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*.mov verkleinern

Dieses Thema im Forum "Musikproduktion" wurde erstellt von aqueous, 04.02.06.

  1. aqueous

    aqueous Osnabrücker Reinette

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    haloa

    ich mal wieder hehe..

    wollte mal fragen, ob mir wer verraten kann, wie ich ein mov kleiner machen kann. das video ist jetzt 50mb groß und die bildqualität ist immer noch mehr als ausreichend, jedoch möchte ich ungern die klangqualität verschlechtern....hat da jemand einen tipp für mich?


    gruß

    Holger
     
  2. saarmac

    saarmac Weisser Rosenapfel

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    Ich sag nur ffmpegX zu bekommen bei www.VersionTracker.com

    Da kann man Videofiles in alle erdenklichen Formate umwandeln und man kann die Bitraten für Bild und Ton und die Komprimierungsverfahren einzeln wählen.

    Von anfang sieht das Programm schlimmer aus als es ist, einfach mal ein bisschen rumprobieren, 50MB sind ja schnell konvertiert
     
  3. aqueous

    aqueous Osnabrücker Reinette

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    dankeschön dankeschön
     
  4. DivX.

    www.divx.com

    Hat immer noch das beste Kompressions- / Leistungsverhältnis, siehe auch aktuelle MacUp.

    J
     
  5. Bölzebub

    Bölzebub Querina

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    Servus,

    ich würde das Bild mit H.264 komprimieren (zumindest wenn der Film nicht auf älteren Rechnern laufen muss). Den Ton kannst du ja einfach kopieren. Wenn du nicht QuickTime Pro hast, kannst du z.B. QTAmateur verwenden, damit lassen sich Filme - wie im QuickTime Player, wenn du QuickTime Pro hast - exportieren.
     
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  6. aqueous

    aqueous Osnabrücker Reinette

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    ja ich wollte ein video, was ma relativ billig mit ner fotokamera aufgenommen wurde auf unsere internetseite packen...nur 50mb sind zu viel...ich überleg mir datt nomma...aber danke danke divx wär blöd, sollten nämlich möglichst viele sehen können, ohne sichn codec zu laden
     
  7. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Dann sei dir zB. "H.263" ans Herz gelegt.
    (Ist technisch gesehen eine Art "DivX Light" und bei der Installation von QuickTime schon fast ewig dabei.)
     
  8. weebee

    weebee Gast

    Och nöö. Propritär, Spyware. Warum nicht normgerechtes MPEG4, das bringt Apple doch (fast) mit, entweder als Part 2 oder Part 4.

    *lol* Die MacUp ist Referenz, oder was?
     
  9. yjnthaar

    yjnthaar Schwabenkönig

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    Moin,

    Beispiele für MPEG4 Video gibts hier.

    Einstellungen: 12 Frames, max. Datenrate 200 KB/s, 75 % Qualität, 320x240 Auflösung.

    Salve,
    Simon
     
  10. Mainzelmaennsche

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    …denn du musst es ja wissen, wie man ein Video am besten für's Internet aufbereitet, yjnthaar :p
     
  11. So so, "propritär" (was soll das eigentlich sein?) und Spyware. Beides recht interessante Theorien. Wo sind die Belege hierfür?

    Ich wüsste zwar nicht, wer das behauptet haben soll, aber Du wirst schon Deine Gründe dafür haben, das in dieser Form so hierhin zu schreiben. Es war lediglich ein Verweis darauf, dass in dem aktuellen Heft ein vergleich der entsprechenden Kompressionsformate enthalten ist - womit die MacUP vielleicht keine Referenz, als vielmehr eine mögliche Informationsquelle für den Fragesteller gewesen wäre.

    J
     
  12. weebee

    weebee Gast

    Es gibt einen Standard (Norm), MPEG (http://www.mpegla.com) und 'ne Haufen Firmen (DivX, Microsoft…) und Privatinitiativen, die – wahrscheinlich aus finanziellen Gründen – diesen Standard umgehen, indem sie ihn erweitern, verändern und dergleichen. Das hat zur Folge, dass wir zur Zeit ein Formatwirrwar haben und die Formate untereinander inkompatibel (proprietär) sind. Wenn ich heute einen zukunftsicher Film codieren und diesen für möglichst viele Plattformen verfügbar machen will, sollte ich dringend auf einen Standard setzen.

    Übrigens ist MPEG4 viel mehr als nur ein Videocodec.

    Proprietär (Wikipedia-Auszug): "Protokolle, Dateiformate und ähnliches werden dann als „proprietär“ bezeichnet, wenn sie nicht mit freier Software implementierbar sind, weil sie z.B. lizenzrechtlich oder durch Patente beschränkt sind. Beispiele für proprietäre Dateiformate sind das MS-Word-Format oder das WMA-Format."

    Spyware: Das ist doch ein alter Hut; Google findet beispielsweise "286,000 German pages for spyware divx".

    MacUp: Weil auch dieser Test mal wieder völlig an der Problematik vorbei geschrieben wurde. Sorry, aber ich habe in den vergangenen Jahren eigenlich nie was Hintergründiges in dem Magazin gelesen, eher Produktvorstellungen und weichgespülte Low-Lewel-kennt-doch-jeder-Tipps.
     
  13. Wer genau bitteschön hat denn MPEG als Standard erklärt?

    Ehrlich gesagt kann ich der Logik hinter dieser Argumentation nicht ganz folgen. Was denn nun? "Umgehen" sie diesen "Standard" oder bedienen sie sich dessen Technologie in Form von Veränderung, Erweiterung etc. ppp. und schaffen dann einen eigenen "Quasi-Standard"? Ich denke mal, dass die Hersteller und Eigner des MPEG-"Standards" dagegen vorgehen würden, sollten sie Code-Bestandteile ihres "Standards" in DivX und Konsorten vorfinden...

