Neuer Mac Pro ist "Meisterklasse der Reparierbarkeit"

Martin Wendel

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Martin Wendel
Nachdem iFixit erst kürzlich die Käsereibe-Eigenschaften des neuen Mac Pro getestet hat, nun zu etwas Ernsthafterem. Denn die Kollegen haben inzwischen auch ihren Teardown des Rechenmonsters abgeschlossen. Und das Ergebnis weiß, gerade auch im Hinblick auf die sonst üblichen Reparierbarkeits-Bewertungen der Apple-Produkte, zu überraschen. Denn der neue Mac Pro erhält satte 9 von 10 Punkten. Er befinde sich gar in der "Meisterklasse der Reparierbarkeit", schreibt iFixit im Fazit.
Großteil der Module ohne Werkzeug zugänglich


Besonders positiv wird hervorgehoben, dass sich der Großteil der im Mac Pro verbauten Module ohne Werkzeug austauschen lasse. Zudem würde Apple beim Mac Pro größtenteils auf standardmäßige Schrauben zurückgreifen. Auch die kostenlosen öffentlichen Reparaturanleitungen und Videos werden positiv im Fazit angemerkt. Als einzig wahres Manko führt iFixit an, dass sich die SSD-Module nicht durch Benutzerinnen und Benutzer auswechseln lassen. Diese sind mit dem im Mac Pro eingebauten Security-Chip Apple T2 verknüpft.
Mac Pro – eine Ausnahmeerscheinung?


Ob der Mac Pro eine Trendwende in der Reparierbarkeit von Apple-Produkten darstellt? Vermutlich eher nicht. Einerseits legt Apple bei seinem neuen Tower-PC nicht so viel Wert auf ein möglichst platzsparendes Design wie es beim iMac oder den mobilen MacBooks der Fall ist, andererseits weist auch bereits der Mac Pro aus dem Jahr 2013 einen recht guten Reparierbarkeits-Wert von 8 von 10 auf.

Via MacRumors

Den Artikel im Magazin lesen.
 

leton53

Süsser Pfaffenapfel
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Kam'ma das Bild auch in riesig haben, wäre ein schönes Hintergrundfoto?

p.s. weil auch die Suchmaschine nix hergibt, habe ich das etwas aufgeshopt. Die Autorenrechte sind wohl ifixit's und wenn es damit ein Problem gäbe ... das ifixit-Logo habe ich der Ästhetik wegen auch weggeschwurbelt.

Edit AT-Mod: Bild wegen möglicher Urheberrechtsverletzung entfernt. Nur weil man den Urheber optisch „wegschwurbelt“ verschwindet seine Urheberschaft nicht. ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Prince of Whales

Freiherr von Berlepsch
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Wenn alle Bauteile so gut zu tauschen sind muss der Hersteller sich ziemlich sicher sein das nichts kaputt geht. 😉
 

stepseldinski

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Um ehrlich zu sein, würden mich ein paar mm mehr Bauhöhe des Macbook Pros nicht im Geringsten stören. Dafür dann aber wechselbare/upgradebare Komponenten, ein größerer Akku und weniger Temperaturprobleme. Bei einem Pro-Gerät geht es mir in erster Hinsicht um Funktionalität und nicht darum, vor meinen Kollegen mit dem dünnsten Gerät dazustehen. Dafür gibt/gab es das Air.

Das mit der SSD und dem Securitychip verstehe ich. Und das geht auch in Ordnung. Wobei auch hier eine Option mit Aufpreis denkbar wäre, für die, die es brauchen und für die, die es eben nicht brauchen, weil sie sowieso Backups auf externen Medien machen und die Daten nicht permanent auf dem Mac Pro lassen.
 

Zug96

Oberdiecks Taubenapfel
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Um ehrlich zu sein, würden mich ein paar mm mehr Bauhöhe des Macbook Pros nicht im Geringsten stören. Dafür dann aber wechselbare/upgradebare Komponenten, ein größerer Akku und weniger Temperaturprobleme. Bei einem Pro-Gerät geht es mir in erster Hinsicht um Funktionalität und nicht darum, vor meinen Kollegen mit dem dünnsten Gerät dazustehen. Dafür gibt/gab es das Air.

