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Meinung zu "Schutz vor Internet-Abzocke"

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von martin81, 03.08.09.

  1. martin81

    martin81 Gelbe Schleswiger Reinette

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    Heute läuft es ja durch alle Medien : "Internet-Abzocke" und der Schutz davor.
    Mit "Internet-Abzocke" werden Seiten im Netz bezeichnet, die z.B. Software zum runterladen oder einen Routenplaner anbieten. Bei diesen Seiten muss man seine Daten (Name und Anschrift) angeben und sich vor dem runterladen erst anmelden. Mit dieser Anmeldung schließt man dann in der Regel ein kostenpflichtiges Abo ab.
    Im TV gab es dazu auch einige Berichte, wo man aber auch gut sehen konnte, dass man beim anmelden die AGB's annehmen muss. In diesen ist sowohl das Abo wie auch die Kosten aufgeführt. Natürlich wird es den Usern nicht auf die Nase gebunden (Schriftgröße 100 und Fettdruck), aber es steht in den AGB's und bei der Anmeldung bestätigt man, dass man sie gelesen hat und damit einverstanden ist.
    Viele User legen gegen dieses Vorgehen Einspruch ein mit dem Argument, dass es für die nicht "offensichtlich" genug war, das die Dienstleistung nicht kostenlos war.

    computerbild.de hat nun eine Schutzsoftware vorgestellt, welche die User vor diesen Seiten schützen soll.

    Meiner Meinung sind die User selbst schuld. Wer die AGB's bestätigt ohne sie zu lesen, muss auch mit den Konsequenzen leben. Wie sagt man so schön : Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.

    Wie ist eure Meinung dazu?
     
  2. kuzorra

    kuzorra Damasonrenette

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    Ich finde, wenn man es nicht deutlich da schreibt wo der User sich anmeldet ist es sittenwiedrig und damit illegal.
     
  3. Condomi

    Condomi Pomme Etrangle

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    Es ist wie im Straßenverkehr, nicht jeder der ein Auto besitzt/hat, kann auch fahren ;)

    Aber solang trotzdem jeder einen Führerschein bekommt, wird sich daran nichts ändern.
     
  4. Gokoana

    Gokoana Bittenfelder Apfel

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  5. Macbeatnik

    Macbeatnik Golden Noble

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    Was würdest du denn machen( schlechtes Beispiel), wenn du in einen Laden gehst, dir vorher im Schaufenster die neuesten Nike Treter angeschaut hast, mit dem Preis einverstanden warst, deine Größe auswählst, zur Kasse gehst, mit deinem guten Namen bezahlst, freudig im Bekanntenkreis die Treter vorführst und nach einem Monat ein paar zusätzliche bekommst und dafür natürlich dein guter Name belastet wurde, weil du vergessen hattest auf die Rückseite des Preischildes zu schauen oder nicht die AGBs des Ladens durchgelesen hattest, bei der ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, das du mit dem Kauf ein Abo über 24 Paar Nike eingegangen bist.
    Mensch, die Leute die solche Angebote im iNet einstellen sind Verbrecher nichts weiter, die eventl. Lücken im Gesetzetexten ausnutzen. Nebenbei, die haben noch nie versucht ihr Recht vor einem ordentlichen Gericht durchzusetzen, warum wohl?
     
  6. martin81

    martin81 Gelbe Schleswiger Reinette

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    Wer zu schnell auf der Autobahn unterwegs ist, muss den Geschwindigkeitsverstoß auch bezahlen. Da hilft die Ausrede "mir war die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht bekannt" auch nicht. Warum also sollte bei diesen Seiten dann die Ausrede "ich bin aber davon ausgegangen, dass es kostenlos war" etwas bringen?

    Moralisch ok ist dieses Vorgehen natürlich nicht, aber ob es rechtlich wirklich eine Grauzone ist, weiß ich gar nicht mal so genau. Es steht doch nirgendwo geschrieben, wie man in den AGB's auf ein Abo und die Kosten hinweisen muss, oder? Solange man nur die Kosten angibt, ist man doch seiner Pflicht nachgekommen.

    Wenigstens werden die Betroffen in Zukunft nicht mehr blind irgendwelche AGB's annehmen sondern sie gründlich lesen, wie man es eigentlich eh immer machen sollte.

    Zu dem Frage ich mich eh, warum man solche Freeware, um die es in diesen Fällen oft geht (OpenOffice und Browser) nicht gleich beim Hersteller runter lädt.
    Eigentlich sollte es jeden Nutzer skeptisch machen, wenn man für irgendwelche Leistungen seine persönlichen Daten angeben muss. Anscheinend fehlt bei vielen Nutzern noch das Verständnis dafür.
     