    Völlig korrekt, aber u. U. nicht praktikabel, da Standards nicht immer die Vorzüge anderer Formate (ich schreibe jetzt bewusst nicht "Standards") beinhalten.

    Völlig korrekt.

    Ich gebe zu bedenken, dass Wikipedia nicht allwissend ist... Abgesehen davon widersprechen sich Deine Definition und die aus Wikipedia zitierte. Gehe ich nach der Definition von Wikipedia ist "MPEG" auch als proprietär zu bezeichnen, da ohne Lizenzvergabe/Lizenzerwerb die Nutzung von "MPEG" durch andere Applikationen nicht gestattet ist; bestes Beispiel: der extern käuflich erhältliche MPEG-DeCodierer von Apple für QuickTime. Dort stehen die Lizenzbedingungen unmissverständlich nachlesbar in der Installationsdatei verankert. Gleiches gilt für die Lizenzbestimmungen von DVD Studio Pro, in der die MPEG-DeCodierung dezidiert als externer Bestandteil des Paketes erwähnt wird.

    Verzeihung bitte, aber das ist mir zu ungenau. Bei den mir bisher bekannten Versionen von DivX für den Mac finden sich keinerlei Elemente, die auch nur annähernd den "Tatbestand" "Spyware" erfüllen würden. Fakt ist, dass in der neuerdings erhältlichen Version 6 eine Abfrage der Seriennummer implementiert ist - und das kann man nun wirklich nicht als "Spyware"-Funktion beschreiben, abgesehen davon wird auf diese Funktion schriftlich hingewiesen. Nebenbei hat der in Toast Titanium 7 implementierte DivX 6 Codec diese Funktion nicht, da er als Bestandteil des Toast Paketes "miterworben" wird. Hier passt nun wiederum der Begriff "proprietär".

    Verzeihung bitte, welche Problematik denn bitte genau?

    Nun gut, das ist Deine Ansicht, die Dir auch unbenommen sein soll. Daran werde ich keine Kritik üben, da sich letztlich jeder selbst ein Bild von der Sache machen soll und kann. Ich für meinen Teil habe im Laufe mehrerer Jahre aus eben jenen Magazinen eine ganze Reihe von Tips erhalten, die man nun wahrhaftig nicht als Low-level bezeichnen kann. Wie gesagt, über diesen Punkt aber möchte ich mich nicht streiten.

    J
     
  14. weebee

    weebee Gast

    Uih, jetzt wirds kompliziert.

    >Wer genau bitteschön hat denn MPEG als Standard erklärt?

    MPEG4 ist ISO-Standard.

    > … dessen Technologie in Form von Veränderung, Erweiterung etc. ppp. und schaffen dann einen eigenen "Quasi-Standard"? … nicht praktikabel, da Standards nicht immer die Vorzüge anderer Formate (ich schreibe jetzt bewusst nicht "Standards")

    Schon klar, aber das sollte nicht das Thema sein. Gerade das vermisse ich ja an deinen Aussagen. Extrembeispiel: Was nützt mit ein toller Codec, wenn ich den Film nirgends ansehen kann. Einen 50 Jahre alten 35-mm-Kinofilm kannst Du heute weltweit vorführen; ein proprietäres Datenformat wie beispielsweise DivX kann heute weder Mac OS noch Windows out-of-the Box anzeigen (Über Solarix, Linux undwasessonnstnochsogibt sag ich jetzt nix). Und in 50 Jahren?

    > Ich gebe zu bedenken, dass Wikipedia nicht allwissend ist

    Einverstanden.

    > Abgesehen davon widersprechen sich Deine Definition und die aus Wikipedia zitierte.

    So gesehen hast Du recht. Auch MPEG muss man lizensieren, deshalb kostet QTPro ja wohl auch was (meine Vermutung). Dennoch sehe ich den Unterschied darin, dass es (teilweise) ISO-Norm ist und dass 'ne Menge Firmen am Standard arbeiten – nicht nur eine. Und sie schreiben nicht vor, wie man codieren soll, sondern nur wie das Format ausgepackt werden muss.

    > "Tatbestand" "Spyware"

    Ich will das jetzt nicht weiterführen. Die Paradebeispiele für Sypware sind Real und DivX. Das alleine macht die Firmen im höchsten Maßen unseriös. Ob die in der Vergangenheit … oder heute noch … oder nur auf den PC … oder vielleicht doch auf dem Mac, spielt nach den o.a. Gründen dann eh keine Rolle mehr.

    Nochmal: Wenn ich ein Mediadateien erzeugen, muss ich sicherstellen, dass der Empfänger sie anzeigen kann und natürlich, dass das Format (oder der Player, wenn man ihn schon installieren muss) sauber sind. (Wenn ich einen Prospekt für Italiener gestalte, texte ich ja auch nicht in russisch und drucke auf vergiftetem Papier.)

    > Verzeihung bitte, welche Problematik denn bitte genau?

    Die Oberflächlichkeit. Beispiel zum Artikel:

    Ausgangsformat - Warum entspricht das Test-Ausgangformat dem amerikanischen Standard? Die hohe Bildrate (30 frms) führt beim Ändern unweigerlich zu Problemen. Die kleine Bildauflösung (640 * 480) entspricht auch nicht dem, was man hier normalerweise als Arbeitsmedium verwendet (768/720 * 576).