Das mit der SSD und dem Securitychip verstehe ich. Und das geht auch in Ordnung. Wobei auch hier eine Option mit Aufpreis denkbar wäre, für die, die es brauchen und für die, die es eben nicht brauchen, weil sie sowieso Backups auf externen Medien machen und die Daten nicht permanent auf dem Mac Pro lassen.
Grösserer Akku geht nicht mehr als im 16“ Gerät, ansonsten kannst es am Flughafen abgeben.
 

Chronles

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Bitte Apple Bitte. Bringt einen Fairen Mac Pro unter 10,000.- in denn Handel. mit Ryzen. Ansonsten überlege ich mir echt, ein Mac Pro zu kaufen. Finde das Teil so mega Hammer Geil. Für mein Alltag Mac und CPU Encoding.
 

stepseldinski

Salvatico di Campascio
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Grösserer Akku geht nicht mehr als im 16“ Gerät, ansonsten kannst es am Flughafen abgeben.
Danke für die Info, da habe ich mich doch gleich mal schlau gemacht. Der Akku des Macbook Pro 16 ist 100Wh groß. Und bei Lufthansa bspw. heißt es, dass man maximal zwei Akkus mit jeweils bis zu 160Wh mit ins Handgepäck nehmen darf. Also ginge da schon noch was. Aber das Handgepäck hat dann natürlich auch die Gewichtsbegrenzung :D
 

Butterfinger

Pommerscher Krummstiel
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Ob der Mac Pro eine Trendwende in der Reparierbarkeit von Apple-Produkten darstellt?
Reparierbarkeit? Es müsste eher heißen, alles ist austauschbar. Wie kann den eine CPU, GPU, RAM, SSD, etc. mal so repariert werden.
 

MichaNbg

Ralls Genet
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Professionelle Kunden und Anwender lassen sich eben nicht einfach mit "wir können dein Gerät zwar nicht reparieren sondern verkaufen dir einfach ein neues... dafür ist es aus recycleten Aluminium und sieht gut aus" abspeisen, wie die Privatfans.
 

SORAR

Salvatico di Campascio
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Die Akku-Größe des aktuellen Macbook Pros, sowie jener von 2012-2015 halte ich defintiv für ausreichend. 95/99.5/99.8Wh sind defintiv eine Ansage und deutlich über dem Schnitt der Konkurrenz. Der Schlankheitswahn der Modelle von 2016-2018 ging mir auch auf die Nerven. Brachte außer 150g Gewichtsersparnis nur Nachteile (Schnittstellen, Thermik, 25% kleinerer Akku, vermurkste Tastatur). Mit dem neuen 16" passt es eigentlich wieder, scheint ein vernünftiger Kompromiss. Mit aufgelöteten RAM haben sich inzwischen die meisten abgefunden, warum dies nun aber auch mit der SSD passieren musste und der Akku weiterhin verklebt weiß wohl nur Tim Cook. Den T2-Chip mag ich auch nicht und fände ihn als auswählbare Option besser.

Schön dass es beim Mac Pro einen guten Score gibt. Der Einstiegspreis mit den lächerlichen 256GB SSD ist immer noch fragwürdig, aber das Chassic selber ist defintiv sehr praktisch und sexy.
 
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ApfelTimbo

Kaiser Wilhelm
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@stepseldinski
Die IATA Richtlinien sind für alle Fluggesellschaften bindend! Aber...

