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MBP 2016: Konfigurationsoptionen

baddan

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Obwohl nach der Keynote die Enttäuschung und Ohnmacht in der Gemeinde gross ist, wird Apple trotzdem einen einzigen Abnehmer für das neue MBP 15 finden; nämlich mich. :-)

Da ich meine Geräte mehrere Jahre lang verwende, starte ich lieber mit einer soliden Anfangsausstattung, weshalb ich wohl den schnellen Prozessor mit 2.9 Ghz und die Radeon Pro 460 bestellen werde. Aktuell werde ich davon kaum profitieren können, da ich das System nur selten belaste. Aber wie sieht es in 4-5 Jahren aus? Zahlt sich die Investition langfristig aus?

Und noch eine weitere Frage: Sollte man besser noch ein paar Monate mit dem Kauf warten, da mit Kinderkrankheiten zu rechnen ist?

Danke für eure Unterstützung!

Daniel
 
Sehe ich auch so GPU Leistung ist heutzutage fast wichtiger wie die CPU Leistung die paar +/- Leistung der CPU macht die GPU wieder weg... ein Flaschenhals durch eine zu schwache CPU kann ich mir nicht vorstellen
 
Danke für eure Antworten. Dann werde ich sicherlich die 460 ordern. Beim Prozessor bin ich noch unschlüssig. Beim lokalen Premium Seller (Dataquest Bern) wurde von einem deutlichen Unterschied von bis zum 30% gesprochen, was ich aber kaum glauben kann. Bis auf die geringfügig höhere Frequenz sollten die Prozessoren identisch sein.

Gruss Daniel
 
Ob Du nun Ivy Bridge, Haswell, Broadwell oder Skylake-CPUs verwendest - Du hast allenfalls marginale Gewinne. Gewinne, aber halt nur wenig. Die Grafikoption ist in der Tat das interessanteste unter diesem Gesichtspunkt - und zwar insofern, als dass Du diese Performance mit den Vorgängern eben nicht erhalten kannst. Ich persönlich habe für mich entschieden, dass das neue Notebook auch Investition in neue Infrastruktur notwendig gemacht hätte - und nachdem ich da durchgerechnet habe, wie ich das System komplett hätte ausbauen müssen mit allen externen Festplatten, Display, Hubs usw. bin ich auf über 8k gekommen (und dabei noch nicht berücksichtigt, welche Kinderkrankheiten die Punktnull-Version (für die Apple berühmt-berüchtigt ist) haben könnte. Der Vergleich hinkt etwas, weil die verwendete Vollausstattung im Vorgänger eben nicht zu haben gewesen ist, andererseits sind die Performancegewinne eben marginal und deswegen müssen da schon die Ausstattungsteile, die ich tunen kann, getuned werden, damit da irgendwas für mich an besserem gegenüber dem deutlich-deutlich-deutlich günstigeren Vorgänger herauskommt. Der Vergleich der Preise: die Spitzenausstattung des 2015er MBP 15" bekommt man für ca. 3k, das 2016er Modell ist noch nur über Apple zum vollen Preis erhältlich.
Wenn man die Peripherie noch einmal drei Jahre nutzen kann, dann spart mir das Geld in der Größenordnung eines Notebooks.

Personen, die sowieso neue Peripherie brauchen, die größte Performance haben wollen und denen das Geld egal ist - oder für die die Zeitgewinne mit schnellerem Gesamtsystem sogar bare Kosten spart - mögen das anders sehen.

Ganz allgemein hat sich die größtmögliche Ausstattung im wirtschaftlichen Sinne für 99% aller User noch nie gelohnt. Sie mag aber gegenüber anderen, geringer ausgestatteten Modellen in der Tat ein weiteres Jahr Nutzungsdauer ermöglichen, sofern die Hardware durchhält. Realistisch betrachtet ist auch das MBP 15" von 2012 (non-Retina) mit der Geforce GT650M immer noch aktuell. Das ließ sich aber auch noch aufrüsten und mit größerer SSD und mehr RAM versehen für vergleichsweise wenig Geld (wegen der gesunkenen Preise der Komponenten).
 
Danke für deinen Input!

Rational betrachtet, sollte ich wohl den 2.7er Prozessor nehmen. Die ca. 200 Franken Aufpreis sind also eher eine Versicherungsprämie dafür, sich nie die Frage stellen müssen, ob man nicht doch den 2.9er hätte nehmen sollen.

Zum Thema Kinderkrankheiten: Sprichst du nur von Software oder ist von solchen Problemen in der Regel auch die Hardware betroffen, was ja wesentlich ärgerlicher wäre?
Da Reseller - zumindest bei uns in der Schweiz - bereits heute knapp 10% unter Liste anbieten, würde ansonsten nichts gegen eine Vorbestellung sprechen. Von den Reviews erwarte ich nicht viel: Der hohe Preis, der eingeschränkte Nutzen der Touch Bar, Adaptersalat etc. Alles ist ja bereits jetzt bekannt und stört mich nur mässig.

Gruss Daniel
 
Zum Thema Kinderkrankheiten: Sprichst du nur von Software oder ist von solchen Problemen in der Regel auch die Hardware betroffen, was ja wesentlich ärgerlicher wäre?
letzteres. Softwareprobleme erwähne ich gar nicht; nichts ändert sich (hoffentlich) so schnell zum Guten. Falls nicht, wird es gesondert thematisiert. Ein paar der bekannten Hardwareprobleme bei Apple in den letzten Jahren: Grafikkartenausfälle (alle MBP mit dedizierten Grafikkarten), Gelbstich im Display (Samsung/LG-Diskussion bei Retina), Auflösen der Beschichtung bei Retina-Displays, iPhone 4 Antennagate, iPhone 5 Kratzer/Farbabplatzer. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Fast immer die "Punktnull"-Version betroffen.

Trotzdem: viel Spaß mit dem neuen Teil! :)
 
Mmm, das klingt jetzt nicht so toll. :eek: Vielleicht sollte ich doch noch etwas mit der Bestellung warten.

Die CHF 3500 zu bezahlen macht mir nichts aus. Mich mit Qualitätsproblemen rumschlagen wäre allerdings sehr lästig und unakzeptabel.

Gruss Daniel