    Einsparpotenzial - Das Herabsetzen der Bildfrequenz spart ein, logisch. Wo sind die Hinweise auf die Problematik bei nichtgeradzahligen Umsetzungsverältnissen? Also wie macht man aus den 30 Bildern nun die 18 Bilder?

    Du schreibst »Das ist das Prinzip, nach dem viele Video-Codecs arbeiten«. Das stimmt so nicht, das gilt doch für jedes Videoformat und hat nichts mit der Datenkompression zu tun. Die Grundlagen der Datenkompression basieren auf wesentlich komplexeren Technologien als der banalen Herabsetzung der Bildrate.

    Wo bleibt der Hinweis auf die (mögliche) Änderung der Bildgröße? Und die damit in Verbindung stehende Qualitätsminderung (oder auch nicht).

    Und was hat »ruckelig« mit JPEG-Kompression zu tun?

    »Bei schnellerer Bewegung des Filmotivs wird die Datengröße oft drastisch reduziert, da sich über eine Pixelbildung des einzelnen Bildes hinwegtäuschen lässt«. Schön wär's, wenn man das nicht sehen würde. Ganz im Gegenteil wird bei schnellen Bewegungen prinzipbedingt eine höhere Datenrate erforderlich. Oder wenn das nicht möglich ist (DVB-T), sieht mal halt sehr schnell die Blockbildung.

    Du schreibst Einsparmöglichkeiten der Audiokompression, setzt diese aber nicht ins Verhältnis zur Videodatenrate. Dafür nimmst Du dir den Platz über »nicht jeder hat eine High-End-Audio-Anlage« raus; die Anlage braucht man doch gar nicht, um die Unterschieden zwischen bestimmten Codecs hören zu können (z.B. Qdesign <> AAC).

    Exportformate – MPEG1 kann QuicktimePro weder muxen noch demuxen und schon gar nicht exportieren. Das ist einer der größten, immer wieder genannten Kritikpunkte (neben der ebenfalls fehlenden MPEG2-Unterstützung) von QT. Flash unterstützt meines Wissens QT auch nicht (bin mir aber nicht sicher).

    Windows Media Link: Was soll der Bezug mit Flip4Mac (»mit dem sich auch ein unter Windows gewandelter Film öffnen lässt«); hier gehts doch um den Export und nicht den Import.

    Den hochqualitativen und wichtigen Sorenson-Codec ignorierst Du, da er angeblich zu teuer ist. Halloo, der ist doch bei den »Quicktime-Film«-Formaten dabei. Mich wundert sowieso, warum Du die äußerst wichtigen »Quicktime-Film«-Formate übergehst. Was ist beispielsweise mit den Standards H.261, H.263 oder dem hochaktuelllen H.264? Oder Motion-Jpeg?

    Qualität und Datenreduktion – »Die kleinste Datei mit erstaunlich guter Qualität liefert DivX6«. Die beiden genannten Parameter (kleine Datei <> gute Qualität) stehen miteinander in Verbindung. Wo kann ich diesen Zusammenhang erkennen? Die gemachte Aussage ist so sinnlos. Ich kann auch Sorenson-Datei mit guter Qualität erzeugen, die Frage ist nur bei welcher Datenrate. Und: Wie sehen überhaupt die Artefakte aus? Du bringst den Vergleich von DivX mit MPEG4/AVC (oder hast Du das mit Part-2 verwechselt). Das Ergebnis kann nicht richtig sein. Es war so, dass MPEG1, 2 und 4-Part-2 bei zu niedrigen Datenraten zu »Pixelbildung« führten (siehe auch oben). Aber gerade das macht H.264 ja nicht mehr, der Codec macht die Problemstellen ja eher weich statt pixelig.

    Über die Zusammenhänge Datenrate <> Bildrate <> Auflösung <> Codec gehst Du überhaupt nicht ein.

    Was sind eigentlich die von dir beschriebenen »kleinen« und »mittleren« Dateien? Welche Auflösung, Datenrate, Einstellungen, Formate…? Die Aussagen sind einfach so in den Raum gestellt.

    Das Dilemma wiederholt sich in der Tabelle. Was soll die eigentlich aussagen? Die Umrechnungsdauer? Die ist ja wohl nicht soo interessant. Wichtiger wären ja die Qualität in Bezug auf die Dateigröße.

    Was ich beispielsweise völlig vermisse:

    - Welches Format kann wo wiedergegeben werden? (Standards, Kompatibilität, erforderliche Rechenleistung)
    - Welche Formate sind zukunftssicher? Welche Formate sind offen?
    - Welche Formate sind sinnvoll? (Standards, Kompatibilität, erforderliche Rechenleistung, Einsparmöglichkeiten, wieviel Qualität steckt überhaupt im Original?)
    - Welche Probleme ergeben sich beim Ändern der Auflösung und der Bildfrequenz?
    - Welche Bildraten? (erforderliche Rechenleistung, Einsparmöglichkeiten, wieviel Qualität steckt überhaupt im Original?)
    - Zeilensprungverfahren oder besser nicht? Wenn das Original Interlaced ist, was treten für Probleme auf? Wie kann man die vermeiden?

    Sorry für die harten Worte, aber einen Film in unterschiedliche Formate zu konvertieren, die Zeit zu messen und eine subjektive Aussage über die Qualität zu machen kann jeder von uns. Damit hat der Artikel wieder einmal nur an der Oberfläche gekratzt und die eigentlichen Probleme oder Infos wurden nicht mal am Rande erwähnt – geschweige denn, dass es es auswertbare Informationen gegeben hätte.