International Air Transport Association
>100 bis < 160Wh mit "Operator Approval"

Die Frage ist was an der Sicherheitskontrolle dann tatsächlich wirksam ist.
Für irgendwas gibt es ja schließlich die IATA-Vorschriften...
Die Sicherheitskontrollen setzten nicht nur die Nationalen/Internationalen Vorschriften um, sondern auch die lokalen Vorschriften des Flughafens und häufig auch die zusätzlichen Vorgaben der Fluggesellschaften.
"Bindend" ist also der kleinste gemeinsame Nenner und im Zweifelsfall schlagen die IATA Vorschriften natürlich die Vorgaben der Fluggesellschaft...
Also theoretisch kann man über 100Wh machen (wenn die Fluglinie es erlaubt) aber wenn man da wieder einen "übereifrigen" Mitarbeiter hat der mit den IATA Vorschriften wedelt sieht man alt aus.
Es ist wie überall, manchen Leute die da die Check-Ins machen geht es am Popo vorbei und andere spielen da den großen Macker.
Apple wollte da sichergehen und den größtmöglichen Wert der problemlos möglich ist ausnutzen.

Was denkst du was los währe wenn die ersten MacBook Besitzer an den Check-In's ihre 160Wh MacBooks als "Dangerous Goods" abgeben müßten??? -> Apple "Akku-Gate"!!!
 
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FuAn

Kleiner Weinapfel
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@stepseldinski
Die IATA Richtlinien sind für alle Fluggesellschaften bindend! Aber...

International Air Transport Association
>100 bis < 160Wh mit "Operator Approval"

Die Frage ist was an der Sicherheitskontrolle dann tatsächlich wirksam ist.
TSA in den USA setzt das gena so um bis 100wh ok


Mehr als 100wh mit Airline approval


Für die Apple Entscheidungen dürfte wohl die Umsetzung durch TSA am relevantesten sein.

Frage ist jedoch immer wie sehr das kontrolliert wird, vor allem bei TSA pre approved. - ich bin Monate lang kreuz und quer durch die USA geflogen, erst auf meinem Rückflug von Frankfurt aus, ist mit an der Sicherheitskontrolle aufgefallen dass ich noch 2 Coke Dosen in der Laptop Tasche hatte...

Zurück zur reparierbarkeit ich kann die Euphorie nicht ganz nachvollziehen was wurde denn beim Gehäuse / Form Faktor erwartet?
 

tkreutz

Schöner von Nordhausen
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Hm - die bessere Reparierbarkeit nützt aber erst, wenn auch Ersatzteile in Stückzahlen für nicht authorisierte Service Partner bzw. normale Reparaturwerkstätten zu vernünftigen Preisen verfügbar sind - also vermutlich erst, wenn es einen Second Hand Markt für den Pro gibt - und das dürfte noch eine Weile dauern.

Vermutlich zahlen Erstkunden dieser Maschine auch den Preis mindestens zweimal im Vergleich zu anderen Workstations - obwohl ich noch kein wirklich vergleichbares Produkt gesehen hätte, oder kennt jemand etwas Vergleichbares ?
 

FuAn

Kleiner Weinapfel
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Hm - die bessere Reparierbarkeit nützt aber erst, wenn auch Ersatzteile in Stückzahlen für nicht authorisierte Service Partner bzw. normale Reparaturwerkstätten zu vernünftigen Preisen verfügbar sind - also vermutlich erst, wenn es einen Second Hand Markt für den Pro gibt - und das dürfte noch eine Weile dauern.

Vermutlich zahlen Erstkunden dieser Maschine auch den Preis mindestens zweimal im Vergleich zu anderen Workstations - obwohl ich noch kein wirklich vergleichbares Produkt gesehen hätte, oder kennt jemand etwas Vergleichbares ?
Klar gibt es vergleichbares von Dell, Lenovo & co Frage ist natürlich wie vergleichbar ist es. Nur auf Macs läuft nun mal macOS dafür gibts eben die Maschinen der Mitbewerber zb auch mit Nvidia Karten oder amd Prozessoren je nach Anwendungsfall...
 
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hosja

Millets Schlotterapfel
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Reparierbarkeit? Es müsste eher heißen, alles ist austauschbar. Wie kann den eine CPU, GPU, RAM, SSD, etc. mal so repariert werden.
So gesehen ist praktisch alles was reparieren angeht im Elektronikbereich ein Austausch. Daher passt der Begriff schon.