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Microsoft Office wird das Open-Document-Format können

Dieses Thema im Forum "Gerüchteküche" wurde erstellt von Dunerkahl, 06.07.06.

  1. Dunerkahl

    Dunerkahl Gast

    Microsoft hat anscheinend beschlossen, eine unterstützung des Opendocument Formates, welches in Openoffice eingesetzt wird, für MS-Office zu programmieren.
    Das hätte ich von denen nicht erwartet.
    BBC berichtet :
    http://news.bbc.co.uk/1/hi/technology/5153350.stm
     
  2. abstarter

    abstarter Spätblühender Taffetapfe

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    ms office wird eingestellt :p :)
     
  3. KayHH

    KayHH Gast

    Moin Dunerkahl,

    so machen sie es immer. Erst mal ein Format unterstützen, dann ein paar Kleinigkeiten zum Formatstandard hinzufügen und über Masse statt Klasse das ursprüngliche Format vom Markt drängen. Wird in diesem Fall aber nicht funktionieren.


    Gruss KayHH
     
  4. Man in Mac

    Man in Mac Gast

    Na da bin ich mal gespannt ob das wirklich was wird.
    Mir ist de Motivation nicht ganz klar!
     
  5. DioKhan

    DioKhan Tokyo Rose

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    Sehr lustig find ich, dass MS das unter OpenSource stellt.. Eigentlich ein Kontrast zur ehemaligen Politik dieses Konzerns - vorallem wenn man sich ansieht, dass nun die Beta's Public sind. Scheint so, als würde MS so hantieren wie Apple mit BootCamp: Wenn du etwas nicht gewinnen kannst, verbünde dich ( oder wie der Spruch noch war).
     
  6. Dunerkahl

    Dunerkahl Gast

    Ich versteh eh nicht, warum die Leute überhaupt MS-Office verwenden, is eh der letzte Dreck.
     
  7. KayHH

    KayHH Gast

    Moin Dunerkahl,

    weil MS-Office am kompatibelsten zu sich selbst ist. Manchmal bekomme ich halt Officedokumente die ich öffnen muss. Excel ist sicher nicht der letzte Dreck.


    Gruss KayHH
     
  8. Bachatero

    Bachatero Ingrid Marie

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    Schon mal etwas von VBA oder Acess ... oder von Toleranz gehört? Oder malst Du nur Bildchen? Gut, die Masse braucht es nicht. Aber wenn man beruflich sogar von europäischen Institutionen abhängig ist spielt das schon ne Rolle.

    Und solche Aussagen wie "der letzte Dreck" (solche User sind m.E. weder eines PC noch eines Mac würdig) ... erinnert mich an User die 2 bis 3 mal klicken um dann ein Produkt zu beurteilen.
    :(
     
  9. Man in Mac

    Man in Mac Gast

    Ich wollts grad sagen... wer beruflich es viel braucht schwört drauf. Ich persönlich brauch es so gut wie nicht, für langen die Free Produkte. Wenn es aber ans eingemachte geht kommt man an MS in der Beziehung kaum vorbei.
    Es mit Dreck zu vergleichen wäre da etwas naiv und spiegelt höchstens deine eigene Meinung über MS wieder ;)
     
  10. Felix Rieseberg

    Felix Rieseberg Seestermüher Zitronenapfel

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    Gerade die neue Officeversion wird ein Kracher. Es gibt ja mehrere Punkte die für MS sprechen:

    1) Verbreitung: Ist klar. Indusitriestandart halt.
    2) Es läuft, und läuft, und läuft. Und wenn bei mir jemand den Stecker zieht, mach ich den Rechner wieder an und es fehlen mir vielleicht 3 Wörter. Ob das am Mac geht, weiß ich nicht - ist aber auch mangels Abstürze wohl nicht nötig :)
    3) Es kann alles. Klar, OO kann auch viel, aber auch gerade mal ein bisschen weniger als Office. Erst recht, wenn man Office als Suite und nicht als Word betrachtet.
     
  11. Dunerkahl

    Dunerkahl Gast

    Ich hab schon mit Access gearbeitet, ja. Mit PowerPoint und Word ebenso.
    Vielleicht klick ich ja garnicht und steuere alles per Tastatur, wer weiß ?
    Manchmal mal ich auch Bildchen, allerdings in Flash. Die sehen zwar meistens scheisse aus, aber ich mal Bildchen ;)
    Zudem bin ich nicht intolerant gegenüber MS-Office Benutzern, das hab ich nie behauptet.
    Warum gibt es eigentlich immer Menschen, die andere persönlich angreifen? Diese Frage wird mir wohl nie beantwortet werden.


