Netflix: Abo-Sharing, Abo mit Werbung und Nutzerzahlen

Jan Gruber

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Jan Gruber
Netflix gab gestern Nacht seine Quartalszahlen bekannt und passend dazu gibt es einige interessante Neuigkeiten. Der Konzern geht weiter gegen Abo-Sharing vor - und verliert Kund:innen.

Beginnen wir mit den Nutzerzahlen: Netflix hat weltweit etwa 970.000 Kund:innen verloren. Im vergangenen Quartal waren es 200.000 Kund:innen, der Forecast für dieses Quartal lag aber bei fast zwei Millionen. Einer der größten Gründe für den dann vergleichsweise geringen Verlust dürfte Stranger Things sein.
Abo mit Werbung - und ohne allen Inhalten


Weiterhin arbeitet Netflix an einem Abo mit Werbung, hier wurde kürzlich Microsoft als Partner gewonnen. Ein weiteres Detail wurde gestern bekannt: Es werden nicht alle Filme und Serien dort auch verfügbar sein.
"Heute können wir die überwiegende Mehrheit der Netflix-Sendungen in das werbefinanzierte Angebot aufnehmen. Es gibt ein paar Dinge, die das nicht tun, und wir sind in Gesprächen mit den Studios, aber wenn wir das Produkt heute auf den Markt bringen würden, hätten die Mitglieder der werbefinanzierten Version ein großartiges Erlebnis. Wir werden einige zusätzliche Inhalte freischalten, aber sicherlich nicht alle, aber ich glaube nicht, dass das ein wesentlicher Rückschlag für das Geschäft ist."

Abo-Sharing: Netflix testet neue Funktionen


Im Bereich Abo-Sharing testet Netflix offenbar ebenfalls neue Optionen, zumindest in Lateinamerika, konkret Argentinien, El Salvador, Guatemala, Honduras und in der Dominikanischen Republik. Dort können Abonnent:innen neue "Homes" hinzufügen, für etwa 1,70 Euro.
Die Funktion „Haus hinzufügen“ funktioniert folgendermaßen.

Ein Zuhause pro Konto: Jedes Netflix-Konto – unabhängig von Ihrem Tarif – umfasst ein Zuhause, in dem Sie Netflix auf jedem Ihrer Geräte genießen können.

Zusätzliche Haushalte kaufen: Um Ihr Netflix-Konto in weiteren Wohnungen zu nutzen, müssen Sie einen Aufpreis zahlen. Mitglieder des Basic-Tarifs können eine weitere Wohnung hinzufügen, Mitglieder des Standard-Tarifs bis zu zwei weitere Wohnungen und Mitglieder des Premium-Tarifs bis zu drei weitere Wohnungen.

Reisen inklusive: Sie können auch außerhalb des Hauses auf Ihrem Tablet, Laptop oder Handy fernsehen.

Neue Funktion „Häuser verwalten“: In Kürze können Sie auf Ihrer Kontoeinstellungsseite kontrollieren, wo Ihr Konto genutzt wird – und jederzeit Häuser entfernen.

Ganz neu ist das nicht, ähnliche Tests gibt es schon in Chile, Costa Rica und Peru. Während Netflix nach und nach die Preise anzieht, wird die Konkurrenz immer stärker. Disney kann seine Abozahlen massiv ausbauen und auch Apple holt, wenn auch überschaubar, auf. Auch bei den Kritikern kann die Konkurrenz immer mehr überzeugen.

Via Sec.Gov, Engadget und Netflix
Cover via Netflix

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Patze

Gala
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Die werden so noch mehr Leute verlieren, weil wiso gehen Menschen zu streaming Anbieter. Weil dort keine Werbung ist, nicht wie im TV. Ich hab sowiso kein Netflix mehr(immer vom Onkel genutzt), seid ich auch keinen Fernseher mehr habe. Mal schaue. Wie die User Statistik nach dieser Einführung ausehen wird🤔
 

Joh1

Charlamowsky
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Die werden so noch mehr Leute verlieren, weil wiso gehen Menschen zu streaming Anbieter. Weil dort keine Werbung ist, nicht wie im TV. Ich hab sowiso kein Netflix mehr(immer vom Onkel genutzt), seid ich auch keinen Fernseher mehr habe. Mal schaue. Wie die User Statistik nach dieser Einführung ausehen wird🤔
Erstmal ist ja eine günstigere Abo Stufe geplant die Werbung enthält.
Ob Werbung irgendwann überall kommt wissen wir nicht.
 
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Patze

Gala
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Das schon, denke aber es werden nicht mehr Leute dann zu Netflix wechseln, außer jemand ist die Werbung egal, kommt dann auch drauf an wo und wann die Werbung kommt. Sicher wenn bei einem Film der spannende Teil kommt😂Wie im TV.
 

alex34653

Schweizer Glockenapfel
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Es wär durchaus möglich, günstiger Preis vorausgesetzt, dass ein paar Leute nun Netflix zusätzlich (mit Werbung) nehmen.

Ich fürchte aber dass sie so die Preise erhöhen werden, da es mittel- bis langfristig Preise „bleiben gleich“, dafür mit Werbung. Sonst Aufpreis aufs jeweilige Paket.
 

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Becks Apfel (Emstaler Champagner)
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Ich habe erst gestern Netflix gekündigt, und das obwohl ich dem Ganzen noch mal eine Chance gegeben habe, ich hatte es zuvor bereits schon mal gekündigt. Aber es gibt dort einfach zu wenig neues Material, das auch was taugt. Und das bei dem Preis, will man in 4K streamen. Zudem bin ich mit Apple TV+ und Disney+ momentan komplett ausgelastet. Besonders Apple TV+ weiß aktuell sehr zu begeistern.

Zudem verstehe ich nicht, warum Netflix lediglich die monatliche Abrechnung anbietet. Bei den anderen Anbietern kann ich direkt ein ganzes Jahr buchen, zu einem auf den Monat umgerechnet niedrigeren Preis.
 

Zug96

Doppelter Melonenapfel
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Ich zahle mittlerweile CHF 24.90 pro Monat, die letzte Preiserhöhung wurde dabei nichtmal vorangekündigt.

Eine Fitzelchen Werbung, und die können mich mal kreuzweise.
Die Preise in der Schweiz sind ne einzige Frechheit. Ich bin deshalb seit einiger Zeit Brasilianer und spare so ganz schön. (Knapp 8.00 CHF anstatt 18.90 CHF) beim grössten Abo wären es knapp 10.00 CHF statt 24.90)

Dafür muss man einmalig in das Land „reisen“ darüber das Abo aktivieren und danach alles auf Deutsch stellen und das Angebot aus der Schweiz oder eurem Heimatland geniessen.

Es ist generell interessant zu sehen wie lukrativ solche Abo Dienste wirklich sind. Ich habe das ganze oftmals hinterfragt. Netflix hat offensichtlich bis heute Probleme und auch in ner ganz anderen Sparte ist Microsoft mit dem Gamepass hinter den eigenen Erwartungen. Der einzige Bereich wo es so scheint, dass es wirklich funktioniert ist Musik. Wobei der Platzhirsch (SPOTIFY) ja selbst auch erst dieses Jahr erstmals einen kleinen Gewinn vermeldet hat. (Wie zufrieden dort die Musiker inzwischen sind mit der Vergütung weiss ich aber gar nicht)
 

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