    Ich weiß, die »Gage« für eine solchen Artikel ist lächerlich gering. Dennoch sollte man die Leute, die ihr Geld dafür hinlegen, ernst nehmen. Was in einer (Fach-)Zeitschrift steht, sollte schon sauber recherchiert und fundiert sein. Das ist was anderes, als die Kommunikation in einem Forum wie diesem hier, wo jeder schreiben und lesen kann, wie's ihm gefällt.
     
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  15. weebee

    weebee Gast

    Sorry für die deutliche Worte; ich hoffe nicht, dass Du die in den falschen Hals kriegst. Du hast dir wenigstens noch die Mühe gemacht, einen eigenen Inhalt zu erstellen, Tests zu machen und diese auszuwerten. Das erkenne ich schon an.

    Wenn ich etwas überschänglich war, dann weil ich derzeit etwas sauer auf die (alle) MacMagazine bin. Auf der einen Seite klagen sie über Leserschwund und auf der anderen Seite liest man in Foren immer wieder »c't« als Antwort auf die Frage »welches ist das besten MacMagazin«. Das sollten doch die Glocken läuten. Aber nein, es ändert sich nichts. Da werden weiterhin die Pressetexte der Hersteller als Testberichte verkauft. Und die Magazine erkennen nicht, dass der Kunde nur für echte Informationen bezahlen will. (Die Betonung liegt auf »bezahlen«.) Presseinfos, Produktinfos, Meinungen, Übersichten, Neuvorstellungen findet der Leser im Internet – viel schneller, früher und kostenloser als in den Zeitschriften.

    Ich hatte mich beispielsweise neugierig auf die neue (Demo)-Version von iView3 gestürzt und habe damit einige Stunden rumgespielt. Das Ergebnis war haarsträubend. Das Programm wurde später dann auch in der MacLife und in der MacUp getestet. Beide Zeitschriften haben keinen der signifikanten Mängel bemerkt. Die grundlegende Funktion – Datenbank für viele Medien – erfüllt das Programm nicht (absturzfrei, schnell und/oder zuverlässig). Nicht einmal das wurde im Test herausgearbeitet. Ganz im Gegenteil wurde das Programm genau für diesen Zweck empfohlen. Sorry, wenn sie die Pressetexte abschreiben, dann sollen sie's auch erkenntlich machen. Das als Test zu verkaufen ist Betrug am Leser.
     
  16. Ich sehe keinen Grund, warum Du Dich für die vorgebrachte Kritik entschuldigen müsstest, den letztlich ist sie a) sachlich und b) auch stilistisch korrekt vorgetragen. Auf den Inhalt an sich komme ich noch zu sprechen. Ob Du es nun glaubst oder nicht, es ist sehr wohltuend, auch einmal so etwas zu lesen.

    Kleine Plattitüde am Rande: wäre das Leben einfach, es wäre eines der langweiligsten. Das kann, muss man aber nicht weiter kommentieren ;)

    Schön und gut, aber ISO ist nicht Gott. Verzeihung, sollte ich damit religiöse Gefühle aufgewühlt haben, die Toleranzen diesbezüglich sind heutzutage sehr gering. Ich versuche mal, den Begriff "Standard" ein wenig auseinander zu nehmen. So, wie ich das bisher gesehen habe, definiert sich ein Standard a) durch die Anerkennung und Unterstützung verschiedener Konsortien, die sich der Einhaltung desselbigen verschrieben haben und b) durch die Verbreitung und kompromisslose (!) Umsetzung eines solchen durch Drittanwender und Dritt"verwerter". Problem an diesem Umstand ist, dass solchen Konsortien eben nicht alle, sondern oft genug nur eine wenige, aber eben bedauerlicher Weise namhafte Firmen angehören, die mehr oder minder durch ihre Beschlüsse und Übereinkommen einen "Standard" als einen solchen definieren und erzwingen. Beispiele gibt es hierfür mehr als genug. Ebenso gibt es mehr als genug Beispiele dafür, dass die gezielte Abänderung eines Standards zu Bereicherungen geführt hat. Ob das sinnvoll war und ist, soll dahin gestellt bleiben.

    Im Grundsatz pflichte ich Dir bei. Wenn es nach mir ginge, sollte jedes multimediale Material ohne grossen Zusatzaufwand jedem zugänglich gemacht werden - und das möglichst kostenfrei oder "Preis-günstig", im wahrsten Sinne des Wortes. Auf der anderen Seite aber sehe ich auch die Problematik des Stillstandes. Wenn sich an anderen Ecken dieses "virtuellen Kosmos'" nichts regt, kann ich auch nicht erwarten, dass "die Grossen" irgendwann einmal anfangen, umzudenken. Ich wage es nicht, irgendwelche Prognosen über die "Lebensdauer" von "35mm-Projektoren" abzulassen, aber ich wage die Prognose, dass solche "analogen" Technologien auf lange Sicht gesehen Probleme bekommen werden. Was das "Out-of-the-Box"-Prinzip anbelangt: diesen Anspruch erhebt der Hersteller DivX auch an keiner Stelle. Wäre es vermessen zu behaupten, dass DivX die Palette an Möglichkeiten nur erweitern will? Ich denke nein.