    Warum ist das naiv ? Nur weil ich mit MS-Office schlechte erfahrungen machte.
    Dieses Eigenschaftswort "naiv" wird irgendwie immer mehr zur Standard-Pseudoprovokation, wenn jemand anderer Meinung ist, ist er immer "naiv". Das ist jetzt nichts gegen dich, sondern ne allgemeine Beobachtung.
     
  12. Intenso

    Intenso Süssreinette (Aargauer Herrenapfel)

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    sehe ich auch so.
    Hinzufügen möchte ich noch, dass das Ms Office 2004 für den Mac wirklich eine gelungene Umsetzung ist und im vergleich zu OpenOffice oder NeoOffice wirklich hervorragend in die Athmosphäre integriert ist.
    --> und es läuft und läuft und läuft...
     
  13. tjp

    tjp Baldwins roter Pepping

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    Word und Excel haben einige Bugs die seit Jahren nicht behoben wurden, die zum Totalverlust der Daten führen können. Man muß sich nur die Geschichte über kaputte Diplom und Magisterarbeiten anhören.

    Word kann noch nicht einmal Literaturverzeichnisse verwalten. Dafür muß man sich Endnote dazu kaufen. Die Arbeitsweise von Word ist für das professionelle Schreiben von Dokumentationen nicht geeignet, dazu braucht man spezielle SGML/XML Programme.

    Excel ist auf eine bestimmte Anzahl Zeilen und Spalten begrenzt, was in Zeiten von ettlichen GB RAM ein Anachronismus ist. Wer einmal Meßdaten ausgewertet hat, weiß das man dafür sinnvollerweise ein passenderes Programm nutzt. Die Graphikausgabefunktionen von Excel sind minimal, bis auf das übliche Bürozeugs kann man mit Excel keine Graphiken erstellen. Andere Programme können sehr viel mehr.

    Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Es gibt vieles was MS Office nicht kann, davon ist einiges für die normale Bürotätigkeit wichtig anderes hingegen nicht. Aber OpenOffice kann fast alles was MS Office kann, zum Teil sogar mehr. Der einzige Grund für MS Office sind MS Office Dokumetenformate, anderfalls wäre MS Office überflüssig, da man die wenigen Sachen, die OO nicht kann, im täglichem Bürobetrieb kaum braucht. Und für die anderen Arbeiten gibt es leistungsfähigere Spezialprogramme.

    Von MS Access taugt auch nur das RAD Tool, das "DBMS" Backend von Access ist Dreck. Es reicht für den Einzelplatzanwender aus, für mehr taugt es einfach nicht. Selbst MS empfiehlt für richtige Anwendungen als DBMS Backend MS SQL Server.

    P.S. Nicht MS Office ist das Problem, es sind die proprietären Dokumenteformat, die man mit keinem anderem Programm zuverlässig lesen kann.
     
  14. DioKhan

    DioKhan Tokyo Rose

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    Naja TJP hat schon recht, aber Office wird deshalb als so "gut" betrachtet, da es einen gelungenen Mittelweg darstellt. Man kann, wenn man in Office eintaucht schon recht gut und professionell arbeiten, dennoch sind Programme, die auch bestimmte Bereiche spezialisiert sind um längen besser. Würde MS das genauso machen, dann würde kein 0815 user mehr durchsteigen und vorallem würde die Entwickelung um einiges länger dauern. Außerdem ist Microsoft mit ihrem Paket meiner Meinung nach von den Ports um einiges besser... OpenOffice unter OSx ist fürn Arsch und NeoOffice zu unaktuell.
     
  15. dust123

    dust123 Rhode Island Greening

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    MS Office ist zweifellos ein hervorragendes Office-Paket. Die sollten das mit den Betriebssystemen vergessen und sich voll und ganz darauf konzentrieren. :-D

    Ich persönlich verwende NeoOffice. Es kann mehr als 90% aller Nutzer je brauchen werden und kostet nix.

    Und nun mal etwas provokantes: Apple sollte sich mal eine Scheibe von MS abschneiden und im nächsten iWork-Paket ebenfalls Opendocument unterstützen!
     
  16. Macholino

    Macholino Adams Parmäne

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    Ich habe kein MS Access im Büro zur Verfügung. Viele meiner Aufgaben lassen sich auf Knopfdruck ausführen, wenn man eine Datenbank hat. Die Softwarelandschaft in meiner Firma ist eng begrenzt und nicht erweiterbar, ich habe so gut wie keine Rechte auf dem Firmen-PC.

    Da kommt mir OpenOffice 2, speziell Base sehr entgegen. Leider stürzt mir Base sehr oft ab, so dass ich alle 10 Minuten eine Sicherungskopie ziehe.

    Dennoch: Mein Arbeitsaufwand durch die Automatisierung mit Base verringert sich um Tage. Access läuft stabiler, ist über die Jahre ausgereifter geworden. Mehrbenutzerbetrieb brauche ich nicht.
    Base hat Nachholbedarf, ist aber auf dem richtigen Weg.

