[Mac mini] Neuer Mac Mini mit NAS über 10 GBit betreiben

ranzen

Erdapfel
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Moin,

ich habe mir den Mac Mini i5 Last 2018 mit der neuen 10 Gigabit Ethernetkarte bestellt.

Nun überlege ich, als zusätzlichen Datenspeicher (intern 256 GB SSD) extern einen Netzwerkspeicher wie z. B. QNAP TS-431X-2g anzuschaffen.

Diese Art der Anbindung hat u. A. den Vorteil, daß der Netzwerkspeicher nicht in unmittelbarer Nähe vom Mac Mini stehen muß.

Frage an Euch: macht das Sinn oder sollte ich lieber eine schnelle externe PCIe Festplatte über USB 3.0 oder Thunderbold 3 anschliessen ?

Gruß ranzen
 

prostetnik

Luxemburger Triumph
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Das kommt auf Deine Anforderungen an.

Willst Du (jetzt oder in Zukunft) mit mehreren Geräten auf den Speicher zugreifen?

Für die NAS benötigst Du ein zusätzliches 10G Modul sowie einen 10G-fähigen Switch der das unterstützt. Das wird wahrscheinlich relativ teuer.

Eine einfache exteren Platte oder ein DAS, das per Thunderbolt angeschlossen ist, ist nur von dem Gerät, an das es angeschlossen ist, mit voller Bandbreite erreichbar, wäre aber wohl günstiger als die NAS.
 

Wuchtbrumme

Roter Herbstkalvill
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dazu kommt, dass die Latenz deutlich besser ist. Beim 10GigE muss man evtl. noch mit der Framegrösse herumspielen und/oder das TCP-Windowsize und ACKing anpassen, was leider nicht in jeder Einstellung auf jede Umgebung/Anforderung passt und zudem Auswirkungen auf andere Funktionen hat.
 
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ranzen

Erdapfel
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Ok. Also erst einmal keine 10 GBit Anbindung ans NAS.

Aber eine Hardware für Time Maschine Backups brauche ich schon. Das wird dann mittelfristig (oder bei günstiger Gelegenheit) irgendein NAS.

Wenn man die externe SSD-Anbindung über USB oder Thunderbold betrachtet. Ich denke da an z. B. an LaCie Rugged Thunderbold / USB-C 3.0 SSD. Noch schneller wäre die externe Samsung Portable SSD X5.

Was gibt es noch als externe Alternative, die von der Geschwindigkeit annähernd an die interne PCIe SSD herankommt ? Vielleicht irgend ein Gehäuse mit NVMe-Schnittstelle intern?

Danke für die Antworten.
 
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Wuchtbrumme

Roter Herbstkalvill
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da hat @Hendrik Ruoff ganz massive Erfahrungen ;)

Ich würde eine USB3.0-Festplatte für Kapazität nehmen (UASP-Support beachten) oder gerne eine USB3.0 oder 3.1-SSD, so 1TB.
Noch ein Hinweis am Rande: Für die letzten Quäntchen mehr Performance bezahlt man unverhältnismäßig viel. NVMe an USB - den Sinn sehe ich nicht. Eine SSD mit mehr als 1.5GB/s sequentieller Transferrate? Warum? SSD ansonsten: auf jeden Fall. Aber für 300 Euro bringt auch schon was und das für 1500 Euro eben nur ein bisschen mehr - für Spezialaufgaben mal abgesehen.

Dann ein NAS dazu für Backups, da würde ich auf mindestens 4Bay gehen (und die auch bestücken, wegen Parallelisierung, mehr wäre besser).