    Erlaube mir eine kleine Anmerkung bitte: der MPEG-Codec für QuickTime wird für sich alleine lizensiert und bezahlt, losgelöst davon muss das "Pro" im QuickTime gesondert gezahlt werden... Egal, das ist "schmückendes" Beiwerk. Die Problematik der Einhaltung von Codierung und Decodierung aber stellt genau den Teufel im Detail dar. Der vermeintliche "Standard" schreibt exakt vor, wie ein multimediales Element nicht nur gelesen, sondern auch geschrieben werden muss, um eine weitestgehende Kompatibilität (und damit in Folge auch Lizensierung durch ein zuständiges Konsortium!) zu gewährleisten. Fakt aber ist auch, dass teilweise sogar die Angehörigen eines solchen Konsortiums sich selbst nicht an die eigenen Vorschriften halten. Da frage ich mich, ob es hier um die Durchsetzung eines Standards oder Vorteilnahme durch Eigenentwicklung geht.

    Wie bereits erwähnt erfüllt aus meiner Sicht keine genannte Software den Tatbestand "Spyware".

    Natürlich. Aber sage das doch bitte nicht mir, sondern den "findigen" Menschen da draussen, die ihre Produkte - egal, ob DivX oder wat wees icke - unter das Volk jubeln.

    Wo bitteschön entspricht das angezeigte Ausgangformat einem a) amerikanischen und b) Standard?. Nirgendwo.

    Nicht auf leistungsfähiger Hardware. Ich hatte zumindest keine Probleme (siehe Testkonfiguration), weder Software- noch Hardware-seitig.

    Gegenfrage: wo genau ist bitte "hier"? Soweit ich mich entsinnen kann, bezieht sich die Angabe von 768/720 * 576 auf DVD-Formate (NTSC und PAL lasse ich mal bewusst aussen vor). Bitte bedenke folgende Aspekte:

    1. DVD ist EIN (!) Standard von vielen. Obwohl: ist es das?
    2. Handhelds und PDAs können die von Dir genannten Grössen überhaupt nicht darstellen, spielen aber wirtschaftlich eine nicht unerhebliche Rolle.
    3. Du erhebst ein "Arbeitsformat" zum Standard. Vor noch nicht allzu vielen Jahren waren Auflösungen von 640 x 480 noch Standard, an denen damals auch niemand gerüttelt hat ;)
    4. (die Liste lässt sich beliebig fortführen)...

    Nun berührst Du den Teil, den ich als "redaktionelle Tätigkeit" umschreiben möchte. Bevor ich hier auf Details eingehe, möchte ich konkret ein paar Dinge zu bedenken geben.

    Über den "Lohn" lasse ich mich hier nicht aus, nur so viel: es soll noch Menschen auf dieser Welt geben, denen Geld nicht alles bedeutet ;). Ein Punkt, den viele Leser schlicht und ergreifend nicht wissen können, ist, dass es immer eine "gegen-lesende" Person gibt, die ggf. auch Korrekturen und Streichungen vornimmt. Da ich meinen eigenen Text kenne, kann ich auch sehr gut beurteilen, wieviel von meinen bewusst differenzierend gehaltenen Äusserungen gestrichen wurden. Das kann ein Leser nicht.
    Weiterhin geht jeder Leser mit einer anderen Erwartung an einen Text heran, wenn er eine Schlagzeile oder Überschrift zuvor gelesen hat. Bei allem gebührenden Respekt, aber ich bin nicht Gott und ich kann gar nicht alle Erwartungen erfüllen, die es "da draussen" u. U. geben könnte. Abgesehen davon will ich das auch gar nicht. Lass mich nun zum weiteren Punkt kommen, an dem Du mir "Oberflächlichkeit" vorwirfst.

    Diesen Begriff lese und höre ich nicht zum ersten Mal.

    Aber ich gebe zu bedenken, dass oft genug der eigene Anspruch, den man an einen Text, Menschen oder was auch immer hat, Auslöser für das oft genug vernichtende VOR-Urteil ist. Ich kann es nicht erwarten, aber ich wünsche es mir, dass auch ein Leser / Zuhörender die Offenheit besitzt, ein wenig abstrakter zu denken und u. U. auch mal hinter die Kulissen zu schauen. Kein Journalist kann alle Ansprüche erfüllen, manche können es mehr, andere weniger - was sie letzten Endes auch an die Positionen bringt, wo man sie denn auch findet.

    Die MacUP erhebt den Anspruch, ein Blatt für "Profis" zu sein. Nun gut, das ist der Anspruch. Auf der anderen Seite aber finden sich erheblich mehr Menschen, die keine Profis sind und dennoch ein wenig "Beratung" haben wollen.

    Super, nun stehst Du als Schreiberling da und kannst Dir überlegen, wie Du die Sache angehst. Willst Du nur das Geld? Schreibe ein wenig intelligent und Du bekommst es. Willst Du dich selbst nur produzieren? Was interessiert Dich dann die Kritik anderer noch? Willst Du Profis informieren? Holla, wenn das Profis sind, machen die Dir noch etwas vor, abgesehen davon reagieren die nun höchst gelangweilt, wenn man denen etwas bekanntes vorsetzt... Wie dann eine "Redaktion" mit Dir umspringt, möchte ich Dir hier nicht niederlegen, ich sage dazu nur so viel: dass allseits viel geliebte Blatt "MacLife", für das ich auch einst schrieb, ist vergleichsweise höchst unkorrekt mit einigen Schreiberlingen umgegangen - von "Professionalität" keine Spur.

