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Musikstreaming: Apple fordert einfacheres Verrechnungsmodell, das Gratis-Angeboten teuer kommt

Sollte das Free-Modell wegfallen, wie viele von den bisherigen Gratis-Nutzern kann man in ein kostenpflichtiges Angebot überführen und ist der Anteil derer groß genug, dass man im Endeffekt mehr verdient?

Ja, genau das ist die Frage.
Nur manche Leute stellen es so hin, als wäre das dann selbstverständlich so --> "fair" vs "unfair"..

Wer sagt denn eigentlich, dass Apple das aus Fairness macht?
Könnte es nicht sogar sein, dass sie durch so eine Pauschalabrechnung letztlich weniger Geld an die Künstler auszahlen müssten?
Momentan zahlen sie 12% des Umsatzes.. aber wenn z.B. gar nicht soviel gestreamt wird, könnte es durchaus sein, dass Apple durch eine 9ct/100Streams-Abrechnung viel mehr Geld verdienen würde, weil sie weniger auszahlen..
Würde das nicht viel eher ins Prinzip Gewinnmaximierung passen? Schließlich hat Apple nix zu verschenken...
 
@Nightfall85
Das ist absolut möglich, nur kann das halt keiner von uns überprüfen, es bleibt also eine Theorie.
Damit könnte man dann aber auch sagen, die Künstler bekommen nach dem bisherigen Model zu viel, zumindest wenn man davon ausgeht das Apples Vorschlag dem entspricht was für Downloads gezahlt wird und dieser Betrag von den beteiligten Personen bislang als fair angesehen wurde.
 
Es scheint ein relativ fairer Vergütungsvorschlag für die beteiligten Künstler zu sein, in sofern ist mir völlig egal ob es Spotify schadet oder Apple nützt.
 
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Woher willst du das wissen?
Okay anders formuliert: Ich weiß nicht ob diese 9,1ct nun fair sind.

Wesentlich weniger erscheint mir aber offensichtlich nicht fair. Und beim Gratis-Streaming kommt eben weniger bei rum. Spotify und Co mögen es zwar nicht dazu zahlen zu veröffentlichen was nun beim Gratis-Streaming beim Künstler landet, aber allein das sagt imho schon genug aus. Bei allen Künstlern die ihre Spotify-Einnahmen offen gelegt haben kommt zumindest am Schluss weniger als die 9ct raus, also drückt das Gratis-Streaming den Schnitt nach unten.

Eingangs wird u.a. Youtube als Gratis-Streaming-Dienst genannt. Die machen 4 Milliarden Umsatz. 12% davon gehen offenbar an die Künstler. Das ist nicht so wenig Geld.
12% gehen davon an die Musiker? Glaube ich nicht. Die 4mil sind der gesamte Umsatz von Youtube, nicht nur der Umsatz aus dem Musik-Streaming, da dürfte wesentlich weniger bei den Künstlern landen. Aktuelle Zahlen finde ich dazu spontan nicht, aber 2014 waren es wohl eher sowas um die 6,4ct pro 100 Streams, und damit deutlich weniger als das was hier von Apple vorgeschlagen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, aber die Rechnung geht anders.
Man müsste wissen wieviel weniger Streams es werden, wenn Free-Modelle gestrichen werden.
Denn es werden nie im Leben gleichviele Stream bleiben.
Nehmen wir an, dass eine Band 1000 Streams zu aktuell 6ct/100Stream hat --> 60ct
Wenn nun das Bezahlmodell eingeführt wird und 9ct/100Streams gezahlt werden, dafür aber nur die Hälfte gestreamt wird:
500 Streams zu 9ct/100Stream --> 45ct
Es bliebe also letztlich weniger Geld bei den Künstlern, auch wenn die Auszahlung pro Stream höher wäre.
Bei Spotify sind 70% der User Free-User.. wenn Spotify davon 50% in zahlende Kunden ummünzen könnte, indem sie das Modell umstellen.. glaube ich, sie würden es von sich aus machen..
 
@Nightfall85
Das weis man natürlich nicht, es könnte sein das die Künstler letztlich weniger bekommen(wenn man den ganzen Kuchen betrachtet). Es wäre aber trotzdem fairer, zumindest wenn es so kommt wie ich es verstehe.
Nach dem neuen Modell müsste dann doch auch mehr bei den kleinen Künstlern hängen bleiben, weil direkter abgerechnet wird.
 
unglaublich was hier alles in die Meldung hineinphantasiert wird...
 
Ja, aber die Rechnung geht anders.
Man müsste wissen wieviel weniger Streams es werden, wenn Free-Modelle gestrichen werden.
Das weiß man natürlich nichts. Was man aber weiß ist, dass die aktuellen Free-Modelle den Künstlern nicht zum leben reichen (abgesehen von den ganz großen). Irgendwas muss sich also ändern, wenn Streaming die Zukunft sein soll...
 
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