  7. Gokoana

    Gokoana Bittenfelder Apfel

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    Nichtsdestotrotz ist es schlichtweg nicht erlaubt, die Kosten für ein Abonnement irgendwo in den AGB zu verstecken, sodass der Kunde danach suchen müsste.
     
  8. BoogieJones

    BoogieJones Transparent von Croncels

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    Genau so ist es.

    Soweit ich mich noch richtig an den den Wirtschaftslehre-Unterrischt erinnern kann, sind AGBs eben wirklich nur die "Allgemeinen Geschäftsbedingungen". Der Preis hat da nichts zu suchen.
     
  9. C.Schwab

    C.Schwab Finkenwerder Herbstprinz

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    Fakt ist aber: Hätten die Nutzer die AGB gelesen, würde nichts passieren, weil dann der Haken nicht gesetzt worden wäre. Deshalb: Selber Schuld! Wer das Internet nutzt, sollte auch damit umgehen können (Schönes Zitat von Condomi). Bei der heutigen "Ich klicke für eine schnelle Anmeldung alles an"-Mentalität ist es kein Wunder, dass einige solch sinnlose Software wie von Computer Bild wirklich brauchen.
     
  10. Gokoana

    Gokoana Bittenfelder Apfel

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    An dieser Stelle empfehle ich einigen der An- und Abwesenden
    die Lektüre der verlinkten Seite in Post #4 dieses Threads, sowie das hier.
     
  11. C.Schwab

    C.Schwab Finkenwerder Herbstprinz

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    Ja klar, ändert aber nichts an der Tatsache, dass keine Sau heutzutage die AGB liest. Würde man das tun, wäre die Zahl der Fälle von Abzocke im Internet weitaus niederiger...
     
    #11 C.Schwab, 04.08.09
    Zuletzt bearbeitet: 04.08.09
  12. Gokoana

    Gokoana Bittenfelder Apfel

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    Es geht auch nicht um das Lesen der AGB oder das Ignorieren derselben, sondern schlicht und einfach darum, dass der Preis für ein Abonnement nicht in den AGB versteckt werden darf, sondern leicht und unmissverständlich erkennbar auf der jeweiligen Seite erkennbar sein muss.

    Selbstverständlich richten sich diejenigen, die auf eine so genannte Abzocke aus sind, nicht nach solchen Kinkerlitzchen, nichtsdestotrotz gibt es immer wieder Leute, die aus Gutgläubigkeit darauf reinfallen.

    Ich gestehe, dass ich die AGB keines der Autohäuser gelesen habe, bei denen ich ein Auto gekauft habe.

    Wie leicht hätte ich hier wohl in die Abo-Falle tappen können?

    Fazit: Locker durchatmen und nicht alles allzu ernst nehmen, denn von 50 Leuten lesen 49 keine AGB durch – egal welche es sind!
     
  13. Ashura

    Ashura Hildesheimer Goldrenette

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    Da hast du schon Recht Preise haben nix in der AGB zu suchen.
    Nein, nicht ganz richtig, ausschlisslich die Preise und evtl. Abos in der AGB ab zu legen hat nichts dort zu suchen.

    Dennoch finde ich nicht, das es mich davon entbindet da mal drüber zu fliegen. Ich jedenfalls amche es bei Websites etc. denen ich ich nicht exakt traue. Ich les aber auch nicht alles, sondern scrolle bis zu dem Abschnitt Kosten und schau da rein.
     
  14. Gokoana

    Gokoana Bittenfelder Apfel

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    Sehr löblich! Du solltest die Augen zusätzlich offen halten nach einem Abschnitt mit der Überschrift „Sonstiges“.

    ;)
     
  15. darkCarpet

    darkCarpet Halberstädter Jungfernapfel

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    Zu diesem "Pack", welches sich zu fein ist, sein Geld auf anständige Art und Weise und mit dem nötigen Fleiß, ehrlich zu verdienen, habe ich eine ganz klare und genaue Meinung:

    Die Leute, die meinen durch die Abzocke anderer reich werden zu müssen, sich eine S-Klasse und einen X5 leisten zu können und in eine geschützte Villa einziehen zu können, denen gehört dermaßen auf die Füße getreten, bis sie mit diesem Mist aufhören und ihr Geld, wie andere Leute auch, mit vernünftiger Arbeit verdienen - nicht mit arglistiger Täuschung und Betrug.

    Die Anwälte, die dieses "Vorgehen" unterstützen, gehört die Lizenz abgenommen und ebenfalls der Prozess gemacht.

    Ich könnte mich über so etwas Dummes pausenlos aufregen ...

    ---

    Übrigens: In den AGBs kann stehen, was will. Das interessiert mich so wenig, wie der Straßenbau in Kolumbien.
     

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