    Irgendwie muss man sich als Schreiberling auch für eine Gangart entscheiden und diese - notfalls - wider besseren Wissens auch gegenüber eines Brötchengebers verteidigen. So einfach ist dieser "Job" nun also auch nicht. Meine Motivation hinter diesem Artikel war folgende: dem nicht-professionellen Leser die vorhandenen Möglichkeiten auflisten. Profis wissen eh meist schon, wie sie was wie zu machen haben. Daher auch die Beschränkung auf die Standard-Export-Optionen und der Verweis auf die eigene Experimentier-Gabe des interessierten Lesers. Wenn Du Dich in der Thematik auskennst, wirst auch Du wissen, dass der Umfang a) der Materie, als auch b) der Export-Optionen allemal reichen dürfte, ein ganzes Buch zu füllen, allein von daher lässt sich eine ganze Reihe Deiner nachfolgenden Anmerkungen selbsterklärend beantworten.

    Wie bereits erwähnt: es entsprach nicht meinem Ansatz und Anspruch.

    Verzeihung, aber das sehe ich anders.

    Das ist korrekt, nur versteht ein interessierter Leser nicht solche Algorithmen ;)

    Verzeihung, aber der Hinweis ist im Artikel enthalten, wenngleich auch missverständlich formuliert.

    Gar nichts, aber das steht so auch nirgends formuliert, ich fürchte, dass das eine Interpretation von Dir ist.

    Womit Du Dir selbst selber eine Antwort auf Deine Kritik gibst: der eine macht es so, der andere so. Die Wahl hat der User...


    Natürlich braucht man so eine Anlage nicht, vorausgesetzt, das menschliche Ohr ist noch in Ordnung und - und das ist das Wichtige - darauf trainiert, solche Unterschiede wahrzunehmen. Die wenigsten Menschen haben so eine Wahrnehmungsgabe von Geburt an...

    Keine weiteren Anmerkungen, da zu 100% korrekt.

    Nein, es geht vordergründig um eine höchstmögliche Kompatibilität zwischen den Rechnerplattformen. Und wenn ich unter Mac OS dieses Flip4Mac dazu verwenden muss, damit ein User unter WIN meinen Film möglichst ohne grossen Zusatzaufwand sehen kann, dann erwähne ich Flip4Mac. Du ahnst gar nicht, wie wenig Mac-Anwender über die Existenz dieses PlugIns informiert sind - und sich somit viel Aufwand sparen könnten.

    Ja der ist dabei. Um aber das volle - und wirklich kraftvolle! - Potential der Sorenson-Codecs ausschöpfen zu können, muss man viel Geld hinlegen. Zu viel für einen ambitionierten Privatanwender. Profis haben selbstredend dieses locker sitzende Portemonnaie ;). Für sich genommen sind die Sorenson-Codecs, die in QT enthalten sind, zwar nett, aber nicht berauschend. Oder siehst Du das anders? Wenn ja, dann wundert es mich umso mehr, dass Du MPEG, das nebenbei jünger als Sorenson ist, favorisierst.

    Simple Antwort: weil mir a) nicht alle Seiten des Magazins zur Verfügung stehen und b) weil die von Dir genannten Formate - mit Ausnahme von Motion JPEG - nicht so verbreitet sind, wie man das vielleicht gerne hätte.

    Sie ist nicht sinnlos, ich befürchte aber, dass sie nicht Deinen Erwartungen entspricht. Schau Dir die Beispiele auf CD an und vergleiche.


    Zu keinem Zeitpunkt habe ich DivX in DIREKTEN (!) Vergleich mit MPEG4 gesetzt.

    Ich gewähre Dir gerne Unterkunft für ein paar Tage, dass Du das hier an diesem Rechner in der angegebenen Konfiguration selber nachprüfen kannst. Frage: warum sollte ich wissentlich "fragwürdige" Ergebnisse publizieren? Um davon zu profitieren? Verzeihung, da kenne ich effektivere Wege, um an ein Ziel zu kommen.

    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Du diesen Artikel nur aufgrund der jetzt entstandenen Diskussion lediglich "quer" gelesen hast. MPEG 2 ist überhaupt nicht berücksichtigt worden und den Grund dafür habe ich auch genannt. Ebenso habe ich an keiner Stelle den Auslöser für Pixelbildung genannt, sondern lediglich erwähnt, dass Pixelbildung auftritt.

    Einmal mehr: Profiwissen im Vergleich zu Bedarf eines Users, der überhaupt mal ein wenig mehr Einblick gewinnen will.

    Nein, die sind genau dargelegt. Allein der Begriff "Standard-Export-Optionen" sollte hier als Antwort genügen.

    Ob Du es nun glaubst oder nicht: ich hatte zwei Tabellen angestrebt, zweite eben genau mit denen Informationen, die nun Du vermisst. Ist nicht auf meinem Mist gewachsen, aber ich glaube, die haben dennoch einen guten Job gemacht! Gehe ich von dem aus, was MIR an Fragen so begegnet, dann wollen "normale" Anwender meist nur wissen, wie sie ohne grossen Zeitaufwand ein möglichst kleines Ergebnis erzielen können. Wenn es um die Darstellungsqualität geht: siehe CD.

    Es tut mir wirklich leid, dass Du offensichtlich nicht zu der Zielgruppe meines Schreibens gehörst, aber da kann ich nur sagen: ich bin nicht allwissend. Nachdem ich in diesen wenigen Zeilen den Grund für Deine Kritik zu erkennen glaube, schlage ich meiner Redaktion eine dezidiertere Abhandlung dieser Thematik vor. Ich gebe nachdrücklich zu bedenken: ich habe absolut KEINEN Einfluss auf die Entscheidungen der Chef-Etage, also bitte reiss mir nicht den Kopf ab, wenn diese meinen Vorschlag ablehnt!

    Sicher kann das jeder von uns, sobald grundlegendes Wissen in Sachen Handhabung von XYZ vorhanden ist, aber soweit ich mich entsinnen kann, ist sowas eben auch noch nicht abgedruckt worden. Manchmal sind lesbare Dinge hilfreich, Wege abzukürzen...