    Microsoft stellt mit Office 2007 das Konzept um, und das auf vielversprechende Art und Weise. Der Unterschied zwischen Microsoft Office und OpenOffice wird größer.

    Microsoft Office ist eine Waffe für den, der sie braucht. Und immer mehr auf Firmeneinsatz fokussiert. Wer es braucht, und zwar wirklich braucht, macht kein schlechtes Geschäft. Wer es nicht braucht, kommt mit OpenOffice zurecht.

    Für Spezialanwendungen kommen weder MS noch OOo in Frage, solche Anmerkungen in dieser Diskussion sind nicht angebracht. Ich könnte zwar auch in OpenOffice ein Fotoalbum erstellen, aber das Ergebnis kommt nicht an das Ergebnis von iView, iPhoto etc. an. Es lässt sich einfach nicht vergleichen.

    Da verstehe ich nicht die Anspielungen auf Messwerte und Diplomarbeiten.

    Auch wenn OpenOffice für lange Texte das Globaldokument bereit stellt.
     
  17. m00gy

    m00gy Gast

    Weil es immer noch Menschen gibt, die sich mit solchen unqualifizierten Äusserungen wie:
    selbst disqualifizieren.

    Wer solche Äusserungen absondert, sollte sich einen Post weiter nicht darüber aufregen, dass man ihn und seine Meinungsäusserung nicht für voll nimmt.

    Wer weiterhin meint, seine unqualifizierte AUssage dadurch bestätigen und auf ein höheres Levbel heben zu können, indem er sich zu dieser Aussage herablässt:
    trägt nicht gerade dazu bei, ein wirklich viel besseres Bild von sich zu zeichnen.

    Meine zwei Groschen,
    m00gy
     
  18. tjp

    tjp Baldwins roter Pepping

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    Aber gerade dafür wird Word und Excel Tag für Tag benutzt. Zum Beispiel wird mittels Word Dokumentation für Software Projekte geschrieben (siehe zum Beispiel die Anbindung von Rational Rose an Word), vielfach geschieht dies auf ausdrücklichen Wunsch der Kunden, da sie nichts anderes als Word und dessen Arbeitsweise kennen.

    Ein weiteres Beispiel sind die vielen Content Managment Systeme, bei denen Word als Datenquelle genutzt wird. Das führt immer wieder zu Problemen, weil die Autoren beliebigen Müll (im Sinne von nicht konformen Dokumenten) abliefern können, da ihr Programm nicht darüber wachen kann, daß ihr Dokument den Erfordernissen der Dokumentenklasse entspricht. Die darausch erwachsenden Probleme sind groß, aber ist wird eisern an Word fetgehalten.

    In beiden Fällen wären SGML/XML Editoren die bessere Wahl, aber das ändert nichts daran, daß dies entweder aus "Kostenersparnis" oder aus Unkenntnis so gemacht wird, wie von mir beschrieben. Leider muß man mit diesen Realitäten leben.

    Weitere Beispiele sind Fotos, die als Word oder PP Dateien verschickt werden, E-Mails die man praktischerweise gleich als Word Datei verschickt, ...
    Eine Diplomarbeit ist in diesem Fall das Paradigma für eine längeres strukturiertes Dokument. Technische Dokumentationen unterscheiden sich strukturell nicht sonderlich von ihnen dafür aber im Umfang. Technische Dokumentationen sind nun einmal umfangreich, strukturiert und müssen üblicherweise von mehreren/vielen über Jahre gepflegt werden. Es handelt sich dabei also nicht um Dokumente die man mal schnell verfaßt und dann wegschmeißt.

    Dazu will man diese Dokumente auch noch in Jahren lesen und bearbeiten können. Dazu eigenen sich offene/freie Formate sehr viel besser als die proprietären von Word.

    Was die Meßwerte anbelangt: Ich verstehe es einfach nicht warum eine Tabellenkakulation bei einer simplen CSV-Textdatei mit 200.000 Zeilen mit 5 Spalten streikt und sie nicht importieren kann.
     
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  19. Macholino

    Macholino Adams Parmäne

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    Mal kurz off-topic. Kannst Du mir einen Hinweis auf einen Thread oder einen SGML/ XML-Editor geben, mit dem ich längere Bedienungsanleitungen strukturiert pflegen kann?
     
  20. tjp

    tjp Baldwins roter Pepping

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    Auf dem Mac?
    Leider nein, da gibt es keine brauchbare Software. Früher konnte man für so etwas FrameMaker benutzen, aber das gibt es nicht mehr. Ich hatte an anderer Stelle schon einmal darauf hingewiesen, daß es geeignetere Software als Word gibt.
     

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