.
 

MacUser98

Boskop
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Das synthetische Benchmarks nicht die Realität wiederspiegeln ist ja klar. Die 20% mehr Prozessorgeschwindigkeit machen sich vielleicht heute nicht bemerkbar. In 3 Jahren sieht das aber wahrscheinlich anders aus.
 
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franky273

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Das glaube ich nicht mal, die 20% machen sich wirklich nur in Spezialanwendungen bemerkbar, und auch dann nur für die paar Sekunden bis das Gerät aufgrund der passiven Kühlung sowieso runter tastet. :)
 

MacUser98

Boskop
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War gestern im Apple Store. Hab da mal das entry level pro gegen entry level macbook nebeneinander "duelliert". Kann dazu hier mal ein kurzes Fazit abgeben. Bei einfachen Office Anwendungen und Webtasks ist das MacBook gleichauf mit dem pro. Hier spürt man maximal ein Augenzwinkern unterschied. Selbst ein 4k YouTube Video lädt auf dem MacBook genau so schnell wie auf dem pro. In der Realität wird man keinen Unterschied bei einfachen Anwendungen bemerken. Werde mich aber trotzdem für das pro entscheiden, aber wieso?

Weil beim editieren von hochauflösenden Bildern das non pro doch schneller in die Knie geht und das scrollen durch solche Bilder mit dem Trackpad ein wenig ruckelt. Während man mit dem Pro das gleiche Bild butterweich durchscrollen kann. Auf den Geräten war auch 4k Testvideos drauf die ich dann ein wenig in final cut editiert hab, was erstaunlicherweise wirklich total nutzbar war auf dem normalen MacBook aber das pro dann doch die Nase vorn hat und es trotz ebenfalls interner Iris Grafik schafft alles butterweich ohne Ruckler darzustellen. Zum Schluss hab ich dann noch das 4k material exportiert (logischerweise auch in 4k) und hab gleichzeitig das ganze in der Aktivitätsanzeige überwacht. Hierbei war das Pro Model ca. doppelt so schnell und ein Blick auf die Aktivitätsanzeige hat verraten, dass das Pro kontinuierlich auf 90-100% CPU Auslastung gelaufen ist, während das normale MacBook sich meistens nur im 70%-90% Bereich bewegt hat. Eventuell aus präventivem thermal throttling? Who knows? Auf jeden fall hat mir das jetzt doch den Schub gegeben die sichere Seite zu wählen und mich jetzt dann fürs Pro zu entscheiden. Das 16GB RAM upgrade ist für mich schon safe. Bin mir nur noch nicht sicher ob ich auch mit den 256GB auskommen werde...