    Vielleicht nicht für Dich. Aber vielleicht für andere, die sich sonst niemals an so eine Theatik gewagt hätten. In diesem Punkt bin ich entgegen meiner Natur Optimist.

    Wie so oft macht der Ton die Musik. Auch der Ton eines Lesers.

    Da es sich hier ausschliesslich um eine Auswertung von Resultaten handelte, lasse ich den schleichenden Vorwurf der mangelnden Recherche hier nicht zählen. Ich lasse mir einiges gefallen, aber nicht alles.


    Verzeihung, aber das ist es nicht. Das Internet ist kein Rechtsfreier Raum, im Gegenteil.

    J
     
  17. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Wechsel zwischen Timecodes, die kein ganzzahliges Vielfaches darstellen, führen *immer* zu Qualitätseinbussen.
    Daran hat aber nun wirklich kein Codec die Schuld.

    Nein, ist es nicht. Flash-Unterstützung ist in QT schon seit Version 4 oder 5 drin.

    Räusper. MPEG ist älter als der PC.
    Die ersten Ansätze dazu stammen aus der Zeit, als das Fernsehen noch in Schwarzweiss ausgestrahlt wurde.
     
    MasterDomino gefällt das.
  18. Hier wäre vielleicht eine Anmerkung angebracht, die weder hier, noch im Artikel zu finden ist: ich habe keinerlei Reduktion auf 18 Frames ps vorgenommen. Dieser Wert sollte mehr als Grenzwert erwähnt werden im Sinne von: "werden weniger Frames pro Sekunde errechnet, so ist der Film für das menschliche Auge als nicht mehr "flüssig" wahrnehmbar.".

    Das ist so zwar nicht falsch, aber auch nicht erschöpfend. QT kann zwar "Flash"-Dateien öffnen, aber nicht einmal annähernd so "abspielen", wie eine solche Datei in Flash selbst konzipiert ist. Die Flash-Unterstützung in QT beschränkt sich hauptsächlich a) auf die Fähigkeit, einige (!) SWF-Formate öffnen zu können und b) bedingt lineare Abläufe darstellen zu können. Mit dem Flash-internen Action-Script kann QT wenig bis gar nichts anfangen.

    Verzeihung, diesbezüglich habe ich mich unzureichend ausgedrückt. Diese Anmerkung bezog sich auf die Verfügbarkeit für den Mac. Soweit ich mich entsinnen kann, waren die Sorenson-Varianten wesentlich früher am Mac verfügbar, als die MPEG-Varianten.

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  19. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Nope. Astarte hatte da schon sehr viel früher nützliche Soft in Petto, nicht nur für Video, sondern zB auch für AC3-Sound (zB M.Pack, A.Pack). Kostete damals allerdings nicht schlecht...
    MPEG-1 Video habe ich schon auf Multimedia-CDs verbaut, als QuickTime noch bei Version 2.? stand. Sorenson kam deutlich später, das hätten selbst die dicksten Kisten damals nicht mal im Traum auch nur abspielen können.

    BTW
    Sorenson ist auch nur eins der vielen MPEG-4 Derivate.
    Was kam nu eher? MPEG-1 oder 4?
     
  20. weebee

    weebee Gast

    Hi Jens,

    es ist angenehm, wenn man in einem Forum auch mal einen intensiveren Gedankenaustausch betreiben kann, auch wenn man (teilw.) nicht derselben Meinung ist. Das freut mich.

    Unsere Beiträge werden immer länger. Ich weiß nicht so recht, ob es noch sinnvoll ist, wenn ich (wir) das fortführe(n). Irgendwann blickt da keiner mehr durch.

    Naja, vielleicht noch soviel: Bei einigen Aspekten reden wir aneinander vorbei. Vielleicht drücke ich mich unverständlich aus :( Vielleicht doch noch ein paar Anmerkungen:

    > "gibt es mehr als genug Beispiele dafür, dass die gezielte Abänderung eines Standards zu Bereicherungen"

    Nur so funktioniert Innovation/Evolution. Absolut richtig. Dennoch ist in der täglichen Praxis ein austauschbares Format erforderlich. Ein toller Codec nützt nix, wenn der Empfänger die Daten nicht ansehen kann. Das Leben ist ein Kompromiss.

    > "Ich wage es nicht, irgendwelche Prognosen über die "Lebensdauer" von "35mm-Projektoren" abzulassen, aber ich wage die Prognose, dass solche "analogen" Technologien auf lange Sicht gesehen Probleme bekommen werden."

    Du hast mich falsch verstanden. Meine Aussage war folgende: 35-mm-Kinofilm ist (!) seit 50 Jahren (oder noch länger?) Weltstandard und kann überall abgespielt werden. Das wird sich die nächsten 20 Jahre auch nicht ändern. DivX oder WMV oderwasweißist ist/war nicht mal die letzten fünf Minuten Weltkompatibel. Glaubst Du, man kann DivX/WMV noch im Jahr 2060 abspielen?

    > "Wäre es vermessen zu behaupten, dass DivX die Palette an Möglichkeiten nur erweitern will?"

    Nein, sie wollen – wie auch WMV – sich schon durchsetzen, bzw. einen Standard setzen. Das ist ja auch alles kein Problem. Nur man kann ein solches Format nicht für die Nutzung in einem Magazin empfehlen. Ein Format, das die "Palette an Möglichkeiten nur erweitern will", kann halt nur in experimentellen Umgebungen genutzt werden. Man kann doch kein Format empfehlen, dass kein System out-of-the-box anzeigen kann.

