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München: Apple Watch verständigt nach Sturz einer 80-jährigen Rettungskräfte

Martin Wendel

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München: Apple Watch verständigt nach Sturz einer 80-jährigen Rettungskräfte
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Die Apple Watch Series 4 ist erstmals mit einer automatischen Sturzerkennung ausgestattet. Wenn die Funktion aktiviert ist, wird bei Erkennung eines Sturzes ein automatischer Notruf abgesetzt, sofern der Vorgang nicht aktiv innerhalb von 30 Sekunden abgebrochen wird. Parallel ertönt ein immer lauter werdender Hinweiston. In München kam die Funktion nun zum Einsatz. Eine 80-jährige Frau ist in ihrer Wohnung gestürzt und dank der Apple Watch wurde ein Notruf abgesetzt, wie die Feuerwehr München berichtet.
Apple Watch setzt automatischen Notruf ab


"Ein Disponent in der Integrierten Leitstelle nahm den Notruf an. Er hörte eine Bandansage, die ihm mitteilte, dass eine Person schwer gestürzt war. Ebenso übermittelte die Uhr die Koordinaten des Unfallortes. Mithilfe der Polizei konnte anhand der Daten eine Adresse ermittelt werden, an die ein Rettungswagen alarmiert wurde. Die Einsatzkräfte des Rettungswagens stellten fest, dass die Türe verschlossen war und die Rentnerin diese nicht öffnen konnte", schreibt die Feuerwehr München.

Die Feuerwehr hat schließlich die Wohnungstüre gewaltsam geöffnet. Parallel wurde auch der Sohn der Dame von der Apple Watch informiert, da er als Notfallkontakt gespeichert war. Verletzt war die Frau allerdings nicht. Weshalb sie die Wohnungstüre nicht selbst öffnen konnte, geht aus der Mitteilung der Feuerwehr nicht hervor. Die Rettungskräfte betreuten die Dame lediglich bis zum Eintreffen des Sohnes.
Sturzerkennung: So kann sie aktiviert werden


Die Sturzerkennung der Apple Watch Series 4 ist bei Nutzern über 65 Jahre automatisch aktiviert. Die Option dafür befindet sich in der Watch-App am iPhone unter "Notruf SOS" im Menü "Meine Uhr" – näheres dazu hier. Die Funktion kann allerdings auch gerade in Verbindung mit Sport zu falsche Ergebnisse liefern. Erst kürzlich wurde der Fall eines deutschen Nutzer bekannt, der durch die kürzlich in Europa freigeschaltete EKG-Funktion seiner Apple Watch Series 4 auf Vorhofflimmern aufmerksam gemacht wurde. Ein Arzt hat die Diagnose anschließend bestätigt.

Via Feuerwehr München
 
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Das ist nicht schlecht, aber nicht gut genug. Besser wäre es, wenn man seine persönlichen Daten hinterlegen könnte. Sprich Name und Adresse. Das müsste mit den GPS Koordinaten abgeglichen werden. Stürzt man dann zu Hause was bei alten Menschen wohl oft so ist, dann wird bei dem Notruf gleich die eindeutige Adresse übermittelt. Stürzt man woanders müssen natürlich die GPS Koordinaten ausreichen.
 
Ich habe ne Apple Watch 4 aus Edelstahl, aber ohne e-sim. Könnte die watch trotzdem nen Notruf absetzen, falls ich im Wald oder so, ohne iPhone, stürzen würde?
 
Das geht in die richtige Richtung was Apple mit der Watch macht. Toll, das es offenbar auch funktioniert. Man kann ja schließlich nicht testen und „mal eben den Notruf“ aktivieren.
 
Kann mann auch gleich mit dem Arzt sprechen und vor Eintreffen der Rettungskräfte eine erste Selbstdiagnose übermitteln...

:D
 
Könnten die Personen, für die die Funktion gedacht ist, in der Situation für die die Funktion gedacht ist, noch telefonieren können, würde die Funktion nicht benötigt.
 
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Ja, aber die Apple Watch verfügt über keinen Zugriff aufs Mobilfunknetz. ;-)
 
Ich kenne da einige, die die 60 schon überschritten haben und eine Apple Watch ihr eigen nennen und selbst hab ich ja auch eine.
 
Ja, aber die Apple Watch verfügt über keinen Zugriff aufs Mobilfunknetz. ;)
Sie hat aber alle Voraussetzungen für diesen Zugriff, oder nicht? Sonst wäre es ja nicht möglich ne e-sim zu integrieren. Und da die e-sim ja nur Software ist und nicht an eine kleine Plastikkarte geknüpft ist, wie normale sim-Karten, müsste da doch was möglich sein.
 
Ja, ist es wohl.

Ich kenne aber keine älteren Leute mit einer Apple Watch.

Wahrscheinlich haben die Kinder sie versorgt.
BTW: eine Bekannte ist tatsächlich so alt und daddelt so was von klasse mir ihrem iPad. Ist aber in dem Alter eher selten!
 
Schade ist, dass die "Fallfunktion" auf eine Altersgruppe beschränkt ist. Ich bin bei weitem noch nicht 60, aber im Januar auf einer versteckten Eisfläche im Schnee schwer auf den rücken Gestürzt. Konnte Gott sei Dank gleich wieder aufstehen, Schmerzen hatte ich aber Wochen davon. Hätte ich ggf. mir dabei den Kopf auf dem Asphalt aufgeschlagen....da wäre ich um diese Watchfunktion sehr glücklich.
 
Die Sturzerkennung lässt sich für jede Altersklasse aktivieren. Bei Benutzern über 65 ist sie nur automatisch aktiviert. Bei Jüngeren Menschen, die sportlich sehr aktiv sind und extremere Sportarten betreiben, kann es zu Fehlern bei der Erkennung kommen. Das ist wohl der Grund warum Apple das nicht per default aktiviert.
Wer möchte, kann die Funktion aber aktivieren.

Grüße

Oli