    > Natürlich. Aber sage das doch bitte nicht mir, sondern den "findigen" Menschen da draussen, die ihre Produkte - egal, ob DivX oder wat wees icke - unter das Volk jubeln.

    Na darum geht's doch hier. Das ist doch der Kern meiner Kritik. DU (!) veröffentlichst die Empfehlungen, an die sich die unbedarften Leute halten, und dann inkompatiblen Daten erzeugen.

    > Wo bitteschön entspricht das angezeigte Ausgangformat einem a) amerikanischen und b) Standard?. Nirgendwo.

    640 *480/30 frms ist halt das klassische vom NTSC abgeleitete Format. Aus Kompatibilitätsgründen nimmt man dort heute anamorphes 768/720 * 480/3 frms. Bei uns ist aber 768 * 576/25 frms Standard, egal ob DVD oder DV. Von diesem so genannten SD-Format gehen alle Schnittprogramme erstmal aus.

    Mein Argument "Die hohe Bildrate (30 frms) führt beim Ändern unweigerlich zu Problemen." beantwortest Du mit:
    > Nicht auf leistungsfähiger Hardware. Ich hatte zumindest keine Probleme (siehe Testkonfiguration), weder Software- noch Hardware-seitig.

    Es geht um das ÄNDERN. Was meinst Du, was es für'n Aufwand ist, aus 30 frms 18 frms zu machen. Da kann man nicht einfach jedes 2te und manchmal jedes 3te Bild wegschmeißen. Da muss richtig aufwändig gerechnet werden. Und das kostet Bildqualität! Die ganze Technologie ist wesentlich komplizierter und aufwändiger als es erscheint. Damit muss man sich schon etwas genauer beschäftigen.

    > Verzeihung, aber das sehe ich anders.

    Es geht nicht darum was Du siehst, sondern was die technischen Hintergründe sind. Du kannst doch nicht irgendwelche Vermutungen als Tatsachen hinstellen.

    > Womit Du Dir selbst selber eine Antwort auf Deine Kritik gibst (Datenrate vs. Bildquallität)

    Auch hier habe ich das Gefühl, dass Du die Problematik überhaupt nicht erkennen willst.

    > das menschliche Ohr ist noch in Ordnung und - und das ist das Wichtige - darauf trainiert

    Ich hatte bewusst ein Beispiel gewählt, das eine sehr schlechte Qualität einer sehr guten Qualität gegenüberstellt. Da braucht man – nochmal – keine gute Anlage und auch kein Training. Der Unterschied ist wie Telefon zu "toll".

    Ich schreibe: "Was soll der Bezug mit Flip4Mac (»mit dem sich auch ein unter Windows gewandelter Film öffnen lässt«); hier gehts doch um den Export und nicht den Import." Du schreibst: "Nein, es geht vordergründig um eine höchstmögliche Kompatibilität zwischen den Rechnerplattformen." Kannst Du mir mal die Struktur des Artikels erklären? Es geht in dem Absatz eindeutig um den Export, nicht um den Import und schon gar nicht "um eine höchstmögliche Kompatibilität".

    > Sie ist nicht sinnlos,

    Wo ist die Erlärung?

    > Zu keinem Zeitpunkt habe ich DivX in DIREKTEN (!) Vergleich mit MPEG4 gesetzt.

    Du schreibst, dass DivX besser als MPEG 4 ist. Reden wir von demselben Artikel?

    > MPEG 2 ist überhaupt nicht berücksichtigt worden und den Grund dafür habe ich auch genannt. Ebenso habe ich an keiner Stelle den Auslöser für Pixelbildung genannt, sondern lediglich erwähnt, dass Pixelbildung auftritt.

    Lies noch mal meine Sätze, Du hast da was falsch verstanden. Zusammenfassung meiner Aussage: MPEG1, 2, 4-Part2 erzeugen bei zu niedrigen Datenraten die bekannten Blockartefakte. MPEG-Part10 aber nicht. Du schließt aber anscheinend fälschlicherweise aus den alten Codecs und schreibst, dass H264 pixelig ist. H264 wird aber nicht pixelig, sondern eher weich, matschig.

    > Wie so oft macht der Ton die Musik. Auch der Ton eines Lesers.

    Da sagste was. Das ist adressiert an mich. Zurecht. Ich rege mich schon wieder viel zu sehr auf, und entsprechend grob klingen meine Zeilen. Das ist vielleicht gar nicht so gemeint. Ich stehe in einem Dilemma. Du scheinst einer der vernünftigen Leute zu sein, mit denen man gut diskutieren oder ein Bier trinken gehen kann. Das finde ich gut. Demgegenüber steht das nicht ganz ausreichende Fachwissen zur Erstellung des Fachartikels. Und natürlich meine generelle Genervtheit bzgl. der Oberflächlichkeit der MacMagazine. Wenn ich was über die Kommunikation in Foren (oder am Biertisch) schreibe, meine ich nicht den rechtsfreien Raum. Ich will nur sagen, dass das Veröffentlichen von Informationen in einer gewerblichen Zeitschrift auf einem anderen Niveau stattfinden muss. Dort ist man Meinungsmultiplikator. Die Aussagen müssen fundiert sein. Außerdem hat man eine Verpflichtung dem zahlenden Kunden gegenüber – und damit auch sich selbst. Wie gesagt: Das Gemecker über die schlechten Auflagen will ich nicht mehr hören. Wer dem Leser nix zu bieten hat, verkauft auch nix.
     
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